Ratgeberübersicht
  1. Was ist eine Springform?
  2. Welche Arten von Springformen gibt es?
  3. Springformen in Tests: Wie finden Sie die beste Springform für Ihre Tortenböden und Kuchen?
  4. Von welchen Marken können Sie Springformen kaufen?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Springform-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Eine Springform besteht aus einem Boden und einem abnehmbaren, erweiterbaren Rand. Sie erleichtert Ihnen damit das Lösen der Kuchen und Torten(böden) und kann zugleich zum Servieren genutzt werden.
  • Sie haben die Wahl zwischen runden und eckigen Springformen. Erstere sind hervorragend für kleinere Kaffeerunden geeignet und bieten sich an, wenn Sie klassische Tortenböden oder runde Rührkuchen backen möchten. Blech-Springformen sind hingegen ideal, wenn Sie größere Mengen und klassische Blechkuchen wie Donauwelle in der Springform zubereiten wollen.
  • Sie können große Springformen mit 26 cm oder 28 cm Durchmesser wählen. Backen Sie lediglich für zwei bis drei Portionen reicht oft auch eine kleine Form mit einem Durchmesser von 18 bis 20 cm aus.

springform-test

Sie möchten sich eine Springform zulegen, sind aber nicht sicher, welches Modell sich für Ihre Kuchen- und Tortenrezepte eignet? In unserem Springform-Vergleich auf WELT.de stellen wir Ihnen 2025 die unterschiedlichen Kategorien von Springformen vor. Wir erklären, für welche Kuchen Sie eine runde und für welche Sie eine eckige Springform benötigen, wann eine 28-cm-Springform von Vorteil ist und wann eine kleine 20-cm-Springform ausreicht.

Des Weiteren prüfen wir, welche Materialien am besten gegen Kratzer und Anbacken geschützt sind und welches Zubehör tatsächlich nützlich für Sie ist. Eine kurze Vorstellung besonders beliebter Hersteller erwartet Sie ebenfalls.

1. Was ist eine Springform?

Wozu benötigt man einen Rohrboden?

Ein Rohrboden weist einen runden Schornstein in der Mitte auf und seine Grundfläche ist nicht flach, sondern in wellenartigen Mustern gestaltet. Durch die Verwendung erhält der von Ihnen zubereitete Kuchen eine charakteristische Form, die insbesondere für Gugelhupfe und Kranzkuchen gewählt wird.

Bei einer Springform handelt es sich um eine spezielle zweiteilige Backform. Sie besteht aus einem Rand, der wiederum aus Blech beziehungsweise Stahl gefertigt wurde, und einem Boden, der sich bündig einsetzen lässt.

Der Rand der Form ist üblicherweise mit einem Spannhebel versehen. Wird dieser geöffnet, erweitert sich der Durchmesser des Randes und er ist leichter zu entfernen. Anschließend ist ein problemloses Anheben des Kuchens von dem (beinahe) randlosen Boden möglich. Alternativ kann der Kuchen oder die Torte sogar direkt auf der Bodenplatte der Springform serviert werden.

Vor allem für Kuchen und Torten mit Cremeanteil ist dies ein großer Vorteil, da sie nach dem Backen des Bodens noch in der Form um Creme ergänzt und anschließend im Kühlschrank fest werden können. Aber auch für einfache Böden und Kuchen ist der Einsatz einer Springform praktisch, da kein Stürzen nötig wird.

Die meisten Springformen sind inzwischen mit einer Antihaft-Beschichtung versehen. So bleiben Ihnen böse Überraschungen nach dem Backen erspart und ein Einfetten oder das Auslegen der Springform mit Backpapier ist oftmals nicht zwingend nötig.

springform vergleich

Sie haben die Wahl zwischen runden und eckigen Springformen.

2. Welche Arten von Springformen gibt es?

Möchten Sie eine Springform kaufen, sollten Sie sich im ersten Schritt für eine Form entscheiden. In folgender Übersicht stellen wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede zwischen den einzelnen Optionen vor, sodass Sie informiert wählen können, welches Modell sich für Ihr Kuchen-Vorhaben anbietet.

Springform-Typ Eigenschaften
Runde Springform
  • ideal für klassische Tortenböden und runde Kuchen
  • besonders große Auswahl
  • nach Einfetten oder mit Antihaftbeschichtung sehr gutes Lösen, da keine Ecken vorhanden sind
  • vorzuziehen, wenn Sie Torten mit Creme ummanteln möchten, da Auftragen um runde Torten gleichmäßiger funktioniert
Eckige Springform
  • sehr gut geeignet für Blechkuchen und eckige Tortenböden
  • Böden werden oft etwas höher
  • Backen besonders saftiger, luftiger Böden möglich
  • auch als Ofenblech nutzbar
  • kleinere Auswahl
Springform mit Sonderform
  • häufig in Form von Herzen, Kleeblättern und Blüten erhältlich
  • bei einigen Modellen lediglich Boden in spezieller Form gehalten
  • ideal für besondere Anlässe wie Valentinstag oder Ostern
  • sollte unbedingt Antihaftbeschichtung aufweisen
  • durch Verwendung von Backpapier können Details der Form undeutlich werden
  • vor allem in kleinen Ecken kann Lösen der Form schwieriger sein

Sie haben ein Kuchenrezept für einfache, runde Springformen gefunden, möchten dieses aber in einer eckigen Form backen oder umgedreht? Dann finden Sie online verschiedene Rechner, die spezifisch auf das Umrechnen der Springform-Mengen anhand der Größe und Form ausgelegt sind. Auch umfangreiche Tabellen stehen Ihnen zu diesem Zweck zur Verfügung.

3. Springformen in Tests: Wie finden Sie die beste Springform für Ihre Tortenböden und Kuchen?

springform kaufen

Um den Teig vor dem Anbacken zu bewahren, können Sie ganz einfach ein Backpapier mithilfe des Rands auf dem Formboden festklemmen.

Ob Sie mit Ihrer Springform klassischen Apfelkuchen und Bienenstich oder ausgefallene, sommerliche Limetten- und Fantakuchen backen wollen: Einige Eigenschaften sollten Sie vor einem Kauf eingehend prüfen, um sicherzustellen, dass die Backform Ihren Anforderungen gerecht wird. Dazu gehören unter anderem:

  • Maße und Durchmesser in cm
  • Form
  • Material
  • Beschichtung
  • Zubehör

Eines der wichtigsten Merkmale ist der Durchmesser der Backform. Dabei könnte man sich zunächst fragen: Wie groß ist eine Standard-Springform? Als Standard-Größe werden häufig Springformen mit 26 cm Durchmesser offeriert. Sie können sich aber auch für kleinere 24-cm- oder sehr kleine 18- und 20-cm-Springformen entscheiden.

Für große Kuchen oder die untere Etage einer mehrstöckigen Torte bieten sich größere 28-cm-Springformen an. Planen Sie die Kreation einer Etagentorte, können Sie zu einem Set mit mehreren Springform-Größen greifen.

Haben Sie sich für eine oder mehrere Springform-Größen entschieden, sollten Sie überprüfen, aus welchem Material die Formen bestehen. In unserer Kaufberatung auf WELT.de fassen wir Ihnen die wichtigsten Eigenschaften der am häufigsten verwendeten Material-Arten übersichtlich zusammen:

Springform-Kategorie Eigenschaften
Metall-Springform
  • häufig gefertigt aus Schwarzblech, Weißblech, Aluminium oder Edelstahl
  • Schwarzblech: gute Wärmeleitungsfähigkeit, anfällig für Kratzer und Rost, günstig
  • Weißblech: besonders hitzebeständig, anfällig für Kratzer und Rost, günstig, ungeeignet für Obstkuchen, da Fruchtsäure Verfärbungen begünstigt
  • Aluminium: besonders hitzebeständig, antihaftbeschichtet, anfällig für Kratzer, weitestgehend rostfrei
  • Edelstahl: besonders hitzebeständig, sehr gute Wärmeleitungsfähigkeit, robust, langlebig, rostfrei
  • höheres Gewicht bei geringerer Flexibilität als Silikon-Ausführungen
Silikon-Springform
  • unbedingt auf Schadstofffreiheit zu prüfen
  • darf nicht zu weich sein, da es sonst zu Verformungen kommen kann
  • kein zusätzliches Einfetten nötig
  • leicht, besonders flexibel und damit platzsparend verstaubar

Nicht nur das Material des Randes, sondern auch die genaue Beschaffenheit des Bodens sollte für Ihre Kaufentscheidung ausschlaggebend sein. Während ältere und günstige Springformen häufig noch simple Böden aus Stahl aufweisen, sind viele moderne Ausführungen mit nicht haftenden Emaille-Böden versehen.

Zudem können Sie sich für eine Springform mit Glasboden entscheiden. Welche Vorteile Ihnen eine solche Form bietet, haben wir in folgender Tabelle auf WELT.de für Sie zusammengefasst:

    Vorteile
  • durch Glas ist erkennbar, ob Kuchen durchgebacken ist
  • keine Beschichtung, die beschädigt werden könnte
  • dennoch kratzfestes Glas
  • macht auch als Servierplatte ansprechenden Eindruck
    Nachteile
  • weniger bruchresistent als Stahl- und Blechböden
  • teurer in der Anschaffung

Besonders praktisch sind Springformen, die mit einem passenden Deckel angeboten werden. Dieser schützt in der Springform zubereitete Torten und Kuchen beim Lagern im Kühlschrank vor der Annahme anderer Gerüche. Im Sommer besteht ein zusätzlicher Schutz gegen Fliegen und Wespen, wenn der Kuchen im Freien serviert wird. Außerdem sind viele Deckel mit Henkeln ausgestattet, sodass Sie Ihre Torten und Kuchen leichter transportieren können.

4. Von welchen Marken können Sie Springformen kaufen?

springform guenstig

Mithilfe eines speziellen Klappverschlusses lässt sich die Springform öffnen, um die Entnahme des Kuchens zu erleichtern.

Sie können Springformen für Pflaumenkuchen und andere Obstkuchen, für Rührkuchen und Bienenstich von vielen verschiedenen Anbietern erwerben. Oft handelt es sich dabei um Hersteller von Backbedarf sowie von Back- und Kochgeschirr. Zu den bekanntesten dieser Marken gehören:

  • Dr. Oetker
  • Kaiser
  • Walter
  • de Buyer
  • Le Creuset
  • Silivo
  • Springlane
  • Zenker

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Springform-Tests bzw. Vergleichen suchen

Sie haben sich noch nicht für eine einzelne Springform oder ein Set entscheiden können und noch immer offene Fragen? Auch diese klären wir für Sie zum Abschluss unseres Springform-Vergleichs auf WELT.de.

5.1. Wie verhindert man das Anbacken in der Springform am besten?

Einige Springformen sind mit Antihaft-Eigenschaften ausgestattet. Gilt das sowohl für den Rand als auch für den Boden und ist die Schicht unbeschädigt, können Sie sich in vielen Fällen darauf verlassen, dass sich der Kuchen oder Ihr Tortenboden auch ohne zusätzliche Vorkehrungen nach dem Backen entfernen lässt. Ist die Beschichtung jedoch leicht beschädigt oder lediglich der Rand, nicht aber der Flachboden der Springform beschichtet, sollten Sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Einerseits können Sie die Form einfetten und idealerweise zusätzlich ausstäuben. Reiben Sie dazu den Rand und den Boden mit einer dünnen Schicht Butter oder Backmargarine ein. Geben Sie für einen dunklen Teig ein wenig Backkakao und für einen hellen Teig etwa einen Esslöffel Mehl in die eingefettete Form. Rütteln, neigen und drehen Sie die Springform anschließend vorsichtig (am besten über der Spüle), um eine gleichmäßige Verteilung auf dem Boden und am Rand zu verteilen. Überschüssiger Kakao und überschüssiges Mehl sind vor dem Einfüllen des Teiges zu entfernen.

springform testsieger

Sie können Springformen auch im Set und in verschiedenen Größen erwerben.

Alternativ können Sie zu Backpapier statt Fett greifen. Gehen Sie dabei wie folgt vor, um die Optik Ihres Kuchens nicht unnötig zu beeinträchtigen:

  • Der Rand sollte ausgespart werden, um Falten in gebackenem Teig zu vermeiden.
  • Wählen Sie ein Backpapier aus, das rundherum mindestens fünf Zentimeter größer ist als Ihre Springform
  • Entfernen Sie den Rand der Springform.
  • Legen Sie das Backpapier auf den Boden der Springform und streichen Sie es glatt.
  • Setzen Sie den Rand der Springform wieder auf den Boden, sodass das Papier fest eingespannt wird
  • Schneiden Sie den überstehenden Rand des Backpapiers ab.
  • Füllen Sie den Teig ein und starten Sie den Backvorgang.
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5.2. Wie reinigt man eine Kuchen-Springform?

Einige Hersteller deklarieren ihre Springformen explizit als spülmaschinenfest. Ist das der Fall, können Sie Ihre Form ganz einfach im Geschirrspüler reinigen lassen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn es sich um antihaftbeschichtete Formen handelt. Gibt man diese zu häufig in die Spülmaschine, kann die Antihaftwirkung im Laufe der Zeit nachlassen.

Die bessere Option ist es, die Springform kurz in warmem Wasser mit einem milden Spülmittel einweichen zu lassen. So lösen sich festere Kuchenreste und kleine Krümel auch aus schwerer erreichbaren Rillen und Ecken. Waschen Sie die Form anschließend mit einem Lappen oder weichen Schwamm ab und lassen Sie sie gut trocknen, um die Bildung von Rost zu vermeiden. Wollen Sie sichergehen, können Sie die Form auch noch einmal kurz im warmen Backofen platzieren.

Hinweis: Verzichten Sie unbedingt auf die Verwendung harter Schwämme wie Stahlschwämme sowie auf die Nutzung von aggressiven Reinigern und Scheuermilch. Diese Hilfsmittel können die Beschichtung der Springform beschädigen und damit die Bildung von Rost sowie ein Anbacken der Kuchen und Tortenböden begünstigen.

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5.3. Gibt es einen Springform-Test von Stiftung Warentest?

Zwar führte nicht die Stiftung Warentest selbst, dafür aber ihr Schweizer Partnermagazin Saldo einen Springform-Test durch, in dem zwölf Springformen genauer untersucht wurden. Als Springform-Testsieger gingen dabei Modelle von Patisse und Birkmann hervor. Eine Form des Herstellers Lékué wurde zudem als besonders kratzfest gelobt.

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5.4. Wie viel kostet eine Springform für Fantakuchen, Bienenstich und Co.?

Günstige Springformen können Sie schon ab etwa zehn Euro kaufen. Oft handelt es sich bei solch preiswerten Ausführungen jedoch um Modelle, die mit einem geringen Zubehör- und Funktionsumfang aufwarten.

Suchen Sie nach einer Kuchen-Springform mit umfangreicherem Zubehör, wie einem Deckel oder einem zusätzlichen Rohrboden, sollten Sie eher Kosten zwischen 15 und 35 Euro einplanen – abhängig von den verwendeten Materialien.

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5.5. Welche einfachen Kuchenrezepte für Springform-Kuchen gibt es?

Grundsätzlich können Sie beinahe alle Kuchen auch in einer Springform backen. Besonders beliebt ist jedoch das Original-Bienenstich-Rezept in der Springform, für das ein Hefeteig mit einer Sahnefüllung und einem Mandelbelag getoppt wird.

Darüber hinaus sind einfache helle und gemischte Rührkuchen, Schokokuchen, aber auch fruchtige Obst- und Zitronenkuchen in der Springform umsetzbar. Immer gerne gegessen und praktisch bei spontanem Besuch ist ein schneller Apfelkuchen mit Pudding aus der Springform. Dazu wird ein Mürbeteig mit einer Puddingcreme und Apfelscheiben gebacken.

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