Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Tourenski?
  2. Welche Tourenski passt zu mir?
  3. Welche Tourenski sind laut Tests am besten?
  4. Was kosten Tourenski?
  5. Tourenski: Was sind häufig gestellte Fragen?
Ein Paar der getesteten Tourenski lehnen an einer Holzpalette von oben.

Tourenski wie von NOCHMALL zum Beispiel erhalten Sie passend zu Ihrer Körpergröße in verschiedenen Längen und Breiten.

Wie erkenne ich gute Tourenski?

Die Auswahl passender Tourenski und Tourengeher sind nicht immer leicht, denn es müssen verschiedene Eigenschaften berücksichtigt werden, die sich je nach vorgesehenen Einsatzort und Transportmöglichkeit widersprechen können.

Die richtige Form für jede Tour

Achten Sie bei der Auswahl auf die Form der Tourenski und prüfen Sie, ob die Eigenschaften der Form zu den Gegebenheiten in Ihrem bevorzugten Skigebiet passen.

  • Form: Besser solide Allrounder mit einer breiten Form als moderne Wackelkandidaten mit Rocker-Form. Optimal sind Tourenski mit einer Mittelbreite von 85 mm bis 95 mm.
  • Gewicht: Das Gewicht vom Tourenski sollte 1,5 kg nicht überschreiten, um angenehm getragen werden zu können.
  • Länge: Lange Tourenski geben Auftrieb und sind auch im Tiefschnee leicht zu händeln. Abhängig ist die richtige Länge von der Körpergröße des Anwenders.
  • Material: Tourenski und Tourengeher werden bis heute mit Holzkern gefertigt. Erweiterungen mit Fiberglas oder einer Karbon-Versteifung können sinnvoll sein.
  • Aufnahme für Steigfelle und Harscheisen: Für den leichteren Aufstieg können Tourenski an der Unterseite mit sogenannten Steigfellen oder Harscheisen ausgestattet werden, welche das Wegrutschen vermeiden. Die Befestungsweise unterscheidet sich von Modell zu Modell.

Welche Tourenski passt zu mir?

Die Unterschiede der verfügbaren Tourenski sind minimal und doch entscheidend, wenn es darum geht, die passenden Skier für Damen, Herren oder Kinder zu finden. Grundsätzlich werden Tourenski in drei unterschiedliche Kategorien aufgeteilt, die darüber bestimmen, für welchen Einsatzzweck das Modell am besten geeignet ist.

Neben den aufstiegs- und abstiegsorientieren Tourenski gibt es Allround-Tourenski, die besonders gut für Wintersportler geeignet sind, die abwechslungsreiche Skitouren machen wollen. Die Varianten unterscheiden sich vor allem in der Länge und Breite, aber auch bei der Form gibt es je nach Einsatzzweck bestimmte Optimierungen.

Allrounder für abwechslungsreiche Skitouren

Allround-Tourenski werden mit dem Augenmerk darauf entwickelt, dem Wintersportler sowohl bei Aufstiegen als auch bei Abstiegen und in unterschiedlichen Geländetypen Komfort und Sicherheit zu bieten.

Diese Tourenski vereinen die besten Eigenschaften von Aufstiegs- und Abstiegs-Skiern in sich und sind somit auch für Anfänger gut geeignet. Das mittelmäßige Gewicht und eine Breite von 84 mm bis 89 mm bieten Grip und Halt, sodass die Tourenski nur selten ins Flattern kommen.

    Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Komfort und Stabilität
  • Für Anfänger besonders gut geeignet
    Nachteile
  • Keine beste Performance für Aufstiege oder Abstiege möglich

Aufstiegsoriente Tourenski

Aufstiegsoriente Tourenski bieten Damen, Herren und Kindern auf langen und aufstiegsreichen Skitouren verschiedene Vorteile, die erfahrene Wintersportler zu schätzen wissen. Tourenski mit dieser Orientierung sind oft sehr leicht und schmal und können zudem mit Steigfellen oder Harscheisen kombiniert werden, die an der Unterseite der Skier dazu dienen, beim Aufstieg nicht den Halt zu verlieren.

Auch besonders starke Gefälle können mit passenden aufstiegsorientierten Tourenskiern problemlos gemeistert werden. Hingegen Abstiege nicht so komfortabel sind wie mit einem Allrounder oder einem abstiegsorientierten Modell.

    Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Schmale Bauweise
  • Für steile Aufstiege geeignet
    Nachteile
  • Beim Abstieg nicht so komfortabel
  • Fällt leicht ins Flattern, wenn der Boden zu eisig ist

Abstiegsorientierte Tourenski

Bei abstiegsorientierten Tourenskiern handelt es sich in der Mehrzahl um schwerere Modelle, die zwar im Tiefschnee viel Komfort und Halt bieten, bei Aufstiegen oder langen Skitouren aber schnell unbequem werden.

Es gibt aktuell zwar auch leichtere Modelle wie die sogenannten Rocker, jedoch sind auch diese speziellen Varianten mit rund 90 mm Breite schwerer als aufstiegsorientierte Tourenski und Allround-Tourenski.

    Vorteile
  • Für Abfahrten auf Tiefschnee perfekt
  • Bieten viel Halt und Komfort ohne zu flattern
    Nachteile
  • Sie sind die schwersten Tourenski
  • Für Aufstiege und Langtouren ungeeignet

Welche Tourenski sind laut Tests am besten?

Tourenski stehen seit vielen Jahren in Wintersport-Fachgeschäften und erfreuen sich seither an großer Beliebtheit, besonders bei Wintersportlern, die abseits von überfüllten Pisten die unberührte Winterlandschaft genießen wollen.

Trotz der großen Beliebtheit haben sich weder Stiftung Warentest, noch Öko Test oder ein anderes namhaftes Portal an die Testung von Tourenski oder Tourengeher gewagt. Sie finden jedoch Anwenderberichte in Outdoor- und Wintersport-Magazinen.

Hier setzen die Ski-Testfahrer bei allen getesteten Skiern die gleiche Bindung ein, um die Vergleichbarkeit zu erhöhen. Je mehr Erfahrung der Skifahrer besitzt, desto entscheidender ist das Material. Anfänger können sich erstmal ein Allround-Modell kaufen, um ausgewogen ausgestattet zu sein.

Allround-Tourenskier, die beste Wahl für ausgeglichene Auf- und Abfahrten

Viele Wintersportler entscheiden sich daher beim Kauf der ersten Tourenski für ein Tourenski-Set, das für den Allround-Bereich ausgelegt ist. Auch wenn die Unterschiede minimal sind, ist bei der Auswahl von Tourenski darauf zu achten, ob es sich um Allround-Tourenski, Aufstieg-Tourenski oder Abstieg-Tourenski handelt.

Sehen Sie sich die angebotenen Modelle an, kommen Sie zur Erkenntnis, dass zu den Top-Herstellern nicht nur die Klassiker Völkl, Fischer und Atomic gehören. Auch Black Diamond, Blizzard und Backland. Als besonders beliebte Modelle fallen dabei Fischer Transalp, Blizzard Zero G und ähnliche Ski auf.

Kaum qualitative Unterschiede bei Tourenski

Es lässt sich sagen, dass es bei der Qualität der verfügbaren Tourenski kaum Unterschiede gibt. Moderne Materialien, wie Carbon oder Fiberglas, können jedoch für kleine Verbesserungen beim Fahrverhalten oder der Langlebigkeit sorgen.

Was kosten Tourenski?

Die Preisspanne ist bei Tourenskiern trotz der relativ geringen Unterschiede groß. Sie können qualitative Tourenski für circa 250 Euro kaufen, finden aber auch Modelle, die mit 600 Euro schlappe 350 Euro teurer sind. Nach oben gibt es beim Preis wie auch bei anderen Wintersport-Produkten, wie Skischuhen keine Grenze.

Günstige Tourenski: 250 bis 350 Euro

Es muss aber nicht immer das teuerste Modell sein, besonders Anfängern ist zu empfehlen sich Einsteiger-Modelle anzuschauen, die in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis stehen.

Aufgrund der hohen Anschaffungskosten denken viele Neueinsteiger darüber nach, gebrauchte Skier zu kaufen, da dies aber mehrere Nachteile und Schwierigkeiten bei der Auswahl mit sich bringen kann, raten Experten davon ab.

Menschen, die viel und lange in den Bergen unterwegs sind, wären jedoch möglicherweise mit innovativen Modellen, die spezielle Fiberglas- oder Carbon-Beschichtungen oder Versteifungen mitbringen, besser beraten. Hier gibt es in diesem Preissegment deutlich weniger Auswahl.

Tourenski im mittleren Preissegment: 350 bis 450 Euro

Die angesprochenen Modelle mit Fiberglas oder Carbon, sowohl Allrounder als auch abstiegsorientierte oder aufstiegsorientierte Tourenski, sind meist etwas kostenintensiver als einfachere Modelle. Für etwa 350 bis 450 Euro erhalten Sie qualitative Tourenski für Auf- oder Abstiege.

Die Preise unterscheiden sich aber nicht nur aufgrund von Einsatzzweck, Aktualität und Material, auch das Design entscheidet mit, denn wie auch Snowboards, Surfbretter und Skateboards werden viele Tourenski mit starken Designs versehen.

Premium-Tourenski: 450 bis 600 Euro

Im Allgemeinen können Sie davon ausgehen, dass sich Allround-Tourenski in der mittleren und günstigen Preisklasse bewegen. Modelle für spezielle Einsatzorte hingegen sind eher im höheren Preissegment zu finden. Premium-Tourenski können ab 450 Euro erworben werden.

In der Auswahl finden Sie neben Premium- und Mittelklasse-Tourenski auch hochwertige Einsteigermodelle, die Sie direkt beim Anbieter bestellen können. Viel Spaß in den Bergen!

Tourenski getestet: Ein Paar lehnt an einem anderen Paar Skier vor einer hellen Wand.

Die optimierte Form der Tourenski von NOCHMALL erlaubt es Ihnen, auch größere Strecken problemlos zurückzulegen.

Tourenski: Was sind häufig gestellte Fragen?

Welche Länge sollten Tourenski haben?

Die Länge des passenden Tourenskis ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Für den Einstieg kann jedoch eine einfache Formel genutzt werden, die insbesondere für die Verwendung von Allround-Modellen immer wieder empfohlen wird:

Ziehen Sie einfach 10 cm von Ihrer Gesamtkörpergröße ab und schon haben Sie die zu Ihnen passende Länge ermittelt.

Die Tourenskier sollten zudem etwa bis zu Ihrem Kinn reichen, wenn Sie sie vor sich stellen. Mit dieser Faustregel lässt sich ebenfalls eine passende Größe ermitteln.

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Welche Tourenski eignen sich auch für die Piste?

Sogenannte Freeride-Modelle sind nicht nur für Tourenski-Fahrten geeignet, sondern bringen auch Spaß und Action auf der Piste. Es sollte sich dabei jedoch um moderne Freeride-Modelle mit 82 bis 92 mm handeln.

Es gilt in diesem Fall die Regel – je breiter, desto besser. Schmale aufstiegsorientierte Tourengeher oder Allround-Tourenski sind hingegen schlechter geeignet, da sie auf dem häufig kaputt gefahrenen Schnee keinen Halt bieten.

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Welche Skibreite haben Tourenski?

Die Breite der Tourenski ist von der Klassifizierung abhängig, im Schnitt kann von einer Breite zwischen 80 mm und 92 mm ausgegangen werden. Zu den schmalsten Modellen gehören die sogenannten aufstiegsorientierten Tourenski, im Mittelfeld befinden sich die Allround-Tourenski und zu den breitesten Modellen gehören die abstiegsorientierten Modelle.

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Welche Tourenski eignen sich für Anfänger?

Für Einsteiger und Anfänger sind Allround-Tourenski besonders gut geeignet. Diese Modelle sind weder besonders schmal noch besonders breit und wiegen nicht zu viel. Zudem sind diese Tourenski sowohl für den Aufstieg als auch den Abstieg geeignet und fordern nicht viel Können vom Wintersportler. Verfügbar sind Modelle für Damen, Herren und Kinder. Es gibt auch Hersteller, die Unisex-Modelle herstellen.

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Wie schwer sollten Tourenski sein?

Das Gewicht von Tourenski ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig und kann sich zwischen 1 kg und 2 kg bewegen. Empfohlen wird jedoch Tourenski zu erwerben bei dem ein Ski die 1,5 kg-Grenze nicht übersteigt, denn auf langen Touren und Aufstiegen wird das hohe Gewicht schnell unangenehm.

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Welches Fell benötigen Tourenski?

Welches Steigfell ein Tourenski benötigt, ist vom Modell abhängig, da die Hersteller unterschiedliche Aufnahmen für Steigfelle und Harscheisen integrieren. Falls Sie bereits Felle oder Eisen haben und die Skier mit diesen verwenden wollen, ist zu empfehlen, vor dem Kauf neuer Tourenski zu prüfen, um welche Felle bzw. Eisen es sich handelt.

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Im Video vorgestellt: Tourenski

In diesem Video geht es um den K2 Wayback 96 Freetour Ski aus dem Jahr 2021. Wir werfen einen genauen Blick auf seine Eigenschaften und Möglichkeiten und bewerten, wie gut er in verschiedenen Bedingungen abschneidet. Wenn Sie daran interessiert sind, einen Freetour-Ski von K2 zu kaufen, sollten Sie sich diese Bewertung ansehen.

In diesem spannenden YouTube-Video dreht sich alles um den Vergleich zwischen Schneeschuhen und Tourenski. Die Experten von AlpenAcademy nehmen dich mit auf eine informative Reise und diskutieren die Vor- und Nachteile dieser beiden Wintersportarten. Erfahre alles über die Unterschiede in Bezug auf Komfort, Mobilität und Geländetauglichkeit und finde heraus, welches Equipment am besten zu dir passt. Lass dich von den fesselnden Bildern der alpinen Landschaft verzaubern und profitiere von wertvollen Tipps und Erfahrungen der Profis!