Der Spindelrasenmäher ist mit einer waagerechten Spindel ausgestattet, die mit mehreren Messern bestückt ist. Er funktioniert nach dem Scherenprinzip. Durch Rotation gleitet die Spindel an einem Gegenmesser vorbei und die Messer schneiden jeden erfassten Grashalm sauber ab. Anhand der nachstehenden Kaufkriterien können Sie die Auswahl passender Spindelmäher deutlich eingrenzen.
Modellvariante: Mechanisch oder elektrisch
Sie können zwischen mechanischen Spindelmähern sowie Elektro-, Benzin-Rasenmähern und Rasentraktoren wählen. Für kleinere Rasenflächen bis etwa 300 qm sind die mechanischen Handrasenmäher absolut ausreichend. Elektro-Rasenmäher mit Akku lassen sich aufgrund des elektrischen Antriebs etwas leichter bedienen. In großen Privatgärten oder auf Sport- und Golfplätzen sind Benzin-Rasenmäher eine gute Wahl. Je nach Fläche und vorhandenem Budget kann bei großen Flächen auch ein Aufsitz-Spindelmäher gute Dienste leisten.
Lautstärke: So laut wie herkömmliche Rasenmäher
Die Lautstärke steht in direktem Zusammenhang mit der Entscheidung für eine bestimmte Modellvariante. Handrasenmäher sind sehr leise, da sie ohne Motor auskommen. Am anderen Ende der Skala stehen Aufsitz- und Benzinspindelmäher, deren Lautstärke sich nicht wesentlich von der Geräuschentwicklung herkömmlicher Rasenmäher unterscheidet.
Anzahl der Schneidmesser: Zwischen 5 bis 10 Messer
Die Anzahl der Messer ist entscheidend für die Schnittfrequenz. Sie wirkt sich auf die Schnittqualität aus, mit der dieses Gerät das Gras schneidet. Spindeln mit 5 oder 6 Messern sind gängige Ausführungen. Exemplare mit bis zu 10 Messern finden sich in der Regel eher bei größeren Profigeräten.
Schnittbreite und Schnitthöhe: 12, 13 oder 15 mm
Die Schnittbreite geben die meisten Hersteller in Zentimetern an. Für kleine oder sehr verwinkelte Gärten ist ein Rasenmäher mit geringerer Schnittbreite gut geeignet. Dieser bietet eine bessere Wendigkeit und auch schmale Rasenabschnitte lassen sich problemlos mähen. Bei den meisten Mähern lässt sich die Schnitthöhe in unterschiedlichen Stufen variabel einstellen. Gängige Stufen sind beispielsweise 12, 13 oder 15 mm.
Handhabung: Einfache Bedienung
Handrasenmäher sind in der Regel ohne großen Aufwand bedienbar. Bei Aufsitzmähern sollten Sie sich aufgrund der technischen Ausstattung hingegen vor der ersten Nutzung etwas genauer mit den einzelnen Bedienelementen befassen. Dennoch sollte auch bei diesen Geräten sowie bei Elektro- und Benzinrasenmähern eine möglichst unkomplizierte Bedienbarkeit gegeben sein.
Ausstattung: Fangkorb und das Fangkorbvolumen
Es gibt Modelle mit und ohne Fangkorb, in diesem Zusammenhang ist auch das Fangkorbvolumen interessant. Besitzt die Box ein zu geringes Volumen, müssen Sie Ihre Arbeit häufiger unterbrechen. Ergonomisch geformte Handgriffe bieten den Vorteil, dass Sie die Arbeit etwas ermüdungsärmer durchführen können.
Achten Sie auf die richtige Rasenlänge
Schneiden Sie Ihren Rasen im Sommer nicht zu kurz. Wenn die Sonneneinstrahlung zu stark ist, kann die Graswurzel verbrennen. Die optimale Rasenlänge in den heißen Sommermonaten liegt bei 5 cm.

Optisch fällt uns bei diesem Al-Ko-Spindelmäher “RazorCut 38.1” der schmale, mittige Stiel auf, der sich bestimmt auch unter überhängenden Pflanzen in Kübeln oder Beeten gut führen lässt.