Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Teleskope?
  2. Was für unterschiedliche Teleskope gibt es?
  3. Welche Teleskop passt zu mir?
  4. Welche Teleskope sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Teleskope?
  6. Wie lautet das Fazit für Teleskope?
  7. Teleskop: Was sind häufig gestellte Fragen?

Im Vergleich der besten Teleskope erfahren Sie, welche Bauarten es gibt und was für die Benutzung wichtig ist. Mit den Weiterentwicklungen im Bereich der Optik und Astronomie verbessern sich die Teleskoptypen für Amateure und für die Profis. Die klassischen Modelle sind noch heute sehr beliebt: Hierbei handelt es sich um Linsenteleskope bzw. Refraktoren. Sie funktionieren wie das Galilei-Fernrohr mit konvexer Sammellinse und kurzbrennweitigem Okular.

Ansicht des Fernrohrs, des Stativ-Gewindes inklusive Ablage für Linsen von einem getesteten Teleskop.

Auf diesem Bild sehen wir ein Linsenteleskop, bei dem es sich um ein SkyLux-Teleskop handelt.

Mittlerweile sind die Spiegelteleskope oder Reflektoren stark im Kommen. Die ursprüngliche Bauart stammt von Isaac Newton, daher ist auch vom Newton-Teleskop die Rede. Hier erfolgt die Vergrößerung mithilfe eines Hohlspiegels. Weitere Varianten verfügen über zusätzliche optische Linsen- oder Spiegelelemente. Hier finden Sie beispielsweise Cassegrain-, Maksutov- und Schmidt-Teleskope. Die Informationen aus den aktuellen Tests von Teleskopen helfen Ihnen bei der Auswahl.

Wie erkenne ich gute Teleskope?

Welches Teleskop für Sie infrage kommt, hängt von der Bauart, dem Zubehör und den Leistungsdaten wie der Auflösung ab. Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Kriterien.

Auflösung: Je höher, desto feiner das Ergebnis.

Das Auflösung eines Teleskops bezieht sich auf die Abbildungsqualität von dicht nebeneinander liegenden Punkten. Nur bei einer hohen Auflösung lassen sich auch die feinsten Details der anvisierten Himmelskörper wiedergeben. Die Angabe des Kennwerts erfolgt in Bogensekunden. Eine Bogensekunde ist ein 3.600stel Grad. Wenn Sie mit einem Teleskop mit einer Bogensekunde Auflösung den Mond betrachten, können Sie damit 2 km breite Krater erkennen.

Blende und Durchmesser: Hier kommt es auf die Größe an

Der Blendenwert bezieht sich auf den Durchmesser der Teleskop-Linse oder des Spiegels. Er ist dafür verantwortlich, wie viel Licht ins Teleskop fällt und wie scharf die Darstellung erscheint. Bei einem größeren Durchmesser der Öffnung erhöht sich die Leistung des Teleskops. Es lässt mehr Licht hinein und kann dadurch die Himmelsobjekte schärfer darstellen. Die Kennzeichnung f/D bezieht sich auf das Öffnungsverhältnis zwischen Teleskop-Brennweite und Durchmesser.

Bei einem lichtstarken Teleskop liegt das Öffnungsverhältnis mit einem Wert von f/D = 5 bei einem Maximalwert. Hier ist die Vergrößerung relativ gering, dafür können Sie damit einen großen Abschnitt betrachten. Bei einem Teleskop mit langer Brennweite erhalten Sie ein schärferes Bild, dafür sind diese Modelle nicht so handlich.

Vergrößerung: Bis zu 200-fach

Um die Vergrößerung zu berechnen, wird die Teleskop-Brennweite f durch die Okular-Brennweite dividiert. Das hat Okular beispielsweise eine Brennweite von 20 mm hat und das Linsenteleskop eine Objektiv-Brennweite von 1.200 mm. Dann erhalten Sie eine 60-fache Vergrößerung. Durch optische Experimente sind enorme Vergrößerungen möglich, allerdings kann dies zu verschwommenen Bildern führen. Darum geht es bei den Tests der Teleskope um sinnvoll nutzbare Vergrößerungen.

Die sinnvoll nutzbare maximale Vergrößerung ist laut einer Faustregel doppelt so groß wie die Öffnung in mm. Bei einem Teleskop mit 100 mm ist also eine Vergrößerung um maximal das 200-fache sinnvoll.

Gesamtqualität: Staubdicht, einfach zu bedienen und schnelle Montage

Eine präzise Verarbeitung der optischen Komponenten ist für das einwandfreie Anwenden unverzichtbar. Die Qualität zeigt sich außerdem beim Blick auf das Gehäuse und bei der praktischen Bedienung. Die Testsieger der Teleskope sind mit einem staubdichten Gehäuse versehen, das Stöße abdämpft und nicht schnell verkratzt. Mit einer zuverlässigen Ausstattung und übersichtlichen Einstellfunktionen lassen sich die besten Modelle problemlos bedienen. Verstellbare Elemente wie der Okularauszug sollten außerdem möglichst robust sein.

Die passenden Montageteile

Bei der Montage auf einem Stativ kommen tragende Bauteile wie Rohrschellen zum Einsatz. Hier ist es wichtig, dass das Gesamtsystem stabil bleibt. Auch für eine Kombination mit Kamera gibt es die passenden Montageteile, die dem Aufbau die nötige Sicherheit geben.

Was für unterschiedliche Teleskope gibt es?

Nahaufnahme von einem Linsenteleskop-Refraktor am Fernrohr eines getesteten Teleskops vor weißer Wand.

Laut unserer Recherche hat dieses SkyLux-Teleskop einen Objektiv-Durchmesser von 70 mm.

Für die verschiedenen Bedürfnisse gibt es eine große Auswahl an Fernrohren und Teleskopen. Hier können Sie sich über die vielfältigen Modelle vom einfachen Linsenteleskop bis zu professionellen Teleskopen informieren. Die neueren Teleskope sind dabei teilweise von Innovationen wie dem Weltraumteleskop von James Webb beeinflusst.

Das Linsenteleskop

Bei dem Linsenteleskop oder Refraktor ist die Kombination aus Objektiv und Okular für die Vergrößerung zuständig. Das Objektiv bündelt das ins Fernrohr fallende Licht im Brennpunkt und stellt ein Bild dar, das auf dem Kopf steht. Die Brennweite des Teleskops gibt an, wie weit Objektivlinse und Brennpunkt voneinander entfernt sind. Für ein möglichst farbreines Bild setzen sich die neuen Teleskopobjektive aus verschiedenen Linsen zusammen. Entsprechend aufwendig können diese Modelle konstruiert sein.

    Vorteile
  • Klassisches und zumeist handliches Design
  • Gute Farbkontraste
  • Üblicherweise keine Justierung notwendig
  • Keine Obstruktion (Einengung des Lichtwegs)
  • Keine thermische Beeinflussung
    Nachteile
  • Modelle mit großer Öffnung relativ teuer
  • Bei großem Refraktor etwas unhandlich
  • Ohne Korrektur sind Farbfehler und Unschärfen möglich

Spiegelteleskope / Reflektoren

Das Spiegelteleskop oder Newton-Teleskop setzt sich aus 2 Spiegeln zusammen. Bei dem einen handelt es sich um den parabolischen Hauptspiegel, wobei das echte Newton-Spiegelteleskop mit einem sphärischen Spiegel ausgestattet war. Der 2. Spiegel ist plan geschliffen und befindet sich auf der optischen Achse. Er lenkt das Licht, das vom Parabolspiegel gebündelt wird, zum Okular oder an die Kamera. Inzwischen sind die Spiegelteleskope der günstigen Preisklasse auch bei Einsteigern stark nachgefragt.

    Vorteile
  • Relativ günstig
  • Gute Kontrastdarstellung und keine Farbfehler
  • Teilweise große Öffnungen
  • Leichtgewichtig
  • Große Produktauswahl
    Nachteile
  • Abhängig vom Öffnungsverhältnis Bildfehler möglich
  • Modellabhängig geringe Obstruktion
  • Gelegentlich neu justieren
  • Thermische Beeinträchtigung durch offenen Tubus
  • Höherer Pflegeaufwand im Vergleich zum geschlossenen System

Spezielle Spiegelteleskope wie Schmidt-Cassegrain oder Edge HD

Bei den Spezial-Teleskopen Cassegrain oder Edge HD sind die Hauptspiegel anders angeordnet. Bei Cassegrain kommt ein konkaver, sphärischer Hauptspiegel zusammen mit einem streuenden Spiegel zum Einsatz. Ergänzend zu dieser Cassegrain-Anordnung kann eine Schmitz-Korrektorplatte integriert sein.

Diese Teleskope gelten als transportable und praktische Allround-Modelle. Mit ihrer kompakten Bauart und der großen Öffnung bieten sie sich vor allem für Amateur-Astronomen an. Das Rohr ist relativ kurz. Bei Bedarf können Sie das Cassegrain-Teleskop ohne viel Aufwand mit Kamera oder Stativ verbinden. Allerdings kann es aufgrund der bautechnisch bedingten Bildfeldwölbung beim Fotografieren zu Unschärfen am Rand kommen.

    Vorteile
  • Relativ kurze Bauform
  • Praktisch zu handhaben
  • Flexibel einsetzbar
  • Bequemer Einblick
  • SC-Gewinde ermöglicht Montage von Zubehör
    Nachteile
  • Relativ teuer
  • Durch größeren Fangspiegel stärkere Obstruktion

Welche Teleskop passt zu mir?

Häufig werden Teleskope in Typen wie Refraktoren und Reflektoren eingeteilt. Da diese Begriffe den meisten Personen, die sich erst seit kurzem mit Teleskopen beschäftigen aber nichts sagen, erfahren Sie hier einfacher, welches Teleskop sich für Sie eignet.

Fernrohr-Test: Nahaufnahme von einem Linsenteleskop-Refraktor vor weißer Wand.

Wir glauben, dass es sich bei diesem SkyLux-Teleskop um ein Einsteigermodell handelt.

Für Einsteiger eignen sich Teleskope mit Linsen, die sich mit ihrer unkomplizierten Bedienung auch für Kinder eignen. Wenn Sie hingegen mehr Leistung wünschen, ist eine leistungsfähige Technologie mit umfassendem Zubehör erforderlich.

Das einfache Linsenteleskop für Einsteiger mit Interesse für Astronomie

Das Linsenteleskop erfordert keine lange Vorbereitung. Sie können sich für ein Fernrohr-ähnliches Modell entscheiden. Das nehmen Sie mit auf die Nachtwanderung, oder bauen ein Einsteiger-Teleskop mit Stativ am Fenster auf. Beim Blick durch das Okular rückt die Sternenwelt ganz nah. Das Stativ gibt dem Linsenteleskop den nötigen Halt, sodass Sie mit Ihrem Nachwuchs abwechselnd das Himmelsgewölbe betrachten können.

Die Sternbilder sind durch das Teleskop gleich viel besser zu erkennen. Auf dem Mond sehen Sie deutlich die Krater. Mit der nötigen Geduld finden Sie die verschiedenen Sternbilder und können in manchen Nächten sogar Sternschnuppen und Kometen betrachten. Sie entscheiden sich für ein hochwertiges Linsenteleskop aus dem Test? Dann rücken auch ferne Himmelskörper wie die Jupiter-Monde in Ihr Sichtfeld.

Das Newton-Teleskop für ambitionierte Sterngucker mit mehr Erfahrung

Schon zu einem günstigen Preis erhalten Sie ein leistungsfähiges Fernrohr, das im Vergleich eine deutlich stärkere Vergrößerung bietet. Damit erfüllen Sie die Wünsche von jungen und erwachsenen Hobby-Astronomen. Die Spiegelteleskope haben eine offene Bauweise und können sich dadurch schneller an die Umgebungstemperatur anpassen. Das ist wichtig, wenn Sie Ihr Teleskop vorwiegend draußen einsetzen.

Das handliche Outdoor-Teleskop ist schnell griffbereit, wenn Sie eine Nachtwanderung machen und dabei die Sterne beobachten. Sie brauchen nur wenig Zeit, bis Sie sich an die Bedienung gewöhnt haben. Durch die angenehme Einblickposition darf der Blick in den Himmel auch etwas länger dauern. Damit bieten sich die Newton- oder Spiegelteleskope vor allem für die beobachtende Astronomie an.

Hochwertige Cassegrain-Teleskope für anspruchsvolle Spezialisten

Der Blick in den Weltraum kann mehr sein als ein kurzes Erlebnis. Wenn Sie ein ausgereiftes Cassegrain-Teleskop bei sich haben, lassen sich die Bilder auch direkt fotografieren. Die modernen Teleskope für die Astrofotografie bringen die nötigen Eigenschaften mit. Das zeigen auch die Tests der Cassegrain und Edge HD Modelle zeigen. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf das Bildfeld. Nur bei den besten Teleskopen mit ebenem Bildfeld bekommen Sie keine Probleme mit Randunschärfen.

Praktischerweise lassen sich die innovativen Teleskope mit Cassegrain-Technologie mit Kameras und anderen Endgeräten erweitern. Oft ist ein computergestütztes System integriert, sodass Sie das Teleskop komfortabel steuern können. Auch die Ausrichtung und Fokussierung auf bestimmte Himmelsobjekte fällt durch die Computersteuerung leichter. So werden Sie innerhalb kurzer Zeit vom Hobby-Astronomen zum Spezialisten. Ebenso wie das klassische Spiegelteleskop ist auch das Cassegrain-Modell mobil einsetzbar.

Welche Teleskope sind laut Tests am besten?

Damit Sie sich für das passende Teleskop entscheiden können, spielen die Bewertungen von bekannten Test-Institutionen eine wichtige Rolle. Die Stiftung Warentest hat allerdings bisher noch keinen eigenen Test für Teleskope oder ähnliche Systeme durchgeführt.

Teleskope im Test bei Chip

Auch bei Chip.de liegen Tests zu Teleskopen vor. Hier konzentrieren sich die Prüfer vor allem auf die Standardmodelle. Ein wichtiger Punkt eines Teleskops ist der Blendenwert, doch eine große Blende muss nicht immer die beste sein. Auch die Vergrößerung spielt bei den Tests eine Hauptrolle. Sie ist wiederum von der Brennweite abhängig.

Kundenbewertungen zu Teleskopen

Aber auch Käufer von Teleskopen können ihren ganz persönlichen Teleskop Tests durchführen und interessante Hinweise geben. Viele Kunden berichten, dass die beliebtesten Teleskope nicht nur etwas für Experten sind, sondern auch Neulinge im Bereich der Astronomie mit den Teleskopen zurechtkommen.

Doch sollten Einsteiger beachten, dass es etwas Zeit benötigt, bis man alle Funktionen eines Teleskopen kennt. Hilfreich ist dabei die Anleitung vom Hersteller, die jedoch nicht bei allen Teleskopen in deutscher Sprache vorliegt. Wenn Sie noch kein großes Wissen von Teleskopen haben, sollten Sie ein Modell wählen, das eine deutsche Betriebsanleitung besitzt. Als Alternative gibt es von beliebten Modellen auch hilfreiche Videos im Internet, die den Aufbau und Funktionen erklären.

Moderne Teleskope berechnen Ihnen bereits Damit, Uhrzeit und Ihren Standort, sodass Sie keine Daten in den Computer des Teleskops eingeben müssen. Dies spart laut Kundenmeinungen viel Zeit und erhöht den Spaß bei der Nutzung der Teleskope.

Einfache Ausrichtung mit der SkyAlign Technologie

Hilfreich ist insbesondere eine “SkyAlign” Technologie, mit der sich Teleskope sehr leicht ausrichten lassen. Mit der Hilfe dieser Technologie können Sie das Teleskop anhand 3 heller Sterne am Himmel zentrieren. Die Namen der Sterne müssen Sie dabei nicht kennen. Kunden berichten, dass sie dadurch viel Zeit gespart haben.

Was kosten Teleskope?

Wie viel Geld Sie für ein neues Teleskop investieren, hängt von Ihren Ansprüchen ab. Für Kinder gibt es ein paar günstige Modelle für unter 50 Euro, doch hier ist nur eine geringe Vergrößerung möglich. Hier erfahren Sie mehr zu den Preisklassen und Qualität.

Günstige Teleskope: Ca. 60 bis 100 Euro

Für ein kleines Budget von maximal 100 Euro bekommen Sie schon recht gute Teleskope für Kinder sowie für Einsteiger. Damit ist ein guter Blick in den Himmel und auch in die Landschaft möglich. Oft handelt es sich bei den günstigen Modellen um klassische Linsenteleskope oder einfache Spiegelteleskope. Bei der Auswahl sollten Sie auf die robuste Ausführung des Gehäuses achten. Gerade im Kinderzimmer sind die Teleskope oft etwas größeren Belastungen ausgesetzt. Für bis zu 100 Euro können Sie jedoch eine recht solide Qualität erwarten.

Teleskope für höhere Ansprüche: 100 bis 250 Euro

Für junge und ältere Amateur-Astronomen gibt es hochwertige Teleskope in der Preisklasse von 100 bis 250 Euro. Zu diesem Preis bekommen Sie ein zuverlässiges Teleskop mit Cassegrain-Optik. Hersteller wie Celestron präsentieren funktionale Modelle mit umfangreicher Ausstattung. Mit der detaillierten Anleitung können Sie das Teleskop für Ihre Ansprüche vorbereiten. Vom Balkon aus oder bei einer Wanderung haben Sie mit den kompakten, flexiblen Teleskopen der Qualitätsklasse eine hervorragende Sicht.

Hochklassige Teleskope mit Zubehör: 250 bis 500 Euro und mehr

Die großen Marken wie Celestron und Vixen haben Teleskope in ihrem Sortiment, die auch den hohen Ansprüchen von Spezialisten standhalten. Ein Cassegrain-Teleskop ab 250 Euro bietet Ihnen die Möglichkeit zur individuellen Monatage. Mit Stativ und Kamera wird ein Teleskop zum zuverlässigen Begleiter und liefert scharfe Bilder von der Mondoberfläche und anderen Himmelskörpern. Im höheren Preisbereich um 400 Euro finden Sie Spezialmodelle, beispielsweise Maksutov-Teleskope und andere Teleskope mit dem passenden Zubehör.

Wie lautet das Fazit für Teleskope?

Dieser Kaufberater beinhaltet viele wichtige Punkte, die Ihnen bei der Auswahl eines Teleskops helfen. So ist es möglich, zu jedem Wunsch das passende Modell zu finden. Hier können Sie sich noch einmal einen kurzen Überblick verschaffen.

  • Für Jugendliche und Einsteiger bieten sich günstige Linsenteleskope für bis zu 100 Euro an
  • Für anspruchsvolle Sterngucker lohnt es sich, bis zu 200 oder 250 Euro zu investieren
  • Spezialisten entscheiden sich für Teleskope mit funktionalen Montage, die in der Preisklasse zwischen 250 und 500 Euro zu finden sind
  • Für Astrofotografie gibt es Teleskope mit integrierter Kamera sowie günstigere Modelle mit Smartphone-Adapter.
  • Die leicht transportablen Teleskope sind das richtige Zubehör für Ihre Nachtwanderung.
  • Mit einer Brennweite im Bereich zwischen 1.000 und 2.000 mm erhalten Sie eine lichtstarke Optik für ein gutes Heranzoomen der Himmelskörper.
  • Sie wollen sich auf die dunklen Himmelsbereiche konzentrieren? Dann benötigen Sie für dieses Deep-Sky-Watching eine relativ große Öffnung und eine kürzere Brennweite.
  • Der Sucher gehört zu den wichtigen Zubehörteilen des Teleskops: Er hilft Ihnen dabei, schnell die richtigen Objekte zu entdecken.

Finden Sie nun das beste Teleskop für Ihre Beobachtungen aus der Auswahl und entdecken Sie die Sternenwelt. Viel Erfolg auf der Suche nach neuen Planeten.

Teleskop: Was sind häufig gestellte Fragen?

Was bedeutet Brennweite bei einem Teleskop?

Die Brennweite bezeichnet den Abstand zwischen Brennpunkt und Objektivlinse. Über sie lässt sich die maximal erreichbare Vergrößerung berechnen. Dafür teilen Sie die Brennweite des Objektivs durch die Brennweite des Okulars: Bei 500 mm Objektiv-Brennweite und 5 mm Okular-Brennweite ergibt sich beispielsweise eine 100-fache Vergrößerung. Je größer die Brennweite ist, desto unhandlicher ist das Teleskop, dafür bietet es eine schärfere Abbildung.

» Mehr Informationen

Eignet sich ein Teleskop besonders für die Himmelsbeobachtung in der Stadt?

Für möglichst gute Himmelsbeobachtungen empfiehlt sich ein Standort außerhalb der Stadt, wo Sie von keinen starken Lichtquellen gestört werden. Doch ein gutes Teleskop ermöglicht es Ihnen, auch in der Lichtverschmutzung der Stadt die Planeten und andere Himmelskörper zu beobachten. Für eine störungsfreie und genaue Sicht spielt die Qualität des Okulars eine wichtige Rolle.

» Mehr Informationen

Was ist besser: Linsenteleskop oder Spiegelteleskop?

Welche Bauform für Sie die bessere Wahl ist, hängt von Ihren Ansprüchen und Vorkenntnissen ab. Das Linsenteleskop, auch als Refraktor bezeichnet, eignet sich vor allem für Einsteiger. Es lässt sich intuitiv bedienen. Das Spiegelteleskop erfordert etwas mehr Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Hierbei handelt es sich um einen Refraktor, der mit einer farbreinen Sicht und einer größeren Öffnung überzeugt.

» Mehr Informationen

Was ist ein Refraktor-Teleskop?

Bei dem Refraktor handelt es sich um die klassische Bauform eines Teleskops. Schon Galileo Galilei und andere Forscher aus früheren Jahrhunderten nutzten dieses einfache Modell für ihre Himmelsbeobachtungen. Das lange Rohr dieses Teleskops ist mit Linsen versehen. Die erste Linse bricht das Licht und erzeugt im Inneren ein gedrehtes Zwischenbild. Die zweite Linse, das Okular, vergrößert das Bild.

» Mehr Informationen

Kann man mit einem handelsüblichen Teleskop den Saturn sehen?

Genau genommen ist der Saturn schon mit dem bloßen Auge sichtbar. Wenn Sie das Ringsystem des Planeten beobachten möchten, benötigen Sie jedoch ein Teleskop mit mindestens 30-facher Vergrößerung. Noch mehr Details erkennen Sie, wenn Sie ein Modell mit 50- oder 100-facher Vergrößerung nutzen. Schon in der günstigen Preisklasse finden Sie Teleskope mit dieser Vergrößerung.

» Mehr Informationen

Im Video vorgestellt: Teleskop

In diesem YouTube-Video wird das Celestron Starsense Explorer LT 70AZ Teleskop ausgepackt, aufgebaut und verwendet. Es bietet eine einfache und benutzerfreundliche Möglichkeit, den Himmel zu erkunden und Sterne, Planeten und sogar Galaxien zu beobachten. Die Verwendung des Teleskops wird detailliert erklärt, um Anfängern das bestmögliche Erlebnis zu ermöglichen.