Eine VR-Brille eröffnet dem Spieler den Zugang in eine virtuelle Welt. Diese Welt erzeugt dem Spieler das Gefühl, als sei er mittendrin und könne sich nahezu in jegliche Richtung frei bewegen. Die Beliebtheit dieses Gadgets wächst stetig an. Dies hat dazu geführt, dass gleich mehrere und insbesondere ganz unterschiedliche Modelle auf den Markt gekommen sind.
Die Virtual-Reality-Brille wird immer komplexer, zumal mit jeder neuen Generation neue Features hinzukommen. Laufend arbeiten Filmemacher, Entwickler sowie Hersteller an grafisch stärkeren und immer besseren 360°-Inhalten. Vor allem vor diesem Hintergrund gleicht keine Brille der anderen. Teils beträchtliche Unterschiede gibt es in puncto Tragegefühl, Laufzeit, Kompatibilität, Display-Größe, Auflösung, Rechnerleistung und Optik.
Nicht verwechselt werden darf das Sichtfeld mit dem Blickfeld. Idealerweise liegt das Sichtfeld bei mindestens 80°. Grundsätzlich gibt es nicht die eine VR-Brille, die für jeglichen Anwendungsfall die bestmögliche Entscheidung darstellt. Vielmehr hängt es davon ab, für welchen Zweck Sie das Gadget einsetzen möchten.
Bevor Sie sich in die Sphären der virtuellen Welt begeben, sollten Sie Ihr Augenmerk beim Kauf auf folgende Kriterien lenken:
Display-Größe
Es ist essenziell, dass die Smartphone-Halterung mit der Handydisplaygröße übereinstimmt. Zu große Displays passen schlicht nicht in den Einschub der Halterung. Zu kleine Displays füllen nicht das gesamte Blickfeld aus und stören hierdurch das gesamte virtuelle Erlebnis.
Auflösung
Die Display-Auflösung muss für den gewünschten Einsatzbereich hoch genug ausfallen. Für Mini-Spiele sowie einfache Anwendungen genügen 1.280 x 720 Pixel (HD-ready) und somit 640 x 720 Pixel je Auge. Qualitativ hochwertige Modelle für anspruchsvollere Einsatzzwecke erreichen Auflösungen von bis zu 2.880 x 1.600 Pixel.
Externe Sensoren und Controller
Für ein intensives Erlebnis werden Halterungen mit eigener Elektronik sowie integrierte VR-Brillen zumeist mit zusätzlichen Controllern und Sensoren angeboten.

Diese Meta-Quest-2-VR-Brille hat 128 oder 256 GB Speicher. Dazu muss man unseres Erachtens wissen, dass die Spiele im Headset gespeichert werden.
Bei Handy-Halterungen ist oft ein Controller dabei, der dem einer Spielkonsole ähnelt und zusätzliche Eingaben und Steuerungsaktionen ermöglicht. Profi-Modelle sollten mit externen Sensoren für die besonders präzise Positionsbestimmung sowie 2 kabellosen Hand-Controllern für weitreichende Interaktionen im Spiel daherkommen.
Optik
Passt die Qualität des Linsensystems zur Ihren Anforderungen? Optisch besteht eine Virtual-Reality-Brille entweder aus Glas oder aus einfachem Kunststoff. Linsen aus Glas sorgen zumeist für ein besonders scharfes sowie gutes Bild und sind gegen Kratzer resistent. Für Brillenträger gilt: Überprüfen Sie anhand der Produktbeschreibung, ob für Ihre Brille ausreichend Platz im Gehäuse ist. Ferner ist es interessant zu wissen, inwiefern der Einsatz der Sehhilfe durch die integrierte Dioptrien-Regelung entfallen kann.
Kompatibilität
Die Kompatibilität entscheidet darüber, ob sich Ihr Smartphone in Kombination mit einer Virtual-Reality-Brille nutzen lässt. Anschlüsse für Android, iOS, Micro-USB sowie WLAN- und Bluetooth-Funktion besitzen nicht alle Brillen. Prüfen Sie die Herstellerangaben genau, da nicht selten lediglich die Modelle bestimmter Baureihen in die jeweilige Halterung passen.
Tragegefühl
Der Tragekomfort hat großen Einfluss auf das Spielgefühl. Wichtig ist, dass sich das Headset an die Form des Kopfes anpassen lässt. Dadurch lässt sich ein optimaler Sitz beim Spielen gewährleisten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die VR-Brille nach kurzer Zeit verrutscht oder unangenehm drückt.
HMD oder wechselbar
Bei den VR-Headsets lassen sich zwei verschiedene Kategorien unterscheiden. Sogenannte HMDs (Head Mounted Display) stehen für solche VR-Headsets, bei denen das Display mit den Kopfbändern fest verbunden ist. Diese Modelle haben den Vorteil, dass sie meistens eine bessere Grafikleistung erzielen. Dadurch stellen sie die virtuelle Welt in einer höheren Auflösung dar. Bei der zweiten Kategorie handelt es sich um einfache Fronthalterungen, in denen sich ein separates Display befestigen lässt (z. B. ein Smartphone). Sie sind zwar leichter als HMDs, weisen allerdings eine deutlich niedrigere Rechnerleistung auf. Vor allem bei 360-Grad-Drehungen führt dies zu Verzerrungen.
Laufzeit
Wie lange das Spielerlebnis anhält, hängt auch von der Laufzeit ab. Einige Virtual-Reality-Brillen können sich beim Spielen selbst über die angeschlossene Konsole oder den Computer mit Strom versorgen. Andere Modelle sind kabellos, benötigen dafür aber einen Akku. Vergleichen Sie, wie lange der Akku im Betriebszustand beim Berechnen künstlicher Intelligenz und beim Darstellen der virtuellen Welten durchhält.
VR-Brillen mit einer hohe Rechenleistung
Um die Bilder flüssig ohne Verzerrungen und Ruckler darstellen zu können, ist eine leistungsstarke Hardware unabdingbar. Für Spieler sind mindestens 8 GB Arbeitsspeicher, eine Grafikkarte ab Nvidia GTX 1060 oder AMD Radeon RX 570 sowie ein Intel-Core-i5-Prozessor Pflicht.