
Hier sehen wir ein Samsung-Seniorenhandy “E1200i”, bei dem es sich um einfach um ein konventionelles Handy mit bekannten Funktionen und relativ gut lesbaren Tasten handelt.
Ausschlaggebend für ein gutes Seniorenhandy ist zunächst einmal eine leichte Handhabbarkeit. Aber auch gut sichtbare Tasten, eine leichte Bedienung und ein großes Display sind beliebte Eigenschaften. Die Art der Abrechnung ist eine weitere Frage. Zunehmend beliebter werden Smartphones für Senioren, die es zum Beispiel ermöglichen, WhatsApp für die Kommunikation mit Enkeln zu nutzen. Mehr über die einzelnen Kriterien für ein Seniorenhandy schildern wir Ihnen im Folgenden.
Die Handhabbarkeit
Da alte Menschen häufig Schwierigkeiten mit der Feinmotorik haben und auch nicht mehr so gut sehen können, ist es zunächst einmal wichtig, dass das Seniorenhandy gut in der Hand liegt. Es sollte also nicht zu groß oder zu rutschig sein. Dadurch fallen viele Smartphones schon einmal weg. Beliebter sind solide Handys, die sich durch einen einfachen Tastendruck aktivieren lassen.
Die folgenden Varianten gibt es:
- Senioren-Smartphone
- Senioren-Klapphandy
- Senioren-Tastenhandy
Die Tasten
Die Tasten sollten beim Seniorenhandy ausreichend groß sein. Denn wenn der Finger ein wenig zittert, geht der Tastendruck schnell einmal daneben. Außerdem ist es sinnvoll, die Tasten mit einem akustischen Geräusch zu versehen, das die Eingabe bestätigt. Wenn sich die Geräusche je nach Taste voneinander unterscheiden, können Sie merken, wenn Sie daneben gedrückt haben. Eine Hintergrundbeleuchtung der Tasten hilft dabei, die Ziffern und Buchstaben noch besser zu erkennen.
Besonders wichtig ist eine Notruftaste. Vor allem für Senioren, die das Handy aus Sicherheitsgründen anschaffen, sollte es ganz leicht sein, den entsprechenden Knopf zu finden und so direkt Hilfe zu erhalten.
Das Display
Das Display eines Seniorenhandys sollte gut erkennbar sein. Bei den oft recht kleinen Geräten nehmen die Tasten etwa die Hälfte der Oberfläche ein. Dafür lässt sich die Schrift des Displays leicht vergrößern, um es zu ermöglichen, das Handy auch ohne Brille zu bedienen. Ein scharfer Kontrast kann die Sicht ebenfalls verbessern.
Die Bedienung

Dieses Samsung-Seniorenhandy “E1200i” ist kein Smartphone und hat keinen Touchscreen, wie wir feststellen.
Besonders wichtig ist die einfache Bedienungsführung beim Senioren-Handy. Anstatt alle Tasten mit mehreren Funktionen zu belegen, wie es etwa beim Standard-Smartphone der Fall ist, sollte das Seniorenhandy intuitiv und ohne technische Kenntnisse zu bedienen sein. Somit unterscheidet es sich kaum von einem Festnetztelefon.
Die Abrechnung
Wer sich noch nicht so gut mit Handys auskennt, kann schnell auf einen Vertrag hereinfallen und hohe Kosten zahlen, die nicht mit der tatsächlichen Nutzung übereinstimmen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich beim Kauf Ihres Seniorenhandys gut beraten lassen. Generell gilt, dass Sie die Kosten mit einem Prepaid-Handy selbst kontrollieren und sehr niedrig halten können. Der Vertrag hingegen verhindert, dass Sie eines Tages kein Guthaben mehr auf dem Handy haben.