Im Gegensatz zur klassischen Eismaschine, die mit viel tieferen Temperaturen arbeitet, stellt die Softeismaschine das Eis bei circa – 6 °C her. Daher eignet sie sich auch zur Herstellung cremiger Milchshakes und Frozen Yoghurt, ist meist günstiger als herkömmliche Eismaschinen und oftmals schneller. Die Anwendung ist kinderleicht: Sie füllen den fertig zubereiteten Eis-Mix für Softeis, Sorbet oder Milchshake einfach in den Eisbehälter. Achten Sie beim Kauf auf die folgenden Kriterien:
Fassungsvermögen: Ab 1 l
Wichtig ist, dass die Softeismaschine ausreichend Fassungsvermögen bietet. Die Kapazität der verschiedenen Modelle für den privaten Gebrauch ist relativ ähnlich und liegt zwischen 1 bis 1,6 l. Für eine Softeiswaffel benötigen Sie circa 250 ml Softeis. Somit können Sie mit dem durchschnittlichen Fassungsvermögen Softeis für vier bis sechs Personen herstellen. Mini-Softeismaschine mit 0,5 l Fassungsvermögen stellen in einem Durchgang eine bis zwei Portionen Softeis her. Größere Maschinen mit einer Kapazität von bis zu 5 l eignen sich dagegen für Partys oder Großfamilien.
Leistung & Zubereitungszeit: Durchschnittlich 30 min
Die Leistung wird, wie bei technischen Geräten üblich, in Watt gemessen. Während die klassische Eismaschine in der Regel deutlich mehr Leistung benötigt, um die Eismasse zu vermengen, haben Softeismaschinen meist zwischen 20 und 150 W. Der Grund: Softeis wird bei einer höheren Temperatur zubereitet und ist somit weicher und leichter zu rühren. Je höher die Leistung Ihrer Softeismaschine, desto stärker ist der Knethaken im Inneren der Maschine.
Eine besonders kurze Zubereitungszeit bieten Softeismaschinen mit Kompressor – das erste Eis ist oft schon nach nur 30 Minuten fertig. Bei Modellen mit passiver Kühlung müssen Sie beachten, dass zusätzlich eine Vorkühlzeit von circa 12 Stunden dazukommt, um den Behälter oder das Kühlelement auf die gewünschte Temperatur herunterzukühlen.
Reinigung & Verarbeitung: Spülmaschinenfest
Bei der Herstellung von Eis, insbesondere von Softeis, sollten Sie großen Wert auf Hygiene legen. Da dem Softeis während des Rührens mehr Luft zugefügt und es bei höheren Temperaturen verarbeitet wird, ist es anfälliger für Keime und Krankheitserreger. Besonders dann, wenn Sie die einzelnen Teile Ihrer Softeismaschine vor erneuter Nutzung nicht gründlich reinigen. Achten Sie darauf, dass sich das Gerät problemlos in seine Einzelteile zerlegen und wieder zusammenbauen lässt.
Besonders hygienisch sind Eisbehälter und Knethaken aus Edelstahl, die Sie in der Spülmaschine reinigen können. Edelstahl ist außerdem kälteunempfindlicher als Plastik: Das gilt vor allem dann, wenn Sie den Behälter im Gefrierfach vorkühlen müssen. Entscheiden Sie sich trotzdem für Kunststoff, sollten Sie darauf achten, dass er BPA-frei und geschmacksneutral ist.
Design & nützliche Zusatzfunktionen: Retro, modern oder funktionell
Ob im amerikanischen Retro-Look, clean und modern oder rein funktionell – das Design der meisten Softeismaschinen ist gut durchdacht und auch auf Partys und Familienfeiern schön anzusehen. Zusätzlich dazu sollten Sie darauf achten, dass Ihre Softeismaschine mit Anti-Rutsch-Füßen für einen festen Stand und einem Zapfhahn für leichtes Portionieren ausgestattet ist. Außerdem ist ein Überhitzungsschutz sinnvoll, der das Gerät automatisch abschaltet, sobald sich der Motor zu sehr erwärmt.
Bei hochwertigen Softeismaschinen können Sie häufig verschiedene Programme wählen, um einzustellen, wie kalt und weich das Softeis aus der Maschine kommen soll. Mit den meisten Modellen können Sie außerdem Sorbets, Wassereis, Frozen Yoghurt oder Milchshakes herstellen – die optimale Alternative bei Laktoseintoleranz beispielsweise. Welche Unterschiede außerdem wichtig sind, erfahren Sie jetzt.