Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Rapsöle?
  2. Was für unterschiedliche Rapsöle gibt es?
  3. Welche Rapsöl passt zu mir?
  4. Welche Rapsöle sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Rapsöle?
  6. Wie lautet das Fazit für Rapsöle?

Die Auswahl an Rapsöle auf dem Markt ist groß. Nicht immer ist auf den ersten Blick zu erkennen, worin die Unterschiede liegen. Dabei beeinflussen unterschiedliche Herstellungsverfahren sowohl den Preis als auch die Qualität und Zusammensetzung der verschiedenen Rapsöle.

Eine Flasche Rapsöl steht zum Testen vor einer dunklen Wand.

Bei diesem Rapsöl von Brändle handelt es sich um ein zu 100 Prozent reines Öl, welches wertvolle Omega 3 Fettsäuren enthält.

Mit einem Blick auf das Etikett lässt sich herauszufinden, ob sich ein Rapsöl zum Backen, Kochen oder Frittieren eignet. Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den Sie beim Kauf achten sollten, ist der Geschmack des Öls. Nicht jeder mag den würzigen Eigengeschmack von Rapsöl, es gibt aber auch geschmacksneutrale Varianten. Worauf Sie außerdem beim Kauf achten sollten und warum Rapsöl nicht gleich Rapsöl ist, erfahren Sie in diesem Kaufratgeber.

Wie erkenne ich gute Rapsöle?

Bio Planete Rapsöl

Ein gutes Rapsöl ist nicht schwer zu erkennen.

Rapsöl wird aus den Samen der Rapspflanze gewonnen. Je nach deren Anbau und Verarbeitung weisen die daraus gefertigten Öle größere oder kleinere Unterschiede auf. Entscheidend für die Qualität eines Rapsöls sind sowohl der Pflanzenanbau, die Lagerung der Samen und letztendlich die Herstellung des Rapsöls.

Rapsanbau

Der Raps, aus dem später Öl gewonnen wird, kann sowohl konventionell als auch biologisch angebaut werden. Ob daraus Unterschiede im Geschmack und der Beschaffenheit des Rapsöls entstehen, ist umstritten. Wenn Sie jedoch Wert auf einen nachhaltigen und ökologischen Lebensstil legen, sollten Sie beim Vergleich verschiedener Rapsöle auf Umweltsiegel achten. Dazu gehört beispielsweise das europäische Bio-Siegel, das ein aus weißen Sternen geformtes Blatt auf hellgrünem Grund zeigt. Dann können Sie sich sicher sein, dass es sich um Bio-Rapsöl handelt.

Herstellungsverfahren

Für die Herstellung von Rapsöl gibt es 2 verschiedene Verfahren: Die Samen können einerseits kaltgepresst oder vorher erhitzt werden. Letzteres wird auch als raffinierte Ölgewinnung bezeichnet. Dabei gehen unter Umständen sowohl Nährstoffe als auch der Eigengeschmack des Rapsöls zum Teil verloren. Dafür steigt beispielsweise die Hitzebeständigkeit des Rapsöls an. Welches Herstellungsverfahren besser ist, hängt also davon ab, wie Sie das Rapsöl verwenden möchten.

Reinheit

Die Rapsöle unterschiedlicher Hersteller unterscheiden sich teilweise in ihrer Reinheit und Belastung mit Schadstoffen. Hinweise darauf, welche Rapsöle in dieser Kategorie gut abschneiden, liefern Testergebnisse unabhängiger Prüfinstitute. Dazu gehört beispielsweise die Deutsche Lebensmittelgesellschaft (DLG). Sie prüft zweimal im Jahr zahlreiche Produkte auf Geschmack und Zusammensetzung. Je nach erzieltem Ergebnis vergibt sie dann das DLG-Siegel in Gold, Silber oder Bronze. Die DLG testet jedoch ausschließlich in Deutschland hergestellte Rapsöle.

Nährwerte

Rapsöl hat, verglichen mit Sonnenblumen- oder Olivenöl, den geringsten Anteil an gesättigten Fettsäuren. Dafür enthält es viele ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die im Körper nachweislich entzündungshemmend wirken. Rapsöl gilt daher als gesund. Die Zusammensetzung unterscheidet sich bei den verschiedenen Herstellungsverfahren meistens nicht sehr stark.

Rapsöl-Test: Eine Flasche liegt auf einem Fliesenboden.

Sie sehen hier ein Rapsöl von Brändle, welches in eine dunkle Flasche abgefüllt wurde. Das Produkt ist damit vor Lichteinstrahlung geschützt und länger genießbar und gut lagerfähig.

Wie alle Öle enthält Rapsöl viele Kalorien und sollte deshalb sparsam eingesetzt werden.

Gut für Ihre Gesundheit

Rapsöl kann sich positiv auf Ihre Gesundheit auswirken. Die hohe Anzahl an ungesättigten Fettsäuren beeinflusst den Körper positiv und schützt das Herz-Kreislauf-System. Die ebenfalls vorhandenen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren beeinflussen die Gesundheit ebenfalls maßgeblich.

Geschmack

Rapsöl hat einen charakteristischen Eigengeschmack, der von vielen Menschen als eher unangenehm wahrgenommen wird. Dieser ist bei raffinierten Ölen tendenziell geringer ausgeprägt. Er variiert aber auch stark zwischen verschiedenen Marken und deren einzelnen Rapsöl-Produkten. Trotzdem kann der Eigengeschmack des Rapses bei einigen Gerichten als störend wahrgenommen werden. Ist dies der Fall, empfiehlt sich ein Speiseöl mit geringerem Eigengeschmack.

Hitzebeständigkeit

Der niedrige Anteil an gesättigten Fettsäuren sorgt auch dafür, dass Rapsöl nicht sehr hitzebeständig ist. Es zerfällt bei hohen Temperaturen und bildet dann unter Umständen sogar gesundheitsschädliche Stoffe. Durch unterschiedliche Herstellungs- und Verarbeitungstechniken können Hersteller die Hitzebeständigkeit ihrer Rapsöle aber steigern. Diese können Sie dann auch zum Braten oder Frittieren bei hohen Temperaturen nutzen.

Was für unterschiedliche Rapsöle gibt es?

Der wichtigste Unterschied bei verschiedenen Rapsölen ist die Herstellung. Sie wirkt sich unmittelbar auf wichtige Eigenschaften des Speiseöls aus. Dazu gehören Geschmack, Hitzebeständigkeit und Nährstoffgehalt.

Natives und kaltgepresstes Rapsöl

Die Begriffe kaltgepresst und nativ werden oft synonym verwendet, ganz richtig ist das aber nicht. Bei beiden Varianten werden die Rapssamen zur Gewinnung des Rapsöls nicht erhitzt. Dabei bleibt der charakteristische rapsartige Geschmack, der ein wenig an Senf erinnert, erhalten.

Natives Rapsöl dürfen Hersteller anschließend filtern, um Trübstoffe zu entfernen. Dies verleiht dem Rapsöl seine charakteristische honig- bis bernsteinfarbene Nuance. Handelt es sich lediglich um kaltgepresstes Rapsöl, heißt das, dass vor dem Pressen eine Vorbehandlung stattgefunden hat. Die Samen werden beispielsweise geröstet, geschält oder gewaschen, was den typischen Geschmack von Rapsöl etwas abmildert und gefälliger macht.

    Vorteile
  • Intensiver Geschmack
  • Enthalten viele Vitamine sowie ungesättigte Fettsäuren
    Nachteile
  • Höherer Kaufpreis als raffiniertes Rapsöl
  • Native Öle lassen sich nicht stark erhitzen

Bio Planete Rapsöl

Raffiniertes Rapsöl

Für die Herstellung von raffiniertem Rapsöl werden die Samen meistens für den Pressvorgang erwärmt. Die Ölausbeute ist dabei höher, als wenn es kaltgepresst wird. Dadurch ist raffiniertes Rapsöl in der Regel günstiger als natives Öl. Auch die Extraktion des Öls aus den Samen mit Hilfe von Lösungsmitteln ist möglich. Beide Verfahren haben den Nachteil, dass sich auch unerwünschte Begleitstoffe aus dem Raps herauslösen. Diese müssen im Nachhinein herausgefiltert werden. Dabei gehen aber auch Vitamine und Mineralstoffe verloren.

Einige der mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die dem Rapsöl seine gesunde Zusammensetzung verleihen, zersetzen sich während des warmen Pressens und der Raffinierung. Vor allem büßt das Öl dadurch sein charakteristisches Aroma ein. Dies ist je nach persönlichem Geschmack ein Vor- oder Nachteil dieser Rapsöl-Variante ist. Raffiniertes Rapsöl ist weitaus hitzebeständiger als die kaltgepresste Variante. Sie können es daher bedenkenlos zum Kochen, Backen und Braten verwenden.

    Vorteile
  • Günstiger als natives Öl
  • Raffiniertes Rapsöl ist hitzebeständiger und eignet sich besser zum Kochen und Backen
  • Raffinierte Öle sind länger haltbar als native Öle
    Nachteile
  • Vitamine und Mineralstoffe gehen beim Filtern verloren
  • Raffiniertes Rapsöl büßt bei der Raffinierung sein charakteristisches Aroma ein

Rapsöl mit Butteraroma

Eine besondere Rapsölvariante ist die, bei der Hersteller durch das Hinzufügen von Aromen einen sehr butterähnlichen Geschmack erzeugen. Die Produkte sind dann als sogenannte Rapsölzubereitungen erhältlich. Ihre Zusammensetzung im Hinblick auf die enthaltenen Fettsäuren entspricht nach wie vor der von Rapsöl. Sie schmecken und riechen aber wie Butter. Manchmal enthalten sie außerdem noch Farb- und Konservierungsstoffe.

Da Rapsöl mit Butteraroma vegan ist, können Menschen, die tierische Produkte meiden möchten, damit Butter auf ihrem Speiseplan ersetzen. Es eignet sich sowohl zum Kochen, Braten und Backen als auch als Butterersatz auf Brot oder Brötchen. Dafür pinseln Sie es einfach dünn auf.

    Vorteile
  • Ideal für Menschen, die den Geschmack von Butter lieben
  • Für vegane Ernährung geeignet
  • Ideal zum Backen, Kochen und Braten
    Nachteile
  • Höherer Kaufpreis

Welche Rapsöl passt zu mir?

Welches Rapsöl Sie am besten in der Küche verwenden, hängt vor allem von Ihren Vorlieben und Kochgewohnheiten ab. Für die meisten Arten gilt jedoch: Rapsöl gilt als gesund. Dafür sorgt die Zusammensetzung der Fettsäuren aus nur wenig gesättigten Fettsäuren, einer großen Menge an einfach ungesättigter Ölsäure (ähnlich wie Hanföl) und den wertvollen essentiellen Omega-3 Fettsäuren.

Rapsöl ist nicht gesundheitsschädigend

Dass Rapsöl minderwertig sei, ist ein alter Mythos. Der geht darauf zurück, dass das Öl bis Anfang der 70er Jahre viel Erukasäure enthielt. Diese war eher gesundheitsschädigend, ist aus modernen Züchtungen aber mittlerweile vollkommen eliminiert.

Natives Rapsöl für Genießer und Gourmets

Natives Rapsöl sollten Sie nur wählen, wenn Ihnen der charakteristische Eigengeschmack auch zusagt. Ansonsten wird die gesunde Küche mit diesem Öl für Sie eher zur Qual anstatt zum Genuss.

Eine Flasche getestetes Rapsöl steht vor einer roten Palette.

Dieses Rapsöl von Brändle befindet sich in einer Flasche mit praktischem Schraubverschluss.

Wenn Sie das starke Eigenaroma mögen, können Sie natives Rapsöl für Salatdressing und zum Verfeinern von Speisen einsetzen. Achten Sie lediglich darauf, es nicht zu stark zu erhitzen, weil es nicht sehr hitzebeständig ist.

Kaltgepresstes Rapsöl oder Olivenöl für Salate und Co.

Kaltgepresstes Rapsöl eignet sich hervorragend für die kalte Küche. Nutzen Sie es zur Herstellung von Salatdressings, Mayonnaisen oder schmackhaften Brotaufstrichen und Pasteten. Aufgrund des schonenden Herstellungsverfahrens sind in kaltgepresstem Öl noch alle Vitamine, Nährstoffe und essentiellen Fettsäuren vorhanden. Durch die Behandlung vor dem Pressen ist das Aroma aber nicht mehr ganz so intensiv wie beim nativen Rapsöl.

Raffiniertes Rapsöl zum Braten in der gesunden Küche

Am häufigsten zum Einsatz kommt sicherlich raffiniertes Rapsöl. Das liegt vor allem daran, dass es am vielseitigsten ist und auch mit hohen Temperaturen gut zurechtkommt. Sie können es daher uneingeschränkt zum Kochen, Braten und Backen verwenden. Im Vergleich mit kaltgepresstem Rapsöl enthält es zwar etwas weniger Vitamine und hochwertige Omega-3-Fettsäuren. Es gilt aber trotzdem noch als gesund.

Rapsöl mit Buttergeschmack zum Backen und für umweltbewusste Genießer

Rapsöl mit Butteraroma ist einerseits gut geeignet, wenn Sie bei Ihren Backwaren von der gesundheitsfördernden Wirkung des Rapsöls profitieren wollen. Dies können Sie ohne geschmackliche Einbußen zu haben. Andererseits ist es eine gute Alternative zu herkömmlicher Butter.

Es eignet sich auch zum Braten und für alle anderen Fälle, in denen Sie sonst Butter verwenden würden. Im Gegensatz zu dieser ist es jedoch vegan und hat außerdem oft eine bessere CO2-Bilanz. Sowohl bei der Herstellung als auch beim Transport entstehen weniger Treibhausgase, weil Raps in Deutschland angebaut und verarbeitet wird.

Welche Rapsöle sind laut Tests am besten?

Bio Planete Rapsöl

Die Inhaltsstoffe finden sich auf der Verpackungsrückseite.

Bei Rapsöl handelt es sich um ein wichtiges Lebensmittel handelt, das von vielen Menschen konsumiert wird. Daher führt die Stiftung Warentest regelmäßig Rapsöl Tests und Verkostungen durch. Zuletzt 2018 testeten die Experten 13 raffinierte und 10 kaltgepresste Rapsöle von denen 9 sogar nativ waren.

Rapsöl Test der Stiftung Warentest

Bei den raffinierten Ölen liegen die Konkurrenten nah beieinander: Alle erhielten das Testurteil gut. Sie unterscheiden sich nicht in Geruch, Geschmack oder der ernährungsphysiologischen Zusammensetzung.

Die größten Unterschiede ergaben sich noch in den Kategorien Verpackung und Deklaration. Während einige der Öle in Glasflaschen verkauft werden, gibt es andere nur in Plastik verpackt. Beides hat seine Vor- und Nachteile. In den getesteten Ölen, von denen 3 aus Deutschland, der Rest aus anderen EU-Ländern stammten, war kein gentechnisch veränderter Raps nachweisbar.

Bei den kaltgepressten Ölen schnitten 8 der 10 getesteten mit gut ab, 2 bewerteten die Tester mit mangelhaft. Zur Abwertung im Rapsöl Test führte dabei der stichig-modrige Geschmack, der beim Verkosten sehr unangenehm auffiel.

Kaltgepresste Öle sind sehr viel empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen, die sich auf den Geschmack auswirken. Auslöser für unangenehme Nebennoten ist dabei meist eine zu feuchte oder nicht isolierte Lagerung der Rapssamen. Bei 3 weiteren Ölen war der Geschmack nur befriedigend, bei den anderen 5 gut. Keines der kaltgepressten Rapsöle konnte im Geschmackstest ein sehr gut erzielen, weil alle leicht holzig-strohige Noten enthielten.

In den Bereichen Verpackung und Deklaration schnitten alle getesteten kaltgepressten Rapsöle mindestens gut ab. Überraschenderweise fanden die Tester außerdem eine relativ hohe Hitzebeständigkeit. Sie empfehlen aber trotzdem, zum Braten und Kochen eher raffiniertes Rapsöl zu verwenden. Grund dafür ist, dass die wertvollen Vitamine der nativen Öle dabei sowieso verlorengehen. Ihre Testergebnisse für kaltgepresste und native Rapsöle fassen die Tester selbst mit „Der Preis sagt nichts über die Qualität“ zusammen.

Im Rapsöl Test waren auch 3 Rapsöle, die laut Herstellerangaben speziell für die Beikostzubereitung von Säuglingen geeignet sein sollen. In diesem Bereich gelten strengere Werte für Schadstoffe als für Erwachsene. Trotzdem blieben alle insgesamt getesteten Rapsöle auch unter den Grenzwerten für Babynahrung. Eltern können daher auch normale, handelsübliche Ölefür die Ernährung ihrer kleinen Kinder nutzen. Mit speziell ausgewiesenen Rapsölen gehen Sie aber auf Nummer sicher.

Was kosten Rapsöle?

Raffiniertes Rapsöl ist tendenziell etwas günstiger als kaltgepresstes Öl. Das liegt daran, dass bei der Pressung mit Wärme die Ölausbeute höher ist und die Hersteller weniger astreine Samen verwenden. Am teuersten sind tendenziell native Rapsöle. Hier ist jeder Fehler bei der Ernte und Lagerung auch im Öl zu schmecken. Daher verwenden die Hersteller nur wirklich hochwertigen Raps.

Die günstigsten raffinierten Rapsöle erhalten Sie bereits für unter 1 €/l im Angebot. Für diesen Preis müssen Sie aber in der Regel Abstriche bei der Verpackung machen: Die Öle sind nur in dünne Plastikflaschen abgepackt, was sie eher schlecht vor Umwelteinflüssen schützt. Auch das Dosieren aus den großen Öffnungen ist oft schwierig und der Schadstoffgehalt tendenziell etwas höher.

Hochwertigere raffinierte Rapsöle kosten 3 bis 5 €/l. Für diesen Preis erhalten Sie Rapsöl, das ausschließlich aus Deutschland oder Österreich stammt und etwas besser verpackt ist. Möchten Sie Bio-Rapsöl kaufen, müssen Sie 8 bis 15 €/l ausgeben. Diese Öle sind dann oft speziell für die Zubereitung von Babynahrung zugelassen und unterliegen strengeren Grenzwerten in Bezug auf Schadstoffe.

Kaltgepresstes Rapsöl erhalten Sie ab ca. 3 €/l. In dieser Preisklasse bewegt sich sogar das Öl, das Stiftung Warentest 2018 zum Testsieger kürte. Letztendlich entscheidet bei den nativen Rapsölen aber auch Ihr persönlicher Geschmack, welche der Marken Ihnen am besten mundet.

Kaltgepresstes Rapsöl in Bio-Qualität ist bereits für 4 bis 5 €/l im Angebot. Es ist also nur unwesentlich teurer als natives Rapsöl aus konventioneller Landwirtschaft. Spezielle Rapsöle mit Buttergeschmack sind etwas teurer und kosten 8 bis 15 €/l.

Wie lautet das Fazit für Rapsöle?

Egal, ob kaltgepresstes oder raffiniertes Rapsöl – beide Varianten gelten aufgrund Ihres Fettsäureprofils als vorteilhaft für die Gesundheit. Dank unseres Kaufratgebers wissen Sie jetzt, wo die Stärken der einzelnen Varianten liegen. Schlagen Sie also gleich zu und kochen Sie in Zukunft noch vollwertiger.

Zu Ihrer Übersicht haben wir an dieser Stelle nochmal die wichtigsten Informationen der Beratung für Sie zusammengefasst:

  • Raffiniertes Rapsöl ist geschmacksneutral und eignet sich hervorragend zum Kochen und Braten
  • Da es keine Geschmacks- oder Qualitätsunterschiede gibt, können Sie bei raffiniertem Rapsöl zur günstigen Variante für etwa 1 €/l greifen
  • Native Rapsöle nutzen Sie am besten für Salate, Mayonnaisen und andere kalte Speisen. Hier kommt der Eigengeschmack stärker zur Geltung
  • Rapsölzubereitungen mit Buttergeschmack eignen sich bestens zum Backen oder als veganer Butterersatz. Sie sind wie Bio-Öle für etwa 5 €/l zu bekommen
  • Biologisch hergestellte Rapsöle sind etwas teurer, eignen sich aber durch den geringeren Schadstoffgehalt auch für die Herstellung von Babynahrung

Wissen Sie nun, mit welchem Rapsöl Sie zukünftig kochen möchten? Dann suchen Sie sich aus der Auswahl an empfehlenswerten Ölen Ihren persönlichen Testsieger aus.

Im Video vorgestellt: Rapsöl

In diesem spannenden Video erfährst Sie alles über die gesundheitlichen Vorzüge von Rapsöl! Begleiten Sie Dr. Fischer vom SWR auf eine Reise in die Welt der gesunden Öle und entdecken Sie, warum Rapsöl eine wertvolle Ergänzung in Ihrer Ernährung sein kann. Lernen Sie mehr über seine Inhaltsstoffe, Vorteile und wie Sie es am besten verwenden können. Lassen Sie sich von den Expertentipps inspirieren und erfahren Sie, wie Sie von den einzigartigen gesundheitlichen Eigenschaften des Rapsöls profitieren können. Verpassen Sie dieses informative Video nicht und werden Sie zum Gesundheitsexperten in Ihrer Küche!