Ratgeberübersicht
  1. Was ist der Unterschied zwischen einem Rundenzähler und speicherbaren Intervallen?
  2. Auf welche Funktionen sollten Sie laut Stoppuhr-Tests im Internet keinesfalls verzichten?
  3. Welcher Batterietyp ist am besten für Ihre Stoppuhr geeignet?
  4. Welche Einsatzgebiete haben Stoppuhren?
  5. Welche unterschiedlichen Arten der Befestigung gibt es bei Stoppuhren?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Stoppuhr-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Halsbänder als Befestigung von Stoppuhren sorgen dafür, dass Ihre Uhr nicht herunterfallen kann. Zudem haben Sie die Stoppuhr jederzeit griffbereit. Allerdings wird das Schwingen beim Laufen von vielen Menschen als sehr störend empfunden.
  • Stoppuhren haben nicht nur die Funktion, Zeit zu messen. Insbesondere Tischstoppuhren sind häufig mit einer Alarmfunktion ausgestattet.
  • Ist Ihnen ein kostengünstiges Produkt wichtig, sollten Sie davon absehen, nur auf den Kaufpreis zu achten. Auch in den laufenden Kosten gibt es Unterschiede. Produkte mit AAA-Batterien sorgen für geringe Kosten beim Wechsel von Batterien.

Stoppuhren im Test: Eine Hand stoppt bereits seit 5 Sekunden die Zeit mit einer Stoppuhr.

Wer beim Sport Zeiten messen möchte, wählt statt einem Smartphone zumeist lieber professionelle Stoppuhren. In unserer WELT.de-Kaufberatung lernen Sie den Unterschied zwischen speicherbaren Intervallen und Rundenzählern kennen.

Zudem erfahren Sie, welche Art der Befestigung am besten für sportliche Aktivitäten geeignet ist. Auch die Anforderungen an die unterschiedlichen Einsatzbereiche sowie die Notwendigkeit von Funktionen wie Timern, der Uhrzeit und Alarmen evaluieren wir in diesem Ratgeber.

1. Was ist der Unterschied zwischen einem Rundenzähler und speicherbaren Intervallen?

Stoppuhr im Test: Eine Hand führt einen Stoppuhr-Test auf der Laufbahn eines Leichtathletik-Stadions durch.

Eine Stoppuhr mit Rundenzeiten ist insbesondere in der Leichtathletik von Vorteil. Messen Sie die Zeiten, die der Läufer für jede gelaufene Runde benötigt.

Der Hauptunterschied zwischen speicherbaren Intervallen und dem Rundenzähler einer Uhr mit Stoppuhr liegt in ihrer Funktionsweise. Ein Rundenzähler unterteilt die Gesamtzeit in mehrere Teilzeiten.

Benutzen Sie die Uhr, können Sie bei jeder abgeschlossenen Runde oder Teilaufgabe eine neue Runde mit neuer Zeitmessung beginnen. Die Hauptzeitmessung läuft dabei weiter, sodass Sie auch eine Endzeit erhalten.

Speicherbare Intervalle dienen zur Messung einer bestimmten Zeitspanne innerhalb eines Messvorgangs. Dabei wird der Hauptzeitmesser nicht gestoppt.

Nach dem Stoppuhr-Test haben Sie die Möglichkeit, auf die Intervalle zurückzugreifen und diese zu analysieren. In den häufigsten Fällen sind professionelle Multi-Stoppuhren sowohl mit Rundenzähler als auch mit speicherbaren Intervallen ausgestattet.

2. Auf welche Funktionen sollten Sie laut Stoppuhr-Tests im Internet keinesfalls verzichten?

Stoppuhr im Test: Eine Hand mit grünem Ärmel hält eine Stoppuhr in der Hand.

Eine Stoppuhr ist nicht nur zum präzisen Messen von Zeitspannen geeignet. Auch zusätzliche Funktionen wie Timer, Alarme oder die Uhrzeit sind häufig im Gerät integriert.

Sind Sie Sportlehrer oder Trainer, ist es von Vorteil, jederzeit zu wissen, wie spät es ist. So lässt sich abschätzen, wie lange die Unterrichtsstunde oder das Training noch andauert.

Für diesen Fall gibt es Stoppuhren mit Uhrzeit. In den Einstellungen lässt sich dabei die Zeitzone bestimmen.

Eine Stoppuhr mit Timer beziehungsweise einer Countdown-Funktion ermöglicht eine genauere Kontrolle vordefinierter Zeitspannen. Dies erleichtert Ihnen die Organisation von Abläufen.

Stoppuhren mit Alarmfunktion sind insbesondere unter Tischstoppuhren häufig vertreten. In der Küche, zum Beispiel beim Kochen von Eiern, sind diese sehr hilfreich, damit Sie Ihr Essen nicht zu lange kochen oder braten.

Wir fassen die verschiedenen Typen und ihre jeweiligen Vorteile für Sie zusammen:

Typ Vorteile
Stoppuhr mit Timer
  • genauere Kontrolle von Zeitspannen für bessere Organisation
  • intuitive Handhabung
Stoppuhr mit Uhrzeit
  • erhöhte Funktionalität im Alltag
  • in einigen Fällen kombiniert mit Anzeige des aktuellen Datums
Stoppuhr mit Ton
  • ermöglicht das Einrichten von Alarmen
  • geeignet für die Signalisierung von Intervallen im Training

3. Welcher Batterietyp ist am besten für Ihre Stoppuhr geeignet?

Stoppuhren im Test: Viele Knopfbatterien liegen auf gelbem Hintergrund.

Knopfzellen sind äußerst klein und sind dafür besonders gut für kompakte Geräte geeignet. Verwenden Sie eine Stoppuhr zum Joggen, sind Stoppuhren mit Knopfzelle daher die ideale Wahl für Sie.

Die Zeit-Stoppuhren sind entweder mit einer Knopf- oder AAA-Batterie ausgestattet. Stoppuhren mit Knopfzellen sind zumeist kompakter und leichter.

Wenn Ihnen Mobilität und Tragbarkeit wichtig sind, sind Stoppuhren mit Knopfzelle die bessere Wahl für Sie. AAA-Batterien sind jedoch langlebiger.

Sie haben eine höhere Kapazität und müssen dementsprechend seltener ausgetauscht werden. AAA-Batterien haben zudem den Vorteil, in vielen Geschäften erhältlich zu sein.

Sie sind zumeist günstiger als Knopfbatterien. Wenn Sie günstige Stoppuhren suchen, bedenken Sie, nicht nur auf den Kaufpreis des Produkts zu schauen. Laufende Kosten wie neue Batterien sind ebenfalls einzuberechnen. Knopfbatterien haben hier das Nachsehen.

In der Funktionsweise unterscheiden sich die Batterien nicht merkbar. Beide Typen lassen Ihre Stoppuhr einwandfrei und ohne Probleme funktionieren.

Hinweis: Die Stiftung Warentest hat bisher keinen Stoppuhr-Test durchgeführt. Aus diesem Grund können wir Ihnen auch keinen Stoppuhr-Testsieger 2025 der Verbraucherorganisation vorstellen.

4. Welche Einsatzgebiete haben Stoppuhren?

Stoppuhr im Test: An einem Schwimmbecken wird ein Test mit einer Stoppuhr, die schwarz ist, durchgeführt.

Die Ziffern einer großen Stoppuhr wie auf dem Bild lassen sich auch in hektischen Situationen verlässlich lesen. Ist Ihre digitale Stoppuhr groß, lässt sie sich jedoch weniger einfach verstauen.

Stoppuhren können in den verschiedensten Bereichen verwendet werden. Im Haushalt, zum Beispiel beim Kochen, sind auch Sekunden-Stoppuhren wie auf Ihrem Handy problemlos zu benutzen.

Im Sport, zum Beispiel in der Leichtathletik oder beim Fitness, sind genauere Zeitmessungen erforderlich. Nutzen Sie hierfür mindestens Uhren mit einer Genauigkeit im Millisekundenbereich.

Wenn Sie die Reaktionszeit bei Laborexperimenten messen möchten, reicht eine Stoppuhr mit Millisekunden mitunter nicht aus. Laborstoppuhren sind eine besondere Kategorie der Produkte.

Sie messen teilweise bis in den Nanosekundenbereich. Allerdings geschieht die Zeitmessung hier logischerweise nicht von Hand, sondern per Computer.

Ob es sich um eine kleine oder große digitale Stoppuhr handelt, hat keinen Einfluss darauf, wie präzise die Uhr misst. Allerdings hat eine große Stoppuhr einige Vorteile gegenüber kleineren Modellen:

    Vorteile
  • Stoppuhr mit einer Großanzeige einfacher und schneller zu lesen
  • einfachere Bedienung durch größere Tasten und Bedienelemente
  • geringeres Risiko, Stoppuhr zu verlieren
    Nachteile
  • unhandlich für Menschen mit kleinen Händen
  • mitunter geringe Batterielaufzeit durch größeres Display
  • höheres Gewicht und Größe erschwert Verstauen

Tipp: Bei normalem Regen lassen sich auch nicht-wasserfeste Produkte zumeist noch verwenden. Wollen Sie Ihre Stoppuhr jedoch beim Schwimmen tragen, sollte diese unbedingt wasserfest sein. Andererseits ist eine sichere Zeitmessung nicht gewährleistet.

5. Welche unterschiedlichen Arten der Befestigung gibt es bei Stoppuhren?

Zeit-Stoppuhren lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise am Körper befestigen. Die häufigsten Befestigungsmöglichkeiten finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Art der Befestigung Besonderheiten
Halsband
  • meist etwa 50 cm langes Band um den Hals
  • Stoppuhr muss nicht aktiv festgehalten werden
Armband
  • ähnlich wie bei handelsüblichen Armbanduhren
  • Größe einstellbar und an Hände anpassbar
Gürtelclip
  • bequemes Fixieren am Gürtel oder an der Kleidung
Magnet
  • haftet an metallischen Oberflächen
  • für Einsatz an Metalltafeln

Da Ihre Hände beim Benutzen eines Halsbands frei sind, ist es Ihnen möglich, diese anderweitig während der Zeitmessung zu verwenden. Die Stoppuhr ist um den Hals gut sichtbar.

Wer hat die Stoppuhr erfunden?

Die erste bekannte Stoppuhr erstellte der Uhrmacher Samuel Watson im Jahre 1695. Der damals im Dienst von Sir Isaac Newton stehende Engländer baute diese zur exakten Pulsmessung für den Arzt Sir John Floyer. Die sogenannte “Physicians Pulse Watch” war die erste Uhr mit einem Hebel zum Anhalten des Sekundenzeigers. Genutzt wurde sie zunächst für medizinische Zwecke, bis sie auch in vielen anderen Bereichen des Lebens Anklang fand.

Zudem ist sie leicht zugänglich. Dies ist insbesondere in Situationen hilfreich, in denen Sie schnell zur Stoppuhr greifen müssen.

Sind Sie selbst sportlich aktiv und wollen Ihre Zeiten messen, ist ein Armband von Vorteil. Dieses stört Sie beim Laufen oder Schwimmen nicht durch schwingende Bewegungen.

Auch eine Stoppuhr mit Armband ist sehr leicht zugänglich. Die sichere Befestigung in verschiedenen Größen am Arm minimiert des Weiteren das Risiko, die Stoppuhr zu verlieren.

Ein Gürtelclip als Befestigung Ihrer Stoppuhr ermöglicht das flexible Fixieren an unterschiedlichen Stellen. Der Clip ist kompakt und unauffällig, wodurch er sich leicht tragen lässt.

Für temporäre Anwendungen eignet sich ein Magnet besonders gut. Sie können die Stoppuhr schnell und einfach an metallischen Oberflächen anbringen.

Tipp: Einige Stoppuhren ohne Halsband im Lieferumfang haben trotzdem Löcher für die Befestigung eines Bands. Dies ermöglicht es Ihnen, flexibel zwischen verschiedenen Befestigungsarten zu wechseln.

Stoppuhren im Test: Ein Mann im T-Shirt steht vor drei Kindern mit einer Stoppuhr um den Hals.

Tragen Sie Ihre Stoppuhr mit einem Band um den Hals, ist es kein Problem, wenn Sie die Uhr fallen lassen. Das Halsband fängt sie für Sie auf.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Stoppuhr-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Sie wollen für den Sport oder eine andere Aktivität eine Stoppuhr kaufen? Wir von WELT.de helfen Ihnen dabei, die beste Stoppuhr zu finden, indem wir Ihnen die häufigsten Fragen zum Thema beantworten.

6.1. Wie genau sind Stoppuhren auf dem Handy?

Moderne Smartphones bieten eine gute Genauigkeit für das alltägliche Messen von Zeiten. Sie basieren zumeist auf Atomuhren und haben eine Genauigkeit im Bereich von Millisekunden.

Je präziser Ihre gewünschte Zeitmessung ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Ihnen ein Smartphone reichen wird. Wählen Sie an dieser Stelle lieber eine professionelle Stoppuhr aus unserem Vergleich.

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6.2. Welche Marken sind die bekanntesten im Stoppuhren-Markt?

In unserem Stoppuhr-Vergleich auf WELT.de haben wir eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte miteinander verglichen. Die bekanntesten Hersteller im Markt für Sekunden-Stoppuhren sind:

  • Schütt
  • Casio
  • Gymboss
  • Laopao
  • Vicloon
  • TFA
  • Jzk
  • Rsvom
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6.3. Wie funktioniert eine Stoppuhr?

Eine elektronische Stoppuhr verwendet einen Quarzkristall, der in einer konstanten Frequenz schwingt. Elektronische Schaltungen nutzen diese Schwingungen für eine präzise Zeitmessung.

Ein integrierter Schaltkreis zählt, wie oft der Quarzkristall schwingt. Dies wandelt er in Sekunden, Minuten und Stunden um.

Der Benutzer startet und stoppt die Zeitmessung mit dem Betätigen von Tasten, die die elektronischen Schaltungen steuern. Das digitale Display zeigt dabei die verstrichene Zeit an.

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6.4. Welche Alternativen gibt es zu einer Handstoppuhr?

Heutzutage lässt sich jedes moderne Handy als Alternative zu einer Stoppuhr verwenden. Öffnen Sie dafür einfach die meist vorinstallierte Uhren-App Ihres Smartphones.

Auch viele moderne Uhren sind mit einer Stoppuhr ausgestattet. Diese tragen Uhrträger jederzeit bei sich, sodass bei seltenem Gebrauch keine zusätzliche Stoppuhr vonnöten ist. Wenn Sie Stoppuhren jedoch regelmäßig nutzen und sich präzise Messergebnisse wünschen, sollte in eine professionelle Stoppuhr investiert werden.

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6.5. Wie teuer ist eine Stoppuhr?

Die Stoppuhren kosten zwischen fünf und vierzig Euro. Hat das Gerät zusätzliche Funktionen, steigt der Preis des Produkts dementsprechend. Beachten Sie, dass auch laufende Kosten anstehen, z. B. für den Wechsel von Batterien.

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