Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Spaten?
  2. Was für unterschiedliche Spaten gibt es?
  3. Welche Spaten passt zu mir?
  4. Welche Spaten sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Spaten?
  6. Wie lautet das Fazit für Spaten?

Der Spaten hilft Ihnen dabei, ein Loch ins Erdreich zu graben. Die scharfe Kante dringt besonders gut in den Boden ein, wenn das Spatenblatt am oberen Rand mit einer Trittfläche versehen ist. So können Sie den Druck leicht erhöhen.

Auf der Suche nach dem besten Spaten für Ihre Gartenarbeit stellen Sie fest, dass es mehrere Ausführungen gibt. Das Blatt ist normalerweise relativ gerade, abgerundet oder spitz geformt. Des Weiteren stehen verschiedene Materialkombinationen zur Auswahl. Das Spatenblatt ist typischerweise aus robustem Stahl gefertigt. Der Spatenstiel besteht im Allgemeinen aus Holz, doch es gibt auch Stiele aus Metall und Kunststoff.

Wie erkenne ich gute Spaten?

Material: Stahl, Holz oder Kunststoff

Unter dem getesteten Spaten liegen einige Produkte.

Hier sehen wir einen einfachen Spaten mit einem Holzstiel und einem lackierten Stahlblatt, ohne Auftrittfläche auf der Blattkante oben.

Das robuste Spatenblatt aus Stahl ist extrem stabil. Abhängig von der Qualität haben einige Schaufeln und Spaten eine größere Belastbarkeit als andere Modelle. Bei den besten Gärtnerspaten besteht das Blatt aus geschmiedetem Stahl. Die professionelle Schmiedetechnik macht diese Spaten zu den Testsiegern im Garten. Allerdings erhöht die gute Stahlqualität das Gesamtgewicht des Handgerätes.

Als Stielmaterial kommt bei den meisten Spaten Holz zum Einsatz. Vor allem Eschenholz hat sich wegen seiner Stabilität bewährt. Hickory überzeugt ebenfalls mit seiner Zähigkeit. Als Alternative zum Holzstiel gibt es leichte und haltbare Kunststoffstiele. Im Vergleich zu Holz und normalem Kunststoff ist Fiberglas noch leichter und trotzdem sehr formstabil und korrosionsfest.

Bei den Profi-Spaten mit kurzem, langem oder klappbarem Stiel kann der Stiel auch aus Metall bzw. Qualitätsstahl bestehen. Für eine bessere Handhabung hat dieser Stiel oft einen Kunststoffüberzug. Der Stahl ist selbst bei stärkerer Krafteinwirkung robust und eignet sich damit nicht nur für die Gartenarbeit, sondern auch für andere Einsätze.

Länge: 117 cm ist Standard

Um bequem arbeiten zu können, ohne Rückenschmerzen zu bekommen, sollte der Spaten in seiner Länge zu Ihrem Körperbau passen. Die Standardlänge der Spaten beträgt 117 cm. Wenn Sie relativ groß gewachsen sind, benötigen Sie einen längeren Spatenstiel, für kleinere Nutzer reicht hingegen eine kürzere Länge aus. Spaten sowie Schaufeln gibt es teilweise mit Teleskopstiel: Hier lässt sich die Länge einfach anpassen.

Spatenblatt-Form: Leicht abgerundet

Die typische Form ist das unten leicht abgerundete Spatenblatt. Dieses dringt gut in leichte Böden ein und hilft gelegentlich beim Abstechen von Pflanzenwurzeln. Ein spitzes Blatt eignet sich auch für harte Böden und hat keine Probleme mit steinigem Untergrund. Neben diesen beiden Grundmodellen gibt es besonders schmale Spatenblätter und Spezialformen mit Zacken. Bei allen Varianten kann eine Trittfläche an der Oberseite vorhanden sein, über die Sie den Druck verstärken können.

Griffform: Steigert Flexibilität

Ein einfacher Spaten hat einen geraden Stiel ohne extra Griff. Im Vergleich dazu können Sie einen D-Griff jedoch viel besser greifen. Diese Griffform bietet Ihnen mehrere Möglichkeiten, den Spaten zu stabilisieren. Beim T-Griff haben Sie weniger Flexibilität, dennoch sehen ihn viele erfahrene Gärtner als die beste Variante an. Die Griffigkeit des Spatens hängt einerseits mit der Griffform zusammen, andererseits mit dem Griffmaterial.

Gewicht: Ca. 2 kg

Ein Spaten wiegt im Normalfall etwa 2 kg und lässt sich damit recht gut handhaben. Im Vergleich zu den klassischen Spaten haben die Damenspaten ein geringeres Gewicht, dafür sind sie oft weniger belastbar.

Was für unterschiedliche Spaten gibt es?

Der Rundspaten

Bei den Gärtnerspaten gilt der Rundspaten als der Klassiker. Das Spatenblatt aus gehärtetem Stahl hat unten eine abgerundete Kante, die bei den besten Geräten sehr scharf ist. Die Blattform ist relativ flach, kann jedoch eine leichte Zuspitzung haben. Bei den klassischen Spaten besteht der Stiel aus stabilem Holz, doch die Rundspaten gibt es auch mit Edelstahl- und Kunststoffstiel.

Mit der leicht runden Kante qualifiziert sich der Rundspaten vor allem zum Auflockern der Erde und zum Umgraben. Typische Arbeiten im Garten wie das Ausheben eines Pflanzlochs gehen Ihnen damit recht leicht von der Hand, vorausgesetzt, der Boden ist nicht zu fest. Wenn die Erde sehr trocken und hart ist, zeigt der Rundspaten jedoch gewisse Schwächen. Mit Trittfläche und T-Griff können Sie zwar mehr Kraft aufbringen, doch die runde Kante lässt sich nur schwer in die Erdkruste rammen.

    Vorteile
  • Ideal zum Auflockern und Umgraben
  • Große Modellauswahl
  • Handliches Gartengerät
    Nachteile
  • Nicht für steinigen, festen Boden geeignet
  • Mäßige Kraftwirkung

Der Spitzspaten

Ein Spaten mit gespitzter Form lässt sich im Vergleich zum Rundspaten besser in den Boden rammen. Außerdem braucht er weniger Kraftaufwand, um Wurzeln zu teilen oder zu durchtrennen. Das spitze Spatenblatt dringt wie ein Pfeil in den Erdboden. Die besten Spitzspaten aus dem Test haben sehr scharfe Kanten und bestehen aus rostfreiem, widerstandsfähigem Edelstahl.

Ebenso wie bei anderen Spatenarten ist auch der Spitzspaten in verschiedenen Qualitäten und Größen erhältlich. Für die optimale Kraftübertragung benötigen Sie die ideale Stiellänge und einen guten Griff. Die Testsieger der Spaten lassen sich sogar schärfen, wenn die Kanten mit der Zeit stumpf werden. So bleibt die Effektivität lange erhalten.

    Vorteile
  • Komfortabel
  • Weniger Kraftaufwand nötig
  • Selbst für schweren, steinigen Boden geeignet
  • Teilweise Nachschärfen möglich
    Nachteile
  • Ist eher ungeeignet für normale Arbeiten im Garten

Der Klappspaten

Der Klappspaten das kleinste Modell. Der Stiel lässt sich etwa in der Mitte einklappen, sodass sich der handliche Spaten gut für den Transport eignet. Mit dieser Technik bietet sich der Klappspaten unter anderem für Outdoor-Aktivitäten an. Sie können ihn im Trekkingrucksack mitnehmen oder auf dem Campingplatz einsetzen. In den praktischen Tests wird deutlich, dass der Klappspaten weniger stabil ist als die langstieligen Modelle, doch für die meisten mobilen Einsätze ist er robust genug.

Der Klappmechanismus funktioniert normalerweise mit Schrauben und Gewinde, die Sie ohne Werkzeug fixieren können. Die professionellen Klappspaten mit Zacken orientieren sich teilweise am militärischen Bedarf. Andere Modelle sind vorwiegend für Grabearbeiten in lockeren Böden entwickelt worden.

    Vorteile
  • Platzsparend, relativ leicht und mobil
  • Für diverse Outdoor-Einsätze geeignet
  • Einfache Klappfunktion
    Nachteile
  • Eingeschränkte Stabilität
  • Ungeeignet für schwere Arbeiten im Garten

Welche Spaten passt zu mir?

Der klassische Rundspaten: Für den Hobby-Gärtner

Für viele Grabearbeiten im eigenen Garten ist der Rundspaten der beste Gartenhelfer. Besonders zuverlässig arbeiten die Rundspaten mit Trittkante. Indem Sie einen Fuß daraufstellen und beim Hineinstechen in den Boden das Gewicht darauf verlagern, dringt die Spatenkante leichter ins Erdreich ein. So graben Sie Stück für Stück eine Pflanzgrube. Im Vergleich zur Schaufel kann der Spaten zwar nicht so viel Erde aufnehmen, dafür sticht er mit mehr Kraft zu.

Falls die Erde relativ schwer ist, können Sie sie erst etwas auflockern. Dafür bietet sich beispielsweise ein Gabelspaten an. Danach geht Ihnen das Graben mit dem Rundspaten leichter von der Hand. Für welchen Griff Sie sich entscheiden, hängt von Ihrer typischen Arbeitshaltung ab. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Stiellänge zu Ihnen passt.

Der Spitzspaten für spezielle Gartenarbeiten und steinigen Boden

Wenn der Boden Ihres Grundstücks sehr fest und steinig ist, greifen Sie zum scharfkantigen Spitzspaten. Sie setzen die Spitze an und stoßen das Spatenblatt in die Erdkruste hinein. Mit einer Trittkante kommen Sie bei dieser Arbeit etwas zügiger voran. Die Spitzspaten mit selbstschärfendem Blatt können sich im praktischen Test bzw. bei der Gartenarbeit besonders gut bewähren. Hier schärft sich die Kante bei jedem Spatenstich.

Nach den ersten Spatenstichen haben Sie sich an die richtige Haltung und den Bewegungsablauf gewöhnt. Wenn Sie das Pflanzloch vergrößern, sollten Sie daran denken, dass die Wurzeln genügend Platz benötigen. Vielleicht heben Sie das Loch auch zu einem anderen Zweck aus, beispielsweise um einen Pfosten einzubetonieren. Da das Erdreich in größeren Tiefen oft noch fester wird, möchten Sie hier nicht auf den zuverlässigen Spitzspaten verzichten.

Der flexible Klappspaten: Für den Kleingärtner und Outdoor-Abenteurer

Im kleinen Vorgarten reicht der handliche Klappspaten aus. Für die Blumenkübel auf dem Balkon gibt es sogar extra kleine Klappspaten. Ein bevorzugtes Einsatzgebiet für das klappbare Gerät ist jedoch nicht der heimische Garten, sondern das Outdoor-Abenteuer. Auf ihrer mehrtägigen Wanderung darf der praktische Spaten nicht fehlen, denn er erledigt einige wichtige Aufgaben für Sie.

Wenn es sich um ein geschmiedetes Modell mit Wurzelsäge handelt, hilft Ihnen der Klappspaten beim Zerteilen von Ästen oder beim Aufbau einer Unterkunft. Ein solches Gerät dient als nützliches Überlebenswerkzeug, ob Sie damit ein Loch graben, Eis aufhacken oder in eine Situation kommen, in der Sie sich verteidigen müssen. Weitere Einsatzmöglichkeiten für den Klappspaten gibt es beispielsweise beim Angeln oder bei der Jagd.

Welche Spaten sind laut Tests am besten?

Bei den bekannten Fachmagazinen wie der Stiftung Warentest oder COMPUTER BILD gibt es keinen Test, der sich mit Schaufel und Spaten beschäftigt.

Der NDR präsentiert einen Test, der die Qualitätsunterschiede zwischen günstigen Modellen und Markenprodukten aufzeigt. Hier kamen die Tester aus dem Garten- und Landschaftsbau. Die Spaten wurden einer gründlichen Biegeprüfung unterzogen und außerdem in praktischen Tests untersucht. Dabei zeigte sich, dass die günstigen Spaten im Vergleich zu den Qualitätsmodellen weniger scharf sind.

Was kosten Spaten?

Der Weg vom günstigen, einfachen Grabespaten bis zum teuren Markengerät ist weit, wie die Qualitäts- und Preisunterschiede zeigen. Für gelegentliche Grabearbeiten reicht möglicherweise ein einfacher Spaten aus, doch wenn Sie einen Garten haben, sollten Sie auf eine gute Stabilität achten und lieber in einen soliden Gartenhelfer investieren.

Einfache Spaten: 10 bis 30 Euro

Einfache Feld- oder Klappspaten können Sie schon für unter 15 Euro kaufen. Teilweise sind diese Modelle sogar mit Wurzelsäge ausgestattet. Bei dem günstigen Preis müssen Sie allerdings mit gewissen Materialschwächen rechnen. Ab ca. 25 Euro können Sie auf eine bessere Qualität vertrauen. Hier finden Sie zuverlässige Spaten von Gardena und weiteren bewährten Herstellern. In der Preiskategorie bis 30 Euro besteht der Stiel üblicherweise aus Holz. Für ein gutes Handling sollten Sie einen T-Griff wählen.

Solide Grabe- und Spitzspaten: Für 30 bis 50 Euro

Wenn Sie über 30 Euro ausgeben, können Sie sich zwischen T-Griff und D-Griff entscheiden. Häufig haben die Gärtnerspaten der mittleren Preiskategorie einen Tritt und teilweise verfügen Sie sogar über einen Teleskopauszug. Ab ca. 40 Euro stehen höherwertige Feldspaten mit einer Platte aus Carbonstahl zur Verfügung. Diese kommen von renommierten Unternehmen wie Cold Steel.

Zuverlässige Gartenspaten und Klappspaten: Ab 50 Euro

Die besten Garten- und Klappspaten aus hochwertigem Stahl liegen in der Preisklasse über 50 Euro. Hier erhalten Sie handliche und extrem robuste Klappspaten von Fiskars. Die besten Gärtnerspaten zeichnen sich durch eine hervorragende Widerstandsfähigkeit aus und bieten zudem einen Top-Komfort. Das gilt auch für die Testsieger mit verstellbarem Spatenstiel, bei denen die Teleskopfunktion keinen negativen Einfluss auf die Stabilität hat.

Funktionale Multitools für Garten und Camping können sogar über 100 Euro kosten. Die Premium-Spaten mit Zubehör und Halter eignen sich für verschiedene Arbeiten und sind damit die besten Gartenhelfer. Entsprechend hoch ist der Preis für diese Spezialgeräte.

Wie lautet das Fazit für Spaten?

Die vielen Informationen zu den diversen Spatentypen sind Ihnen sehr nützlich, wenn Sie das Sortiment durchforsten. Die folgende Liste fasst noch einmal die relevanten Fakten zusammen.

  • Für den kleinen Garten und einfache Ansprüche reicht ein günstiger Spaten für 10 bis 20 Euro aus.
  • Im größeren Garten benötigen Sie einen haltbaren Gärtnerspaten, den Sie im Preisbereich zwischen 20 und 30 Euro finden.
  • Langlebiger Stahl und ein bruchfester Stiel sind wichtige Qualitätsmerkmale: Für diese bezahlen Sie zwischen 30 und 50 Euro.
  • Besonders beständiger Stahl und nützliche Extras wie ein verlängerbarer Stiel kosten etwas mehr: Für die höherwertigen Spaten müssen Sie zwischen 50 und 100 Euro ausgeben.
  • Die Gärtnerspaten der Komfortklasse zeichnen sich durch einen ergonomischen Griff und ein leichtes Gewicht aus
  • Das klassische Modell ist der Rundspaten, doch der Spitzspaten zeigt sich bei sehr schwerem Boden kraftvoller

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Im Video vorgestellt: Spaten

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