Ein Rennrad sollte mit einem leichten Rahmen und schmalen Reifen ausgerüstet sein. So haben Sie beim nächsten Rennen oder Triathlon eine Chance. Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Modelle und die Bedeutung der Qualitätsmerkmale.
Größe: Passend zur Körpergröße
Auf der Suche nach einem Rennrad in der richtigen Größe richten Sie sich nach Ihrer Schrittlänge oder nach der Körpergröße. Diese Liste dient Ihnen als gute Orientierung:
- Rahmenhöhe 50 cm – Körpergröße 160 bis 165 cm
- Rahmenhöhe 52 cm – Körpergröße 165 bis 170 cm
- Rahmenhöhe 54 cm – Körpergröße 170 bis 175 cm
- Rahmenhöhe 56 cm – Körpergröße 175 bis 180 cm
- Rahmenhöhe 58 cm – Körpergröße 180 bis 185 cm
- Rahmenhöhe 60 cm – Körpergröße 185 bis 190 cm
Beachten Sie auch die Reifengröße
Neben der Rahmengröße lohnt sich ein Blick auf die Reifengröße. Diese liegt bei einer mittleren Rahmenhöhe von 54 oder 56 cm bei 28 Zoll.
Rahmendesign: Carbon oder Stahl
Bei einem Retro-Rennrad geht es weniger um die Geschwindigkeit als um die besondere Optik. Oft verfügen diese Vintage-Räder über einen Stahlrahmen und über relativ viel Gewicht. Wenn Sie nach einem schnellen Bike suchen, sind die leichten Aluminium- oder Carbonrahmen die richtige Wahl. Diese sind dynamisch und funktional gestaltet. Jugend-Rennräder haben ein entsprechendes Rahmendesign und setzen auf eine erhöhte Robustheit.
Schaltung: Elektronisch oder manuell

Laut unserer Recherche hat dieses Triban-Rennrad “RC120” Scheibenbremsen und 2 x 8 Gänge.
Für Rennräder gibt es verschiedene Schaltsysteme. Die Auswahl der Schaltgruppe richtet sich nach Ihrem Fahrstil. Vor allem Marken wie Shimano und Campagnolo erhalten in den Tests der Rennräder gute Bewertungen. Ebenfalls beliebt ist der Hersteller SRAM, der eine kabellose elektronische Schaltung bereithält. Die hochwertigen Schaltungen punkten vor allem durch ihre gute Übersetzung. Eine elektronische Rennradschaltung kann teuer sein und bringt mehr Gewicht auf die Waage. Dafür ermöglicht sie einen reibungslosen Übergang.
Bremssystem: Scheibenbremsen oder Felgenbremsen
Als Bremssystem am Rennrad bieten sich Scheibenbremsen oder Felgenbremsen an. Rennräder mit Scheibenbremsen haben eine starke Bremsleistung und bieten viel Sicherheit, wie die Tests der Rennräder belegen. Dafür erhöhen die Bremsscheiben den Verschleiß und sie wiegen mehr als die Felgenbremsen. Welches Bremssystem Sie auswählen, richtet sich nach Ihrer Fahrweise sowie Ihren Ansprüchen an Fahrsicherheit, Gewicht und Kosten: Im Vergleich zur Felgenbremse ist die Scheibenbremse deutlich teurer.
Lenker: Verstellbar
Der Lenker am Rennrad hat eine ergonomische Form und macht einen schnellen Griffwechsel möglich. Damit erleichtert er Ihnen eine Änderung der Sitzhaltung, wenn Sie bergauf fahren oder wenn ein Tempowechsel ansteht. Im Allgemeinen sollte der Bügellenker des Fahrrads Ihrer Schulterbreite entsprechen. Ebenfalls wichtig ist, dass der Abstand zum Sattel stimmt. Hierfür können Sie bei einigen Rädern nicht nur den Fahrradsattel verstellen, sondern auch den Lenker.
Zubehör: Rollentrainer
Rennräder werden meist nur im Sommer genutzt und stehen deshalb meist ein halbes Jahr ungenutzt in den eigenen vier Wänden. Im Winter kann ein Rennrad-Besitzer sein Rennrad in einen Rollentrainer einspannen und so in den Renngenuß kommen, ohne der Witterung ausgesetzt zu sein. Rennradfahrer im Sommer können Ihre Ausrüstung durch eine Fahrradbrille erweitern. Diese schützt den Fahrer vor Staub und UV-Strahlung. Ferner kann eine Handyhalterung für das Rennrad sinnvoll sein. So wissen Sie jederzeit, wo Sie sich befinden.