Auch zurückgehaltenes Wasser kann noch gesammelt werden:
Im geschlossenen Zustand sorgen Regensammler mit Überlaufstopp dafür, dass überschüssiges Regenwasser wie gewohnt aus dem Fallrohr weiter in die Abwasserleitungen fließen kann. Alternativ dazu kann man das Fallrohr aber auch mit dem Rohrsystem einer Regenwasserzisterne verbinden. Die Zisternen ähneln kleinen Regentanks, sind üblicherweise aber um einiges größer. Sie fassen eine Füllmenge in l von bis zu 10.000 l und dienen als größeres Speicherdepot für die Regenwassernutzung.
Regentonnen und Regentanks sind meist direkt neben dem Fallrohr der Dachrinne positioniert. Das über die Dachrinne aufgefangene Regenwasser läuft über das Fallrohr ab, wobei sich das Regenwasser noch des Falls am leichtesten an die Sammelbehälter abgeben lässt.
Das Problem dabei: Sind Regentonne oder Regentank erst einmal vollgelaufen, muss der Wasserfluss vorübergehend gestoppt werden. Und genau hier kommt der Regensammler, umgangssprachlich auch Regendieb genannt, ins Spiel.
Das Regenwasser wird über das Fallrohr nach dem Ablauf aus der Dachrinne direkt zum Regensammler weitergeleitet. Dabei sitzt der Fallrohr-Regensammler in der Regel auf Höhe der Oberkante einer Regentonne oder eines Regentanks. Mittels Abflussschlauch oder Regenrohrklappe kann das Regenwasser dann in den Sammelbehälter abfließen.
Die meisten modernen Regensammler sind mit einem Überlaufstopp ausgestattet. Bei Modellen mit Regenrohrklappe besteht dieser Überlaufstopp aus der Klappe selbst, die sich je nach Füllstand der Regenspeicher auf- oder zuklappen lässt. Andere Regensammler mit Überlaufschutz besitzen Kontrollregler zum Zurückhalten des Wassers.

Ein Regensammler erleichtert Ihnen das Auffangen von Regenwasser und Sammeln in einer Tonne.