Ratgeberübersicht
  1. Wie finden Sie die passende Größe bei einem Siemens-Induktionsfeld?
  2. Was ist besser, Induktionskochfeld oder Ceran-Kochfeld?
  3. Welche Vorteile bietet Ihnen ein Siemens-Induktionskochfeld mit einem integrierten Dunstabzug?
  4. Siemens-Induktionskochfelder im Test: Worauf gilt es hinsichtlich des Einbaus zu achten?
  5. Welche Funktionen sind für eine hohe Sicherheit wichtig?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Siemens-Induktionskochfeld-Tests oder Vergleichen suchen
  • Die besten Siemens-Induktionskochfelder verfügen über eine hohe Anzahl an Heizstufen und lassen sich dadurch besonders präzise einstellen. Um unter den vielen Siemens-Induktionskochfeldern Testsieger zu werden, sind zusätzlich Eigenschaften wie mehrere Flexzonen oder eine Restwärmeanzeige wichtig.
  • Funktionen wie unter anderem eine Abschaltautomatik und ein Überkochschutz erhöhen die Sicherheit. Prüfen Sie zudem, ob das jeweilige Siemens-Induktionskochfeld mit einer Kindersicherung ausgestattet ist.
  • Ebenso spielen die Größe und die Einbaumaße eine wichtige Rolle im Vergleich der Siemens-Induktionskochfelder. Nicht alle Modelle eignen sich beispielsweise für dickere Arbeitsplatten.

Siemens-Induktionskochfeld im Test: Auf einem Induktionskochfeld in einer Modernen Küche stehen zwei unterschiedlich große Töpfe mit Deckel.
Während in der Gastronomie oftmals auf Gaskochfeldern gekocht wird, sind in privaten Haushalten vor allem Glaskeramik- und Induktionskochfelder beliebt. Im Vergleich mit anderen Arten überzeugen Induktionskochfelder vor allem mit ihrer hohen Leistung, Sicherheit und Effektivität.

Neben Bosch, WMF oder Klarstein zählt Siemens zu den bekanntesten deutschen Herstellern. In unserer Kaufberatung 2025 zeigen wir Ihnen alle wichtigen Eigenschaften, die es im Vergleich der unterschiedlichen Modelle der Marke zu beachten gilt. Wir gehen dabei auf die Größe ein, widmen uns den Unterschieden zum Ceran-Feld und verraten Ihnen, ob sich ein integrierter Dunstabzug lohnt.

1. Wie finden Sie die passende Größe bei einem Siemens-Induktionsfeld?

Test verschiedener Siemens-Induktionskochfelder: Ein Mann stellt die Temperatur an einem Induktionskochfeld mithilfe der Touch-Steuerung ein.

Ein Siemens-Kochfeld mit vielen Heizstufen ermöglicht Ihnen eine besonders präzise Temperaturkontrolle. Typischerweise dient eine Touch-Steuerung dazu, das Siemens-Induktionskochfeld zu bedienen.

Um die passende Größe bei einem Induktionskochfeld zu finden, sollten Sie zunächst die Anzahl der Kochzonen berücksichtigen. Ein Standard-Induktionskochfeld von Siemens verfügt in der Regel über vier Kochzonen, was für die meisten Haushalte ausreichend ist.

Bereiten Sie jedoch regelmäßig größere Mahlzeiten zu, ist ein Vollflächen-Induktionskochfeld von Siemens normalerweise die bessere Wahl. Ein solches Vollflächen-Induktionskochfeld von Siemens bieten Ihnen mehr Flexibilität, da Sie Töpfe und Pfannen fast überall auf den sogenannten Flexzonen platzieren können.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Größe der Induktionsplatte an den verfügbaren Platz in Ihrer Küche anzupassen. Welche Abmessungen gängig sind, zeigen wir Ihnen hier bei uns auf WELT.de:

Typ Abmessungen Kochfläche (cm2)
Siemens-Induktionskochfeld 60 cm ca. 60 x 50 cm ca. 3.000 cm2
Siemens-Induktionskochfeld 80 cm ca. 80 x 50 cm ca. 4.000 cm2
Siemens-Induktionskochfeld 90 cm ca. 90 x 50 cm ca. 4.500 cm2

Unser Tipp: Messen Sie den Bereich, in dem Sie das Siemens-Kochfeld installieren möchten, vor Ihrem Kauf aus und zeichnen Sie die Maße der Induktionsplatte von Siemens auf der Arbeitsplatte an.

2. Was ist besser, Induktionskochfeld oder Ceran-Kochfeld?

Ceran- oder Glaskeramik: Gibt es Unterschiede?

Beim Ceran-Kochfeld handelt es sich eigentlich um ein Glaskeramik-Kochfeld. Der Begriff “Ceran” ist lediglich eine Markenbezeichnung der Schott AG. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird jedoch oftmals von Ceran-Kochfeld gesprochen. Ähnlich wie bei Tempos, UHU oder Tesa handelt es sich hierbei um eine sogenannte Markenverallgemeinerung.

Die Wahl zwischen einem Induktionskochfeld und einem Glaskeramik-Kochfeld hängt von Faktoren wie den eigenen Vorlieben, dem vorhandenen Kochgeschirr und den Preisvorstellungen ab. Beide Kochfeld-Arten haben jeweils ihre Vorteile und Nachteile.

Induktionskochfelder sind beispielsweise für ihre Effizienz und Schnelligkeit bekannt. Sie erhitzen Töpfe und Pfannen direkt durch elektromagnetische Induktion und verbrauchen im Vergleich weniger Strom.

Ein Glaskeramik-Kochfeld arbeitet hingegen mit elektrischen Heizelementen. Diese erhitzen sich und geben infrarote Wärmestrahlung über die Kochplatte an die Töpfe und Pfannen ab.

Glaskeramik-Kochfelder sind meist günstiger in der Anschaffung als Induktionskochfelder und benötigen kein spezielles Kochgeschirr. Allerdings sind sie in Bezug auf Energieeffizienz und Aufheizgeschwindigkeit Induktionskochfeldern unterlegen.

Alle Vorteile und Nachteile von Kochfeldern beider Kategorien fassen wir von WELT.de nachfolgend nochmals zusammen:

Typ Vorteile und Nachteile
Induktionskochfeld schnelle Erhitzung

höhere Energieeffizienz

präzise Temperaturkontrolle

höhere Anschaffungskosten

spezielles Kochgeschirr erforderlich

Glaskeramik-Kochfeld günstiger in der Anschaffung

kompatibel mit allen Kochgeschirrarten

langsamere Erhitzung

höherer Energieverbrauch

3. Welche Vorteile bietet Ihnen ein Siemens-Induktionskochfeld mit einem integrierten Dunstabzug?

Siemens-Induktionskochfelder im Test: Auf einem Induktionskochfeld mit einem integrierten Dunstabzug in der Mitte steht ein Topf mit kochendem Wasser und einem Ei.

Der Dunstabzug befindet sich typischerweise in der Mitte der Siemens-Herdplatte mit Induktion. Es gibt jedoch auch Modelle mit einem seitlichen Dunstabzug.

Ein Siemens-Induktionskochfeld mit einem integrierten Dunstabzug kombiniert die Funktionalität eines Kochfelds mit denen eines Dunstabzugs. Dies ermöglicht laut diversen Siemens-Induktionskochfeld-Tests im Internet eine effizientere und direktere Absaugung von Kochdämpfen und Gerüchen direkt an der Quelle, bevor sie sich in der Küche oder der Wohnung verteilen.

Eine normale Dunstabzugshaube ist bei diesem Kochfeld-Typ nicht notwendig. Dies führt zu einer klareren Linienführung und einer moderneren Optik in der Küche. Außerdem wird dadurch wertvoller Platz an der Wand oder über der Kochinsel gespart, den Sie anderweitig nutzen können.

Ein weiterer Vorteil liegt in der einfacheren Reinigung. Da der Dunstabzug in das Kochfeld integriert ist, entfallen die üblichen Schwierigkeiten bei der Reinigung von externen Dunstabzugshauben und deren Filtern.

Alle Vorteile und Nachteile auf einen Blick zeigen wir Ihnen hier bei uns auf WELT.de:

    Vorteile
  • bessere Luftqualität
  • platzsparendes Design
  • leichtere Reinigung
  • höhere Energieeffizienz
    Nachteile
  • höhere Kosten
  • komplexere Installation
  • möglicher Lärm
  • aufwendigere Wartung

4. Siemens-Induktionskochfelder im Test: Worauf gilt es hinsichtlich des Einbaus zu achten?

Wichtige Faktoren, um eine passende Induktionsplatte von Siemens zu finden, sind der Bautyp und die Einbaumaße. Ebenfalls gilt es darauf zu achten, ob es sich um ein autarkes Induktionskochfeld von Siemens oder ein Siemens-Induktionskochfeld mit Backofen handelt.

Ist das Siemens-Induktionskochfeld autark, lässt sich dieses auch ohne einen Backofen einbauen. Dies hat den Vorteil, dass sich das Kochfeld flexibel in Ihrer Küche platzieren lässt. Ein autarkes Induktionskochfeld von Siemens benötigt jedoch einen eigenen Stromanschluss.

Neben den Abmessungen gilt es außerdem die maximale Arbeitsplattenstärke zu berücksichtigen. Je nach Modell eignen sich die Siemens-Induktionsfelder für unterschiedlich dicke Küchenarbeitsplatten.

Während sich einige Modelle lediglich bis 1,6 cm eignen, lassen sich andere Kochfelder in 3 cm dicke Arbeitsplatten einbauen. Vereinzelt sind manche Modelle auch mit einer Plattenstärke von 4,3 cm kompatibel.

Siemens-Induktionskochfelder getestet: Ein Mann sägt mit einer Stichsäge eine Aussparung in die Küchenarbeitsplatte.

Wird das Siemens-Induktionskochfeld flächenbündig eingebaut, erfordert dies eine besonders präzise Arbeitsweise. Bei einem Modell mit einem Rahmen lassen sich kleinere Ungenauigkeiten besser unter diesem verstecken.

5. Welche Funktionen sind für eine hohe Sicherheit wichtig?

Siemens-Induktionskcohfeld im Test: Eine Frau reinigt mit einem orangefarbenen Tuch ein Induktionskochfeld.

Auch bei der Reinigung eines Siemens-Kochfelds mit Induktion ist eine Kindersicherung hilfreich. So vermeiden Sie ein ungewolltes Einschalten und Verstellen des Kochfelds.

Für eine hohe Sicherheit bei der Verwendung eines Induktionskochfeldes sind Funktionen wie unter anderem eine Kindersicherung, eine Restwärmeanzeige oder eine Sicherheitsabschaltung von Bedeutung.

Eine besonders nützliche Funktion für Familien mit kleinen Kindern ist eine Kindersicherung. Ist diese eingeschaltet, lässt sich das Siemens-Induktionskochfeld nicht versehentlich einschalten.

Eine Restwärmeanzeige ist ebenfalls ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Sie zeigt Ihnen, ob eine Kochzone noch heiß ist, nachdem Sie das Kochfeld ausgeschaltet haben.

Verfügt die Induktionsplatte von Siemens über einen Überkochschutz, hilft Ihnen diese Funktion, das Überlaufen von kochenden Flüssigkeiten zu verhindern. Dies trägt nicht nur zur Sicherheit bei, sondern hilft Ihnen auch, das Kochfeld sauber zu halten.

Eine automatische Sicherheitsabschaltung beugt gefährlichen Situationen vor, beispielsweise wenn ein Topf oder Pfanne überhitzt. Mithilfe eines Timers können Sie zusätzlich die jeweilige Kochzeit einstellen. Ist die eingestellte Zeit um, schaltet sich das Kochfeld ebenfalls ab.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Siemens-Induktionskochfeld-Tests oder Vergleichen suchen

Zum Ende unserer Kaufberatung beantworten wir Ihnen die häufigsten Fragen zu Siemens-Herdplatten mit Induktion. Unter anderem gehen wir auf die Kosten, die Funktionsweise und die Kompatibilität ein.

6.1. Wie viel kostet ein gutes Induktionskochfeld von Siemens?

Die Preise für ein gutes Induktionskochfeld von Siemens variieren je nach Modell und Ausstattung. Während günstige Siemens-Induktionskochfelder für unter 400 € erhältlich sind, kosten Premium-Modelle schnell 1.000 € und mehr.

Tipp: Nutzen Sie unsere Vergleichstabelle, um die verschiedenen Modelle miteinander zu vergleichen, bevor Sie sich ein Siemens-Induktionskochfeld kaufen. Darin finden Sie alle wichtigen Eigenschaften und Unterschiede der gängigsten Modelle der Marke.

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6.2. Wie funktioniert ein Siemens-Induktionskochfeld?

Ein Induktionskochfeld nutzt elektromagnetische Induktion, um das Kochgeschirr direkt zu erwärmen. Hierzu befinden sich unter der Kochfeldoberfläche Induktionsspulen, die ein magnetisches Wechselfeld erzeugen.

Stellen Sie einen Topf oder eine Pfanne mit einem magnetischen Boden auf das Kochfeld, erzeugt das Magnetfeld Wirbelströme im Topfboden, wodurch Wärme entsteht.

Nemen Sie den Topf wieder vom Kochfeld, erlischt die Wirkung und es findet keine Erhitzung statt. Da die Wärme direkt im Kochgeschirr entsteht, erhitzt sich die Oberfläche des Kochfelds lediglich durch die Wärmeübertragung durch den Topf oder der Pfanne.

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6.3. Eignen sich die Induktionskochfelder für jeden Siemens-Herd?

Ob ein Siemens-Backofen und ein Induktionskochfeld kompatibel sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. In der Regel sind Induktionskochfelder als eigenständige Geräte konzipiert, die mit vielen unterschiedlichen Systemen kompatibel sind. Dennoch gilt es vor dem Kauf zu prüfen, ob sich Ihr Siemens-Herd mit dem Induktionskochfeld Ihrer Wahl nutzen lässt.

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6.4. Wie viel Strom braucht ein Siemens-Kochfeld mit Induktion?

Bei einem Induktionskochfeld hängt der Stromverbrauch stark von der Intensität und der Dauer der Nutzung ab. Grundsätzlich gelten Kochfelder mit Induktion als äußerst effizient und verbrauchen im Vergleich zu anderen Kochplatten-Arten am wenigsten Strom.

Wie mehrere Online-Tests von Siemens-Induktionskochfeldern zeigen, sparen Sie durch das schnellere Aufheizen bis zu 30 % an Strom im Vergleich zu einem Elektroherd. Verfügt ein Kochfeld zum Beispiel über einen Anschlusswert von 7.400 Watt, verbraucht dieses in der Regel maximal 7,4 kWh pro Stunde.

Ausgehend von einer täglichen Nutzungsdauer von einer halben Stunde, ergibt sich daraus ein theoretischer Stromverbrauch von maximal 1.350 kWh im Jahr. In der Realität liegt der tatsächliche Verbrauch jedoch deutlich unter diesem Wert, da hierfür alle Kochfelder immer mit voller Leistung betrieben werden müssten.

Hinweis: Im Induktionskochfeld-Test von Stiftung Warentest aus dem Februar 2002 fließt der Stromverbrauch mit 15 % in die Gesamtbewertung. Lediglich die Leistung (45 %) und die Handhabung (30 %) haben einen größeren Einfluss auf die jeweilige Beurteilung des getesteten Kochfelds.

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6.5. Welches Putzmittel ist für ein Induktionskochfeld geeignet?

Zur Reinigung eines Induktionskochfelds können Sie verschiedene Reinigungsmittel verwenden. Einfache Verschmutzungen lassen sich in der Regel mit einem Schwamm oder einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel beseitigen.

Für härtere Verschmutzungen gibt es verschiedene Reinigungssets, die oftmals auch einen speziellen Schaber für Induktionskochfelder enthalten. Auch Backpulver und Zitronensaft gelten als beliebte Hausmittel zur Reinigung verschmutzter Kochfelder mit Induktion.

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