Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute USB-Sticks?
  2. Was für unterschiedliche USB-Sticks gibt es?
  3. Welcher USB-Stick passt zu mir?
  4. Welche USB-Sticks sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten USB-Sticks?
  6. Wie lautet das Fazit für USB-Sticks?

Der Wechseldatenträger passt in jede Tasche, besitzt viel Speicherkapazität und ist einfach in der Handhabung. USB steht für Universal Serial Bus. Zum Schutz Ihrer Daten besitzt der USB-Stick ein Verschlüsselungssystem. Das wichtigste Kriterium ist die Lese- und Schreib-Geschwindigkeit, welche von USB 1.0 bis 3.0 und 3.1 reicht. Die Performance beträgt dabei etwa 150 MByte/s, abhängig von PC-Schnittstelle.

Der USB Typ C ist ein Standard-Anschluss für Smartphones und reversibel benutzbar. Die Größe der Speicherkapazität reicht von 4 GB (= Gigabyte) über 16 GB, 32 GB, 128 GB und 256 GB bis hin zu 2 TB (= Terabyte). USB-Sticks sind in Kunststoff- oder Metall-Gehäuse in vielen Farben und Designs auf dem Markt verfügbar. Ein Qualitätsmerkmal ist die Kappe über dem Stecker des USB-Sticks. Sie schützt die Einschiebe-Platine.

Wie erkenne ich gute USB-Sticks?

Bei der Auswahl eines zweckmäßigen, hochwertigen USB-Sticks, auch Flash-Laufwerk genannt, verdienen Typ, Speicherkapazität, Gehäuse-Material und Design besondere Aufmerksamkeit.

Verschiedene Typen entscheiden über Schreib- und Lese-Geschwindigkeit

USB-Sticks sind in den Varianten 1.0 bis 3.1 erhältlich. Sticks vom Typ 1.0 und 1.1 entsprechen dem Standard der 1990er Jahre. Sie sind mit einer Datenübertragungsrate von 12 Mbit/s für heutige Verhältnisse eher langsam und lassen sich nur mit alten Rechnern verbinden.

Die Version 2.0 ist mit 48 MByte/s gleich 40 Mal schneller als die Vorgängervariante. USB-Sticks dieses Typs sind abwärtskompatibel, sie lassen sich auch an PCs mit USB 1.1 Schnittstellen verwenden, dies drosselt die Übertragungsrate entsprechend.

USB-3.0 ist der aktuelle Standard bei neuen Geräten

Moderne Notebooks, All-in-one-PCs und Mac-Rechner verfügen über mindestens eine USB-3.0-Schnittstelle und kooperieren daher mit USB-Sticks des Typs 3.0. Zu der gesteigerten Übertragungsrate von durchschnittlich 150 MByte/s gesellen sich effektiveres Strom-Management und benutzerfreundliche Plug-and-Play-Technologie.

Der derzeit schnellste USB-Stick stammt vom Hersteller SanDisk und erreicht eine Lesegeschwindigkeit von 420 MByte/s. USB-Sticks vom Typ C besitzen eine elliptische Form, sind punktsymmetrisch und passen in jeder Drehrichtung in die entsprechenden Ports. Die Übertragungsgeschwindigkeit entspricht USB 3.1. Besonders für Smartphones und Tablets ist dies eine zweckmäßige Variante.

Verwendungszweck entscheidet über Speicherkapazität

Mini-USB-Sticks sind bereits mit einem Speichervolumen von 4 GB erhältlich, das für kleinere Dateien, etwa in Schule oder Studium, ausreichend ist. Wenn Sie größere Dateien und Fotos auf dem Stick speichern möchten, ist eine Kapazität von 16 GB oder 32 GB ratsam. Für Musik und Videos sind 128 GB ausreichend. Längere Kinofilme sind auf einem USB-Stick mit einer Speicherkapazität ab 256 GB gut untergebracht. Die größten USB-Sticks besitzen aktuell ein Speichervolumen von bis zu 2 TB.

Materialien und Design

Das Gehäuse von USB-Sticks besteht aus Kunststoff oder Metall. Dabei sind Metall-Sticks in puncto Robustheit die besten, allerdings sind sie schwerer als Modelle mit einem Kunststoff-Gehäuse. Die Einschiebe-Platine sollte mit einer Kappe vor Schmutz und Kratzern geschützt sein. Fest am Stick montierte, kipp- oder verschiebbare Schutzkappen können sie nicht verlieren.

Die Auswahl an Designs ist unendlich groß und reicht von modern und zweckmäßig bis witzig und verspielt. Hier sind Art der Nutzung und persönlicher Geschmack vorrangige Auswahlkriterien.

Was für unterschiedliche USB-Sticks gibt es?

USB-Sticks gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Bei den verschiedenen Modellen ist vor allem die Anwendungsart ausschlaggebend.

Modelle vom Typ 1.0 und 1.1 – kompatibel mit älteren Rechnern

Die aus den 90er Jahren und bereits überholte USB-Sticks 1.0 haben eine maximale Datentransferrate von 12 Mbit/s. Sie haben dennoch auch heute noch ihre Berechtigung.

    Vorteile
  • Nützliches Hilfsmittel zur Übertragung wichtiger Dateien von älteren Rechnern
  • Kostengünstig
  • Meist sehr stabil
    Nachteile
  • Geringe Lese- und Schreibgeschwindigkeit
  • Geringe Speicherkapazität
  • Zur Benutzung an modernen PCs ist häufig ein Adapter nötig
  • Kein Verschlüsselungssystem

USB-Stick 2.0 zum gelegentlichen Datentransfer

Sticks vom Typ 2.0 sind derzeit weitverbreitet und eignen sich sehr gut für das Speichern nicht allzu umfangreicher Dateien. Sie sind mit einer Datentransferrate von maximal 480 Mbit/s ein Stück leistungsfähiger als der Vorgänger Typ 1.0.

    Vorteile
  • Derzeit mit nahezu allen PCs kompatibel
  • Praktisch für Schule, Studium und gelegentliches Speichern von privaten Dateien
  • Gute Transfer-Geschwindigkeit für Dateien kleiner bis mittlerer Größe
  • Preisgünstig
  • Geringe Störanfälligkeit
    Nachteile
  • Übertragungsrate geringer als bei neueren Fabrikaten
  • Nicht verwendbar mit Smartphones und Tablets
  • Lückenhafte Verschlüsselungstechnik

Sticks vom Typ USB C, 3.0 und 3.1 für schnelle Datenübertragung

USB-Sticks dieses Typs besitzen aktuell die besten Gebrauchseigenschaften für Wechselspeicher. So nimmt die Übertragung von Spielfilmen in voller Länge kaum mehr als 50 Sekunden in Anspruch.

    Vorteile
  • USB-Stick-Variante mit der höchsten Lese- und Schreib-Geschwindigkeit
  • Größter USB-Stick mit 2 TB Speicherkapazität
  • Ermöglicht Speichern von Dateien und Medien aller Art
  • USB-Sticks vom Typ C bieten viel Flexibilität beim Datenaustausch zwischen PC, Tablet und Smartphone und besitzen innovatives Steck-System
  • Professionelle Verschlüsselung
    Nachteile
  • Relativ kostenaufwendig
  • Weniger robust und störanfälliger als USB 2.0

Welcher USB-Stick passt zu mir?

Jede Variante des USB-Sticks kann zum zweckmäßigen Alltagsbegleiter werden. Ausschlaggebend ist allein der Nutzungszweck.

Flash Drive vom Typ 2.0 für Home-Office, Fotos und Schulaufsätze

Stecker eines USB-Sticks

Hier haben wir uns den Anschluss des USB-Sticks genauer angesehen. Dieser besteht aus Metall und Halbleitern, die für den Kontakt zur externen Quelle sorgen.

Ein USB-Stick in der Version 2.0 mit einem Speichervolumen von 16 GB erfüllt vielseitige Ansprüche privater Nutzer. Die Kapazität erlaubt das Speichern mehrerer Dateien auf einem Stick. Mini-Wechselmedien mit nur 4 GB bieten nur wenig Speicherplatz und sind kaum günstiger als die nächsthöhere Variante. Die gegenüber neueren Versionen reduzierte Übertragungsgeschwindigkeit dieser Datenträger fällt bei einer gelegentlichen Nutzung kaum ins Gewicht.

Urlaubsfotos, kleine Videos, Konzeptionen und Haushaltspläne finden auf dem Wechselmedium ebenso problemlos Platz wie Schulaufsätze. Die Sticks sind benutzerfreundlich, robust und einfach in der Handhabung. Da der Stick abwärtskompatibel ist, ist er auch für die Datenrettung von in die Jahre gekommenen Rechnern einsetzbar.

3.0- und 3.1-USB-Sticks für Musikfans, Profis und das Heimkino

liegender USB-Stick

Im Vergleich zu anderen USB-Sticks ist dieser klappbar. Der Vorteil besteht darin, dass die Schutzkappe nicht verloren gehen kann und der USB-Stick immer geschützt ist.

Sie möchten Kinofilme in voller Länge für Ihr Heimkino auf einem USB-Medium speichern? Dann ist ein Stick der Versionen 3.0 oder 3.1 von SanDisk, Kingston oder anderen Herstellern sicher eine sehr gute Wahl. Voraussetzung ist auch hier eine entsprechend hohe Speicherkapazität. Empfehlenswert ist ein Volumen von 256 GB bis zu 2 TB. Flash Drives mit einem Speicher von 128 GB sind bestens geeignet, um Ihre Lieblingskonzerte auch zu Hause stets bereitzuhalten.

Die hohe Lese- und Schreib-Geschwindigkeit macht USB-Sticks dieser Version für einen professionellen Einsatz im Büro besonders zweckmäßig. Unternehmensbudgets inklusive aufwendiger Grafiken und Statistiken können Sie während eines Meetings ändern und anpassen. Bereits nach wenigen Sekunden steht die neue Fassung zur Vervielfältigung bereit. Sitzungsprotokolle und Demonstrationsvideos lassen sich auf einem USB-3.0-Stick bequem auf Dienstreisen mitführen.

USB-C-Wechselmedien für Geschäftsreisende, Weltenbummler und Elektronik-Haushalte

USB-C-Flash Drives basieren auf dem 3.1-Typ und sind die innovativsten Vertreter innerhalb der Produktpalette von USB-Sticks. Damit Sie die hohe Übertragungsgeschwindigkeit der Medien effektiv nutzen können, muss neben dem Stick auch das angeschlossene Endgerät die USB-Version unterstützen.

Das reversible Stecksystem dieser Sticks ermöglicht den flexiblen Datenaustausch zwischen PC, Tablet und Smartphone. Ein Fakt, der diese Medien für Geschäftsreisende und für Weltenbummler, die Fotos und Videos vom Handy auf Laptop und Tablet transferieren möchten, gleichermaßen interessant macht.

USB-C-Sticks sind wahre Alleskönner unter den Flash Drives. Einer ihrer Vorzüge ist die Vielzahl der unterstützten Protokolle wie Thunderbolt und HDMI- sowie MHL-Signale. Damit ersetzt der USB-Stick diverse separate Anschlüsse an den Endgeräten.

Welche USB-Sticks sind laut Tests am besten?

Stiftung Warentest hat USB-Sticks bislang noch keinem intensiven USB-Stick Test unterzogen. Dafür weist die Verbraucherorganisation in Test-Magazinen darauf hin, dass besonders günstige Flash Drives zuweilen Fälschungen sein können. Die gaukeln dem Kunden eine höhere Speicherkapazität vor, als das Medium tatsächlich erreicht. Erwähnt wird zudem die Tatsache, dass Musik-Bands inzwischen ihre Alben auch auf USB-Sticks vertreiben.

USB-Stick Test der COMPUTER BILD

USB-Stick von der Seite

Der USB-Stick hat uns mit seiner einfachen Handhabung überzeugt. Durch ein simples Drehen ist der USB-Sticks einsatzbereit.

IT-Profis von COMPUTER BILD haben Speicher-Sticks mit einer Kapazität von 128 und 256 GB getestet. Der COMPUTER BILD-Test 2019 unterstreicht, dass Äußerlichkeiten wie Gewicht und Design der Medien nicht Hauptkriterium der Bewertung sein sollten. Bei den USB-Sticks mit einem Speicher von 256 GB kürten die Experten von COMPUTER BILD den Corsair Flash Voyager GTX zum Testsieger. Dieser überzeugt durch hohes Tempo und stabile Bauweise. Ein Stick von SanDisk landete auf Platz 2 im USB-Stick Test, errang jedoch das Prädikat Preis-Leistungs-Sieger.

In der Kategorie von USB-Sticks mit einem Speichervolumen von 128 GB landete dasselbe Modell von SanDisk im COMPUTER BILD-Test 2019 auf dem Siegerpodest. Er bestand den Fall-Test und besitzt neben einer guten Lese- und Schreibgeschwindigkeit auch eine geringe Zugriffszeit. Das Testurteil der Experten lautete “Sehr gut”.

USB-Stick Test von Chip

Die Experten des Internet-Portals Chip haben sich entschlossen, USB-Sticks vom Typ 3.0 zu testen. Diese bieten nach ihrer Ansicht das derzeit beste Preis-Leistungs-Verhältnis und sind mit dem angebotenen Speichervolumen für nahezu jeden Datentransfer ausreichend. ZIP-Archive und Filme in HD-Qualität lassen sich nach Ansicht der Profis von Chip mit diesen Medien schnell und problemlos transferieren.

Testsieger im USB-Stick Test von Chip wurden Flash Drives der Hersteller Patriot und SanDisk. Beide Sticks besitzen eine Speicherkapazität von 128 GB und absolvierten den Test mit der Gesamtnote “Sehr gut”. Sie überzeugten durch überdurchschnittliche Transferraten und platzsparende Bauweise. Punktabzug brachte die zuweilen geringe Verfügbarkeit. Weniger gute Bewertungen erfuhr ein USB-Stick des Herstellers Verbatim mit der Gesamtnote “Mangelhaft”.

Was kosten USB-Sticks?

USB-Sticks sind in unterschiedlichen Preiskategorien erhältlich. Der Kaufpreis unterscheidet sich zwischen den unterschiedlichen Ausführungen.

Preiswerte USB-Sticks: Unter 10 Euro

USB-2.0-Sticks mit einer Speicherkapazität von 16 GB sind in einfachen Ausführungen bereits für unter 10 Euro erhältlich.

USB-Sticks mit mehr Speichervolumen: Ab 10 bis 100 Euro

Mit steigendem Speichervolumen erhöht sich proportional der Preis. Flash Drives mit einem Speicher von 64 GB bewegen sich in einer Preisspanne zwischen 7 und 40 Euro. USB-3.1-Sticks mit einer Speicherkapazität von 128 GB sind nicht wesentlich teurer als die Vorgänger-Versionen. In Basic-Ausstattung und sehr guter Qualität kosten sie zwischen 25 und 40 Euro. Ein höheres Speichervolumen schlägt mit etwa 55 Euro zu Buche. Flash Drives vom Typ C bewegen sich in einem ähnlichen Preissegment wie Sticks der 3er-Versionen.

USB-Sticks mit Sonderausstattungen: Ab 100 Euro

Exemplare mit Sonderausstattung wie Lightning-Effekten oder Mode-Designs, etwa Hello Kitty, können über 100 Euro kosten. Sonderausführungen sorgen bei diesen Modellen allerdings für erhebliche Sprünge bis hin zu Messing-Exemplaren für 450 Euro. Die sind gleichzeitig ein Schmuckstück für den Schreibtisch. Ebenfalls besonders große Speicherkapazitäten sorgen für einen erheblichen Preissprung. Viel Sparpotenzial haben Sets mit 5 bis 10 unterschiedlich farbigen USB-Sticks, die Sie getrennt für verschiedene Verwendungszwecke einsetzen können.

Wie lautet das Fazit für USB-Sticks?

Haben Sie den für Sie besten USB-Stick gefunden? Folgende Parameter und Kriterien können die Auswahl erleichtern:

  • Wechselspeicher-Medium, verfügbar in den Versionen 1.0, 2.0, 2.1, 3.0, 3.1 und C
  • Stufenweise variierendes Speichervolumen von 4 GB bis zu 2 TB, für Privatgebrauch 128 GB empfehlenswert
  • USB-Sticks vom Typ C sind die innovativste Variante mit neuer Steck-Platine, nutzbar an PC, Laptop, Smartphone und Tablet
  • Die Hülle sollte aus Kunststoff oder Metall bestehen, möglichst mit einer Kappe zum Schutz. Gehen die Kontakte kaputt, lässt sich nicht mehr auf die Daten des USB-Sticks zugreifen
  • Preisspanne für Sticks in Grundausstattung von 5 bis 55 Euro

Informieren Sie sich über die unterschiedlichen USB-Sticks. Ganz gleich, für welche Variante Sie sich entschieden haben, viel oder reduzierter Speicher, Basic-Ausstattung oder Designer-Exemplar: Testen Sie die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Im Video vorgestellt: USB-Stick

In diesem YouTube-Video stellen wir euch den leistungsstarken USB-Stick DTSE9G2 von Kingston vor, der über unglaubliche 256 GB Speicherplatz verfügt.

Mit seinem schlanken und robusten Metallgehäuse ist dieser Datenträger nicht nur äußerst stylisch, sondern auch äußerst strapazierfähig.

Der Datatraveler 300 ermöglicht zudem superschnelle Datenübertragungen, sodass ihr eure Dateien in kürzester Zeit auf den Stick ziehen könnt. Seid bereit für ein beeindruckendes Speichererlebnis!