Viele Türkameras sind mit 720p oder 1080p ausgestattet und ermöglichen damit eine Übertragung in HD-Qualität beziehungsweise in Full-HD-Qualität. High-End-Geräte können auch mit 2k- oder 4k-Kamera ausgestattet sein. Das ist insofern wichtig, damit Sie auch bei spärlicher Beleuchtung oder aus größerer Entfernung ein scharfes Bild erkennen können. Liefert die Kompaktkamera nur pixelige Aufnahmen, lässt sich das Gegenüber nur schwer erkennen. Alles darüber ist eine technische Spielerei, welche die Kosten nach oben treibt, aber nicht unbedingt einen Mehrwert bietet.
Die meisten Kameras an der Video-Türsprechanlage sind zudem mit Weitwinkel-Objektiv ausgestattet. So können Sie den gesamten Eingangsbereich überblicken. Dass sich die Nachbarskinder für einen Klingelstreich anschleichen, ist bei einer optimalen Ausrichtung nahezu unmöglich. Zudem können Sie erkennen, wenn ein Paket vor der Tür abgestellt wurde oder der Lieferdienst das Abendessen zugestellt hat.
Nahezu alle Modelle sind mit Nachtsichtfunktion ausgestattet. Wenn es draußen dunkel wird, können IR-LEDs dennoch ein scharfes Bild liefern. So wissen Sie auch nachts, wer vor der Tür steht.
Tipp: Der Bildschirm sollte die Inhalte in Farbe wiedergeben können. Auf einem Schwarz-Weiß-Bild lässt sich die Person vor der Tür nicht immer ganz so gut erkennen. Zudem ist ein TFT- oder LC-Display notwendig, damit Inhalte in mindestens HD-Qualität wiedergegeben werden können.