Welche Tauchpumpe zu Ihnen passt, kommt ganz darauf an, was Sie von der Tauchpumpe erwarten. Die zahlreichen Modelle mit unterschiedlichen Funktionen erschweren die Suche nach der passenden Tauchpumpe. In den nächsten Absätzen finden Sie eine Differenzierung, für wen welche Tauchpumpe geeignet ist.
Klarwassertauchpumpen: Für Gartenpool-Besitzer und für die Bewässerung mit sauberem Regenwasser
Wenn Sie eine Zisterne haben, in der Sie das Regenwasser auffangen, stellen Sie die Klarwassertauchpumpe dauerhaft in diesen Brunnen. Die Pumpe ist bei der Gartenbewässerung behilflich und verringert Ihren Frischwasserverbrauch. Auch geringfügige Verschmutzungen sind für die meisten Klarwasserpumpen aus dem Test kein Problem.
Die meisten Pumpen dieser Art sind mit einem Partikelfilter ausgestattet. Dieser hält Schmutzpartikel von über 5 mm Größe fern. So können Sie problemlos Abwasser aus dem Haushalt oder aus dem Pool abpumpen können. Wichtig ist, dass Sie Tauchtiefe und Förderhöhe beachten. Nur so wird das Wasser aus dem Regenwasserbecken oder dem Gartenpool leicht auf eine Höhe von 8, 10 oder sogar 15 m befördert.
Robuste Schmutzwasserpumpen: Für gefährdete Hochwassergebiete und für den Einsatz im Schlamm
In einigen Regionen ist die Gefahr von Hochwasser besonders groß. Hier benötigen Sie eine leistungsstarke, robuste Schmutzwassertauchpumpe. Ihnen ist das Wasser vom unbefestigten Feldweg in den Kellerfensterschacht gelaufen? Dann platzieren Sie hier eine solide Schmutzwasserpumpe mit Schwimmer, die den Schacht immer wieder leerpumpt und so verhindert, dass das Wasser bis in den Keller eindringt.
Auch wenn es zu einem richtigen Hochwasserschaden kommt, hilft die Pumpe dabei, Nässe und Schlamm wieder zu entfernen. Die Testsieger bei den Schmutzwasserpumpen beseitigen auch Schmutzteile von bis zu 30 mm Größe. Mit einer Tauchtiefe von 9 oder sogar 18 m halten die robusten Pumpen auch einem höheren Wasserdruck stand. Hochklassige Geräte kommen beispielsweise bei der Feuerwehr und beim Technischen Hilfswerk zum Einsatz. Wenn Sie öfters mit Hochwasser zu tun haben, sollten Sie sich ebenfalls mit den Top-Geräten ausstatten, um sich vor Schlamm und Schmutzwasser zu schützen.
Tauchpumpen mit Schwimmer: Für sicherheitsbewusste Benutzer
Klassische Tauchpumpen sind oft mit Druckschalter ausgestattet, doch diesen müssen Sie immer selbst bedienen. Eine Zeitschaltuhr kann in regelmäßigen Abständen die Pumpe aktivieren. Noch sicherer ist jedoch der Einsatz eines Schwimmerschalters. Moderne Tauchpumpen mit Schwimmer geben Ihnen ein gutes Gefühl, wenn Sie bei langanhaltendem Regenwetter Ihr Haus verlassen. Sie brauchen nicht ständig die Pumpen zu kontrollieren, denn diese springen durch den Schwimmerschalter automatisch an, sobald der Wasserpegel zu hoch ist.
Die Pumpen mit Schwimmerschalter lassen sich mit einer Drainage kombinieren und leiten das Wasser vom Haus ab. Auch eine Eigenbau-Installation in der Regenperiode kann sinnvoll sein. Für einen Regentank bzw. Brunnen für die Gartenbewässerung ist der Schwimmer jedoch nicht unbedingt die richtige Technik, denn er aktiviert die Pumpe nicht dann, wenn Sie das Wasser benötigen, sondern orientiert sich lediglich am Wasserpegel.

Die Sicherheitsklassifikation liegt bei Tauchpumpen, die unter anderem von T.I.P. verkauft werden, meistens bei IPX8.