
Diese Wasserwaage hat zwei Libellen, welche die korrekte Ausrichtung des Werkzeugs anzeigen. Wasserwaagen mit zwei Libellen können uns besonders überzeugen.
Im Grunde sind Wasserwaagen relativ simpel aufgebaut. Dennoch sind sie für viele Heimwerker und Profi-Handwerker unverzichtbar, um die genaue Ausrichtung von unterschiedlichen Objekten zu überprüfen. Bei der Suche nach einem passenden Werkzeug sind unterschiedliche Faktoren entscheidend. Beachten Sie in jedem Fall die folgenden Kriterien.
Länge: Mini-Waage, 2m-Werkzeug & Co.

Wir sehen es als großen Pluspunkt, wenn Wasserwaagen lang sind. Das macht sie vielseitiger in der Anwendung.
Auf dem Markt sind kleine und große Wasserwaagen, die sich jeweils für unterschiedliche Einsätze eignen. Ein Multitool mit Mini-Waage ist vielfältig einsetzbar und passt in nahezu jeden Werkzeugkoffer. Es gibt kleine Werkzeuge von etwa 20 bis 30 cm Länge oder Exemplare, die 1 m oder mehr lang sind. Bei größeren Bauarbeiten sind Exemplare von 2 m oder 3 m Länge empfehlenswert.
Libelle: Anzahl und Ausrichtung
In einem kleinen Behältnis mit Flüssigkeit schwimmt eine Luftblase, die je nach Ausrichtung des Werkzeugs ihre Lage verändert. Dieser als Libelle bezeichnete Behälter ist der zentrale Bestandteil von Wasserwaagen. Die meisten Modelle sind mit 2 Libellen ausgestattet, mit denen Sie die horizontale und vertikale Ausrichtung überprüfen können. Ebenfalls erhältlich sind Produkte, bei denen zusätzlich eine 45°-Libelle vorhanden ist. Unabhängig von Anzahl und Ausrichtung der Libellen ist in erster Linie eine gute Ablesbarkeit wichtig.
Profil: Kunststoff, Aluminium oder Holz

Diese Wasserwaage verfügt über ein Loch oberhalb der Libelle. Diese Griffdurchführungen dienen der Fixierung und der einfachen Handhabung der Wasserwaage.
Das Profil ist der Grundkörper des Werkzeugs und besteht meist aus Kunststoff, Aluminium oder Holz. Es ist im Grunde die Verlängerung der Libelle und sollte fest mit dieser verbunden sein. Wichtig sind eine gute Stabilität und Verzugsfreiheit. Aluminium ist korrosionsbeständig und leicht, zudem sind die meisten Produkte hohl. Dies reduziert das Gewicht und ermöglicht daher eine leichtere Handhabung.
Viele Wasserwaagen besitzen ein glattes Rechteckprofil, gerippte Exemplare sind jedoch etwas stabiler und griffiger. Von einigen Firmen sind auch sehr stabile Doppel-T-Gussprofile erhältlich.
Messfläche: Lackiert, pulverbeschichtet oder eloxiert
Dabei handelt es sich um die Fläche, die Sie auf das jeweilige Werkstück auflegen, um die Ausrichtung zu überprüfen. Für möglichst genaue Messergebnisse muss die Messfläche so eben wie möglich sein. Üblicherweise sind die Messflächen lackiert, pulverbeschichtet oder eloxiert. Bei vielen Wasserwaagen sind 2 Messflächen vorhanden. Einige Hersteller statten ihre Produkte zusätzlich mit integrierten Magnet-Systemen aus, um eine bessere Fixierung zu ermöglichen.
Messgenauigkeit: 0,5 bis 1 mm/m
Meist geben die Hersteller die Messgenauigkeit in Millimetern pro Meter (mm/m) an. Diese Angaben beziehen sich in erster Linie auf mögliche Abweichungen bei der Überprüfung von Distanzen. Diese entsprechen höchstens der Länge des verwendeten Werkzeugs. Üblicherweise bewegen sich diese Abweichungen im Bereich von etwa 0,5 bis 1 mm/m.