Die unterschiedlichen Varianten sind nicht für jedes Kind gleichermaßen gut geeignet. Letztendlich sind für die Auswahl eines bestimmten Modells unterschiedliche Faktoren entscheidend, dazu zählen beispielsweise das Alter und die Größe des Kindes oder die Ausstattung des Sitzes. Folgende Beispiele zeigen Ihnen, welche individuellen Faktoren ausschlaggebend sind:
Reboarder für Neugeborene
Die meist in der Normklasse 0+/1 angesiedelten Sitze sind ab Geburt bis etwa zum 4. Lebensjahr zugelassen. In der Regel ist dies für ein neugeborenes Baby jedoch nicht sinnvoll. Die Lehne sollte nicht zu stark geneigt sein, damit das Baby liegend transportiert wird. Empfehlenswert sind Sitze, die sich in eine liegende Position einstellen und mit einem Neugeboreneneinsatz anpassen lassen.
Drehbarer Sitz für Kleinkinder
Für Kinder von 9 bis 18 kg (ca. 1,5 Jahre bis 4 Jahre) sind drehbare Sitze eine gute Wahl. Sie werden seitlich zur Tür gedreht und ermöglichen dem kleinen Mitfahrer einen schnelleren und leichteren Einstieg. Sie müssen das Kleinkind nicht mehr mühsam in die richtige Sitzposition heben und schonen daher zusätzlich Ihren Rücken. Für Kinder bis 15 Monate ist die rückwärtsgewandte Position Pflicht, viele Experten empfehlen sie bis zum 4. Lebensjahr.
Rückwärts-Kindersitz für ältere Kinder
Reboarder für Kinder von etwa 15 bis 25 kg (bis etwa 7 Jahre) eignen sich für ältere Kinder. Viele Eltern sorgen sich hier um die etwas eingeschränkte Beinfreiheit. Aufgrund des geringeren Platzangebotes müssen manche Kinder die Beine etwas anwinkeln. Wenn Ihr Nachwuchs dies als unangenehm empfindet, kann ein herkömmlicher Kindersitz für 9 bis 36 kg die bessere Wahl sein.
Isofix-Sitz für Sicherheitsbewusste
Das Isofix-System ermöglicht eine schnelle, zuverlässige und sichere Befestigung des Reboarders auf dem Autositz. Er ist auch ohne Kind zuverlässig fixiert, meist müssen Sie im Vergleich zu Sitzen ohne Isofix jedoch mit einem höheren Kaufpreis rechnen. Achten Sie auf die Kompatibilität, da sich nicht alle Sitze in jedem Auto nutzen lassen. Zudem muss das Fahrzeug mit speziellen Ösen versehen sein.
Reboarder ohne Isofix für ältere Autos
Ältere Automodelle sind in der Regel nicht mit den passenden Ösen versehen, daher ist hier ein Sitz ohne Isofix die bessere Wahl. Diese Modelle sind im Vergleich meist günstiger und werden klassisch per Gurtsystem angeschnallt.