Sattelstützen gibt es in verschiedenen Durchmessern, mit oder ohne Federung, in gekröpfter oder gerader Form. Hier liefern wir Ihnen relevante Informationen zu den einzelnen Kriterien, damit Sie sich im Sortiment besser zurechtfinden und sich bei der Ausstattung Ihres Fahrrads richtig entscheiden.
Bauart: Patent-, Teleskop und Paralellogramm-Sattelstützen
Welche Bauform am besten zu Ihren Bedürfnissen passt, hängt von Ihren Fahrgewohnheiten und sportlichen Ansprüchen ab. Eine Patent-Sattelstütze mit fester Verbindung von Sattelkloben und Sattelrohr ist sehr robust, allerdings lässt sich hier die Neigung des Sattels nicht variieren. Die Teleskop-Sattelstütze lässt sich absenken. Als verstellbare Variante lässt sie sich an Ihre individuelle Position anpassen. Hier ist der Reibungsverlust etwas höher, sodass es bei der Fahrt zu Vibrationen kommt.
Eine Parallelogramm-Sattelstütze ist relativ teuer, bietet dafür aber einen hohen Federungskomfort. Bei Stößen kommt es nur zu minimalen Veränderungen der Sattelhöhe. Die spezielle Mechanik erfüllt mit ihrer Komplexität hohe Ansprüche und bringt mehr Gewicht auf die Waage als die anderen Sattelstützen aus dem Test.

Sattelstützen müssen zum Rahmendurchmesser passen. Dieses Modell von FISCHER verfügt mit einem Durchmesser von 27,2 Zentimetern über gängige Maße.
Größe: Beachten Sie den Rahmendurchmesser
Bei der Größe der Sattelstütze ist es wichtig, den Rahmendurchmesser Ihres Fahrrads zu berücksichtigen. Im Allgemeinen liegen die gängigen Maße zwischen 21,8 und 34,9 mm. Besonders häufig sind die Größen 27,2 mm und 31,6 mm zu finden. Weitere typische Abmessungen sind 30,9 mm, 26,8 mm sowie 22,2 mm. In den 1990er Jahren wurde das Standardmaß 25,4 mm bevorzugt. Neben dem Durchmesser der Sattelstütze sollten Sie auf die optimale Länge achten. Die Markierung zum Rausziehen darf nach der Montage nicht mehr sichtbar sein.
Fixierung: Schnellspanner zur Befestigung
Als Fixierung der neuen Sattelstützen an hochwertigen Fahrrädern kommen meistens Schnellspanner zum Einsatz. Bei den besten Modellen ist die Klemme zur Befestigung separat angebracht, sodass eine flexible Einstellung möglich ist. Gerade für Mountainbiker bieten sich Sattelstützen mit Schnellspann-System an. Damit können Sie Sattelhöhe und -neigung an das Gelände bzw. Gefälle anpassen. Allerdings erhöhen Schnellspanner das Diebstahlrisiko: Hier kann abhängig von der Situation eine entsprechende Sicherung nötig sein, die bei den Testsiegern leicht zu handhaben ist.
Material: Aluminium oder Carbon
Für einfache und hochwertige Sattelstützen wird oft Aluminium verwendet. Alu-Sattelstützen sind im Vergleich zu klassischen Modellen aus Stahl leichter und zudem rostfrei. Wenn Ihnen das Design wichtig ist, können Sie eine Alu-Sattelstütze mit auffälligem Farbton auswählen, um einen starken Akzent zu setzen. Noch leichtgewichtiger und attraktiver sind Sattelstützen aus Carbon. Hier ist allerdings große Sorgfalt bei der Handhabung und Fixierung nötig. Ein Drehmomentschlüssel stellt sicher, dass Sie das richtige Anzugsmoment verwenden und das Carbon nicht beschädigen.

Hier wird eine Sattelstütze von FISCHER aus Aluminium gezeigt. Das Material erweist sich als leicht und robust.