Welche Stabmixer leisten das, was Sie sich von ihnen erhoffen oder die Hersteller versprechen, und welche bieten vielleicht sogar noch mehr? Um dem auf den Grund zu gehen, testete die gemeinnützige Verbraucherorganisation Stiftung Warentest im Sommer Jahr 2021 verschiedene Stabmixer aus unterschiedlichen Preiskategorien.
Stabmixer können mehr: Multifunktionale Küchenhilfen
Im Test aus dem Jahr 2021 wurden 15 Stabmixer von Braun, Bosch, AEG, Philips und Co. auf den Prüfstand gestellt. Einige wurden mit Akku betrieben, andere wurden noch über ein Kabel mit Strom versorgt. Manche Stabmixer kamen dafür mit mehr Zubehör daher. Statt nur Obst und Gemüse zu Smoothies, Suppen oder Brei zu pürieren, verfügten einige Produkte über Zubehör, um es auch mit Nüssen oder Kräutern aufzunehmen oder um Milchschaum und Sahne zu liefern.
Im Test von Stiftung Warentest entpuppten sich die meisten Stabmixer als multifunktionale Küchenhelfer, die es durchaus mit größeren Küchenmaschinen aufnehmen konnten. Das war vom jeweiligen Zubehör wie Minihacker und Schneebesen abhängig. Geräte von AEG und Bosch überzeugten auch in der Disziplin, Kartoffel zu stampfen, dank der soliden Aufsätzen.
Testsieger gehört zu den günstigeren Stabmixern
Als Testsieger entpuppte sich aber kein Stabmixer aus der oberen Preiskategorie (die Preisspanne reichte von 10 bis 130 €). Das Multitalent Multiquick 5 Vario Mq 5200 von Braun landete auf dem ersten Platz. Je nach Ausstattung ist der Stabmixer auch aktuell noch ab 45 € erhältlich. Zu geizig sollte man aber auch nicht sein: Die günstigsten Stabmixer überzeugten die Experten der deutschen Verbraucherorganisation nicht, denn sie gingen bei den einfachsten Tests kaputt.
Auf dem zweiten Platz landete Phillips Daily Collection ProMix Stabmixer HR2534/00 und schnitt insgesamt mit der Note 1,6 ab. Der Top-Stabmixer ist preiswerter als der Testsieger, und hat sogar besser performt in Urteilskategorie Funktion. Auch andere Modelle in der unteren Preiskategorie erwiesen sich als gut und bestanden die Verschleißprüfung.
Am neusten ist der Praxisvergleich der Schweizer Partnerzeitschrift Saldo aus dem Jahr 2018: Von 10 Geräten bestanden 4 den Test nicht. Diese kamen aus dem unteren Preissegment. Im Härtetest, der auch das Zerhacken von Nüssen mit einem extra Aufsatz beinhaltete, schlug sich ein Modell von Philips am besten.
Auch in diesem Test wurden Stabmixer aus dem unteren bis mittleren Preissegment als gut bewertet. Stabmixer, die kein weiteres Zubehör mitbringen, konnten die Schweizer Tester nicht durchweg überzeugen, vor allem, wenn härtere Bestandteile zerkleinert werden sollten.