
Um den Teig vor dem Anbacken zu bewahren, können Sie ganz einfach ein Backpapier mithilfe des Rands auf dem Formboden festklemmen.
Ob Sie mit Ihrer Springform klassischen Apfelkuchen und Bienenstich oder ausgefallene, sommerliche Limetten- und Fantakuchen backen wollen: Einige Eigenschaften sollten Sie vor einem Kauf eingehend prüfen, um sicherzustellen, dass die Backform Ihren Anforderungen gerecht wird. Dazu gehören unter anderem:
- Maße und Durchmesser in cm
- Form
- Material
- Beschichtung
- Zubehör
Eines der wichtigsten Merkmale ist der Durchmesser der Backform. Dabei könnte man sich zunächst fragen: Wie groß ist eine Standard-Springform? Als Standard-Größe werden häufig Springformen mit 26 cm Durchmesser offeriert. Sie können sich aber auch für kleinere 24-cm- oder sehr kleine 18- und 20-cm-Springformen entscheiden.
Für große Kuchen oder die untere Etage einer mehrstöckigen Torte bieten sich größere 28-cm-Springformen an. Planen Sie die Kreation einer Etagentorte, können Sie zu einem Set mit mehreren Springform-Größen greifen.
Haben Sie sich für eine oder mehrere Springform-Größen entschieden, sollten Sie überprüfen, aus welchem Material die Formen bestehen. In unserer Kaufberatung auf WELT.de fassen wir Ihnen die wichtigsten Eigenschaften der am häufigsten verwendeten Material-Arten übersichtlich zusammen:
| Springform-Kategorie | Eigenschaften |
| Metall-Springform | - häufig gefertigt aus Schwarzblech, Weißblech, Aluminium oder Edelstahl
- Schwarzblech: gute Wärmeleitungsfähigkeit, anfällig für Kratzer und Rost, günstig
- Weißblech: besonders hitzebeständig, anfällig für Kratzer und Rost, günstig, ungeeignet für Obstkuchen, da Fruchtsäure Verfärbungen begünstigt
- Aluminium: besonders hitzebeständig, antihaftbeschichtet, anfällig für Kratzer, weitestgehend rostfrei
- Edelstahl: besonders hitzebeständig, sehr gute Wärmeleitungsfähigkeit, robust, langlebig, rostfrei
- höheres Gewicht bei geringerer Flexibilität als Silikon-Ausführungen
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| Silikon-Springform | - unbedingt auf Schadstofffreiheit zu prüfen
- darf nicht zu weich sein, da es sonst zu Verformungen kommen kann
- kein zusätzliches Einfetten nötig
- leicht, besonders flexibel und damit platzsparend verstaubar
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Nicht nur das Material des Randes, sondern auch die genaue Beschaffenheit des Bodens sollte für Ihre Kaufentscheidung ausschlaggebend sein. Während ältere und günstige Springformen häufig noch simple Böden aus Stahl aufweisen, sind viele moderne Ausführungen mit nicht haftenden Emaille-Böden versehen.
Zudem können Sie sich für eine Springform mit Glasboden entscheiden. Welche Vorteile Ihnen eine solche Form bietet, haben wir in folgender Tabelle auf WELT.de für Sie zusammengefasst:
Vorteile- durch Glas ist erkennbar, ob Kuchen durchgebacken ist
- keine Beschichtung, die beschädigt werden könnte
- dennoch kratzfestes Glas
- macht auch als Servierplatte ansprechenden Eindruck
Nachteile- weniger bruchresistent als Stahl- und Blechböden
- teurer in der Anschaffung
Besonders praktisch sind Springformen, die mit einem passenden Deckel angeboten werden. Dieser schützt in der Springform zubereitete Torten und Kuchen beim Lagern im Kühlschrank vor der Annahme anderer Gerüche. Im Sommer besteht ein zusätzlicher Schutz gegen Fliegen und Wespen, wenn der Kuchen im Freien serviert wird. Außerdem sind viele Deckel mit Henkeln ausgestattet, sodass Sie Ihre Torten und Kuchen leichter transportieren können.