Ratgeberübersicht
  1. Was ist eine WLAN-Wetterstation?
  2. Zwischen welchen Arten von Wetterstationen mit WLAN können Sie wählen?
  3. WLAN-Wetterstationen in Tests: Welche ist die beste Wetterstation mit WLAN?
  4. Von welchen Herstellern werden WiFi-Wetterstationen angeboten?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach WLAN-Wetterstationen-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Neben einem Thermometer zur Messung der Temperatur sind die meisten 5-in-1-WLAN-Wetterstationen mit einem Hygrometer ausgestattet. Außerdem können sie Werte wie den aktuellen Luftdruck, die Windstärke und die Windrichtung ermitteln.
  • Zur Überprüfung der Wetterverhältnisse ist eine WLAN-Wetterstation mit Außensensoren ausgestattet, die an einer geeigneten Stelle im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse angebracht werden müssen.
  • Dank WLAN-Fähigkeit bietet Ihnen die WiFi-Wetterstation die Möglichkeit, die gemessenen Daten nicht nur von verschiedenen Endgeräten abzurufen, sondern diese auch zu speichern und so in Relation zueinander zu setzen.

WLAN-Wetterstation im Test: WLAN-Wetterstation mit Farbdisplay

Sie spielen mit dem Gedanken, eine WLAN-Wetterstation zu kaufen, sind aber nicht sicher, worauf genau Sie bei Ihrer Auswahl achten müssen? In unserem WLAN-Wetterstation-Vergleich auf WELT.de stellen wir Ihnen 2025 die wichtigsten Funktionen der Geräte vor.

Wir erläutern, in welche Kategorien sich die Wetterstationen mit WLAN unterteilen lassen, warum die Prüfung von Kompatibilitäten und Schnittstellen der Geräte besonders wichtig ist und wann sich eine WLAN-Wetterstation mit Solar-Modul für Sie eignet.

1. Was ist eine WLAN-Wetterstation?

Abweichungen von 0,5 bis 1 Grad Celsius sind vertretbar

Um Ihre WLAN-Wetterstation bestmöglich nutzen zu können, sollte diese möglichst genaue Werte anzeigen. Dabei kann es durch Umwelteinflüsse oder Übertragungsdiskrepanzen durchaus zu minimalen Abweichungen kommen, die jedoch vor allem für Hobby-Wetterbeobachtende oft nicht relevant sind. Während Profi-WLAN-Wetterstationen extrem akkurat arbeiten, können Modelle für die Alltagsbeobachtung durchaus um etwa 0,5 Grad Celsius abweichen.

Bei einer WLAN-Wetterstation handelt es sich um ein Gerät zur umfassenden Wetterbeobachtung und -auswertung. Die Station besteht dabei aus drei Elementen. Die Basisstation enthält die auswertende Technik sowie üblicherweise ein oder mehrere Displays, welche die gemessenen Daten anzeigen.

Das sogenannte Gateway ist für die Verbindung der Station mit Ihrem Home-Router zuständig. Diese erfolgt bei einem WiFi-fähigen Modell in der Regel kabellos, kann aber in vielen Fällen zusätzlich mithilfe eines LAN-Kabels gesichert werden.

Das dritte und in vielerlei Hinsicht wichtigste Element sind die Außensensoren. Diese werden im Außenbereich, also meist in Gärten, Hauseingängen oder auf Terrassen angebracht. Sie sind kabellos und somit flexibel platzierbar. Je nach Ausstattung erfassen sie Informationen zur Temperatur, Luftfeuchtigkeit, dem Luftdruck und vielen weiteren wetterrelevanten Bedingungen.

Über die konkreten Arten von Messdaten entscheiden die gewählten Sensor-Typen. Möchten Sie zum Beispiel Regenmengen überprüfen, benötigen Sie eine WLAN-Wetterstation mit Regenmesser. Ein Thermometer und ein Hygrometer sind oft Standard und ermöglichen das Ablesen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

WLAN-Wetterstation getestet: WLAN-Wetterstation, die Zeit und Temperatur anzeigt

Neben der Temperatur und Werten wie der Luftfeuchtigkeit und Windstärke geben viele WLAN-Wetterstationen auch die Zeit an.

Leben Sie in einem windreichen Gebiet, kann auch ein Windmesser an der WLAN-Wetterstation von Vorteil sein. Dabei lassen sich sowohl die Windrichtung als auch die Windstärke abbilden. Soll Ihre WLAN-Wetterstation auch den Luftdruck bestimmen, benötigen Sie einen Sensor mit Barometer.

Ist zusätzlich ein Spektralradiometer verbaut, kann Ihnen Ihre WLAN-Wetterstation sogar UV-Strahlungs-Werte übermitteln. Die Anzahl der Sensoren steht dabei nicht zwingend in Zusammenhang mit den Erfassungsmöglichkeiten. So können Sie WLAN-Wetterstationen mit drei Sensoren oder auch nur einem Sensor kaufen, die jeweils die gleichen Messwerte übermitteln.

Die Übertragung der Daten von den Außensensoren zur Basisstation erfolgt in der Regel via Funk. Von dort aus lassen sie sich wiederum über das heimische Netzwerk in die Cloud laden. Über einen Webserver können Sie WLAN-Wetterstations-Daten dann über ein beliebiges verknüpfbares Endgerät abrufen.

Auch ohne Cloud können viele WLAN-Wetterstationen umfangreich genutzt werden. So ist unter anderem eine direkte Verknüpfung der Station via App mit Ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop möglich.

Zusammenfassend stellen wir Ihnen auf WELT.de die Vor- und Nachteile der WLAN-Wetterstationen mit Außensensor noch einmal übersichtlich vor:

    Vorteile
  • Außensensoren über Funk mit WLAN-Wetterstation verbunden (auch bei Netzwerkstörungen können Daten auf Basisstation abgelesen werden)
  • Abruf und Speicherung der Daten über verschiedene Endgeräte möglich
  • auch langfristige Auswertungen lassen sich per App oder mit Cloud-Programmen vornehmen
    Nachteile
  • etwas teurer in der Anschaffung
  • leicht erhöhte Stromkosten durch Dauerbetrieb (insofern es sich nicht um solarbetriebene WLAN-Wetterstation handelt)

2. Zwischen welchen Arten von Wetterstationen mit WLAN können Sie wählen?

In erster Linie werden die Stationen anhand der verbauten Sensoren unterschieden. Vorrangig werden 7-in-1-WLAN-Wetterstationen und 5-in-1-Geräte angeboten. Worin sich beide Varianten unterscheiden, fassen wir in folgender Übersicht für Sie zusammen:

Wetterstations-Typ Verbaute Sensoren
5-in-1-WLAN-Wetterstation
  • Thermometer zur Temperaturerfassung (oft sowohl innen als auch außen)
  • Hygrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit (teilweise auch im Haus messbar)
  • Barometer zur Bestimmung des Luftdrucks
  • Anemometer zur Messung von Windstärke und Windrichtung
7-in-1-WLAN-Wetterstation
  • Thermometer zur Temperaturerfassung (oft sowohl innen als auch außen)
  • Hygrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit (teilweise auch im Haus messbar)
  • Barometer zur Bestimmung des Luftdrucks
  • Anemometer zur Messung von Windstärke und Windrichtung
  • zusätzlicher Regenmesser an WLAN-Wetterstation verbaut
  • Spektralradiometer zur Erfassung der auftreffenden UV-Strahlung (praktisch zur Warnung bei hoher Sonnenbrandgefahr)

3. WLAN-Wetterstationen in Tests: Welche ist die beste Wetterstation mit WLAN?

WLAN-Wetterstation getestet: WLAN-Wetterstation mit umfassender Anzeige

Entscheiden Sie sich für eine WLAN-Wetterstation mit Display, wenn Sie die aktuellen Werte gerne jederzeit von dem Gerät ablesen können möchten.

Sind Sie weiterhin unsicher, welche die beste WLAN-Wetterstation für Ihre Zwecke ist oder welche Funktionen Sie benötigen? Dann kann Ihnen die Prüfung der folgenden Auswahlkriterien weiterhelfen:

  • Ausstattung und Funktionen
  • Messwerte
  • Schnittstellen und Kompatibilität
  • Display
  • Preis

Nachdem Sie sich entschieden haben, welche Werte Sie regelmäßig auswerten möchten, sollten Sie prüfen, auf welche Weise die Übertragung der Daten auf andere Geräte erfolgen kann. Der Upload in die Cloud oder das Abrufen über entsprechende Apps sind die gängigsten Optionen.

Des Weiteren können Sie sich für ein Gerät mit Bluetooth-Schnittstelle und/oder USB-Anschluss entscheiden. So haben Sie auch dann jederzeit Zugriff auf die gemessenen Daten, wenn das Internet einmal ausfallen sollte.

Tipp: Ähnlich wichtig ist, dass Sie vor einem Kauf die Art der Stromversorgung beachten. Legen Sie sich ein Gerät zu, das mithilfe eines Netzwerkkabels geladen wird, muss die Station nahe einer Steckdose platzierbar sein. Ist das nicht möglich, greifen Sie besser zu einer WLAN-Wetterstation, die batteriebetrieben ist. Alternativ können Sie zudem eine solarbetriebene WLAN-Wetterstation wählen.

Auf den Stromverbrauch wirkt sich auch die Art der Messwert-Anzeige aus. In unserer Kaufberatung auf WELT.de stellen wir Ihnen daher die unterschiedlichen Arten von Basisstationen übersichtlich vor:

Wetterstationen-Typ Besonderheiten
Wetterstation ohne Display
  • Daten werden ausschließlich auf Endgeräten wie Smartphone und Tablet angezeigt
  • Ablesen etwas umständlicher, da zusätzliches Gerät benötigt wird
  • vor allem grafisch unterlegte Darstellungen auf Endgeräten meist deutlich hochwertiger wiedergegeben
  • eher günstig
Wetterstation mit Display
  • kein zusätzliches Endgerät zum Ablesen der Werte erforderlich
  • Smartphone und Tablet lediglich für umfassendere Auswertungen benötigt
  • mit Farb- und Schwarzweißdisplay erhältlich
  • höherer Stromverbrauch
  • teilweise auch als WLAN-Wetterstation mit Bilderrahmen-Funktion angeboten (Abspielen digitaler Fotos möglich)
  • Auflösung häufig begrenzt
  • etwas teurer als displaylose Modelle

4. Von welchen Herstellern werden WiFi-Wetterstationen angeboten?

WLAN-Wetterstationen können Sie von verschiedenen Marken erwerben, die häufig auch für die Produktion anderer kleiner Elektrogeräte bekannt sind. Zu den beliebtesten Herstellern der Stationen gehören unter anderem:

  • Bresser
  • Hama
  • Netatmo
  • Infactory
  • Arduino
  • Sainlogic
  • Brandson
WLAN-Wetterstation im Test: WLAN-Wetterstation, deren Daten per Tablet abgerufen werden

Die durch die Sensoren gemessenen Wetterdaten werden per Funk an die Basisstation weitergeleitet, bevor Sie diese in Ihrem Tablet oder Smartphone näher einsehen können.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach WLAN-Wetterstationen-Tests bzw. Vergleichen suchen

Sie möchten mehr über WLAN-Wetterstationen erfahren oder haben noch offene Fragen? Zum Abschluss unseres Vergleichs auf WELT.de klären wir auch diese.

5.1. Was kostet eine Wetterstation mit WLAN?

Günstige WLAN-Wetterstationen sind schon für etwa 70 bis 80 Euro erhältlich. Modelle dieser Art sind jedoch oftmals nur mit den grundlegendsten Funktionen ausgestattet.

Suchen Sie hingegen nach einem Modell, das Ihnen viele verschiedene Werte ausgibt und das mit einer sehr hohen Genauigkeit, sollten Sie sich eher auf Kosten zwischen 100 und 200 Euro einstellen. Profi-WLAN-Wetterstationen schlagen teilweise sogar mit mehr als 300 Euro zu Buche.

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5.2. Gibt es eine WLAN-Wetterstation mit Alarmfunktion?

Einige Geräte sind nicht nur imstande, Wetterereignisse vorab anzukündigen. Sie warnen Sie auch mithilfe akustischer oder optischer Signale vor potenziell gefährlichen Entwicklungen. Ein herannahender Sturm, Hagelschauer oder Gewitter wird dann beispielsweise durch ein Piepen indiziert.

Hinweis: Viele digitale WLAN-Wetterstationen ermöglichen sogar eine individuelle Einstellung des Alarmsignals. Außerdem können Sie bei einigen Modellen Zeitbereiche angeben, in denen Sie nicht gewarnt werden möchten, beispielsweise während der Nacht.

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5.3. Wo kann man eine digitale WLAN-Wetterstation kaufen?

Sie können WLAN-Wetterstationen unter anderem in Elektrofachgeschäften, seltener sogar in gut sortierten Baumärkten erwerben. Die Auswahl an Marken und Modellen ist bei einem Kauf vor Ort allerdings begrenzt, weshalb es sinnvoll sein kann, die Suche online zu starten. Nutzen Sie für den Beginn Ihrer Online-Suche gerne unsere Produktvergleichstabelle zu den WLAN-fähigen Wetterstationen.

WLAN-Wetterstation im Test: Windmesser für eine WLAN-Wetterstation

Um mit einer WLAN-Wetterstation auch die Windstärke und -richtung messen zu können, benötigen Sie einen entsprechenden Sensor in Form eines Anemometers.

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5.4. Wie frühzeitig kann eine WLAN-Wetterstation eine Unwetterwarnung ausgeben?

Seien Sie mit einer WLAN-Wetterstation mit Regenradar für alle Eventualitäten gerüstet

Viele WLAN-Wetterstationen sind mit einem Regenradar beziehungsweise einem Niederschlagsradar ausgestattet. Dieser misst die Reflexion eines ausgesendeten Radarechos, das durch Wolken und Niederschlag zurückgeworfen wird. Anhand dessen kann die Menge und Intensität des Niederschlags präzise bestimmt werden.

Nicht alle WLAN-Wetterstationen mit Funk-Sensoren können Wettervorhersagen treffen und vor Unwettern warnen. Einige Marken setzen mit ihren Geräten ausschließlich auf grobe Schätzungen, die sich in vielen Fällen häufig ändern und sich stark an den aktuellen Wetterverhältnissen orientieren.

Es werden jedoch durchaus Geräte offeriert, die fundierte Vorhersagen anstellen. Vergleichsweise kurzfristig, dafür aber recht zuverlässig, ist das zum Beispiel 12 Stunden im Voraus möglich. Einige Marken versprechen sogar 24 Stunden vorab eine konkrete Vorhersage, sodass Sie sich optimal auf Starkregen, Gewitter oder starken Wind einstellen können.

Einige wenige Anbieter von WLAN-Wetterstationen werben sogar mit 7- bis 14-tägigen Vorhersagen. Oft leidet unter einer solch großen Zeitspanne jedoch die Korrektheit der Angaben.

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5.5. Gibt es einen WLAN-Wetterstationen-Test von der Stiftung Warentest?

Bislang gibt es keinen konkreten WLAN-Wetterstationen-Test der Verbraucherschutzorganisation. Daher wurde bislang auch noch kein offizieller WLAN-Wetterstation-Testsieger gekürt. Nutzen Sie jedoch gerne unsere Produktvergleichstabelle sowie unsere Kaufberatung, um das passende Gerät für sich zu finden.

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