
Insbesondere zur Beobachtung von Wildtieren sind WLAN-Wildkameras geeignet.
Suchen Sie nach Ihrem persönlichen WLAN-Wildkamera-Testsieger, wissen aber nicht, wie Sie sich angesichts der vielfältigen Angebote für das richtige Modell entscheiden sollen? Folgende Kriterien, die wir Ihnen auf WELT.de vorstellen, können Ihnen als Anhaltspunkte dienen:
- Maße
- Gewicht
- Reaktionszeit
- Fotoqualität und Videoauflösung
- Zusatzfunktionen
- Stromversorgung
- Lieferumfang
Die meisten Wildkameras sind sehr kompakt gestaltet, sodass Sie diese überall und möglichst unauffällig aufstellen oder befestigen können. Dazu liegt meist ein passender Gurt oder ein elastisches Band bei. Eine Höhe von 12 bis 20 Zentimetern und eine Breite von etwa zehn Zentimetern sind die üblichen Maße. Eine genaue Überprüfung der Kantenlängen und der Tiefe des Gerätes ist vor allem dann wichtig, wenn Sie beispielsweise eine Positionierung in einer schmalen Gebäudenische oder einer Baumspalte planen.
Prüfen Sie in diesem Zusammenhang auch, welches Gewicht die von Ihnen gewählte Kamera aufweist. Sehr leichte Modelle wiegen etwa 200 g, wohingegen die meisten WLAN-Wildkameras zwischen 450 g und 800 g auf die Waage bringen. Vor allem für die Auswahl der geeigneten Befestigung ist die Gewichtsangabe entscheidend.
In Zusammenhang mit der Positionierung und Befestigung sollten Sie außerdem einen genauen Blick auf die angegebene maximale Reichweite der WLAN-Wildkamera werfen, bevor Sie ein Modell auswählen. Die Entfernung zwischen WLAN-Wildkamera und Router sowie zum Endgerät ist in die Wahl des Kamerastandorts einzubeziehen. Die meisten Wildkameras mit WLAN weisen maximale Reichweiten zwischen zehn und 20 Metern auf.
Bedenken Sie in diesem Zusammenhang außerdem, für welche Art der Stromversorgung Sie sich entscheiden. Wildkameras mit WLAN und Netzteil müssen sich beispielsweise in der Nähe einer Stromquelle befinden. Dafür ist kein regelmäßiges Aufladen oder ein wiederkehrender Batteriewechseln nötig. Welche weiteren Optionen Sie bezüglich der Wildkamera-Stromversorgung haben und welche Besonderheiten diesbezüglich zu beachten sind, erfahren Sie in folgender Übersicht:
| Wildkamera-Art | Besonderheiten |
| Batteriebetriebene WLAN-Wildkamera | - Ermöglicht flexible Platzierung
- Regelmäßiger Batteriewechsel nötig
- Oft eher günstige Modelle
|
| WLAN-Wildkamera mit Akku | - Flexible Platzierung möglich
- Regelmäßig mithilfe eines geeigneten Ladekabels aufzuladen
- Teurer in der Anschaffung
|
| Solar-WLAN-Wildkamera | - Vollkommen autonom zu betreiben
- Wahl des Standorts sollte Aufladen durch eintreffendes Sonnenlicht ermöglichen
- Keine so regelmäßige Kontrolle nötig
- Ideal für Aufnahmen über längeren Zeitraum
|
Prüfen Sie des Weiteren, welche Zusatzfunktionen Ihr Gerät aufweist. Während beinahe alle WLAN-Wildkameras wasserfest und staubsicher sind, sind zum Beispiel nicht immer Intervall-Aufnahmen möglich. Diese sind hervorragend geeignet, um in einem vorab einstellbaren Rhythmus Bilder der Umgebung zu schießen und so einen bestimmten Bereich über längere Zeiträume im Auge zu behalten.
Dazu eignet sich auch eine Zeitraffer-Funktion, die Ihnen ein Areal durchgängig über eine längere Zeitspanne anzeigt, dabei aber die Geschwindigkeit vervielfacht. Auf diese Weise sparen Sie Zeit bei der anschließenden Einsicht, ohne etwas zu verpassen.
Zudem werden einige WLAN-Wildkameras mit Timer offeriert. Diese Funktion ist vor allem dann praktisch, wenn Sie Ihren Garten, Ihre Einfahrt oder Ihren Hof nur für eine bestimmte Zeit während der Nacht überwachen und die Kamera dazu nicht jedes Mal manuell aktivieren möchten.
Tipp: Der Timer der WLAN-Wildkamera lässt sich oftmals sowohl am Gerät selbst als auch via Smartphone oder Tablet einstellen.
Darüber hinaus können Sie sich für eine WLAN-Wildkamera mit App-Funktion entscheiden, die Ihre installierte Kamera mit Ihrem Smartphone verknüpft und steuerbar macht. Welche Vorteile Ihnen das konkret bringt, haben wir auf WELT.de für Sie zusammengefasst:
Vorteile- Foto- und Videoübertragung besonders schnell und einfach
- WLAN-Wildkamera-App ermöglicht zum Teil Steuerung der Kamera aus Distanz
- häufig Anpassen der Bild- und Aufnahmeeinstellungen per Smartphone möglich
- Batterie- und Akkustand jederzeit einsehbar
- erleichtertes Teilen und Versenden der Bilder
Nachteile- zusätzlicher Zeitaufwand für App-Installation und erste Einrichtungsschritte
- teilweise etwas teurer in der Anschaffung
Möchten Sie Ihren Garten oder Ihren Hof sowohl von der heimischen Couch als auch aus dem Bett heraus stets aktuell überwachen? Dann bietet sich eine Wildkamera mit Live-Übertragung auf Ihr Handy per WLAN an.