Im nächsten Schritt sollten Sie sich mit den Unterschieden der verschiedenen Kochtöpfe beschäftigen. Denn während ein Sous Vide Garer zum Beispiel gut für kleinere Haushalte geeignet ist, können Sie mit einem Reiskocher vor allem Reis zubereiten. Ein guter Slow Cooker sollte als Multikocher dienen und Ihnen viele Optionen bei der Zubereitung von Ihren Lieblingsgerichten bieten.
Der Slow Cooker
Der klassische Slow Cooker ist einfach in der Handhabung. Sie benötigen weder einen Ofen noch einen Induktionsherd, um das Gerät zu nutzen, denn es hat seinen eigenen Stecker für einen Stromanschluss. Daraus folgt auch, dass Sie den Cooker nicht beaufsichtigen müssen.
Besonders für Suppen, Braten und Eintöpfe ist der Slow Cooker eine hervorragende Wahl. Alle Zutaten werden gleichmäßig erhitzt und schonend auf den Garpunkt gebracht. Sie behalten die Vitamine und Nährstoffe, wodurch eine sehr gesunde Ernährung möglich ist.
Gute Slow Cooker verbrauchen wenig Strom. Für einen Auflauf liegt der Verbrauch etwa bei 0,7 kWh. Beachten Sie jedoch, dass Sie nicht jedes Gericht in dem Crock Pot zubereiten können. Zudem muss das Gerät immer mindestens zur Hälfte gefüllt sein, um gut zu funktionieren, weshalb das Kochen für eine Einzelmahlzeit nicht empfehlenswert ist.
Vorteile- Einfache Handhabung
- Gleichmäßige, schonende Erhitzung
- Geringer Stromverbrauch
Nachteile- Nicht für kleine Mahlzeiten geeignet
- Nicht für jedes Gericht geeignet
Der Dampfgarer
Als Alternative zum klassischen Slow Cooker kommt für Sie auch ein Dampfgarer in Frage. Dieser hilft Ihnen dabei, Gemüse zu garen und dabei weniger Wasser zu erhitzen, was Strom spart. Zugleich bleiben Geschmack und Form, aber auch Aromen und Mineralstoffe im Gemüse erhalten, was zu einer hohen Qualität der Mahlzeiten führt.
Mit einem Dampfgarer können Sie zum Beispiel Gemüse, Fisch, Fleisch, Kartoffeln und Spargel garen. Auch jedes andere Gemüse eignet sich für diesen Topf. Bedenken Sie jedoch, dass hier keine Bräunung entsteht. Für das Rösten von Lebensmitteln sollten Sie daher eher auf den Slow Cooker oder den Backofen setzen.
Vorteile- Köstliches Aroma
- Geringer Energieverbrauch
- Gut für Fleisch und Gemüse geeignet
Nachteile- Keine Röstung oder Bräunung
- Dampfgaren dauert etwas länger als die klassische Zubereitung von Gemüse
Der Sous-Vide-Garer
Eine dritte Variante, um Ihre Lebensmittel schonend zu garen, ohne dabei Vitamine oder Nährstoffe zu verlieren, ist der Sous-Vide-Garer. Dieser nutzt ein Vakuum zur Erwärmung der Speisen, weshalb Sie ein zusätzliches Gerät zur Vakuumierung benötigen. Die Speisen werden dann bei schonender Temperatur langsam im Wasser erwärmt.
Hier handelt es sich um eine gute Alternative zum Slow-Cooker für Single-Haushalte. Durch das recht aufwendige Vakuumieren eignen sich die Gerichte nämlich vor allem für kleine Portionen. Freuen Sie sich auch hier auf einen intensiven Geschmack, saftige Fisch- und Fleischgerichte, und hohe Haltbarkeit dank Vakuumgaren.
Vorteile- Aromatischer Geschmack
- Besonders zarte Fleisch- und Fischgerichte
- Lange Haltbarkeit der Gerichte
Nachteile- Dauert länger als Garen auf dem Herd
- Vorgaren bei Fleisch trotzdem nötig
- Nur für kleine Portionen geeignet
Ein Backofen kann eine Alternative zum Slow Cooker sein
Als Alternative zum Slow Cooker können Sie in vielen Fällen auch den Backofen verwenden. Hier lässt sich die Temperatur ebenfalls gut stabil halten. Jedoch braucht der Backofen deutlich länger zum Vorheizen und benötigt dadurch mehr Strom als der Crock Pot.

Hier haben wir die Unterseite des Geräts näher betrachtet. Der Russell-Hobbs-Slow-Cooker hat gummierte Standfüße und steht auf glatten Oberflächen sehr stabil.