
Die Reichweite des Lichts sollte von den jeweiligen Aktivitäten und Zwecken der Taschenlampe abhängig gemacht werden.
Bei der Auswahl der richtigen Lampe sollten Sie sich überlegen, für welche Aktivitäten Sie die Taschenlampe einsetzen möchten. Nutzen Sie in Ihrer Freizeit gern die frühen Morgenstunden, um zu angeln oder auf die Jagd zu gehen?
Brauchen Sie als Berufskraftfahrer oder passionierter Taucher ein blendfreies, breit strahlendes Licht? In der Werkstatt ist eine als Arbeitslampe einsetzbare Taschenlampe mit Magnet als Halterung nützlich.
3.1. Helligkeit und Lichtausbeute
Im Vordergrund stehen für viele Käufer Lichtausbeute und Helligkeit. Die Lichtausbeute gibt an, wie ökonomisch eine Lampe mit der Energie umgeht. Die Einheit für die Helligkeit eines Leuchtmittels heißt Lumen.
Handliche Taschenlampen haben oft 1.000 Lumen oder auch 2.000 Lumen. Die leistungsstärksten Taschenlampen leuchten mit über 10.000 Lumen extrem hell. Für die Lichtqualität und Leuchtweite ist auch die Auslegung des Reflektors entscheidend.
3.2. Stabil, stoß- und spritzwasserfest
Was bedeutet Ex-geschützt?
Die Abkürzung Ex-geschützt steht für “Explosionsschutz”, welcher die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor einer Explosion in explosionsgefährdeten Bereichen beschreibt. Sie sollten vor allem dann darauf achten, dass Sie sich für eine Ex-geschützte Taschenlampe entscheiden, wenn Sie an Orten arbeiten, an denen es durch heißes Licht und freigesetzte Energie zu Explosionen kommen kann – beispielsweise Ölraffinerien oder Holzverarbeitungshallen.
Taschenlampen sind typische Outdoorgeräte. Zwar kommen sie auch im häuslichen Bereich zur Anwendung, doch auch hier ist eine hohe Robustheit gefragt. Schließlich soll ein Sturz auf den gekachelten Boden nicht gleich zum Defekt führen.
Ex-geschützt und spritzwasserfest sollte die Lampe auch sein, um unter Extrembedingungen und in nassem Umfeld eine sichere Beleuchtung herzustellen.
In freier Natur verhindern Taschenlampen mit Rotlicht lästige Blendeffekte. Rotlicht hat eine geringere Sichtbarkeit, wodurch Sie durch das Tragen einer Taschenlampe mit Rotlicht von Tieren oder anderen Menschen nur schwieriger wahrgenommen werden.
Tipp: Das Verwenden vor Rotlicht hat vor allem den Vorteil, dass Sie nachts aus geringer Entfernung Tiere in Ihrer Umgebung beobachten können, ohne diese durch grelles Licht zu erschrecken und zu verscheuchen.
3.3. Ausdauer schafft Sicherheit

Eine gute Taschenlampe sollte eine recht hohe Reichweite haben und außerdem über eine lange Nutzungszeit verfügen.
Als maximale Nutzungsdauer einer Lampe sind 24 Stunden wünschenswert. Die Leuchtweite sollte auch bei niedrigem Energielevel mindestens 100 m betragen, um eine gute Sicht in allen Lagen zu gewährleisten.
Besonders beliebt sind aufladbare Taschenlampen. Lässt sich die Taschenlampe per Akku betreiben, sollten Sie es gleich mit Ladestation kaufen.
Einige Modelle sind als USB-Taschenlampen erhältlich und lassen sich somit per USB-Kabel aufladen. Dies gestaltet sich als äußerst praktisch, denn so haben Sie die Option, die USB-Taschenlampe sowohl mit Ladestation als auch an jeder USB-Schnittstelle aufladen zu können.