Wichtig bei Regenschirmen sind natürlich die Größe im aufgespannten Zustand und das Packmaß, um den Schirm zu transportieren. Um einen Regenschirm zu finden, der wirklich gut zu Ihnen passt, sollten Sie aber noch weitere Punkte wie Schließmechanismus, Griff oder Design beachten.
Schirmgröße: Der Durchschnitt liegt bei 90 bis 130 cm im Durchmesser
Die meisten Regenschirme sind von Ihrer Größe so ausgelegt, dass eine Person bequem darunter Platz findet und sich zur Not auch 2 Personen einen Schirm teilen können. Taschenschirme sind meist etwas kleiner im Durchmesser als Stockschirme. Bei Letzteren gibt es in der Regel auch besonders ausladende Modelle, die ausdrücklich dafür gedacht sind, mehrere Menschen vor dem Regen zu schützen. Achten Sie beim Vergleich auf den angegebenen Schirmdurchmesser in cm. Der Durchmesser beträgt in der Regel von 90 bis 130 cm.
Packmaß: Bei Taschenschirmen sind 25 bis 40 cm gängig
Viele Regenschirme haben einen mehrteiligen Teleskop-Stock, den Sie ausfahren und zusammenschieben können. Damit lassen sich Schirme besonders kompakt zusammenfalten. Das Packmaß gibt an, wie groß der Schirm in seinem kleinsten Zustand ist. Viele Taschenschirme können Sie bequem in einer Handtasche verstauen. Dank der oft im Zubehör enthaltenen Hülle wird er dort auch nicht schmutzig oder verteilt etwaige Feuchtigkeit in dem Rucksack. Taschenschirme bringen im Schnitt ein sehr kleines Packmaß von 25 bis 40 cm mit.
Material: Stahl oder Carbon sorgen für Stabilität
Für das Gestell, den Stock und den Griff kommen meistens Stahl oder mit Carbon verstärktes Fiberglas zum Einsatz. Einige Hersteller verwenden hier auch Kunststoff, dieser ist in der Regel aber weniger stabil und kann im Laufe der Zeit brüchig werden. Fiberglas ist leichter als Stahl und trotzdem robust. Die Bespannung besteht bei den meisten Regenschirmen aus Stoff, genauer gesagt Polyamid in Form von Nylon. Etwas dicker und dadurch reißfester sind häufig Polyesterbezüge. Beide Materialien profitieren von einer Teflon-Beschichtung, die dafür sorgt, dass das Wasser abperlt.
Stabilität: Je mehr Speichen, desto stabiler
Wie stabil ein Regenschirm ist hängt einerseits von den verwendeten Materialien ab. Andererseits entscheidet oft die Zahl der Speichen darüber, wie viel Wind ein Schirm ohne Probleme aushalten kann. Es gibt Regenschirme mit 6, 8, 10, 12 oder sogar noch mehr Speichen. Tendenziell sind die Modelle stabiler, je mehr Speichen sie haben. Ab etwa 10 Speichen haben sie allerdings die maximale Stabilität erreicht und das Hinzufügen weiterer macht den Schirm kaum noch robuster.
Griffform: Kann über komfortable Nutzung entscheiden
Es gibt verschiedene Arten von Griffen bei Regenschirmen. Der Handknauf kommt meist bei Taschenschirmen zum Einsatz, weil er besonders kompakt und platzsparend ist. Die meist aus Plastik gefertigten Knäufe greifen sich aber oft nicht angenehm. Hier sind Holzgriffe meist besser. Diese können gerade oder am Ende geschwungen sein, um den Schirm besser und angenehmer zu greifen.

Wählen Sie einen Schirm mit besonders vielen Segmenten. So profitieren Sie von einer guten Robustheit des Schirms.