Moderne Überwachungskamera-Sets zum Nachrüsten sind nur noch selten mit einem Netzkabel ausgestattet. Das hat den Vorteil, dass Sie sich keine großen Gedanken um einen Stromanschluss in der Nähe machen müssen. Vor allem im Außenbereich erweisen sich die Anschlussmöglichkeiten häufig als gering. Bei Profi-Überwachungskamera-Sets wird aber meist weiterhin auf die direkte Stromversorgung per Netzanschluss gesetzt, um eine möglichst hohe Ausfallsicherheit zu gewährleisten.
Viele Geräte für draußen können Sie alternativ über einen Akku mit Strom versorgen. Als besonders praktisch erweist sich hier ein Anschluss an ein Solarpanel. Meist wird hier ein Solarpanel pro Kamera empfohlen, damit die Stromversorgung auch an trüben Wintertagen mit langen Nächten gewährleistet ist. Dafür braucht es aber einen möglichst sonnigen Standort im Außenbereich.
Da die Kabellänge begrenzt ist, eignet sich ein Solar-Überwachungskamera-Set nur bedingt für die Nutzung in größeren Gebäuden. Dann greifen Sie laut Überwachungskamera-Set-Tests am besten auf ein PoE-fähiges Gerät zurück. PoE bedeutet Power over Ethernet. Zu Deutsch: Die Stromversorgung ist direkt über das Ethernet-Kabel möglich, mit dem die Kamera an das lokale Netzwerk angeschlossen wird.

Mit einem Überwachungskamera-Set dürfen Sie nur das eigene Grundstück filmen. Zudem besteht eine Hinweispflicht!