Möchten Sie die Leistung einschätzen, empfehlen Teichpumpen-Tests den Blick auf die maximale Durchflussmenge. Zwar geben viele Hersteller auch die Wattanzahl an, diese ist für die Praxis aber eher zweitrangig. Ob Sie eine Teichpumpe mit 8.000 l/h oder eine Teichpumpe mit 20.000 Litern pro Stunde benötigen, hängt von der Teichgröße beziehungsweise dem Belastungsgrad durch den Fischbesatz oder den Badebetrieb ab.
Unsere Tabelle zeigt Ihnen, wie Sie die benötigte Leistung der Tauchpumpe anhand der Füllmenge im Becken berechnen können.
| Art des Teichs | Fördermenge pro Stunde |
| Zierteich ohne Fische | - ca. 0,5-Fache vom Teichvolumen
- Teich mit 1.000 Litern benötigt Pumpe mit 500 Litern Durchflussmenge pro Stunde
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| Gartenteich mit wenig Fischbesatz | - ca. 1-Fache vom Teichvolumen
- Becken mit 12.000 Litern = Teichpumpe mit 12.000 l/h
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| Fischteich | - ca. 1- bis 1,5-Fache vom Teichvolumen
- bei Fischteich mit 7.000 Litern zur Teichpumpe mit 10.000 Litern pro Stunde greifen
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| Koiteich | - ca. 1,5- bis 2-Fache vom Teichvolumen
- große Becken mit 15.000 Litern benötigen Teichpumpe bis 30.000 Litern pro Stunde
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| Privater Badeteich | - ca. 1,3- bis 1,5-Fache vom Teichvolumen
- Schwimmteich mit 13.000 Litern = Teichpumpe mit 20.000 Litern pro Stunde
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Neben der Pumpleistung pro Stunde sollten Sie auch die Förderhöhe der Tauchpumpe prüfen. Wichtig ist das vor allem dann, wenn Sie einen Bachlauf oder einen Wasserfall in den Gartenteich integrieren möchten. Die effektive Arbeitshöhe sollte maximal 50 bis 70 % der angegebenen Förderhöhe betragen, da bei steigender Höhe ein Leistungsverlust auftritt.