Wer hat den Taschenschirm erfunden?
Erste, als Taschenschirm bezeichnete Modelle gab es bereits im Paris des frühen 18. Jahrhunderts. Dem folgen noch viele Versuche, bis in den 1920er-Jahren Hans Haupt aus Berlin mit dem Knirps der Durchbruch gelang.
Es gibt sehr viele unterschiedliche Taschenschirm-Typen, die schwer in Kategorien zu unterteilen sind. Auch Hersteller und Händler haben Einteilungen, die teilweise sehr voneinander abweichen.
Gehen Sie also davon aus, dass nachfolgend genannte Taschenschirm-Arten auch in Mischformen auf dem Markt und die Grenzen zwischen ihnen fließend sind.

Dieses Foto zeigt uns einen aufgespannten Taschenschirm mit einer Musterung am Rand.
Hier eine Übersicht zur Orientierung, neben den hier genannten Typen gibt es natürlich noch viele weiter (Sonderformen, Werbeschirme mit Logo, Sonnenschirm-Taschenschirme, Taschenschirme mit Farbwechsel und Beleuchtung u. Ä.):
| Taschenschirm-Typ | Merkmale/Eigenschaften |
normaler Taschenschirm (auch Minischirm genannt)
| - Länge um etwa 30 cm
- Gewicht ca. 300 g
- Durchmesser 90 bis 100 cm
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Mini- oder Supermini-Taschenschirme
| - Lange ca. 15 bis 23 cm
- Gewicht um die 200 g
- Durchmesser ca. 80 – 90 cm
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| Taschenschirme zum Aufschieben | - in allen Taschenschirmgrößen
- geringeres Gewicht als mit Automatik
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Taschenschirme mit Automatik
| - in allen Formaten erhältlich
- halbautomatisch, nur Öffnen
- vollautomatisch, mit Öffnen und Schließen (auch Duo-Automatik)
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| Trekkingschirme | - sehr robust, stabiler als ein durchschnittlicher Taschenschirm
- Gewicht von weniger als 200 bis 300 g
- Durchmesser 100 bis 110 cm
- Material vorwiegend Fiberglas mit Carbon
- oft etwas länger und schwerer als kleine Taschenschirme
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Tipp: Wer nur sehr kurze Wege zwischen U-Bahn-Haltestelle und Haus- oder Bürotür mit dem Taschenschirm zu überbrücken hat, kommt mit einem superkleinen Taschenschirm leicht zurecht – im doppelten Wortsinn.