Welche Kategorien von Wasseraufbereitung werden unterschieden?
Wasser kann mechanisch durch einen Filter, chemisch durch Zusätze oder thermisch durch Abkochen bzw. Destillation und/oder durch UV-Bestrahlung aufbereitet werden. Alle Methoden haben ihre Grenzen, oft werden sie kombiniert.
Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Arten von Wasserfiltern für Wohnmobile bzw. Möglichkeiten Filter einzusetzen oder zu verbauen. Außerdem gibt es für die Filter viele verschiedene Einsätze, je nachdem welche Stoffe aus dem Wasser herausgefiltert werden sollen.
Die wesentlichen Unterschiede der beiden Bauarten bzw. Nutzungsarten hier in einer kurzen Übersicht:
| Filterart | Merkmale |
Wasserfilter mobil (Filterung beim Befüllen des Tanks) | - wird zwischen Einfüllstutzen und Schlauch mobil montiert
- mit einem Wohnmobil-Wasserfilter-Set können unterschiedliche Filterkartuschen kombiniert werden
- Verschmutzungen und Keime, die sich in Wassertank oder Leitungen befinden, werden nicht herausgefiltert
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Wasserfilter für Wohnmobil Festeinbau (Einbau am Wasserhahn oder z. B. am Zulauf unter der Spüle) | - nur das Trinkwasser wird gefiltert, direkt am Ort der Entnahme
- bei ausreichendem Platz können Filterkartuschen (z. B. Feststoffe, Keime) kombiniert werden
- Schadstoffe und Keime im Tank und in den Leitungen setzen sich ab und/oder vermehren sich dort eventuell sogar – häufig reinigen
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Wer sicher gehen möchte, weil er Reisen in Gebiete mit bekanntermaßen problematischer Wasserqualität bereist, der nutzt einen Wasserfilter mobil und einen weiteren als Festeinbau an der Entnahmestelle. Oder Sie verwenden einen Filter, den Sie sowohl an Ihren Wasserhahn schrauben können, als auch beim Befüllen des Tanks an den Schlauch.
Tipp: Wenn Sie beispielsweise mit Ihrem Wohnmobil nur im deutschsprachigen Raum unterwegs sind, dann genügt ein fest eingebauter Wasserfilter am Wasserhahn, der eventuelle Keime aus dem Tank aus dem Wasser filtert.