Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Simmertöpfen gibt es?
  2. Was sagen diverse Tests von Simmertöpfen über das Fassungsvermögen?
  3. Warum sollten Sie auch auf die verwendbaren Herdplatten achten?
  4. Welche weiteren Kriterien können Sie beachten, um Ihren persönlichen Simmertopf-Testsieger zu finden?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Simmertopf-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Sie haben bei Simmertöpfen die Wahl, ob Sie einen Topf mit verarbeitetem Zwischenraum wählen oder ob Sie ein zweiteiliges Set haben möchten. Der Effekt ist bei beiden der gleiche. Die Speisen werden schonender zubereitet als bei herkömmlichen Töpfen.
  • Je mehr Sie kochen möchten, desto größer sollte Ihr Topf sein. Ein Simmertopf mit 1 l Fassungsvermögen ist für eine Person in der Regel ausreichend. Kochen Sie für mehrere Personen, benötigen Sie einen größeren Topf.
  • Gerade bei Induktions-Herdplatten gibt es teilweise das Problem, dass Töpfe auf diesen nicht funktionieren. Wenn Sie einen Induktions-Herd besitzen, sollten Sie sicherstellen, dass der gewählte Simmertopf auch auf Induktions-Herdplatten funktioniert.

Simmertopf-Test: Auf einem Tisch steht eine Schale mit angerichtetem Milchreis.

Sie möchten eine Portion Milchreis oder etwas Pudding kochen, doch jedes Mal brennt Ihnen das Ganze am Boden des Topfes an? Dann brauchen Sie einen guten Simmertopf. Die Anleitung für diese Produkte ist denkbar einfach. Sie füllen erst Wasser in die äußere Schicht des Topfes, bringen dieses zum Kochen und dann geben Sie Ihre Zutaten in die Mitte des Topfes. Durch das Wasser verteilt sich die Wärme der Herdplatte gleichmäßig und konzentriert sich nicht auf einen Punkt, an dem das Essen dann anbrennt.

Wir zeigen Ihnen in unserer Kaufberatung 2025, welche Kriterien Sie beim Kauf eines Simmertopfes beachten sollten. Zu diesem Zweck sprechen wir über die zwei verschiedenen Arten der Simmertöpfe. Außerdem thematisieren wir das Fassungsvermögen, die verwendbaren Herdplatten und mögliche Extras, die für Ihre Kaufentscheidung relevant sind.

1. Welche Arten von Simmertöpfen gibt es?

Wenn Sie online nach Tests von Simmertöpfen suchen, stellen Sie fest, dass Simmertopf und ein Wasserbadkocher Begriffe sind, die beide das gleiche Produkt meinen. In der Regel ist ein Simmertopf ein doppelwandiger Topf, mit dem Sie Lebensmittel schonend zubereiten können. Ein anderer Typ des Wasserbadtopfes ist das zweiteilige Set.

Bei dieser Kategorie erhalten Sie im Prinzip zwei Töpfe, bei denen der eine kleiner ist und in den größeren hinein passt. Während Sie im größeren Kochtopf Wasser zum Kochen bringen, bereiten Sie im inneren Topf die Speisen zu.

Wir von WELT.de haben Ihnen die Unterschiede noch einmal in einer Tabelle verdeutlicht:

Art des Topfes Merkmale
Simmertopf – doppelwandig
  • Um den Topf herum ist ein Zwischenraum
  • In diesen wird Wasser gefüllt
  • Lebensmittel haben keinen Kontakt zur Herdplatte
Wasserbadtopf – Set
  • Zwei Töpfe, die ineinander passen
  • In den Äußeren füllen Sie Wasser, in den Inneren die Lebensmittel
  • Lebensmittel haben keinen Kontakt zur Herdplatte

2. Was sagen diverse Tests von Simmertöpfen über das Fassungsvermögen?

Bei der Wahl des richtigen Fassungsvermögens kommt es stark auf Ihre Kochgewohnheiten an. Überlegen Sie, für wie viele Personen Sie kochen und für welche Menge an Zutaten Sie einen Simmertopf benötigen. Bezüglich der Größe gibt es beispielsweise:

  • Simmertöpfe mit 1 l
  • Simmertöpfe mit 2 l
  • Simmertöpfe mit 3 l
  • Simmertöpfe mit 3,5 l

Kochen Sie in der Regel für Sie allein, reicht Ihnen wahrscheinlich ein Simmertopf mit 1 l Fassungsvermögen. Ein solcher Simmertopf ist klein genug, um nicht zu viel Platz im Schrank wegzunehmen. Aber ein solcher Simmertopf ist auch groß genug, um beispielsweise eine Portion Milchreis zu kochen.

3. Warum sollten Sie auch auf die verwendbaren Herdplatten achten?

Simmertopf-Test: Verschiedene Töpfe stehen auf einem Iduktions-Herd.

Überprüfen Sie vor dem Kauf, ob der Topf auch auf Ihrem Herd funktioniert.

Überprüfen Sie vor dem Kauf eines Simmertopfes, welche Herdplatte Sie in Ihrer Küche haben, denn nicht jeder Simmertopf ist für jede Herdplatte geeignet. Es gibt beispielsweise Simmertöpfe, die auf Induktions-Herden nicht funktionieren. Bei anderen Herstellern sind einige Simmertöpfe speziell für Induktions-Herde gemacht.

Grundsätzlich gilt: je mehr Herd-Arten bei einem Simmertopf verwendet werden können, desto besser. Beinahe alle Simmertöpfe funktionieren auf elektrischen Herdplatten. Für Simmertöpfe sind neben elektrischen auch Gas-Herdplatten in der Regel kein Problem. Doch gerade bei den angesprochenen Induktions-Herden kommt es immer wieder zu Komplikationen.

4. Welche weiteren Kriterien können Sie beachten, um Ihren persönlichen Simmertopf-Testsieger zu finden?

Im Prinzip ist die Funktion eines jeden Simmertopfes die gleiche. Sie gießen Wasser in die Zwischenwand oder in den äußeren Topf und der Innenraum wird warm. Die Zutaten kochen durch die Wärme, ohne am Boden anzubrennen.

Doch gerade deshalb kann es schwierig sein, ein geeignetes Produkt zu wählen. Unsere Empfehlung: Haben Sie mehrere Produkte zur Auswahl, deren Hauptkriterien, wie die Art oder die Größe, gleich sind, achten Sie auf Kriterien, die für die Funktion weniger wichtig sind und sich eher auf die Handhabung beziehen.

Hier sind einige der Kriterien noch einmal in einer Übersicht aufgelistet:

Wichtigkeit Kriterien
Für die Funktion des Topfes wichtig
  • Art des Topfes
  • Das verarbeitete Material
  • Die Größe
  • Kompatibilität mit verschiedenen Herdplatten
  • Eventuelle Beschichtung
Für den Komfort und die Handhabung wichtig
  • Spülmaschinengeeignet
  • Integrierte Dampfpfeife
  • Mit Temperaturanzeige ausgestattet
  • Mit Wasseranzeige
  • Wärmeisolierte Griffe

4.1. Eine Dampfpfeife signalisiert Ihnen, dass das Wasser kocht

Eine Dampfpfeife zeigt Ihnen an, wann das Wasser im Zwischenraum eines Simmertopfes kocht. Wasser beginnt bei 100 °C zu sieden. Ab dieser Temperatur verdampft es und tritt aus der Öffnung des Griffs aus. Haben Sie einen Topf mit Dampfpfeife, müssen Sie nicht zwingend am Topf stehen bleiben.

Die Pfeife ertönt, wenn der Dampf austritt. Auf diese Weise bekommen Sie mit, dass das Wasser kocht, auch wenn Sie gerade nicht in der Küche sind. Für die Funktion des Topfes ist diese Pfeife nicht wichtig. Eventuell ermöglicht Sie es Ihnen aber, ein Auge auf den Topf zu haben und dennoch andere Dinge erledigen zu können.

Achtung: Eine Dampfpfeife gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie es mitbekommen, wenn das Wasser kocht. Wir möchten Sie trotzdem davor warnen, einen eingeschalteten Herd unbeaufsichtigt zu lassen. Bleiben Sie lieber in der Nähe und haben Sie ein Auge auf die Geräte auf dem Herd.

4.2. Wärmeisolierte Griffe schützen vor Verletzungen

Simmertopf-Test: Eine Frau steht vor einem blauen Hintergrund und trägt eine Kochschürze und einen Ofenhandschuh.

Schützen Sie sich beim Umgang mit heißen Geräten wie Töpfen oder Pfannen.

Denken Sie bei der Verwendung eines Simmertopfes an Ihre Sicherheit. Edelstahl kann beim Kochen Temperaturen annehmen, bei denen Sie sich an den Händen schwere Verbrennungen zuziehen können.

Daher sollten Sie darauf achten, einen Topf zu wählen, bei dem der Griff oder die Griffe wärmeisoliert sind. Dadurch schützen Sie sich vor Verletzungen, auch wenn Sie mit hohen Temperaturen kochen. Wir von WELT.de empfehlen Ihnen aber auch, bei einem Topf mit isolierten Griffen ein Küchentuch oder ein paar Ofenhandschuhe zu verwenden, bevor Sie den heißen Topf berühren.

4.3. Mit einer Wasseranzeige vermeiden Sie Putzarbeiten

Und was ist mit der Temperatur?

Einige Modelle haben nicht nur eine Wasseranzeige. Es gibt auch Simmertöpfe inklusive Temperaturanzeige. Ein Simmertopf mit Temperaturanzeige zeigt Ihnen die Temperatur an, die das Wasser im Zwischenraum des Wassers besitzt. Dadurch können Sie noch besser kontrollieren, wann Sie welche Speisen dem Topf zuführen oder entnehmen.

Schütten Sie Wasser in den Zwischenraum eines Simmertopfes, ist bei einigen Modellen nicht eindeutig zu erkennen, wann der Zwischenraum gefüllt ist. In einem unachtsamen Moment kann es passieren, dass Sie zu viel hineinschütten und das Wasser überläuft.

Verwenden Sie einen Simmertopf mit Wasseranzeige, passiert Ihnen dieses Missgeschick nicht. Sie sehen erkennen anhand der Markierung an der Außenseite des Topfes, wann genügend Wasser im Zwischenraum ist.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Simmertopf-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Im folgenden Kapitel möchten wir Ihnen Antworten auf Fragen geben, die sich Kunden vor dem Kauf von Simmertöpfen häufig stellen. Wir gehen unter anderem auf das häufigste Material von Simmertöpfen ein und welche Speisen in diesen zubereitet werden können.

5.1. Aus welchem Material bestehen Simmertöpfe?

Die besten Simmertöpfe auf dem Markt bestehen aus Edelstahl. Daher haben wir von WELT.de in unsere Vergleichstabelle überwiegend Produkte aus Edelstahl aufgenommen. Dieses Metall hat den Vorteil, dass es besonders robust und langlebig ist. Edelstahl ist außerdem hygienisch und rostet nicht.

Sie können Edelstahl bis zu mehr als 500 °C erhitzen. Außerdem leitet das Material die Wärme sehr gut, was es für Simmertöpfe perfekt macht. Es nimmt die Temperatur des Wassers an und leitet die Wärme an die Speisen im Inneren weiter.

Tipp: Renommierte Hersteller wie Rosmarino, WMF, Elo und Silit produzieren viele Töpfe und Pfannen aus Edelstahl. Auch bei Marken wie Beka, Tescoma, Küchenprofi und Relaxdays können Sie Edelstahl-Simmertöpfe kaufen.

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5.2. Bei welchen Speisen findet ein Simmertopf Verwendung?

Eines der Lebensmittel, das bei vielen Simmertopf-Rezepten involviert ist, ist Milch. Milch verbrennt sehr schnell, weshalb die gleichmäßige Wärmeverteilung für Gerichte wie Milchreis, Pudding oder Haferbrei perfekt ist.

Simmertöpfe in kleiner Größe lassen sich auch zur Zubereitung von Back-Zutaten verwenden. Nehmen Sie einen Simmertopf, um beispielsweise Schokolade schmelzen zu lassen. Im Wasserbad schmilzt die Schokolade gleichmäßig und kontrolliert, ohne am Boden anzubrennen.

Simmertopf-Test: In einem Glas befindet sich selbst gemachter Vanillepudding, der mit etwas Dekoration auf einem weißen Tisch steht.

Mit einem Simmertopf können Sie einige Rezepte ausprobieren, beispielsweise Vanillepudding.

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5.3. Werden alle Simmertöpfe mit Deckel geliefert?

Nicht alle Simmertöpfe werden mit einem Deckel geliefert. Gerade Simmertöpfe, die besonders groß sind, enthalten nicht immer einen Deckel im Lieferumfang. Andere Simmertöpfe wiederum haben einen Deckel dabei. Unser Tipp für Sie: Besser haben, als nicht haben. Die Vorteile eines Deckels bei einem Simmertopf sehen Sie hier:

    Vorteile
  • Wärme wird besser im Topf gehalten
  • Spart Energie
  • Teilweise werden Aromen intensiviert
  • Der Kochprozess wird verkürzt
  • Schützt vor Spritzern
  • Für einige Gar-Prozesse vorteilhaft
    Nachteile
  • Nimmt mehr Stauraum ein
  • Kondenswasser nicht für jedes Gericht förderlich
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5.4. Wie viel Wasser benötigen Sie bei einem Simmertopf im Zwischenraum?

Wenn Sie einen doppelwandigen Simmertopf zum Wassereinfüllen wählen, benötigen Sie deutlich weniger Wasser als bei einem Set. Im Zwischenraum eines Simmertopfes, der 3 l fasst, reichen etwa 0,5 l Wasser, um diesen Zwischenraum zu füllen.

Vergleichen Sie diese Simmertöpfe mit den Sets, wird schnell deutlich, wie groß die Ersparnis an Wasser ist. Bei einem Simmertopf-Set mit 2 l Fassungsvermögen beim inneren Topf benötigen Sie auch in etwa 1 bis 2 l Wasser im äußeren Topf.

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5.5. Welche Möglichkeiten haben Sie noch, um in einem Wasserbad zu kochen?

Simmertopf-Test: Auf einem Herd schmilzt Schokolade in einem selbst gemachten Wasserbad.

Schokolade lässt sich mit einigen Haushaltstricks recht leicht schmelzen.

Sie können sich einen Simmertopf auch selbst zusammenstellen. Gerade wenn Sie nur etwas Schokolade schmelzen möchten, ansonsten aber keine Verwendung für das Produkt haben, lohnt sich ein Simmertopf nur bedingt.

Nehmen Sie beispielsweise eine Metall- oder eine Glasschüssel und geben Sie diese in einen Topf voll mit Wasser. Schwimmt die Schüssel oben, können Sie beispielsweise Schokolade hineingeben und das Wasser zum Kochen bringen. Nach einigen Minuten schmilzt die Schokolade in der Schüssel, die Sie daraufhin vorsichtig wieder entfernen können.

Beachten Sie aber, dass diese provisorischen Lösungen nicht mit der Qualität und dem Komfort eines Simmertopfes mithalten können. Für Speisen wie Milchreis oder Pudding empfehlen wir nach wie vor den Kauf eines Simmertopfes.

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5.6. Wie viel kostet ein Simmertopf?

Bereits im Test zu Töpfen allgemein stellt die Stiftung Warentest fest, dass gute Edelstahltöpfe nicht zwingend teuer sein müssen. Das Gleiche gilt diversen Online-Tests zufolge für Simmertöpfe. Günstige Simmertöpfe erhalten Sie teilweise bereits ab etwa 20 Euro.

Wenn Sie ein besonders hochwertiges Produkt mit vielen Extras haben möchten, können Sie auch 50 Euro oder sogar mehr als 100 Euro für einen Simmertopf ausgeben. Wenn Sie jedoch nicht von Beruf Koch sind, empfehlen wir Ihnen, ein günstigeres Modell zu wählen.

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