Ist die Skibrille Pro der Marke Outdoormaster für Brillenträger geeignet?
Ja, die Unisex Skibrille Pro hat ein OTG-Design (Over The Glasses), das das Tragen über normalen Brillen erlaubt. Dies ist ein wichtiger Vorteil gegenüber einigen Modellen anderer Hersteller, die nicht immer für Brillenträger geeignet sind oder separate OTG-Modelle anbieten.Was sind die Besonderheiten der Outdoormaster-Skibrille Pro in Bezug auf das Design?
Die Outdoormaster-Skibrille Pro zeichnet sich durch ihr hochleistungsfähiges, rahmenloses Design aus, das eine klare, ungehinderte Sicht bietet. Im Vergleich dazu haben Skibrillen anderer Hersteller oft ein mehr umschließendes Design, das zwar auch eine gute Sicht bietet, aber mit einem stärker definierten Rahmen kommt.Wie ist die Linsenqualität der Skibrille Pro im Vergleich zu anderen Marken?
Die Skibrille Pro der Marke OutdoorMaster bietet Linsen mit 100 % UV400-Schutz und Anti-Beschlag-Beschichtung. In Bezug auf UV-Schutz und Beschichtung ist sie vergleichbar mit hochwertigen Marken, die ebenfalls auf Schutz und Klarheit ihrer Linsen achten.Wie steht es um den Tragekomfort und die Anpassungsfähigkeit der Outdoormaster Skibrille Pro?
Die Skibrille hat ein extra langes, elastisches Band für Helmkompatibilität, was sie für eine Vielzahl von Kopfgrößen und Helmtypen geeignet macht.Wie vielseitig ist die Skibrille Pro von OutdoorMaster?
Die Skibrille Pro von OutdoorMaster bietet ein abnehmbares Linsensystem mit einer großen Auswahl an Linsen für verschiedene Wetterbedingungen.
Ratgeberübersicht
- Wie erkenne ich gute Skibrillen?
- Was für unterschiedliche Skibrillen gibt es?
- Welche Skibrille passt zu mir?
- Welche Skibrillen sind laut Tests am besten?
- Was kosten Skibrillen?
- Wie lautet das Fazit für Skibrillen?

Hier sehen wir eine stark verspiegelte Decathlon-Skibrille, die entsprechend für vollsonniges Wetter gedacht ist.
Wie erkenne ich gute Skibrillen?
Moderne Skibrillen sind echte Hightech-Produkte. Neben der richtigen Passform und dem Aussehen sollten beim Kauf vor allem die Art und Beschichtung der Gläser und ein gutes Blickfeld im Vordergrund stehen. Sie sollten bei dem Kauf der Skibrille auch darauf achten, dass diese zu Ihren Skihelm passt.
Material: Kunststoff und Polycarbonat
Skibrillen bestehen aus Kunststoff und sind daher sehr leicht. Vor allem die Gläser sollten unbedingt aus Polycarbonat gefertigt sein. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der auch bei sehr kalten Temperaturen nicht spröde wird. Das wird besonders wichtig, wenn Sie stürzen. Eine Skibrille mit bruch- und splittersicheren Gläsern bewahrt Ihre Augen zuverlässig vor Schaden.
Passform: Keine Druckstellen oder Verrutschen
Genauso unterschiedlich wie die verschiedenen Gesichtsformen sind auch die passenden Skibrillen. Wählen Sie eine Brille, die zu Ihrem Kopf passt, um Druckstellen oder ein Verrutschen der Brille zu vermeiden. Besonders wichtig ist zudem, dass die Abmessungen der Skibrille zu den Aussparungen an Ihrem Helm passen. Probieren Sie daher immer beides zusammen an, um sicher zu gehen, dass Brille und Helm zueinander passen und miteinander kompatibel sind. Der Spalt zwischen beiden sollte möglichst klein sein.
Farbe der Gläser: Blau, Grün oder Gelb
Es gibt Skibrillen mit durchsichtigen oder getönten Gläsern in den Farben blau, grün oder gelb. Diese verstärken den Kontrast unter bestimmten Wetterbedingungen und helfen Ihnen so, die Piste besser zu erkennen. Spezielle Varioscheiben passen sich von selbst an die herrschende Witterung an. Außerdem gibt es Skibrillen mit Wechselgläsern, sodass Sie nur ein Modell für alle Wetterverhältnisse benötigen.
Beschichtungen der Gläser: Meist Anti-Kratz-Beschichtung
Es gibt vielfältige Beschichtungen auf den Gläsern von Skibrillen. Mit zu den beliebtesten gehört die Anti-Kratz-Beschichtung, die das Sichtfeld von außen vor Kratzern schützt, die Ihre Sicht beeinträchtigen könnten. Ebenfalls beliebt ist die sogenannte Anti-Fog Beschichtung. Sie befindet sich auf der inneren Seite der Skibrillen-Gläser und verhindert ein Beschlagen der Gläser beim Wechseln zwischen warmen und kalten Umgebungen.
Reinigen Sie Ihre Skibrille richtig
Putzen Sie Ihre Skibrille am besten mit ein wenig Wasser und mit speziellen Brillenputztüchern nach. Reinigungsmittel oder grobe Taschentücher können die Beschichtung des Glases angreifen.

Wir meinen, das breite Glas dieser Decathlon-Skibrille verspricht ein großes Sichtfeld.
Tragekomfort: Durch Schaumstoff möglichst groß
Der Tragekomfort sollte bei einer Skibrille unbedingt hoch sein. Schließlich wollen Sie beim Ski- oder Snowboardfahren nicht von einem drückenden oder rutschenden Modell abgelenkt sein. Die meisten Skibrillen sind mit weichem Schaumstoff gepolstert, um zwar dicht, aber nicht unangenehm auf dem Gesicht zu sitzen. Am Hinterkopf hält ein möglichst breiter und elastischer Gummizug, der sogenannte Strap, die Brille an Ort und Stelle. Er kann sowohl unter als auch über dem Helm getragen werden. Für letztere Variante sollte er aber unbedingt mit Silikon beschichtet sein, damit er auf dem glatten Material nicht rutscht.
Schutzklasse: Sonne, Wolken oder Kunstlicht
Es gibt insgesamt vier verschiedene Schutzklassen bei Skibrillen. Je höher die Schutzklasse, desto weniger Licht lässt sie durch. Die verschiedenen Klassen eignen sich für verschiedene Wetter- und Sichtverhältnisse von sonnig über bewölkt bis hin zu Kunstlicht bei Nacht.
Was für unterschiedliche Skibrillen gibt es?
Prinzipiell gibt es 3 unterschiedliche Formen von Skibrillen:
Sportbrillen
Sportbrillen haben ein eher schlankes Design und ähneln regulären Sonnenbrillen. Sie sind aber mit speziellen Gläsern ausgestattet, die je nach Schutzklasse mehr oder weniger Licht absorbieren und so für die perfekte Sicht sorgen. Im Gegensatz zu normalen Sonnenbrillen sind Skibrillen aber mit einem elastischen Band für zusätzlichen Halt ausgestattet. Sportbrillen bedecken nur die Augen. Sie liegen dabei nah am Gesicht an, damit kein Wind oder Schnee von der Seite eindringen kann.
Skigoogles
Skigoogles bedecken nicht nur die Augen, sondern einen Großteil des Gesichts. Sie schützen die empfindliche Gesichtshaut vor Kälte und Wind bei der Abfahrt. Wie auch bei normalen Brillen gibt es Vollrandmodelle, bei denen das gesamte Glas eingefasst ist, Halbrand- oder randlose Modelle. Einen Unterschied beim Tragekomfort bieten die verschiedenen Randvarianten in der Regel aber nicht.
Grundsätzlich gibt es Skibrillen mit zylindrischer und sphärischer Glasform. Erstere sind zwar so gebogen, dass sie sich gut an das Gesicht anpassen. In der vertikalen Ebene sind sie aber gerade. Wenn man die Brille verlängern würde, würde also ein Zylinder entstehen. Skibrillen mit sphärischen Gläsern sind in alle Richtungen gebogen. Das ermöglicht einerseits eine bessere Belüftung, andererseits auch einen besseren Rundumblick. Sie haben genau die gleiche Form wie das menschliche Auge und können dadurch Licht und Strahlung besser absorbieren.
Helm und Brille sollten lieber vom denselben Hersteller sein
Wenn Ihr Skihelm und die Brille nicht zusammenpassen, schwitzen die Gläser leichter. Nehmen Sie deswegen Ihren Helm zum Kauf der Skibrille mit! Die Entfernung zwischen der Oberkante der Brille und dem Skihelm (Goggle Gap) sollte höchstens fünf Millimeter sein.
Skibrillen für Brillenträger
Für Brillenträger gibt es verschiedene Lösungen, um eine Skibrille mit einer Sehstärke zu kombinieren. Einerseits gibt es sogenannte Over-the-Glasses (OTG)-Skibrillen. Diese werden, wie der Name schon sagt, einfach über der eigentlichen Brille getragen. Sie verfügen dafür über spezielle Aussparungen, um den nötigen Komfort zu bieten und Druckstellen zu vermeiden. Außerdem gibt es auch Skibrillen mit Sehstärke. Die dafür verwendeten Gläser bekommen Sie beim Optiker.
- Vorteile
- Hoher Tragekomfort, da die Gläser direkt eingearbeitet werden
- Optisch sieht die Brille genau so aus wie eine normale Skibrille
- Nachteile
- Sehr kostenspielig, da die Gläser individuell vom Optiker eingearbeitet werden müssen
- Bei Anpassungen der Sehstärke muss man erneut viel Geld zahlen
Welche Skibrille passt zu mir?
Welche Skibrille Sie wählen, hängt von vielen Faktoren ab. Neben Ihrer Gesichtsform spielen auch die im Skiurlaub geplanten Aktivitäten, das Urlaubsziel oder wie oft Sie die Brille brauchen eine Rolle.
Sportbrillen für den Langläufer
Sportbrillen sind sehr viel schlanker und leichter als Skigoogles. Im Gegensatz zu ihren großen Verwandten bieten sie außerdem eine bessere Belüftung und Sie fühlen sich nicht ganz so stark von der Außenwelt abgeschnitten. Selbstverständlich bieten sie dabei auch weniger Schutz. Zum Langlaufen oder für Schneeschuhwanderungen und Spaziergänge in verschneiten Landschaften sind Ski-Sportbrillen aber durchaus ausreichend. Hier stehen der UV- und Windschutz im Vordergrund und beides decken die abgespeckten Skibrillen wunderbar ab.
Skigoogles für den Skifahrer oder Snowboarder
Alpin-Skifahrer sollten in jedem Fall zu Skigoogles greifen, um einen ausreichenden Schutz vor herumwirbelndem Schnee, Ästen, kleinen Steinchen und was Ihnen sonst noch alles auf der Piste begegnen kann zu haben. Sphärische Brillengläser sind hier deutlich im Vorteil, weil Sie mit ihnen ein größeres Sichtfeld haben und so schneller auf Hindernisse oder andere Skifahrer reagieren können. Eine gute Belüftung ist ebenfalls Pflicht, denn auch die beste Skibrille nutzt nichts, wenn die Gläser beschlagen und Sie nichts mehr sehen.
Was die Schutzklasse angeht, empfehlen Hersteller für den Winterurlaub in Europa meist S2. Diese lässt etwa 18 bis 43 % des Sonnenlichts durch, sodass Sie sowohl bei Sonnenschein als auch bei bewölktem Himmel gute Sicht haben. Für Anfänger und Gelegenheitsfahrer reicht so eine Brille ohne Wechselgläser durchaus aus. Sind Sie allerdings regelmäßig und häufig auf Skiern unterwegs, kann sich die Anschaffung einer selbsttönenden Skibrille oder einer Brille mit wechselbaren Gläsern lohnen. Selbsttönende Modelle können in der Regel zwischen S1 bis S3 wechseln und eignen sich damit für die üblichen Anforderungen im Gebirge.
Wechselgläser für optimale Bedingungen
Wenn Sie häufig in verschiedenen Skigebieten, zu jeder Tageszeit und unter verschiedenen Bedingungen Ski fahren, dann ist die Anschaffung einer Skibrille mit Wechselgläsern unumgänglich. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie jederzeit eine gute Sicht haben – egal ob in der prallen Mittagssonne oder am späten Abend unter Flutlicht. Achten Sie darauf, dass der Hersteller ein ausreichend großes Angebot an unterschiedlichen Wechselgläsern anbietet. Außerdem sollte der Wechsel selbst möglichst einfach und problemlos sein. Im Idealfall können Sie ihn durchführen, ohne dafür die Skihandschuhe auszuziehen.
Welche Skibrillen sind laut Tests am besten?
Der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI), eine Partnerorganisation der Stiftung Warentest, untersuchte 2013 13 Skibrillen. Preislich gab es bei den Modellen große Unterschiede. Durchsetzen konnte sich eine Skibrille von Uvex, die als einzige die Höchstnote sehr gut erhielt. Dicht darauf folgte ein Modell von Alpina. Größter Kritikpunkt des VKI war dabei die umständliche Handhabung.
Getestet wurden ausschließlich Skibrillen mit Wechselgläsern, bei denen aber viele Modelle dadurch auffielen, dass der Wechsel zu aufwendig war. Die Hersteller auf den vorderen Rängen arbeiten mit einem praktischen Magnetsystem. Hier bildet eine eher lichtdurchlässige Brille für schlechtes Wetter die Basis.
Herrscht strahlender Sonnenschein, clippen Sie einfach eine verdunkelnde Scheibe darüber. Bei den anderen Skibrillen müssen Sie die kompletten Doppelgläser auswechseln, wozu Sie die Brille absetzen und meist auch die Handschuhe ausziehen müssen. Das umständliche Vorgehen erhöht das Risiko, die empfindlichen Beschichtungen auf der Innenseite der Brillengläser zu beschädigen.
Alle getesteten Skibrillen enthielten wenig bis gar keine Schadstoffe und wiesen gute bis sehr gute Seh- und Trageeigenschaften auf. Auch in puncto Sicherheit und Haltbarkeit der Brillen hatten die Tester nur wenig zu beanstanden. Das weist darauf hin, dass fast alle Brillen auf dem Markt ihren Zweck erfüllen.
Was kosten Skibrillen?
Die Preise für Skibrillen liegen teilweise sehr weit auseinander. Das heißt aber nicht, dass teurer auch immer besser ist.
Sportbrillen sind tendenziell etwas günstiger als Skigoogles, weil sie aus weniger Material bestehen und die Belüftung kein so komplexes Problem darstellt. Für Anfänger oder Kinder sollten Sie hier etwa 20 bis 50 € einplanen. Damit bekommen Sie ein Basismodell, das für die ersten Schritte auf Skiern durchaus ausreicht.
Investieren Sie etwas mehr, dann bekommen Sie für knapp 100 € bereits Sport-Skibrillen mit selbsttönenden oder Wechselgläsern. Hightech-Sportbrillen für deutlich über 100 € enthalten meist allerlei Extras. Dazu gehört beispielsweise ein eingebautes GPS oder Bluetooth, über das Sie Brille und Handy miteinander verbinden können.
Bei den Skigoogles liegen die Einstiegspreise etwas höher, aber auch hier bekommen Sie für 30 € bis 50 € bereits solide Einstiegsmodelle. Bruchsicherheit bei den Gläsern ist für die Hersteller Pflicht. Ansonsten liefern Sie in dieser Preisklasse nur die wichtigsten Funktionen wie eine simple Belüftung. Auch bei der Haltbarkeit, vor allem der Anti-Beschlag-Beschichtung, müssen Sie bei sehr günstigen Modellen einige Abstriche machen.
Im mittleren Preissegment für Skigoogles bewegen Sie sich, wenn Sie etwa 70 € bis 120 € investieren. In diesem Bereich ist der Markt umkämpft und viele namhafte Hersteller bieten ihre jeweiligen Modelle an. Für diesen Preis bekommen Sie zuverlässige Skibrillen, die nicht nur Ihre Augen schützen, sondern auch Ihre Sicht verbessern. Auch Modelle mit Wechselgläsern sind in diesem Preisbereich bereits zu bekommen. Der Lieferumfang ist bei ihnen aber meist nicht allzu üppig, sodass Sie zusätzliches Budget für die passenden Gläser einplanen sollten. Auch ist der Scheibentausch bei den günstigen Modellen eher aufwendig.
Premium Skibrillen mit Preisen bis zu 300 € warten mit unkompliziertem Gläserwechsel, einfachen Klicksystemen oder selbsttönenden Scheiben auf. Sie sind außerdem standardmäßig verspiegelt, was Kontraste verstärkt und Spiegelungen sowie Lichtbrechungen reduziert.
Wie lautet das Fazit für Skibrillen?
- Sportbrillen eigenen sich für Langläufer oder Schneewanderungen
- Skigoogles schützen das Gesicht unteranderem vor Wind und sind daher für Ski fahren oder Snowboarden geeignet
- Eine Skibrille braucht die richtige Passform ohne Drücken oder Verrutschen. Probieren Sie die Brille mit Helm auf
- Günstige Sportbrillen erhalten Sie zwischen 20 € und 50 €
- Wenn Sie auf Zusatzfunktionen wie GPS wertlegen, müssen Sie für Sportbrillen mit einem Preis von knapp 100 € rechnen
- Einfache Skigoogles kosten zwischen 30 € und 50 €
- Skigoogles von namenhaften Herstellern finden Sie im mittleren Segment. Der Kostenpunkt beträgt etwa 70 € bis 120 €
- Premium Skibrillen mit unkomplizierten Gläserwechsel erhalten Sie bis 300 €
Wissen Sie schon, welche Skibrille zu Ihrem Bedarf passt? Dann suchen Sie sich ein Modell aus dieser Auswahl aus. Wir wünschen viel Vergnügen auf der Piste!
Im Video vorgestellt: Skibrille
In diesem YouTube-Video berät der Skiexperte Max Pohl im Rahmen des SportScheck Videoberaters über Skibrillen und gibt wertvolle Tipps, worauf beim Kauf zu achten ist. Er erklärt die verschiedenen Funktionen und Merkmale einer Skibrille und gibt Empfehlungen für unterschiedliche Wetterbedingungen. Ein informatives Video für alle Skifahrer, die nach der perfekten Skibrille suchen.


















































































