Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute VR-Brillen?
  2. Was für unterschiedliche VR-Brillen gibt es?
  3. Welche VR-Brille passt zu mir?
  4. Welche VR-Brillen sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten VR-Brillen?
  6. Wie lautet das Fazit für VR-Brillen?
Getestet: VR-Brille in Frontansicht auf einem Ständer mit Hintergrundbeleuchtung.

Für die Meta-Quest-2-VR-Brille, die wir hier sehen, gibt es einiges Zubehör und sie ist in verschiedenen Bundles erhältlich.

Die Spitzenposition belegen derzeit VR-Brillen für PC und Konsolen, die ein unvergleichliches Spielerlebnis ermöglichen. Bei VR-Brillen bestehen jedoch teils erhebliche Unterschiede. Vor allem auf die Rechnerleistung, Auflösung, Displaygröße und Kompatibilität sollten Sie beim Kauf achten. Zudem gibt es Unterschiede zwischen den Marken, wie den Oculus Rift Brillen oder den Modellen von HTC.

Wie erkenne ich gute VR-Brillen?

Eine VR-Brille eröffnet dem Spieler den Zugang in eine virtuelle Welt. Diese Welt erzeugt dem Spieler das Gefühl, als sei er mittendrin und könne sich nahezu in jegliche Richtung frei bewegen. Die Beliebtheit dieses Gadgets wächst stetig an. Dies hat dazu geführt, dass gleich mehrere und insbesondere ganz unterschiedliche Modelle auf den Markt gekommen sind.

Die Virtual-Reality-Brille wird immer komplexer, zumal mit jeder neuen Generation neue Features hinzukommen. Laufend arbeiten Filmemacher, Entwickler sowie Hersteller an grafisch stärkeren und immer besseren 360°-Inhalten. Vor allem vor diesem Hintergrund gleicht keine Brille der anderen. Teils beträchtliche Unterschiede gibt es in puncto Tragegefühl, Laufzeit, Kompatibilität, Display-Größe, Auflösung, Rechnerleistung und Optik.

Nicht verwechselt werden darf das Sichtfeld mit dem Blickfeld. Idealerweise liegt das Sichtfeld bei mindestens 80°. Grundsätzlich gibt es nicht die eine VR-Brille, die für jeglichen Anwendungsfall die bestmögliche Entscheidung darstellt. Vielmehr hängt es davon ab, für welchen Zweck Sie das Gadget einsetzen möchten.

Bevor Sie sich in die Sphären der virtuellen Welt begeben, sollten Sie Ihr Augenmerk beim Kauf auf folgende Kriterien lenken:

Display-Größe

Es ist essenziell, dass die Smartphone-Halterung mit der Handydisplaygröße übereinstimmt. Zu große Displays passen schlicht nicht in den Einschub der Halterung. Zu kleine Displays füllen nicht das gesamte Blickfeld aus und stören hierdurch das gesamte virtuelle Erlebnis.

Auflösung

Die Display-Auflösung muss für den gewünschten Einsatzbereich hoch genug ausfallen. Für Mini-Spiele sowie einfache Anwendungen genügen 1.280 x 720 Pixel (HD-ready) und somit 640 x 720 Pixel je Auge. Qualitativ hochwertige Modelle für anspruchsvollere Einsatzzwecke erreichen Auflösungen von bis zu 2.880 x 1.600 Pixel.

Externe Sensoren und Controller

Für ein intensives Erlebnis werden Halterungen mit eigener Elektronik sowie integrierte VR-Brillen zumeist mit zusätzlichen Controllern und Sensoren angeboten.

Zum Testen: viele Packungen mit Meta Quest 2 VR-Brillen gestapelt auf einer Palette.

Diese Meta-Quest-2-VR-Brille hat 128 oder 256 GB Speicher. Dazu muss man unseres Erachtens wissen, dass die Spiele im Headset gespeichert werden.

Bei Handy-Halterungen ist oft ein Controller dabei, der dem einer Spielkonsole ähnelt und zusätzliche Eingaben und Steuerungsaktionen ermöglicht. Profi-Modelle sollten mit externen Sensoren für die besonders präzise Positionsbestimmung sowie 2 kabellosen Hand-Controllern für weitreichende Interaktionen im Spiel daherkommen.

Optik

Passt die Qualität des Linsensystems zur Ihren Anforderungen? Optisch besteht eine Virtual-Reality-Brille entweder aus Glas oder aus einfachem Kunststoff. Linsen aus Glas sorgen zumeist für ein besonders scharfes sowie gutes Bild und sind gegen Kratzer resistent. Für Brillenträger gilt: Überprüfen Sie anhand der Produktbeschreibung, ob für Ihre Brille ausreichend Platz im Gehäuse ist. Ferner ist es interessant zu wissen, inwiefern der Einsatz der Sehhilfe durch die integrierte Dioptrien-Regelung entfallen kann.

Kompatibilität

Die Kompatibilität entscheidet darüber, ob sich Ihr Smartphone in Kombination mit einer Virtual-Reality-Brille nutzen lässt. Anschlüsse für Android, iOS, Micro-USB sowie WLAN- und Bluetooth-Funktion besitzen nicht alle Brillen. Prüfen Sie die Herstellerangaben genau, da nicht selten lediglich die Modelle bestimmter Baureihen in die jeweilige Halterung passen.

Tragegefühl

Der Tragekomfort hat großen Einfluss auf das Spielgefühl. Wichtig ist, dass sich das Headset an die Form des Kopfes anpassen lässt. Dadurch lässt sich ein optimaler Sitz beim Spielen gewährleisten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die VR-Brille nach kurzer Zeit verrutscht oder unangenehm drückt.

HMD oder wechselbar

Bei den VR-Headsets lassen sich zwei verschiedene Kategorien unterscheiden. Sogenannte HMDs (Head Mounted Display) stehen für solche VR-Headsets, bei denen das Display mit den Kopfbändern fest verbunden ist. Diese Modelle haben den Vorteil, dass sie meistens eine bessere Grafikleistung erzielen. Dadurch stellen sie die virtuelle Welt in einer höheren Auflösung dar. Bei der zweiten Kategorie handelt es sich um einfache Fronthalterungen, in denen sich ein separates Display befestigen lässt (z. B. ein Smartphone). Sie sind zwar leichter als HMDs, weisen allerdings eine deutlich niedrigere Rechnerleistung auf. Vor allem bei 360-Grad-Drehungen führt dies zu Verzerrungen.

Laufzeit

Wie lange das Spielerlebnis anhält, hängt auch von der Laufzeit ab. Einige Virtual-Reality-Brillen können sich beim Spielen selbst über die angeschlossene Konsole oder den Computer mit Strom versorgen. Andere Modelle sind kabellos, benötigen dafür aber einen Akku. Vergleichen Sie, wie lange der Akku im Betriebszustand beim Berechnen künstlicher Intelligenz und beim Darstellen der virtuellen Welten durchhält.

VR-Brillen mit einer hohe Rechenleistung

Um die Bilder flüssig ohne Verzerrungen und Ruckler darstellen zu können, ist eine leistungsstarke Hardware unabdingbar. Für Spieler sind mindestens 8 GB Arbeitsspeicher, eine Grafikkarte ab Nvidia GTX 1060 oder AMD Radeon RX 570 sowie ein Intel-Core-i5-Prozessor Pflicht.

Was für unterschiedliche VR-Brillen gibt es?

Welche VR-Brille in Ihrem Fall die richtige ist, hängt davon ab, wofür Sie sie verwenden möchten. Je nach Einsatzzweck gilt folgende Empfehlung.

Einsteiger mit Smartphone

Möchten Sie sich auf dem Smartphone kostengünstig einen ersten Eindruck der 3D-Welt verschaffen? Dann können Sie sich für eine Halterung ohne extra Sensoren entscheiden. Das Handy lässt sich leicht in die Brille einlegen und muss in der korrekten Position liegen. Daher sind neben universell einsetzbaren Handy-Brillen auch speziell auf bestimmte Handyserien abgestimmte Ausführungen verfügbar. In diesem Fall ist auf entsprechende Kompatibilität zu achten.

Rückansicht einer VR-Brille zum testen, auf einem beleuchteten Ständer.

Wer mit der Meta-Quest-2-VR-Brille gut zurecht kommt, kann unseres Erachtens mit Zubehör, wie beispielsweise dem Elite-Riemen oder Active Packs die Möglichkeiten erweitern.

Teilweise besteht auch die Möglichkeit, über einen Controller, welcher über Bluetooth mit dem Handy verbunden wird, aktiv in das Geschehen einzugreifen. Beachten Sie jedoch, dass solche Controller nicht flächendeckend von den jeweiligen Apps unterstützt werden. Bei Bedarf lässt sich das Bild entsprechend schärfen und die Linsen auf den korrekten Augenabstand bringen.

    Vorteile
  • Besonders preiswert
  • Einfacher Einsatz
  • Geeignet für Einsteiger, die nicht aktiv am Spielgeschehen teilnehmen möchten
    Nachteile
  • Darstellung verzögert sich oftmals durch Ruckler und Verzögerungen
  • Gehäuse nicht für häufigen Einsatz ausgelegt
  • Nicht jede Brille ist mit jedem Handy kompatibel

Fortgeschrittene mit Smartphone

Handy-Halterungen mit extra Sensoren eignen sich für all diejenigen, die auf den Einsatz ihres Smartphones nicht verzichten und sich zugleich die räumliche Illusion aufgrund von Verzögerungen und Rucklern nicht nehmen lassen möchten. Die Modelle sind so ausgelegt, dass sich Kopfbewegungen deutlich besser verfolgen lassen. Die integrierten Sensoren sind in der Lage, die Kopfbewegungen auszuwerten.

Ein teures Equipment kann auch hier entfallen, zumal die VR-Inhalte lediglich in ein Headset gesteckt werden, das als Display fungiert. Allerdings ist zu beachten, dass auch die Qualität dieser Brillen weit unter der von Modellen für Computer und PCs liegt. So kommen die Brillen für das Handy bei anspruchsvollen Anwendungen schnell an ihre Grenzen.

Ein entsprechendes Modell gibt es aus dem Hause Samsung unter der Bezeichnung Gear VR. Dieses ist beispielsweise mit den Galaxy-Handymodellen S9/S9+ sowie S10e, S10 und S10+ kompatibel. In der Samsung Gear VR sind Beschleunigungs- und Lagesensoren sowie Head-Tracking integriert. Ferner gibt es einen Controller, um navigieren zu können. Für das iPhone ist die Gear VR zwar nicht geeignet. Doch auch für das iPhone gibt es zahlreiche günstige 3D-Brillen.

    Vorteile
  • Preiswert
  • Integrierte Sensoren erlauben aktive Spielteilnahme
  • Verzögerungen und Ruckler spürbar reduziert
    Nachteile
  • Qualität liegt deutlich unter der von VR-Brillen für PC und Computer
  • Optik und Komfort (z. B. aufgrund des einfachen Gurts) lassen oft zu wünschen übrig
  • Nur für einfache Anwendungen geeignet

High-End VR-Brillen für Gamer

Auflösung

Wer mit der Brille in eine realitätsnahe Welt eintauchen möchte, ist auf besonders hochwertige Modelle angewiesen. Hohe Anforderungen gelten beispielsweise der Auflösung. Sie sollten wissen, dass infolge der Verteilung des Bildes auf 2 Display-Hälften oder Displays für jedes Auge die Gesamtauflösung halbiert wird. Für HD-Spiele sowie -Anwendungen sollte die Auflösung bei nicht weniger als 1.920 x 1.080 Pixel liegen. Bei Full-HD sind es mindestens 960 x 1.080 je Auge.

Ein besonders detailreiches sowie scharfes Bild erzeugen High-End-Modelle mit einer Auflösung von bis zu 2.880 x 1.600 Pixel, also 1.440 x 1.600 je Auge. Neben der Auflösung ist auch die Rechnerleistung regelrecht spielentscheidend. Denn um ein hochwertiges Spieleerlebnis zu gewährleisten, sollte die Darstellung frei von Rucklern und Verzögerungen erfolgen.

Kompatibilität

Für den Anschluss an Computer, PS4 etc. ist eine leistungsstarke Hardware erforderlich. Diese versorgt die beiden hochauflösenden Displays in schneller Folge mit Dateninput. Für eine flüssige 3D-Wiedergabe auf der Virtual-Reality-Brille ist eine Kombination aus einer schnellen Grafikkarte ab AMD Radeon RX 570 oder Nvidia GTX 1060, einem flotten Computer mit Intel-Core-i5-Prozessor sowie 8 GB Arbeitsspeicher die Minimalkonfiguration.

Auch hier gilt wie bei sämtlichen rechenintensiven Anwendungen: Je besser die Ausstattung des Computers ausfällt, desto flüssiger kann die Darstellung erfolgen.

Für die Wiedergabe von VR-Anwendungen und -Spielen sind Gaming-PCs zumeist sehr gut geeignet. Möchten Sie der virtuellen Realität regelmäßig einen Besuch abstatten, sollten Sie auch das Gehäuse näher in Augenschein nehmen. Einsteigermodelle sind mit einfachen Haltegurten ausgestattet und aus Kunststoff hergestellt. Für das Kennenlernen der neuen Technologie mag dies ausreichend sein.

Ansonsten sind stabile Brillen mit verstellbaren, hochwertigen Haltegurten sowie solidem Kunststoffgehäuse zu bevorzugen.

Hersteller

Zu den renommiertesten Herstellern solcher Brillen gehören etwa HTC und Oculus. Eine VR-Brille für Konsolen und PC ist etwa die HTC Vive Pro, die mit insgesamt 2.880 x 1.600 Pixeln auflöst. Die HTC Vive Pro besitzt mehrere Mikrofone sowie integrierte Kopfhörer. Der Wireless Adapter der HTC Vive ermöglicht zudem einen kabelfreien Einsatz. Von HTC gibt es umfangreiches Zubehör wie etwa Kopfhörer und Controller.

Alternativ gibt es hierzu die Oculus Rift S, deren Display eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel aufweist. Dank Insight-Tracking benötigen Sie mit der Oculus Rift S zur Bestimmung der Kopfposition keine externen Sensoren. Ihre Handbewegungen werden durch die Touch-Controller der Oculus Rift 3D-Brille direkt in die virtuelle Welt übertragen.

    Vorteile
  • Ideale Wiedergabe der virtuellen Welt für ein perfektes Spielerlebnis
  • Höchstmöglicher Komfort dank hochwertige Materialien und diversen Einstellmöglichkeiten
  • Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
    Nachteile
  • Diese Geräte sind im Vergleich zu den einfachen Modellen recht teuer

Welche VR-Brille passt zu mir?

Um die wichtigsten Unterschiede zwischen den einzelnen Brillen zu erkennen, sollte der Kaufentscheidung grundsätzlich ein ausführlicher Vergleich vorangehen. Auf einen Blick können Sie so sehen, worin die einzelnen Leistungsunterschiede bestehen und wie groß die Preisdifferenz ausfällt.

Erfahren Sie nachfolgend, welche Virtual-Reality-Brille besonders gut abschneidet, und wählen Sie Ihr bevorzugtes Modell.

Smartphone-Halterungen ohne zusätzliche Elektronik

Die Sensoren sowie Displays stellen die teuersten sowie wichtigsten Bestandteile einer Virtual-Reality-Brille dar. Dadurch kamen die Hersteller auf die Idee, zur Bewegungserkennung sowie als Bildgeber das Handy zu verwenden. Das Display eines modernen Smartphones ist hochauflösend, sodass sich die 2 notwendigen Bilder schnell genug sowie in hoher Qualität darstellen lassen.

Somit fehlt lediglich die eigentliche Brille. Bei der handelt es sich um ein Gestell mit integrierter Optik nebst Lupenlinsen und einem Aufnahmefach. Die Halterung samt Handy können Sie mithilfe eines verstellbaren Gurtes an Ihrem Kopf befestigen. Diese Modelle sind für Smartphones mit einer Bildschirmdiagonale von 4,7 bis 5,5 Zoll ausgelegt. Sie basieren auf der Grundidee von “Cardboard”, einer Google-Erfindung.

Smartphone-Halterungen mit Elektronik

Die in den Smartphones verbauten Gyroskop-Sensoren sind nicht dafür ausgelegt, Kopfbewegungen zu verfolgen (Head-Tracking). Daher können sich regelmäßig Bildruckler sowie Verzögerungen einstellen . Vor allem, wenn Sie Ihren Blick schnell durch die virtuelle Welt schweifen lassen. Aus diesem Grund sind einige Hersteller dazu übergegangen, Sensoren in die Handy-Halterungen zu integrieren. Dadurch wird das Head-Tracking spürbar optimiert.

Derartige Modelle nutzen zur Wiedergabe von Inhalten das Handy-Display. Präzise Sensoren im Gehäuse der Brille übernehmen die Auswertung der Kopfbewegungen. Hierzu nimmt das Handy mittels Bluetooth oder USB-Schnittstelle Kontakt mit der VR-Brille auf.

Integrierte VR-Brillen für Computer und Konsolen

Diese Variante ist mit Abstand die beliebteste und zugleich teuerste. Als Königsklasse unter den VR-Brillen kommen diese Modelle mit eigenen Sensoren sowie Displays daher. Sie besitzen einen Anschluss für Computer und Konsolen. Einige Brillen kommen ohne leistungsstarke externe Hardware aus. Mit der Konsole oder dem PC werden die Modelle über die USB-Schnittstelle oder mit dem Videoausgang des Computers verbunden.

All-In-One-VR-Brillen für hohe Ansprüche

Nicht länger warten müssen Gamer zudem auf Virtual-Reality-Brillen mit integriertem Rechner, denn seit einiger Zeit ist diese All-In-One-Lösung verfügbar. Für diese Brillen müssen sie jedoch tiefer in die Tasche greifen.

Welche VR-Brillen sind laut Tests am besten?

In einem VR-Brillen Test vom Dezember 2016 testete die Stiftung Warentest den Vorgänger der Samsung Gear VR. Die Experten bescheinigten dem Modell bereits damals bessere Ergebnisse als dem Konkurrenzprodukt Google Cardboard. Im Vergleich dazu lobten die Tester vor allem das hochwertigere Gehäuse sowie die integrierten Sensoren. Auch das Tragegefühl wurde im VR-Brillen Test lobend erwähnt. Ferner fallen die Reaktionsgeschwindigkeit sowie die Bildqualität besser aus als beim Google Cardboard.

Bemängelt wurde im VR-Brillen Test der beschränkte Blickwinkel am rechten Rand, das nicht ruckelfreie Bild sowie die unscharfen Ränder des Blickfelds. Mit dem Nachfolgemodell der Samsung Gear VR verbesserte Samsung die Ergebnisse in diesen Kategorien jedoch deutlich.

Für anspruchsvolle Spieler, welche die VR-Brille im Dauereinsatz haben, empfiehlt Finanztest vor allem die Oculus Rift. Lobend erwähnten die Tester im Test das umfassende Paket der Oculus Rift. Dies besteht aus VR-Brille mit externem Infrarot-Sensor, 2 Funk-Controllern sowie eingebauten Ohrhörern und Display. Auch für Brillenträger ist dieses Oculus Rift Modell empfehlenswert.

Die Bilder reagieren insgesamt organischer und flüssiger auf Kopfbewegungen als Smartphone-Varianten. Lediglich Tunnelblick und Pixelraster fielen nicht ganz so positiv aus. Doch auch hier hat Oculus inzwischen deutlich nachgebessert. Ein VR-Brillen Vergleich vor der Anschaffung lohnt sich in jedem Fall.

Was kosten VR-Brillen?

Die Bandbreite in puncto Preis fällt bei VR-Brillen vergleichsweise groß aus. Insbesondere zwischen den Herstellern, wie Oculus Go, Sony, HTC oder Valve unterscheiden sich die Preise. Ihre Bedürfnisse und individuellen Ansprüche bestimmen entscheidend darüber, ob der Anschaffungspreis eher im niedrigen oder höheren Preissegment liegt.

Günstige VR-Brillen für Einsteiger: 20 bis 60 Euro

Insbesondere für den Einstieg in die digitale Welt entscheiden sich zahlreiche Nutzer für eine Brille zur Nutzung mit dem Handy. Diese Modelle überzeugen neben der einfachen Handhabung gerade auch aufgrund des niedrigen Preises. Die günstigsten Modelle sind ab etwa 20 Euro erhältlich und reichen bis 60 Euro. Sie sind somit eine günstige Gelegenheit, um erste Eindrücke in den virtuellen Sphären zu ergattern.

Der günstige Preis ergibt sich vor allem daraus, dass die Brillen aus weniger stabilem Material bestehen, z.B. aus Pappe. Charakteristisch für die preiswerten Brillen ist zudem, dass sie sich ausschließlich mit einigen Smartphone-Modellen betreiben lassen. Dennoch besitzen diese 2 Linsen. Solche günstigen Einstiegsmodelle hat etwa Google im Angebot. Hohe Anforderungen in puncto Reaktionsgeschwindigkeit, Präzision, Komfort und Auflösung sollten Sie daran aber nicht knüpfen.

VR-Brillen im mittleren Preissegment: Zwischen 125 und 250 Euro

Der Preis gehobener Modelle beläuft sich zwischen 125 und 250 Euro. Dafür bringen die VR-Brillen einiges mehr mit, wie integrierte Beschleunigungs- und Lagesensoren, integrierte Lautsprecher sowie das akkurate Head-Tracking. Letzteres ermöglicht eine höhere Genauigkeit und sorgt dafür, dass Ihre Eigenbewegungen schneller und realitätsgetreuer umgesetzt werden. In einigen Fällen wird ein zuverlässiges Tracking aus einer Kombination von Gyroskop, Beschleunigungssensoren sowie Magnometer sichergestellt. Praktisch, wenn sich die Brille zudem auch als Digitalkamera nutzen lässt.

VR-Brillen für anspruchsvolle Gamer: 450 bis 1.400 Euro

Teurer, da deutlich professioneller und anspruchsvoller, fallen die besten Geräte aus dem Hause Oculus (Rift) und HTC aus. Erhältlich sind diese VR-Brillen, die voll und ganz ohne externe Sensoren zur Kopferkennung auskommen, ab ungefähr 450 Euro. Preislich reichen die Spitzenmodelle jedoch sogar auf bis zu 1.400 Euro. Dafür stehen diese High-End-Brillen für ein unvergleichliches Spielerlebnis.

Hierfür sorgen Kopfhörer-Tracking, gerichtetes Audio, Wireless-Adapter, Klappdesign, zusätzliche Mikrofone mit aktiver Geräuschunterdrückung, haptisches HD-Feedback, präzise 360-Grad-Steuerung und eine realistische Grafik dank einer Auflösung von bis zu 2880 x 1700. All diese zusätzlichen Funktionen erlauben ein lebensechtes Hörerlebnis sowie realistischere Bewegungen und Aktionen.

Nicht zuletzt erwarten Sie eine bessere Ergonomie, zumal eine gleichmäßige Gewichtsverteilung des Headsets für einen ausgewogenen Schwerpunkt sorgt. Die Geräte von Oculus und HTC sind für nahezu alle Größen und Kopfformen geeignet. Sie lassen es zu, den Augenabstand individuell einzustellen. Ein minimaler Fliegengittereffekt gehört ebenfalls zu den Vorzügen solcher Modelle.

Wie lautet das Fazit für VR-Brillen?

VR-Brillen sind das Zugangsportal zur digitalen Welt. Die schnell voranschreitende Entwicklung hat dazu geführt, dass sich unter anderem Bildqualität und Reaktionszeiten signifikant verbessert haben. Erhältlich auf dem Markt sind unterschiedliche Modelle:

  • Brillen für Smartphones wie Galaxy oder iPhone kommen gänzlich ohne Elektronik aus und eignen sich vor allem für Einsteiger
  • Bessere Ergebnisse erzielen Modelle für das Handy, die zusätzlich mit Sensoren ausgestattet sind und eine aktive Teilnahme am Spielgeschehen ermöglichen
  • Die Spitzenkategorie bilden jedoch die VR-Brillen für PCs sowie Konsolen wie die PS4. Diese sind mit einem eigenen Display und teilweise auch mit einem eigenen Rechner ausgestattet
  • Bekannte Hersteller und Produktreihen sind unteranderem HTC und Oculus Rift

Vor dem Kauf sollten Sie die Produkte außerdem anhand wichtiger Kriterien miteinander vergleichen:

  • Rechnerleistung
  • Kompatibilität
  • Displaygröße
  • Auflösung

Für Brillenträger ist zudem wichtig zu wissen, ob die Brille in das entsprechende Gehäuse passt. Wählen Sie doch das für Sie passende Modell aus der Auswahl empfehlenswerter Produkte.

Im Video vorgestellt: VR-Brille

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