
Strandkörbe wie von Sunny Smart zum Beispiel mit ausziehbaren Beinablagen versprechen viel Komfort.
Mitunter am entscheidendsten bei der Wahl des richtigen Strandkorbs sind die verwendeten Materialien. Schließlich soll das Möbelstück viele Jahre lang der Witterung im Garten oder auf dem Balkon standhalten. Natürlich spielen aber auch das Design sowie die Bauart des Strandkorbs eine große Rolle.
Größe: Einsitzer, Zweisitzer oder größere Modelle für Familien
Bei den meisten Strandkörben handelt es sich um Zweisitzer. Aber selbst diese können in der Breite mehr oder weniger großzügig gestaltet sein. Wenn Sie nur einen Strandkorb für sich selbst suchen, können Sie auch ein schmales Modell wählen, während Familien mit Kindern eher zu einer breiteren Variante greifen sollten, damit genug Platz für alle ist. Strandkörbe variieren in erster Linie in der Breite. Die Höhe beträgt fast bei allen Modellen um 150 bis 200 cm, die Tiefe liegt bei etwa 100 cm. Die Breite hingegen schwankt in der Regel zwischen 100 (Einsitzer) und 200 cm (Dreisitzer).
Materialien: Hochwertiges Holz oder Polyrattan
Die am häufigsten zum Bau von Standkörben verwendeten Materialien sind Holz und Kunststoff. Holz ist etwas pflegeintensiver, weil Sie es regelmäßig ölen oder lackieren müssen, damit es Feuchtigkeit widerstehen kann und nicht anfängt zu schimmeln. Günstige Strandkörbe aus Holz sind oft aus eher weichem Wacholderholz. Hochwertigere Modelle verwenden beispielsweise Teak, das wesentlich haltbarer ist, allerdings aus dem Regenwald stammt. Hier ist es außerdem wichtig, genau auf die Holzherkunft zu achten.
Zur Herstellung des Korbgeflechts des Strandkorbs verwenden nur die wenigsten Produzenten heute noch Holz oder andere Naturmaterialien. Hierbei handelt es sich stattdessen meist um Polyrattan. Dieses Kunststoffgeflecht ist äußerst pflegeleicht, robust und witterungsbeständig. Lediglich bei sehr niedrigen Temperaturen kann es unter Belastung brechen. Einen Polyrattan-Strandkorb sollten Sie deswegen im Winter besser nicht benutzen.
Die Bezüge des Strandkorbs sind meist aus Polyesterstoffen genäht. Diese sind einerseits reibungs- und scheuerfester als Baumwolle, andererseits trocknen sie auch schneller, sollten sie einmal nass werden. Besonders hochwertige Strandkorb-Bezüge sind mit einem praktischen Reißverschluss ausgestattet. Dadurch können Sie diese abnehmen und einfach in der Waschmaschine reinigen.
Design: Nordsee- oder Ostseeform
Strandkörbe gibt es in verschiedenen Designs. Neben Materialien und Farben spielt dabei vor allem die Form des Strandkorbs eine große Rolle. Kenner unterscheiden dabei die Nordsee- und die Ostseeform. Während an der Nordsee Strandkörbe mit eckigem Dach und geraden Armlehnen dominieren, sind die Sitznischen an der Ostsee eher rund geformt. Beim sogenannten Sylt-Korb ist die Haube stufenlos verstellbar und bietet daher noch mehr Komfort.
Einstellungsmöglichkeiten: Volllieger als Alternative zum Bett
Die meisten Strandkörbe sind verstellbar und Sie können Sie sowohl zum aufrechten Sitzen als auch zum zurückgelehnten Relaxen nutzen. Während sogenannte Halblieger nur bis zu einem Winkel von etwa 55° verstellbar sind, können Sie Volllieger bis in die Waagerechte absenken und sie dadurch auch als Sonnenliege nutzen. Das Kopf- und die Seitenteile sorgen auch in dieser Position dafür, dass Sie vor Wind geschützt sind.
Extras und Zubehör
Zur Standardausstattung von Strandkörben gehören:
- Ausziehbare, gepolsterte Fußkästen
- 1 oder 2 ausklappbare Seitentischchen
- Klappbare Sonnenmarkise
- Aufhängung für Handtücher im hinteren Bereich
Manche Hersteller bieten darüber hinaus weitere Extras wie eingenähte Seitentaschen oder Fußkästen mit integriertem Stauraum.