
Sie brauchen keine Wärmebildkamera, um die Temperaturen Ihrer Bauteile wie CPU oder GPU zu messen. Dafür gibt es Programme, die Ihnen auch Temperaturverläufe unter Belastung anzeigen können.
Die Angaben zur Wärmeleitfähigkeit von Wärmeleitpads sind laut verschiedener Wärmeleitpad-Tests nicht immer seriös – insbesondere bei No-Name-Produkten. Sie unterscheiden sich teilweise erheblich, was vor allem durch unterschiedliches Material (z. B. Silikon, Kohlefaser, Kieselgel usw.) bedingt ist.
Einige Wärmleitpad-Tests kommen zu dem Schluss, dass von einer durchschnittlichen Wärmeleitfähigkeit von etwa 5 W/mK ausgegangen werden kann. Zum Vergleich: stehende Luft hat eine Wärmeleitzahl von 0,02 W/mK. Die Angaben der Hersteller weichen stark von dieser durchschnittlichen Angabe ab, wegen der verschiedenen Materialien, aber eventuell auch aufgrund unterschiedlicher Testaufbauten und -umgebungen.
Wenn bereits beispielsweise Wärmeleitpads im Laptop verbaut waren, dann können Sie diese in der Regel auch ohne Probleme durch ein Wärmeleitpad gleicher Stärke und Typs eines namhaften Herstellers austauschen. Im Zweifel fragen Sie vor dem Einbau eines Wärmeleitpads ins Notebook o. Ä. beim Hersteller oder in einem Fachforum um Rat.