Wie erkenne ich gute Skijacken?

Hier sehen wir eine Rodeo-White-Series-Skijacke in Grau-Schwarz mit neongelben Akzenten.
Die Auswahl einer passenden Ski- oder Snowboardjacke kann aufgrund des riesigen Angebots eine große Herausforderung sein. Ob Sie sich für eine Icepeak-Skijacke für Damen, eine Bogner-Jacke oder ein Modell von einer Marke wie Chiemsee, O’Neill, CMP, McKinley, Jack Wolfskin oder Helly Hansen entscheiden, hängt neben Ihren eigenen Vorlieben auch von folgenden Faktoren ab.
Schnitt und Passform: Eng oder weit geschnitten
Schnitt und Passform sind wichtig für einen guten Tragekomfort der Jacke. Bedenken Sie beim Kauf, dass noch weitere Kleidungsstücke zur idealen Skibekleidung gehören, die durchaus den Tragekomfort einer Jacke beeinflussen können. Eine zu enge Skijacke kann die Bewegungsfreiheit einschränken und sich eher wie ein einschränkendes Außenskelett anfühlen. Zu weit sollten Jacke, Skianzug & Co. allerdings ebenfalls nicht sein.
Wetterschutz: Winddicht, wasserabweisend, wasserdicht
Achten Sie diesbezüglich auf die Angaben zur Wassersäule. Moderne Funktionsmaterialien sorgen dafür, dass eine Jacke wasserdicht bzw. wasserabweisend und winddicht ist. Wichtig ist zudem, dass auch jeder Reißverschluss dicht ist. Ein wasserdichter Reißverschluss verhindert das Eindringen von Schnee und Feuchtigkeit in die Skijacke.
Wie viel Wasser hält meine Jacke aus?
Der Wassersäule-Wert gibt an, bis zu welchem Wasserdruck kein Wasser in das Material eindringt. Für Outdoorbekleidung ist eine Wassersäule von mindestens 10.000 mm empfehlenswert.
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Funktionalität: Schneefang, Daumenschlaufen und mehr
Achten Sie darauf, dass das Material der Jacke am Saum und an den Ärmel-Bündchen überall gut abschließt, damit Wind, Kälte und Nässe nicht eindringen können. Meist lassen sich Ärmel und Saum mittels Kordelzug oder Klettverschluss individuell justieren. Ein fest eingenähter oder abnehmbarer Schneefang schützt vor eindringender Feuchtigkeit. Ärmel mit Daumenschlaufen verrutschen beim Skifahren nicht so leicht.
Skihelme mit Visier und Skibrillen gehören für viele Menschen ebenso wie beheizbare Socken, Skischuhe oder Skihosen ebenfalls zur obligatorischen Skibekleidung. Die Kapuze der Jacke sollte unbedingt helmtauglich und somit passend für Skihelme sein. Auch mehrere Taschen für Utensilien wie Skibrille oder Kopfhörer sind praktisch.
Sicherheit: Farbe und Reflektoren
Viele Hersteller wie The North Face, Protest, Schöffel, Ziener oder Spyder achten beim Design einer Skijacke auch auf die Sicherheit. Das Skifahren ist mit Gefahren verbunden. Neben Stürzen kann in manchen Skigebieten auch die Gefahr von Lawinen drohen. Kräftige Farben sind im Schnee besser zu sehen als beispielsweise eine Jacke in Weiß. Möglich sind beispielsweise folgende Farben:
- Schwarz
- Blau
- Orange
- Gelb
- Pink/Rosa
- Grün
- Silber
Dezente Jacken sind ebenfalls sicher
Allerdings kann auch eine eher dezente Jacke in Silber oder Weiß interessante Sicherheitsmerkmale bieten. RECCO-Reflektoren sind ein innovatives Sicherheitssystem. Diese Reflektoren sind fest in die Kleidung integriert und reflektieren im Ernstfall die Signale der Detektoren der Rettungskräfte.
Was für unterschiedliche Skijacken gibt es?

Auf diesem Bild erkennen wir, dass die Rodeo-White-Series-Skijacke eine Kapuze aufweist.
Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Skijacken wie Daunen-, Softshell-, Hardshell- und Multifunktionsjacke. Jede Variante bietet bestimmte Vor- und Nachteile.
Daunenjacke
Die Daunenjacke ist als Unterjacke gedacht, die Sie unter einer Hartshell- oder Softshelljacke tragen. Sie soll zusätzlich wärmen und lässt sich an trockenen Tagen auch separat nutzen.
- Bietet zusätzlich Wärme
- Angenehm leicht
- Auch als leichte Übergangs- oder Winterjacke einsetzbar
- Nicht isoliert
- Meist nicht komplett wasserdicht
- Kann bei Feuchtigkeit ihre Wärmewirkung verlieren
Softshelljacke
Die Softshelljacke bietet im Vergleich zur Hardshelljacke eine bessere Bewegungsfreiheit und ist meist zusätzlich mit einer wärmeren Fleece-Schicht versehen. Es gibt Jacken mit oder ohne Membran.
- Angenehmer Tragekomfort
- Gute Bewegungsfreiheit
- Ohne Membran: leitet Flüssigkeit zuverlässig nach außen
- Mit Membran: winddicht, hält die Wärme
- Nicht isoliert
- Ohne Membran: hält die Wärme weniger gut
- Mit Membran: geringere Atmungsaktivität
Hardshelljacke
Die Jacke ist wind- und wasserdicht, zudem verfügt sie über eine spezielle Membran und ist daher auch atmungsaktiv.
- Wind- und wasserabweisend bzw. wasserdicht
- Atmungsaktiv
- Langlebig und strapazierfähig
- Nicht isoliert
- Wärmt nur unzureichend
- Zusätzlicher Wärmeschutz erforderlich
Multifunktionsjacke
Die Multifunktionsjacke ist als wärmende Ski- oder Snowboardjacke erhältlich. Sie kombiniert Atmungsaktivität, Wärme und Wetterschutz, daher kommt sie in erster Linie als Alternative zum 2-Jacken-Schichtsystem zum Einsatz. Viele Hersteller setzen auf moderne Funktionsmaterialien wie Primaloft oder Thermoball.
- Wind- und wasserabweisend bzw. wasserdicht
- Atmungsaktiv
- Schützt vor Kälte und hält warm
- Keine weitere Jacke notwendig
- Häufig etwas teurer
- Dicker und steifer
- Eingeschränkte Bewegungsfreiheit möglich
Welche Skijacke passt zu mir?
Soll die geeignete Jacke für Jungen, Mädchen, Herren oder Damen tailliert oder eher weit geschnitten sein und mehrere Taschen haben? Dies hängt hauptsächlich von persönlichen Vorlieben ab. Neben der richtigen Größe sind beim Kauf weitere Faktoren entscheidend, wie die folgenden Beispiele zeigen.
Daunenjacke für kälteempfindliche Skifahrer
Die Daunen- oder Midlayer-Skijacke ist mit Enten- oder Gänsedaunen gefüttert und eignet sich als warme Unterjacke. Wenn Sie schnell frieren, sollten Sie zudem auf wärmende Bekleidung wie Thermounterwäsche und beheizbare Socken achten. Auch die richtige Skiausrüstung mit warmen Skischuhe, Skihose und Skihandschuhe ist nicht verkehrt.
Atmungsaktive Jacke für Aktive
Wenn Sie Ski fahren, kann der Wechsel zwischen Ruhephasen und körperlicher Anstrengung eine große Herausforderung für die Bekleidung sein. Damit es in der Icepeak-Skijacke für Damen und anderen Kleidungsstücken nicht zu Hitzestau oder Unterkühlung kommt, sollte das Kleidungsstück atmungsaktiv sein.
Die Atmungsaktivität sorgt dafür, dass die am Körper entstehende Feuchtigkeit zuverlässig nach außen gelangt. Dies vermindert die Gefahr des Auskühlens. Damit Schnee, Feuchtigkeit und Kälte das Skivergnügen nicht trüben können, sollte Skibekleidung wie Skianzug, Snowboardjacke oder Skihose einen guten Wetterschutz bieten.
Farbenfrohe Skijacke für Kinder
Für Mädchen und Jungen bieten Hersteller wie Ziener, Bergson, Schöffel oder Protest fröhlich bunte Skijacken in unterschiedlichen Farben (Rosa, Pink, Gelb, Orange, Blau, Grün etc.) an. Bei vielen Jacken handelt es sich um Multifunktionsjacken. Ihr Kind kann seine Skijacke daher häufig auch als klassische Winterjacke tragen. Für die Allerkleinsten ist auch ein einteiliger Skianzug erhältlich.
Modische Winterjacken für Damen und Herren
Die Jacken für Damen und Herren von bekannten Marken wie The North Face, Bogner, Spyder oder CMP überzeugen häufig mit guter Funktionalität und ansprechender Optik. Viele Jacken für Damen sind tailliert, und neben farbenfrohen Designs gibt es auch stilvolle Exemplare in Weiß oder Schwarz. Teilweise sind zusätzlich passende Accessoires wie die farblich abgestimmte Skibrille oder Skihandschuhe zu finden.
Snowboardjacke für Snowboarder
Viele Snowboardjacken von Marken wie Protest, Salomon, Ortovox, Kjus oder Burton sind etwas weiter geschnitten, um eine bessere Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Ebenso wie bei der Skijacke sollten Sie bei dieser Jacke auf wichtige Details wie Atmungsaktivität, Wetterschutz, Kapuze und Schneefang achten.
Welche Skijacken sind laut Tests am besten?

Solche Innentaschen in Skijacken (hier die Rodeo-White-Series-Skijacke) können bei uns punkten – mehr noch, wenn sie einen Reißverschluss haben.
Bei der Suche nach einer passenden Skijacke sehen sich viele Kaufinteressenten mit einer riesigen Produktauswahl von Herstellern wie Killtec, Superdry, Scott, Chiemsee, Luhta, Dare2b oder Nebulus konfrontiert. Lassen sich die Jacken problemlos waschen? Wie steht es mit Atmungsaktivität und Wetterschutz? Bieten Jacken von McKinley, Jack Wolfskin & Co. einen angenehmen Tragekomfort? Auf diese und viele weitere Fragen sind häufig kaum Antworten verfügbar. Hier können möglicherweise Testergebnisse der Skijacken Tests von Stiftung Warentest & Co. helfen.
Kein Skijacken Test von Stiftung Warentest
Leider hat das bekannte Testteam bisher noch keine Skijacken getestet. 2016 veröffentlichte Stiftung Warentest jedoch die Testergebnisse eines Skihelm Tests. Von den insgesamt 10 Markenhelmen schnitten immerhin 6 Produkte jeweils mit der Testnote gut ab.
ÖKO-TEST: Funktionsmaterialien für den Winter
Auch von ÖKO-TEST gibt es aktuell noch keinen Skijacken Test. Die Tester des Fachmagazins nahmen im Jahr 2015 allerdings Funktionsunterwäsche genauer unter die Lupe. Dabei zeigte sich, dass viele Produkte leider nicht überzeugen konnten. Die Experten fanden teilweise zu viele Schadstoffe. Auch die versprochenen Funktionen wie Wärmeisolation und Atmungsaktivität konnten häufig nicht überzeugen. Lediglich 2 Unterwäsche-Kombinationen erhielten gute Wertungen.
Hybridjacken im Test beim OUTDOOR-Magazin
Hybridjacken sind aus unterschiedlichen Materialien gefertigt und sollen so für ein optimales Körperklima sorgen. Das Fachmagazin OUTDOOR hat im Jahr 2018 unterschiedliche Hybridjacken für den Winter getestet. Darunter befanden sich Produkte von Jack Wolfskin, The North Face, Ortovox und Schöffel. Erfreulicherweise schnitten alle Jacken mit guten bis überragenden Wertungen ab. Als überragende Jacken bewerteten die Tester Produkte von La Sportiva, Arc’teryx und Patagonia.
Was kosten Skijacken?
Viele Hersteller wie Killtec, Luhta, Roxy, Superdry, Mammut, Burton, Picture, Scott oder O’Neill bieten Skijacken für Damen, Herren und Kinder. Wie viel eine Jacke kosten sollte, lässt sich pauschal nicht sagen. Den letztendlichen Kaufpreis bestimmen in der Regel unterschiedliche Faktoren wie Marke, Material, Ausstattung und Einsatzzweck. Die Preise variieren vergleichsweise stark und reichen von etwa 10 bis 1.600 Euro. Für welche Preisklasse Sie sich entscheiden, hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab. Nachstehend finden Sie einen kurzen Überblick.
Preisgünstige Skijacken: 10 bis 70 Euro
Für Einsteiger ist diese Preisklasse durchaus empfehlenswert. Sie beginnen erst mit dem Skifahren und sind noch nicht, ob Ihnen diese Sportart liegt? Dann können Sie sich zunächst eine eher günstig konzipierte Jacke kaufen. Innovative Funktionsmaterialien finden Sie zwar meist eher in den höheren Preislagen. Dennoch sind viele Jacken in dieser Preiskategorie wasserabweisend und warm. Neben No-Name-Produkten gibt es hier vereinzelt auch einfach ausgestattete Jacken von Herstellern wie Dare2B oder Nebulus.
Skijacken im mittleren Segment: 70 bis 350 Euro
Im mittleren Preisbereich sind überwiegend bekannte Marken wie CMP, Roxy, Picture, Helly Hansen, Mammut, Bergson oder Salomon. Diese Jacken können Sie meist problemlos waschen. Hier finden Sie hochwertige Funktionsmaterialien, guten Wetterschutz, schicke Designs und praktische Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise das RECCO-Ortungssystem.
Premium-Skijacken: Ab 350 Euro
Wenn Sie nach einer Premiumjacke von Marken wie Kjus oder Burton suchen, bietet Ihnen der obere Preisbereich eine vielfältige Auswahl an exklusiven Designs. Hier finden Sie beispielsweise eine Kjus-Jacke mit 20.000 mm Wassersäule oder eine schicke Designerjacke von Bogner.
Wie lautet das Fazit für Skijacken?
Bei der Suche nach einer passenden Jacke zum Skifahren sind unterschiedliche Faktoren wie guter Wetterschutz, Atmungsaktivität und Passform wichtig. Neben der richtigen Passform spielt für viele Kaufinteressenten auch die Vorliebe für eine bestimmte Marke eine wichtige Rolle.
Sie können sich für eine Multifunktionsjacke entscheiden. Eine andere Möglichkeit ist nach dem Schichtsystem vorzugehen und eine Daunenjacke unter eine Soft- oder Hardshelljacke anzuziehen.
- Produkte im Einsteigerbereich gibt es bereits ab etwa 10 Euro
- Der mittlere Preisbereich beginnt bei ca. 70 Euro
- Für Premiumjacken zahlen Sie mindestens 350 Euro
- Für Anfänger ist durchaus eine günstige Jacke empfehlenswert
- In Bezug auf die Funktionalität sind Ausstattungsmerkmale wie Schneefang oder Daumenschlaufen wichtig
- Für optimale Bewegungsfreiheit und Wärmeschutz sollte die Jacke nicht zu weit und nicht zu eng sein
Sie haben sich bereits für eine bestimmte Jacke entschieden? Dann finden Sie in der Produktauswahl das passende Modell zum fairen Preis. Viel Spaß beim Skifahren mit Ihrer neuen Skijacke.
Skijacke: Was sind häufig gestellte Fragen?
Was ist die Funktion einer Skijacke?
Die Hauptfunktion einer Skijacke besteht in dem Schutz vor winterlicher Kälte. Mit dem körpernahen Schnitt und einem Schneefang ist eine gute Isolierung vorhanden. Damit hält die Jacke Schnee und Wind vom Körper fern. Zudem überzeugen hochwertige Jacken mit atmungsaktiven Eigenschaften. So kommen Sie beim Skifahren und bei anderen Aktivitäten im Schnee nicht ins Schwitzen.
» Mehr InformationenWelche Wassersäule sollten Skijacken haben?
Für einen guten Kälte- und Nässeschutz sollte eine Skijacke eine Wassersäule von mindestens 2.000 mm haben. Um noch besser vor Frost und Feuchtigkeit geschützt zu sein, empfehlen sich Jacken mit einer höheren Wassersäule. Bei einem Wert von 10.000 mm ist selbst ein starker Regenschauer kein Problem. Um die gute Wasserdichte zu optimieren, verfügen viele Skijacken über verschweißte Nähte.
» Mehr InformationenInwiefern unterscheiden sich Hardshell-Skijacken von Daunenjacken?
Bei der klassischen Hardshell-Skijacke ist eine spezielle Membran integriert, die für Atmungsaktivität sorgt. Dennoch bietet dieses Modell mit seinem wind- und wasserdichten Außenmaterial einen guten Schutz. Allerdings fehlt bei den leichten Hardshell-Jacken eine Isolierung. Daunenjacken sind im Vergleich dazu weniger atmungsaktiv, aber mit einer isolierenden Schicht versehen. Als Zwischenlösung bietet sich eine Hardshell-Jacke mit zusätzlicher Midlayer-Jacke an.
» Mehr InformationenSind Skijacken waschbar?
Die Angaben auf dem Pflege-Etikett informieren Sie über die richtige Pflege der Jacke. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, Skibekleidung im Schonprogramm zu waschen. Bei Temperaturen von 30 bis 40 Grad werden Skijacke und Skihose wieder sauber. Eine zu hohe Schleuderdrehzahl ist zu vermeiden. Besonders schonend trocknet die Skijacke auf einem Kleiderbügel. Abhängig vom Pflegehinweis ist vom Trockner abzuraten.
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