Um im vielfältigen und umfangreichen Angebot an Tauchcomputern ein passendes Modell zu finden, können Sie sich an den folgenden Kriterien orientieren.
Nutzerfreundlichkeit: Auch Unterwasser lesbar
Einfache Bedienung, intuitive Menüführung sowie gute Ablesbarkeit zeichnen ein benutzerfreundliches Gerät aus. Sie müssen es unter Wasser unter Umständen auch mit Handschuhen einfach bedienen können. Persönliche Einstellungen oder die Datenübertragung nach dem Tauchgang sind im Idealfall mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligen. Zur Nutzerfreundlichkeit gehören zudem eine lange Batterielaufzeit sowie die Option, die Batterie selbst austauschen zu können. Ein beleuchtetes, übersichtliches Display erleichtert die Erkennbarkeit der Daten in trübem Wasser.
Größe und Form: Größer als eine normale Armbanduhr
Die Displaygröße spielt insbesondere bei Modellen mit zahlreichen Funktionen eine Rolle. Größere Displays erlauben eine übersichtliche Anordnung der Daten und größere Ziffern. Sie sollten jedoch nicht so bemessen sein, dass sie beim Tauchen behindern oder durch ihren Wasserwiderstand stören. Viele Tauchcomputer haben das Format einer größeren Armbanduhr.
Technische Funktionen: Tauchtiefe, Tauchdauer oder Restnullzeit
Bestimmte grundlegende Funktionen sind bei allen Tauchcomputern zu finden. Aus Sicherheitsgründen erhalten Sie immer alle Informationen, die Sie benötigen, um gesundheitliche Gefährdungen durch Luftnot oder zu schnelles Auftauchen zu vermeiden. Hierzu zählen: Aktuelle Zeit, Dauer des Tauchgangs, Tauchtiefe, Restnullzeit, Vorgabe für Dekompressionsstopps und den Sicherheitsstopp sowie akustische Aufstiegswarnung.
Weitere sicherheitsrelevante Funktionen sind beispielsweise die Anzeige der maximalen Tauchtiefe im Nitrox-Modus, Berechnung der Restsättigung mit Stickstoff bei Wiederholungstauchgängen oder die Anzeige des Zeitraums, bis Sie nach dem Tauchgang wieder fliegen dürfen. Fortgeschrittene Modelle können eine Vielzahl weiterer Funktionen aufweisen, beispielsweise Tauchkompass, Logbuch, unterschiedliche Tauchprofile, Tauchgang-History oder USB-Interface für Handy und Computer.
Tauchmodi: Normal oder mit Nitrox
Die meisten Tauchcomputer lassen sich für unterschiedliche Arten des Tauchens einsetzen. Viele bieten Modi für das Tauchen mit normaler Druckluft oder mit Nitrox an. Verfügt das Gerät über einen Messmodus, können Sie es als Bottom Timer verwenden, der lediglich Zeit und Tiefe misst. Ein Freitauchmodus ist auf die speziellen Anforderungen des Apnoetauchens ohne Druckluftflasche abgestimmt.
Luftintegration: Angabe der Restluft
Tauchcomputer gibt es mit oder ohne Luftintegration. Luftintegrierte Modelle übernehmen die Arbeit des Finimeters und überprüfen kontinuierlich den Druck der Druckluftflasche. Die Verbindung erfolgt direkt über einen Schlauch oder über einen Flaschendrucksender. Durch die Messung der aktuellen Tauchdaten können diese Tauchinstrumente sehr genau berechnen, wie lange der Vorrat in der Flasche noch reicht. Ein zusätzliches Finimeter sollten Sie immer mitnehmen, um bei technischen Problemen mit Sender oder Computer die Druckluftflasche überprüfen zu können.