
Unterbau-Geschirrspüler von Siemens und anderen Herstellern gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die sich der Haushaltsgröße anpassen lassen.
Einen Unterbaugeschirrspüler schieben Sie einfach am vorgesehenen Standplatz unter die Küchenarbeitsfläche. Anders als bei voll- oder teilintegrierbaren Geräten lässt sich hier die Front jedoch nicht mit einer Dekorplatte verdecken. Der folgende Überblick zeigt Ihnen, welche Kriterien beim Kauf eines Unterbau-Geschirrspülers relevant sind.
Breite: 45 oder 60 cm
Erhältlich sind 45 oder 60 cm breite Maschinen. Für kleine Haushalte mit 1 bis 2 Personen genügt meist ein Geschirrspüler mit 45 cm für den Unterbau, das Fassungsvermögen liegt hier bei etwa 8 bis 10 Maßgedecken. Mehrpersonenhaushalte sollten sich für eine größere Maschine mit 60 cm Breite entscheiden, die durchschnittlich ca. 12 bis 14 Maßgedecke fasst.
Durch Norm genügend Platz für Ihr Geschirr
Ein Maßgedeck umfasst laut DIN EN 50242 DIN EN 60436 eine bestimmte Anzahl an Besteckteilen und Geschirr. Die Europäische Norm EN50242 definiert Anzahl, Größe und Zusammensetzung, um ein einheitliches Messverfahren zur Prüfung der Gebrauchseigenschaften von Geschirrspülern zu ermöglichen.
Energieeffizienzklasse: A bis G
Das EU-Energielabel für Elektrogeräte zeigt die wichtigsten Verbrauchsdaten für Strom und Wasser an. Bisher galt für den Energieverbrauch eine Einstufung von A+++ bis G, ab dem 1. März 2021 führt die EU ein neues Label mit den Stufen A bis G ein. Ab diesem Zeitpunkt gibt es die Plusklassen nicht mehr.
Laut Stiftung Warentest ist damit zu rechnen, dass Geschirrspüler der bisherigen Klassen A+++ bis A+ dann in den Stufen B und C oder sogar D zu finden sind. Anhand der Energieeffizienzklasse erkennen Sie, mit welchem durchschnittlichen Wasser- und Stromverbrauch Sie pro Jahr rechnen können.
Betriebsgeräusch: Meist 32 bis 45 dB
Neben dem Strom- und Wasserverbrauch enthält das Energielabel auch Angaben zur Lautstärke des Geschirrspülers. Moderne Geräte sind in der Regel relativ leise und entwickeln Betriebsgeräusche von etwa 32 bis 45 Dezibel (dB).
Spülprogramme: Standard, ECO & Co.
Üblich sind beispielsweise folgende Programme:
- Standard-Programm
- Kurzprogramm
- Schonprogramm
- Intensivreinigung
- ECO-Programm
Komfortfunktionen: AquaStop, Startzeitvorwahl und mehr
Zusätzlich zu den Spülprogrammen statten viele Hersteller ihre Geräte mit unterschiedlichen Komfortfunktionen aus, die den Verbrauchern einen besseren Nutzungskomfort bieten sollen:
- Abschaltautomatik
- AquaStop
- Restlaufzeit-Anzeige
- Startzeitvorwahl
- Fernstart (Bedienung per App)
- Beladungssensor
- Dosierassistent
Innenraum-Ausstattung: Besteckschublade, Beleuchtung & Co.
Auch die Ausstattung des Innenraums variiert stark. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele:
- Besteckschublade oder Besteckkorb
- Innenraum-Beleuchtung
- Flexibles Korbsystem