Wer viel draußen ist, liegt mit einer wasserdichten, aber atmungsaktiven Regenjacke stets richtig. Sie trotzt Regen, Schnee und Wind und ist der ideale Begleiter für Outdoorfreunde. Ob in den Bergen, am Meer oder im Wald, ob auf dem Rad, auf dem Boot oder beim Wandern: eine Regenjacke begleitet Sportfreunde wie Naturgenießer bei ihren Abenteuern und lässt niemanden im Regen stehen, auch ohne Regenschirm. Neben Feuchtigkeit hält ein hochwertiges Modell auch Wind ab und lässt Sie nicht ins Schwitzen kommen.
Doch worauf müssen Sie bei der Auswahl achten? Mit Hardshell, Softshell, Regenmänteln und Co. ist das Angebot groß. Je nachdem, wofür Sie die Regenjacke nutzen möchten, sollten Sie Wasserfestigkeit, Tragekomfort und Alltagstauglichkeit überprüfen. Aber auch die Haltbarkeit, Atmungsaktivität und der Schadstoffgehalt sind wichtige Eigenschaften einer Regenjacke. Vergleichen Sie verschiedene Materialien, Marken und Modelle, damit Sie stets gut ausgerüstet sind.
Wie erkenne ich gute Regenjacken?
Bei der Auswahl einer Regenjacke geht es vor allem um Funktionalität, aber das Design sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen. Schließlich möchten die meisten Outdoorfans bei ihren Aktivitäten stets eine gute Figur machen. Zudem tragen sie ihr Lieblingsmodell auch in der Stadt gern und sind so für schlechtes Wetter gewappnet.
Material: Soft- oder Hardshell
Je nachdem, was Sie mit der Jacke vorhaben, können Sie zwischen sogenannten Softshell- oder Hardshell-Jacken wählen. Ein Softshelljacke ist sowohl wind- und wasserabweisend, lässt sich aber auch ganz einfach zusammenfalten und passt praktisch in jede Tasche. Daher ist es ideal als Notfall-Regenschutz für Spaziergänge oder auf dem Weg durch die Stadt.
Hardshell-Jacken besitzen dagegen eine spezielle Außenbeschichtung, die sie komplett wasserdicht macht. Somit sind sie perfekt für lange Trekking-Touren und andere Outdooraktivitäten geeignet. Funktionale und atmungsaktive Materialien wie Gore-Tex garantieren, dass Sie nicht ins Schwitzen kommen und die Feuchtigkeit nach außen abgeleitet wird. So bleiben Sie auch bei anstrengenden Touren rundum trocken und sind gut geschützt.
Verarbeitung: Für den optimalen Regenschutz
Um einen guten Wetterschutz zu gewährleisten, muss die Jacke nicht nur aus Qualitätsmaterial bestehen, sondern auch sauber verarbeitet sein. Besonders auf die Nähte kommt es hier an. An den Nähten dringt am ehesten Nässe ein, wenn sie schlecht oder gar nicht abgeklebt sind. Bei vielen Jacken ist zudem der Reißverschluss ein großer Schwachpunkt. Ohne einen schützenden Stoffstreifen hält dieser nicht dicht.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Eine abnehmbare Kapuze
Neben dem gewünschten Wetterschutz sollten Sie bei Regenkleidung auch auf den Tragekomfort und die Alltagstauglichkeit achten. Besonders für Outdooraktivitäten sollten Regenjacken bequem geschnitten sein und nicht an den Schultern und Armen spannen. Eine praktische Kapuze ist abnehm- oder in den Kragen einwickelbar. In jedem Fall sollte sie gut sitzen und nicht nach vorn oder nach hinten verrutschen. Eine entsprechende Einstellung sorgt bei Kapuzen dafür, dass sie sich dicht zusammenziehen lässt. Achten Sie aber auch darauf, wie das Sichtfeld der Kapuze ausfällt.
Benötigen Sie Stauraum?
Ein weiteres Kriterium für die Bewährung im Alltag ist die Anzahl und Qualität der Taschen, die für Stauraum sorgen. Am besten lassen sich diese mit Reißverschlüssen verschließen und sind, wie beim Reißverschluss der Regenjacke, mit einer zusätzlichen Lasche abgedeckt.
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Länge: Mantel oder Jackenlänge
Die Länge der Jacke spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die richtige Wahl hängt vor allem davon ab, für welche Aktivitäten das Kleidungsstück gedacht ist. Sportlich Aktive schätzen Bewegungsfreiraum und sollten daher ein eher kurzes Jacket wählen. Spaziergänger liegen hingegen mit einem Regenmantel oder einem Parka richtig. Er schützt beim Bummel durch die Stadt auch die Beine vor Wind und Wetter.
Farbgebung: Individuell entscheiden
Bei der Wahl der Farben geht es im ersten Moment vor allem um den persönlichen Geschmack. Gedeckte Farben konkurrieren hier mit Signalfarben. Letztere setzen nicht nur modische Akzente, sondern können bei Outdooraktivitäten auch sinnvoll sein. Schließlich sehen Autofahrer Sie damit bei Nebel und schlechter Sicht besser. Bei einem Unfall kann dies sogar lebensrettend sein.
Schadstoffe: PFC und PAK
Ein Punkt, den viele Verbraucher beim Kleiderkauf selten beachten, sind vorhandene Schadstoffe. Für Regenjacken kommen per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC), dank denen Wasser vom Oberstoff abperlt, zur Anwendung. Laut Stiftung Warentest haben Studien jedoch gezeigt, dass sich PFC nur schwer biologisch abbaubar ist. Dadurch kann es sich in der Umwelt und im Tier absetzen. Nachhaltige Regenjacken sollten daher PFC-frei sein. Im Futterstoff können außerdem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vorhanden sein, von denen einige krebserregend sind.
Was für unterschiedliche Regenjacken gibt es?
Regenjacken unterscheiden sich vor allem nach der Art der Materialien und der Länge der Modelle. Softshell-Jacken sind besonders praktisch für unterwegs und passen in jede Tasche. Aktivsportler setzen meist auf robuste Hardshell-Modelle, die mit zusätzlichen Accessoires für ein angenehmes Tragegefühl sorgen.
Softshell-Regenjacke
- Leicht
- Kompakt für die Tasche
- Vielseitig verwendbar
- Weniger wasserdicht im Gegensatz zu Hardshell
- Weniger atmungsaktiv
Hardschell-Regenjacke
- Als Jacke für Aktivsport oder Freizeit
- Absolut wind- und wasserdicht (je nach Qualität)
- Atmungsaktiv dank Accessoires wie Mesh-Einsätze und entsprechender Materialien wie Gore-Tex
- Schwerer im Gewicht
- Sollten perfekt auf Jahreszeit und Schweregrad der Tour abgestimmt sein
Regenmantel
Die meisten Regenjacken sind von der Länge so gearbeitet, dass sie das Gesäß überdecken und schützen. So geben sie Bewegungsfreiheit und sind bei Bedarf mit wasserdichten Hosen kombinierbar.
- Schützt den gesamten Körper vor Wind und Regen
- Dank weitem Schnitt bequem tragbar
- Ein Regenmantel bietet weniger Bewegungsfreiheit
- Schwerer als andere Jacken
- Häufig weniger Auswahl
Welche Regenjacke passt zu mir?
Je nachdem, welche Aktivität Sie mit Ihrer Regenjacke planen, gibt es unterschiedliche Empfehlungen für die Modellwahl. Hier sind die wichtigsten Kriterien, die Sie bei der Wahl beachten sollten, für die verschiedenen Gelegenheiten zusammengefasst.
Hardshell-Regenjacken: Für Aktivsportler
Alle, die ihre Freizeit gern im Freien verbringen, werden auf eine hochwertige Regenjacke kaum verzichten wollen. Ein Hardshell-Modell aus wasserdichtem Material bietet besten Schutz vor Regen. Eine gute Regenjacke ist aber nicht automatisch ein guter Windbreaker. Wer gegen Wind und Wetter gerüstet sein will, muss auf die entsprechenden Eigenschaften bei der Kleidung achten.
Sind Sie auch in der kalten Jahreszeit gern draußen aktiv? Dann ist eine wind- und wasserdichte Winterjacke empfehlenswert, die Sie nicht ins Schwitzen bringt. Im Sommer benötigen Aktivsportler dagegen eine leichte, atmungsaktive Jacke.
3-in-1-Jacken: Für jede Jahreszeit
Wer eine praktische Regenjacke für jede Jahreszeit sucht, liegt mit den 3-in-1-Jacken genau richtig. Sie besitzen eine herausnehmbare Innenjacke und sind somit sowohl als Sommer- als auch als Winterjacke geeignet. 2- oder gar 3-lagige Regenjacken sind also universelle Begleiter für das ganze Jahr und lassen sich bequem anpassen.
Die mollig warmen Innenjacken bestehen meist aus Fleece und sollten gut abtrocknen, falls sie feucht werden. Die Hardshell-Außenjacken schützen dagegen vor Wind und Regen. Allerdings sind nur echte Windbreaker zu 100 % winddicht.
Softshell-Regenjacken: Für den Bedarfsfall
Regenjacken, die Sie jederzeit mitnehmen können, um für Regenschauer gerüstet zu sein, sollten vor allem ein geringes Gewicht und ein kleines Packmaß aufweisen. Sie lassen sich leicht zusammenfalten und besitzen praktischerweise eine eigene Tasche. Die Tasche ist oft im Inneren der Jacke integriert und kann nicht verloren gehen kann.
Trotz des leichten Materials sollte sie möglichst gut wasserabweisend sein. Achten Sie hier auf die entsprechenden Angaben, um bei stärkerem Regen nicht sofort durchnässt zu sein. Da Sie diese Art von Regenjacke eventuell über dickere Pullover anziehen, sollten Sie die Größe nicht zu klein wählen.
Lässige Regenmäntel: Für den Modebewussten
Wollen Sie auf Festivals gut ausgestattet sein und sich auch bei Regen nicht die Laune verderben lassen? Dann liegen Sie mit stylishen Regenmänteln genau richtig. Regenmäntel in knalligen Farben und ausgestattet mit Oversize-Kapuze sind echte Hingucker und zugleich sehr praktisch. So ist der Partyspaß auch bei Dauerregen garantiert.
Welche Regenjacken sind laut Tests am besten?
Vor dem Kauf Ihrer neuen Regenkacke für den nächsten Regenschauer, spielen Regenjacken Tests eine große Rolle. So können Sie den Testsieger ausfindig machen. Hier erhalten Sie eine Übersicht über aktuelle Regenjacken Tests.
Regenjacken Test der Stiftung Warentest
Wenn Regenjacken bei Bedarf nicht halten, was sie versprechen, stehen Sie im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Damit es nicht so weit kommt, achten Tester von Regenjacken vor allem auf ihre Regendichtheit. Während einige schon bei leichtem Regen Feuchtigkeit durchlassen, halten andere auch Starkregen ab. Der Regenjacken Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2016 zeigte, dass nur 3 von 14 Jacken wirklich wasserdicht sind. Einige Jacken konnten sogar als Neuware nicht überzeugen, während andere nach den ersten Waschgängen nicht mehr dicht waren.
Die Spitzenmodelle von Haglöfs und Schöffel brachten es zu einem guten Ergebnis. Die Regenjacke von Jack Wolfskin erhielt lediglich die Note 2,7 (befriedigend). Die nicht ganz preiswerte Regenjacke von Maier Sports bekam dagegen nur ein “mangelhaft” im Regenjacken Test. Sie ist daher wenig empfehlenswert.
Regenjacken Test der BIKE BILD
Spezielle Regenjacken für Radfahrer testete BIKE BILD und legte dabei besonderen Wert auf folgende Faktoren: Preis, Wasserdichtigkeit, Komfort, Passform, Ausstattung, Sichtbarkeit, Optik und Gewicht. 4 Regenjacken konnten sich dabei mit der Gesamtnote “gut” behaupten: Es waren Modelle von Endura, Vaude, Gonso, Gore und BBB DeltaShield.
Der Testsieger von Endura holte bei allen Kriterien mindestens 4 von 5 Punkten. Jedoch bei der Optik schnitt er nicht so gut ab. Hier liegen die anderen Modelle, die allesamt sehr gut wasserdicht waren, vorn.
Was kosten Regenjacken?
Preisgünstige Regenjacken: Für unter 80 Euro
Allgemein lässt sich sagen: Je günstiger ein Modell, desto schlechter ist sein Regenschutz. Wem ein wenig durchdringende Feuchtigkeit jedoch nichts ausmacht, der kann auf preislich günstigere Regenjacken zurückgreifen. Diese Modelle sind vielleicht weniger wasserabweisend, aber oft modisch sehr schick und ideal für die Stadt.
Gute Regenbegleitung für den Alltag: Für 80 bis 180 Euro
Regenjacken im Preissegment zwischen 80 und 180 Euro sind gewöhnlich nicht 100 % waterproof, aber haben sich im Alltag bewährt. Wer eine Jacke für jeden Tag sucht, findet gute Modelle zu einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Gleichzeitig bieten diese Jacken nicht nur Schutz für kurze Regenschauer in der Stadt. Sie können auch bei Tagestouren gute Dienste leisten. Planen Sie jedoch größere Touren im Dauerregen, sollten Sie mehr Geld ausgeben und nur die besten Modelle wählen.
In diesem Bereich gibt es besonders viele Regenjacken-Angebote von den verschiedensten Herstellern. Daher können Sie hier die passende Jacke für Ihren individuellen Stil finden und auch im Outdoor-Look eine gute Figur machen.
Hochwertige Regenjacken für wirklich jedes Wetter: Ab 180 Euro erhältlich
Für Spitzenleistung von Haglöfs müssen Sie mindestens 360 Euro ausgeben. Allerdings geht es auch günstiger. Von Schöffel und Jack Wolfskin bekommen Sie hochwertige Regenjacken schon ab 180 Euro. Mit diesen Jacken kann Ihnen auch irischer Dauerregen nichts anhaben. Sie können entspannt Exkursionen planen, ohne auf schlechtes Wetter achten zu müssen. Diese Regenjacken halten jeden Regen ab und bieten gleichzeitig optimalen Tragekomfort sowie Atmungsaktivität.
Wie lautet das Fazit für Regenjacken?
Eine Regenjacke für jeden Zweck gibt es nicht. Bei der großen Auswahl an Modellen findet allerdings jeder das passende Modell für seinen persönlichen Bedarf. Neben der Funktionalität kommt dabei auch der modische Aspekt nicht zu kurz.
- Regenjacken im Einsteigerbereich kosten weniger als 100 Euro, Modelle im mittleren Bereich zwischen 100 und 180 Euro. Im Profisegment müssen Sie mit bis zu über 400 Euro rechnen
- Wem ein leichter Regenschutz genügt, dem reicht wahrscheinlich eine einfache Regenjacke mit niedriger Wassersäule.
- Outdoorliebhaber entscheiden sich für Modelle, die wasserfest und atmungsaktiv sind
- Funktionen wie abnehmbare Kapuzen, Ärmel, große Taschen und Packaway-Funktionen sorgen für mehr Komfort, praktisch ist ein kleines Packmaß
- Nachhaltige Regenjacken sind PFC-frei
Mithilfe der Suchfunktion finden Sie Ihre perfekte Regenjacke für Ihren Bedarf und Geldbeutel. Nutzen Sie die praktische Funktion, um in der riesigen Auswahl Ihren persönlichen Liebling zu finden. Ob in der Stadt, auf dem Festival oder bei Outdoor-Abenteuern: Viel Spaß mit Ihrer Jacke für jedes Wetter.



















