Wenn Sie sich noch nicht mit dem Thema USB Verteiler auskennen, sollten Sie zunächst die wichtigsten Merkmale des Produktes kennenlernen. Laut Experten ist eine USB C Schnittstelle besonders wichtig, damit Ihr Verbindungsstecker auch in den nächsten Jahren noch gut funktioniert.

Anzahl der Steckplätze: Modelle mit wenigen Steckplätzen für unterwegs
Es gibt kleine USB-Hubs mit nur 2 Ports, was für unterwegs eine gute Wahl darstellen kann. Für daheim sollten Sie jedoch einen USB-Splitter mit 4 bis 10 Ports wählen, um viele verschiedene Geräte auf einmal zu nutzen.
Beachten Sie, dass manche Mehrfachstecker neben den USB-Ports der Typen A, B und C auch Steckplätze für HDMI und Micro-USB anbieten. So können Sie viele weitere Geräte ohne Adapter nutzen. Zudem sollte ein guter Verteiler einen Schnelllade-Port haben, um Smartphones und ähnliche Geräte so schnell wie möglich aufzuladen.
Schaltbarkeit der Ports: Einzelne Ports können temporär deaktiviert werden
Um die Übersicht über die Ports zu behalten und um zu steuern, welche Geräte wann aktiv sind, kann ein Schalter zum Aktivieren und Deaktivieren einzelner Ports sehr praktisch sein. Dieser erlaubt es Ihnen unter anderem, die Verbindung von Geräten zu trennen, ohne dabei jedes Mal den USB-Stecker zu entfernen.
Achten Sie darauf, dass Ihr Hub mit LED-Leuchten aktive Geräte anzeigt. Auf diese Weise haben Sie stets die Kontrolle und wissen unter anderem, welche angeschlossenen USB-Geräte derzeit arbeiten und welchen Sie auswerfen können.
Übertragungsgeschwindigkeit: Entscheiden Sie sich für einen Port der neusten Generation 3.1
Je nach Generation Ihrer USB-Schnittstelle erhalten Sie Auskunft über die maximale Datenübertragungsrate. Verbreitet sind USB 2.0, 3.0 und 3.1. Ein USB 2.0 kommt auf eine Übertragungsrate von 480 Mbit/s, während es bei USB 3.0 schon 5 Gbit/s und bei der Variante 3.1 sogar 10 Gbit/s sind.
Wenn Sie einen USB-Hub der Generation 3.0 wählen, ist dieses abwärtskompatibel, funktioniert also auch mit USB 2.0. Beachten Sie jedoch, dass dabei trotz modernem Hub nur die langsamere Übertragungsrate erreicht werden kann.
Stromversorgung: Aktiv oder passiv
Hersteller wie Belkin, Satechi und Hama unterscheiden bei der USB-Liste zwischen aktiv und passiv. Die passiven Splitter haben keine eigene Stromversorgung und beziehen Energie aus dem Ausgangsgerät, also dem Computer. Dies ist für den Betrieb einer Maus oder einer Tastatur gut geeignet. Die passiven Hubs sind sehr klein und günstig.
Für leistungsstärkere Geräte, wie zum Beispiel eine externe Festplatte, ist jedoch ein USB Hub in aktiv die bessere Wahl. Dieser erlaubt den dauerhaften Betrieb von mehreren Geräten dank Mehrfachstecker. Ein USB Hub mit Netzteil ist zwar größer und teurer als die passive Variante, kann dafür aber zuverlässig mehrere Geräte auf einmal mit Strom versorgen.
Gut zu wissen: Alle Geräte, die parallel an einem aktiven oder passiven USB-Mehrfachstecker angeschlossen sind, teilen sich die maximale Bandbreite, die entsprechend langsamer wird. Bei schaltbaren Splittern können Sie die einzelnen Geräte flexibel zu- und abschalten.

Zusatzfunktionen: SD-Kartenslot oder weitere Adapter
Neben den USB-Anschlüssen haben manche Hubs auch einen SD-Kartenslot, einen SSD- oder einen HDD-Adapter, was für verschiedene Geräte sinnvoll ist. Für alle, die mit dem Hub auch ihre Kamerakarte auslesen möchten oder andere Geräte wie eine Festplatte, einen Drucker oder einen Bildschirm anschließen möchten, sollten daher einen USB-Verteiler mit Zusatzfunktionen wählen.
Neben diesen vielfältigen Slots gibt es auch Hubs in Wireless, Bluetooth USB-Hubs und Varianten mit Ethernet-Anschluss. Wenn Sie zusätzlich USB C oder Mini USB benötigen, sollten Sie beim Kauf auf diese Anschlüsse achten.
Dockingstationen bieten noch mehr
Sollten Sie neben der Vergrößerung an USB-Schnittstellen auch noch mehr Funktionen wünschen, kann eine Dockingstation interessant für Sie sein. So können Sie hier z. B. direkt einen externen Bildschirm anschließen.