Bevor Sie Ihren neuen Campingbegleiter kaufen, sollten Sie sich im Rahmen eines Wurfzelt Tests genau mit den Eigenarten dieser besonderen Campingzelte befassen. Neben typischen Faktoren wie Gewicht, Material und Größe geht es dabei auch um den Abbau und um im Lieferumfang enthaltene Extras.
Material: Halten auch Regenschauern stand
Die meisten Wurfzelte haben eine Außenhaut aus PU-beschichtetem Polyester. Diese ist für die Wasserdichtigkeit und Robustheit des Campingzeltes verantwortlich. Der Zeltboden sollte aus Materialien wie Polyethylen und Oxford bestehen, um neben Wasserdichtigkeit auch Isolation zu bieten. Idealerweise sind die Nähte Ihres Wurfzeltes thermoverschweißt oder thermogeklebt.
Das Innenzelt besteht meist aus atmungsaktivem Polyester, um die Bildung von Kondenswasser im Innenbereich zu verhindern. Wichtig ist beim Kauf, dass Sie auf die Wassersäule achten, die Angaben zur Wasserdichtigkeit macht. Überprüfen Sie auch das Material des Gestänges – Fiberglas ist besonders leicht und angenehm.
Gewicht: Insbesondere beim Wandern entscheidend
Das Gewicht Ihres neuen Pop-up-Zeltes hängt unter anderem von den Materialien und der Größe ab. Grundsätzlich liegt das Gewicht zwischen 2,5 und 6 kg, wobei auch schwerere Wurfzelte erhältlich sind. Wenn Sie viel unterwegs sind, ist ein geringes Gewicht wichtig. Bei einer Zeltnutzung im eigenen Garten spielt das Gewicht hingegen keine große Rolle.

Hersteller wie QUECHUA bieten Wurfzelte in zahlreichen Größen und Ausstattungsvarianten an. Einfache Modelle haben kein integriertes Fenster.
Achten Sie darüber hinaus auf das Packmaß beim Wandern und anderen Outdoor-Aktivitäten. Denn idealerweise sollte das neue Wurfzelt in Ihren Rucksack passen. Bei einer Aufbewahrung im Keller oder auf dem Dachboden ist das Packmaß hingegen weniger wichtig.
Größe: Für 2 bis 6 Personen
Die Wahl zwischen einem Wurfzelt für 2 Personen, für 4 Personen oder für 6 Personen hängt davon ab, welche Nutzung Sie planen. Die Angabe des Herstellers bezieht sich normalerweise darauf, wie viele Personen bequem im Pop-up-Zelt liegen können. Jedoch ist dies manchmal knapp berechnet – insbesondere, wenn Sie Gepäck dabeihaben. Daher ist es oft sinnvoll, eine größere Größe zu wählen.
Überprüfen Sie zudem die Stehhöhe des Wurfzeltes. Diese ist meist recht niedrig, um das Produkt klein und leicht zu halten. Typisch ist eine Höhe von 130 Zentimetern, aber auch niedrigere und höhere Varianten sind vorhanden. Wenn Sie stehen können möchten, sollten Sie eine Höhe von 180 Zentimetern oder mehr wählen.
Lüftungen und Fenster: Für angenehme Temperaturen im Zelt
Im Sommer ist es besonders wichtig, dass Ihr Campingzelt einen Luftaustausch ermöglicht. Dies geht zum Beispiel über Lüftungsöffnungen und Fenster, die sich meistens im Eingangsbereich befinden. Auch ein aufstellbares Vordach hilft bei der Regulierung der Temperatur, denn so erhalten Sie mehr Fläche und das Zeltinnere heizt sich nicht so schnell auf.
Der Abbau ist bestenfalls so leicht wie der Aufbau
Der Aufbau ist beim Pop-up-Zelt zügig und problemlos, aber wie sieht es mit dem Abbau aus? Denn ein kompliziertes Zusammenlegen des Wurfzeltes ist nicht ungewöhnlich. Dieser Prozess ist oft schwierig und nervenaufreibend. Wählen Sie eine Variante mit einer Vorrichtung für erleichtertes Zusammenfalten.
Extras: UV-Schutz und Moskitonetze
Zu guter Letzt sollten Sie bei Ihrem Wurfzelt Test recherchieren, welche Extras es gibt. Das kann zum Beispiel ein zusätzlicher UV-Schutz durch eine spezielle Polyesterbespannung sein. Auch integrierte Moskitonetze, Vorzelte, Tragetaschen, Heringe und Spannseile sind interessant für den Lieferumfang. Manche Anbieter verkaufen auch ein Set aus Wurfzelt, Schlafsack, Isomatte und Campingstuhl.