Sonnenöl-Tests zeigen deutlich, dass es verschiedene Mittel gibt. So ist es möglich, dass Sie Ihren persönlichen Sonnenöl-Testsieger finden. Um Sie hierbei zu unterstützen, erläutern wir die wichtigsten Unterschiede.
2.1. Inhaltsstoffe und deren Wirkung in Sonnenöl
Die Konsistenz ist bei jedem Sonnenöl gleich, ebenso wie die Anwendung. Deshalb sollten Sie in erster Linie aufgrund der Inhaltsstoffe entscheiden. Zusätzlich stellen wir interessante Kategorien innerhalb dieser Mittel vor:
| Kategorie | Beschreibung zu den Inhaltsstoffen |
| Pflanzliches Öl | Ein Sonnenöl basiert auf pflanzlichen Ölen wie Oliven-, Kokos- oder Sojaöl. Ferner kommt Avocado- und Mandelöl zum Einsatz. |
| Aloe vera | Für die Pflege der Haut setzen viele Hersteller auf Aloe vera und/oder Vitamin E. |
| Kokos | Ein Sonnenöl mit Kokos bräunt schneller und hat den weiteren Vorteil, dass die Haut beruhigt wird. Deshalb wird es oft verwendet, wenn die Haut durch die Sonne etwas angegriffen und rot ist. |
| Bio-Sonnenöl | Ein Bio-Sonnenöl wird ohne künstliche Inhaltsstoffe hergestellt. Deshalb ruft es keine Allergien hervor und eignet sich auch für Kinder. Häufig besteht solch ein Sonnenöl aus Zitrone und Olive. Dieses wird auch als tunesisches Sonnenöl bezeichnet. |
| Spray | Ein Sonnenöl als Spray lässt sich perfekt dosieren. |
| Sonnenöl mit Lichtschutzfaktor | Auch wenn es unlogisch klingt, besitzt nicht jedes Sonnenöl einen Lichtschutzfaktor. Falls doch, liegt dieser zwischen 15 und 50. |
| Sonnenöl ohne LSF | Besitzt das Öl keinen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen, so müssen Sie das Sonnenöl und eine Sonnencreme gleichzeitig verwenden. |
| Tropic-Sonnenöl | Hinter dem Begriff Tropic-Sonnenöl verstecken sich Varianten mit Kokosöl, die besonders stark nach Urlaub riechen. Zudem gilt auch ein Sonnenöl mit Bräunungseffekt als tropisches Öl. |
Tipp: Sonnenöl können Sie selber machen. Wählen Sie Ihr Lieblingsöl als Basis und fügen Sie weitere pflegende Stoffe wie Aloe vera hinzu. Achten Sie auch auf den ausreichenden Sonnenschutzfaktor, wenn Sie das Sonnenöl selber machen. Das erreichen Sie mit Zinkoxid. Hierbei gilt: Der Prozentsatz des zugegebenen Zinkoxids ist zugleich der Lichtschutzfaktor.

Manche Sonnenöl bieten aufgrund der Inhaltsstoffe eine Bräunungsintensivierung.
2.2. So unterscheidet sich das Öl von anderen Mitteln
Zugegeben, die Auswahl an Sonnenölen fällt sehr umfangreich aus und die Entscheidung wird dadurch erschwert. Bei Zweifeln könnten unsere WELT.de Alternativen die richtige Wahl sein:
| Alternative | Beschreibung |
| Sonnenmilch | Sonnenmilch hat eine festere Konsistenz als Sonnenöl und wird in erster Linie als Sonnenschutz produziert. Es besitzt in der Regel keinen Bräunungsbeschleuniger. Der Nachteil liegt in der weißen Schicht auf dem Körper, wenn sich die Milch nicht gut verteilen lässt. |
| Sonnencreme | Eine Sonnencreme ist noch dicker und lässt sich daher schwer verteilen. Der Vorteil einer Sonnencreme liegt in der längeren Schutzwirkung, weshalb sie seltener aufgetragen werden muss. |

Achtung: Sonnenöl ist kein Ersatz für Sonnencreme!