Ratgeberübersicht
  1. Was für unterschiedliche Raclettes gibt es?
  2. Wie erkenne ich gute Raclettes?
  3. Welche Raclettes sind laut Tests am besten?
  4. Was kosten Raclettes?
  5. Wie lautet das Fazit für Raclettes?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Raclette-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Es gibt zwei Arten, Raclette zuzubereiten: den klassischen Raclette-Ofen und den Raclette-Grill. Raclette-Grills sind die hierzulande beliebteste Art der Zubereitung und eignen sich am besten für den Genuss im Kreis von Familie und Freunden.
  • Raclette-Grills gibt es mit Grillplatten aus Metall oder Stein. Für die meisten sind Metallgrills praktischer. Wer öfter Raclette isst, kann über einen Steingrill oder ein Kombi-Modell mit zwei Platten nachdenken.
  • Für einen soliden Raclette-Grill zur gelegentlichen Nutzung sollten Sie mit 50 bis 100€ rechnen. Günstigere Modelle sind oft kleiner oder weniger hochwertiger. Für mehr als 100€ bekommen Sie hochwertige Raclettes.

raclette-test-grill

Das ursprünglich aus der Schweiz stammende Raclette erfreut sich auch in Deutschland anhaltender Beliebtheit. Ähnlich wie beim Fondue geht es dabei nicht nur ums Essen, sondern vor allem ums gemütliche Beisammensein. So ist der Käsegenuss in geselliger Runde vor allem zu Silvester ein echter Dauerbrenner.

Wenn Sie zum nächsten Jahreswechsel auch Ihre Freunde und Verwandten zu einer Runde Raclette bei sich einladen wollen, denken Sie vielleicht über die Anschaffung eines entsprechenden Geräts nach.

Frontansicht eines Raclettes mit Bedienknöpfen im Test.

Beim Raclette sollte sich die Temperatur variabel einstellen lassen, wie hier bei einem Raclette von Severin zu sehen.

In unserer Kaufberatung zum Raclette-Vergleich 2025 von WELT.de erklären wir Ihnen den Unterschied zwischen Raclette-Grills und Raclette-Öfen, zwischen Grillsteinen und Metallplatten und für wen es sich lohnt, für ein Raclette etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

1. Was für unterschiedliche Raclettes gibt es?

Es gibt im Wesentlichen zwei Arten von Raclettes: den klassischen Raclette-Ofen und den hierzulande weitaus mehr beliebten Raclette-Tischgrill. Die beiden Typen von Raclettes unterscheiden sich erheblich und sind auf ganz verschiedene Zubereitungsarten ausgelegt.

Woher kommt das Raclette?

Das Raclette kommt ursprünglich aus dem Konton Wallis im äußersten Südwesten der Schweiz. Dort ist die Tradition schon seit Jahrhunderten belegt und gilt als Nationalgericht. Der Name leitet sich vom französischen Wort racler ab, was “schaben” bedeutet.

Der Raclette-Ofen ist die ursprüngliche Schweizer Variante. Er besteht nur aus einer Halterung, wo ein halber Käselaib befestigt wird, und einer schmalen Heizplatte. Der Käse wird so langsam geschmolzen und kann dann abgeschabt werden.

Neben dem Käse lässt sich im Raclette-Ofen nichts garen, denn das ist auch gar nicht vorgesehen. Bei der klassischen Schweizer Variante werden zum frisch geschmolzenen Käse Pellkartoffeln, saure Gurken und Essigzwiebeln gereicht.

Der Grill ist die hierzulande bekannteste Variante des Raclettes. Er besteht aus zwei Etagen. Oben befindet sich eine Grillplatte aus Stein oder Metall, auf der Fleisch, Fisch, Gemüse oder Pilze gegart werden können. Unten befindet sich eine Ablage für kleine Pfännchen, die nach Gusto mit verschiedenen Zutaten und Käse befüllt werden. Der Käse wird durch die Hitze des Grills gegart und geschmolzen.

raclette-kartoffeln-gurken

Das klassische Schweizer Raclette hat ein klar definiertes Rezept: Zum Käse werden Pellkartoffeln, saure Gurken und Essigzwiebeln gereicht.

In Deutschland denkt man beim Wort Raclette vor allem an den Tischgrill. Der dürfte auch für die meisten die passendere Variante sein. Durch die verschiedenen Pfännchen können mehrere Leute gleichzeitig essen, und die Grillplatte ermöglicht es, zwischendurch Dinge zu braten und so die Auswahl zu erhöhen. Wer allerdings das klassischer Schweizer Raclette probieren möchte, kommt am Ofen nicht vorbei.

Neben dem Raclette ist das Fondue ebenso ein Schweizer Exportschlager, der sich in der Winterzeit großer Beliebtheit erfreut. Wer sich zwischen den beiden nicht entscheiden kann, für den gibt es mittlerweile auch Raclette-Fondue-Kombis, wo sich ein Fonduetopf inmitten einer Grillplatte befindet, sodass man alle Zubereitungsarten parallel genießen kann.

Gerät Merkmale
Raclette-Ofenraclette-käse
  • Original aus der Schweiz
  • Käselaib wird langsam geschmolzen und dann abgeschabt
  • andere Gerichte, Beilagen etc. müssen separat zubereitet werden
  • nur eine Person kann den Ofen bedienen
Raclette-Grill

raclette-beilagen

  • in Deutschland beliebte Variante
  • Raclette-Käse wird zusammen mit anderen Zutaten in kleinen Pfännchen geschmolzen
  • auf der Grillfläche können andere Gerichte zubereitet werden
  • mehrere Personen können gleichzeitig essen

2. Wie erkenne ich gute Raclettes?

Für die meisten wird also der Raclette-Tischgrill die beste Wahl sein, um Käse und Beilagen in gemütlicher Runde zu genießen. Aber auch zwischen den Grills gibt es Unterschiede hinsichtlich Größe, Gewicht und Material. Welches Modell am besten geeignet ist, hängt davon ab, in welcher Runde Sie das Raclette genießen wollen.

2.1. Stein vs. Metall

Raclettes unterscheiden sich nach der Art der Grillfläche. Diese ist entweder aus Stein oder Metall. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Detailansicht eines Severin Raclettes im Test.

Im Vergleich lassen sich Grillflächen aus Stein und Metall unterscheiden. Dieses Modell von Severin besitzt eine schnell aufheizbare Metall-Grillfäche.

Platten aus Metall werden schneller heiß, eignen sich also besser für ungeduldige Esser. Außerdem sind sie leichter und somit besser zu transportieren.

Steinplatten hingegen brauchen länger, um warm zu werden, speichern die Hitze dann aber auch länger und verteilen sie gleichmäßig, sodass alle Stellen auf der Platte gleich viel Hitze abbekommen. Das kann aber auch zum Risiko werden. Gerade wenn Kinder am Tisch sitzen, sollte man darauf achten, dass sie die Steinplatte nicht anfassen, weil sie noch lange nach dem Essen heiß sein kann.

Darüber hinaus sind Modelle mit Stein tendenziell etwas teurer. Der Aufpreis hält sich aber in Grenzen.

Die Wahl der Platte richtet sich also nach Ihren Essgewohnheiten: wollen Sie recht schnell etwas im Mund haben, bietet sich die Metallplatte an. Sitzen Sie gerne stundenlang am Esstisch, ist die Steinplatte die bessere Wahl. Und wenn Sie sich nicht entscheiden können, gibt es auch Kombi-Modelle mit zwei Platten, einer aus Stein und einer aus Metall.

Hier haben wir noch einmal die Vor- und Nachteile eines Raclettes mit Steinplatte für Sie zusammengefasst:

    Vorteile
  • Hitze hält sehr lange an
  • Gleichmäßige Verteilung der Wärme auf der Grillfläche
  • Hitze bleibt noch nach Ausschalten des Grills
  • Andere Speisen, wie Pizzen, können auch darauf zubereitet werden
    Nachteile
  • Platte braucht länger zum Warmwerden
  • Leicht teurer als Metallplatten
  • Größeres Gewicht

2.2. Gewicht und Maße: Für 4 bis 8 Personen

Raclette-Grills unterscheiden sich in ihrer Größe, abhängig von der Anzahl der Pfännchen, die in ihnen Platz finden, sowie der Anzahl der Grillflächen. Mini-Raclettes bekommen nur zwei Pfännchen unter, sind also sehr klein und gut zu verstauen und bieten sich für ein romantisches Dinner an. Die meisten Raclettes bieten allerdings Platz für mindestens 4 Pfannen. Am beliebtesten sind Raclettes für 6 Personen oder für 8 Personen.

Die klassischen Raclettes für 8 Personen liegen in einer Größenordnung von ca. 50 x 25 x 10 cm. Das jeweilige Gewicht ist abhängig vom Material der Grillplatte. Je nachdem, ob das Raclette aus Gusseisen oder Stein besteht, wiegen 8-Pfannen-Modelle zwischen 5 kg und 10 kg.

Große Raclettes haben manchmal eine weitere Ebene, wo man nicht genutzte Pfannen zwischenlagern kann. Es gibt auch Raclettes mit Abzug, wo eine oben angebrachte Dunstabzugshaube verhindert, dass die Dämpfe vom Grillen sich in der Wohnung verteilen. Solche Modelle sind dann entsprechend höher.

2.3. Leistung

Verschiedene Modelle unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistung. Auch hier kommt es auf die individuellen Bedürfnisse an.

Für kleine Geräte mit vier oder gar nur zwei Pfannen reichen 800 Watt in der Regel aus. Bei den größeren Modellen sollten es aber schon 1500 Watt sein. Die leistungsfähigsten Geräte sind Raclettes mit 2000 Watt, bei denen man nie lange auf sein fertiges Essen warten muss.

2.4. Reinigung

Die Grillplatte lässt sich meist herausnehmen und so unkompliziert reinigen. Bei Metallplatten ist auf eine behutsame Reinigung zu achten, damit die Beschichtung nicht beschädigt wird.

Ein getestetes Raclette steht auf weißer Fläche, von oben betrachtet.

Im Vergleich als besonders praktisch eingestuft werden Kombigeräte. Dieses Produkt von Severin kann als Raclette und Fondue verwendet werden.

Bei den Pfännchen sollte man sich im Voraus informieren, ob sie spülmaschinentauglich sind – so spart man sich noch mehr Zeit bei der Reinigung.

Einige Modelle kommen mit Spachteln aus Holz. Diese sind in der Reinigung aufwendiger, sehen dafür umso besser aus und schonen die Beschichtung der Pfannen, sodass diese länger nutzbar bleiben.

Achtung: Bei Raclettes mit Steinplatte sollten Sie den Stein nicht zu intensiv mit Wasser behandeln und niemals in ein Wasserbad legen. Er kann sich sonst mit Wasser vollsaugen und im Laufe der Zeit porös und damit unbrauchbar werden.

3. Welche Raclettes sind laut Tests am besten?

Die Stiftung Warentest hat zuletzt im Jahr 2019 einen Raclette-Test durchgeführt. Im Dezember 2020 hat DER SPIEGEL in einem Raclette-Grill-Test verschiedene Modelle unter die Lupe genommen. Wir haben uns bei WELT.de die Ergebnisse der Tests ausführlich angeschaut und ausgewertet.

3.1. Raclette-Grill-Test der Stiftung Warentest

Im Raclette-Test 2019 hat die Stiftung Warentest 12 elektrische Raclettes getestet. Die Geräte liegen im Preisbereich von 40 Euro bis 380 Euro. Unter den getesteten Raclette-Geräten finden sich Modelle von WMF, Tefal, Severin und Clatronic. Testkriterien waren unter anderem das Ergebnis beim Raclettieren und Grillen, sowie die Handhabung, Sicherheit und Langlebigkeit.

Das Fazit der Stiftung Warentest: “Alle Geräte bringen den Käse zum Schmelzen – grillen können aber nur wenige gut“. Testsieger im Raclette-Grill-Test der Stiftung Warentest wurde das Rommelsbacher Raclette Set RC 1600 mit der Gesamtnote 1,7. Insbesondere die Langlebigkeit und die Sicherheit loben die Tester.

Ein Preis-Leistungs-Tipp ist das Modell 6435 von Cloer. Im Raclette Test der Stiftung Warentest erreicht das Gerät die Gesamtnote 2,3. Mit einem mittleren Onlinepreis von nur 56 Euro ist der Raclette-Grill aber deutlich günstiger als besser bewertete Modelle.

Nicht überzeugen konnte Raclette Test das Modell RG 1211 G von Real Alaska. Mit einer Gesamtnote von 3,5 ist es das mit Abstand am schlechtesten bewertete Gerät. Mit einem Preis von rund 40 Euro ist es jedoch auch das günstigste Raclette-Gerät im Test der Stiftung Warentest.

Reparieren fast unmöglich: Die Stiftung Warentest kritisiert bei einem Großteil der Geräte, dass Reparieren fast unmöglich ist. Die Raclette-Grills müssen im Müll landen, sobald sie nicht mehr funktionieren. Das Gehäuse zu öffnen, das Netzkabel auszutauschen oder das Heizelement auszuwechseln ist häufig nicht möglich.

3.2. Raclette-Grill Test vom SPIEGEL

DER SPIEGEL hat im Jahr 2020 5 Raclette-Grills getestet. Testsieger wurde ebenso wie bei der Stiftung Warentest ein Modell von Rommelsbacher. Der Rommelsbacher Raclette Grill RCS 1350 überzeugte insbesondere aufgrund des gleichmäßigen Grillergebnisses.

4. Was kosten Raclettes?

Wie bei anderen Produkten auch gibt es bei Raclettes eine recht große Preisspanne. Umso tiefer man beim Kauf in die Tasche greift, desto bessere Qualität und Ausstattung kann man erwarten. Der Preis hängt auch von der Marke ab. Zu den bekanntesten Herstellern von Raclette-Geräten zählen:

  • WMF
  • Tefal
  • Rommelsbacher
  • Stöckli
  • Severin
  • Spring
  • TTM
  • Klamer
raclette-pfännchen

Pfannen aus Gusseisen werden normalerweise zum Raclette-Set mitgeliefert, können aber auch extra nachgekauft werden. Achten Sie auf einen wärmeisolierenden Griff.

4.1. Günstige Geräte: Ab 25 Euro

Die günstigsten Geräte gibt es bereits ab ca. 25 Euro. Besonders kleine Raclettes für zwei oder vier Personen sind für vergleichsweise wenig Geld zu haben. Aber auch der Cleartronic Raclette Grill RG 3517, der Platz für 8 Pfannen bietet, findet sich zum Beispiel in diesem Preissegment. Dieser Raclette-Grill mit Metallplatte besitzt weniger Leistungsfähigkeit als teurere Modelle. Für den gelegentlichen Genuss sind solche günstigen Raclettes jedoch völlig ausreichend.

4.2. Mittelpreisige Modelle: 50 bis 100 Euro

Die Geschichte von WMF

Der erste Vorläufer der Württembergischen Metallwarenfabrik, kurz WMF, entstand bereits 1853. 1880 bildete sich dann durch eine Fusion das Unternehmen in seiner heutigen Form. Schon früh gehörte unter anderem Kochgeschirr zu den wichtigsten Warengruppen, die am Firmensitz in Geislingen an der Steige hergestellt wurden. Der Aufstieg zur großen und prestigeträchtigen Marke gelang WMF jedoch erst in den 1950er und 60er-Jahren mit schlichten, aber gleichzeitig funktionalen Produkten.

Viele Raclettes rangieren im Bereich von 50 bis 100 Euro. In diesem Preissegment können Sie sich sicher sein, ein qualitativ hochwertiges Gerät zu bekommen. Unser Preis-Leistungs-Sieger WMF Lono, ein Raclette für 4 Personen, befindet sich zum Beispiel in dieser Kategorie. Die meisten gelegentlichen Raclette-Genießer werden mit einem solchen Modell zufrieden sein.

Das WMF Raclette verfügt über eine Grillplatte, auf der Sie Fleisch und Gemüse zubereiten oder Ihre Pfännchen und andere Speisen warmhalten können. Insgesamt ist es als Familienraclette gedacht und auch groß genug für Besucher oder eine kleine Feier.

4.3. Hochpreisige Raclette-Grills: 100 bis 200 Euro

Die besten Raclettes kosten ca. 100 bis 180 Euro. Solche Geräte können meist mit einer starken Leistung, hochwertigen Materialien und extra Features überzeigen. So eignet sich das Stöckli 0028.72 auch zum Zubereiten von Minipizzen. Auch Kombi-Geräte, die einen Stein und eine Metallplatte besitzen oder gar Raclette-Fondue-Kombis finden sich meist im höheren Preissegment. Für die meisten werden diese Extras nicht nötig sein, für echte Raclette-Fans kann sich die Anschaffung eines hochwertigen Geräts aber durchaus lohnen.

4.4. Raclette-Öfen: Bis zu 270 Euro

Wer doch die klassische Schweizer Variante ausprobieren möchte, muss für einen Raclette-Ofen meist etwas mehr ausgeben. Modelle wie der TTM Party-Raclette-Ofen bewegen sich je nach Ausstattung in einer Preisspanne von ca. 150 und 270 Euro.

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Es gibt auch Mini-Raclettes ohne Pfannen, die nur zum Schmelzen des Käses gedacht sind. Für einen ganzen Raclette-Abend eignet sich das eher nicht, für ein Dinner zu zweit kann es aber nett sein.

5. Wie lautet das Fazit für Raclettes?

Wenn Sie überlegen, sich ein Raclette zu kaufen, können einige Fragen helfen, um Ihre Kaufentscheidung leichter zu machen.

  • Möchten Sie lieber einen Raclette-Grill oder einen Raclette-Ofen? Ersterer ist beliebter, letzterer die originale Variante des Raclettes.
  • Für wie viele Personen soll ihr Raclette ausgelegt sein? Die meisten Modelle bieten Platz für 8 Pfannen – ideal für Abendessen mit Freunden und Familie.
  • Werden Sie ihr Raclette öfter verwenden, oder eher gelegentlich? Für die gelegentliche Raclette-Runde zu Silvester reicht ein Modell für 50 bis 100 Euro in der Regel völlig aus. Als echter Raclette-Fan kann sich ein höherpreisiges Gerät mit zusätzlichen Funktionen aber lohnen.

Wenn Sie diese Fragen beantwortet haben, finden Sie auf WELT.de sicher schnell das beste Raclette für Ihre Bedürfnisse. Damit steht dem gemeinsamen Schlemmen zur nächsten Feier nichts mehr im Wege.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Raclette-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Abschließend haben wir noch einige Fragen zusammengestellt, die Kunden im Zusammenhang mit Raclettes oft stellen.

6.1. Welcher Käse eignet sich für Raclette?

Im Original gehört zu dem Gericht der namensgebende Raclette-Käse. Dieser zeichnet sich durch einen hohen Fettgehalt aus, wodurch er beim Schmelzen wenig Flüssigkeit verliert. Er hat außerdem ein kräftiges Aroma und einen starken Eigengeruch, was man mögen muss.

Grundsätzlich lässt sich aber jeder Käse für Raclette verwenden. Lassen Sie sich also ruhig ganz von Ihren Vorlieben leiten – egal ob Gouda, Cheddar oder Gorgonzola. Oder reichen Sie mehrere verschiedene Käsesorten. Das Kombinieren verschiedener Speisen ist ohnehin einer der Vorteile beim Raclette-Essen.

Was die Menge anbetrifft, empfiehlt es sich übrigens, mit 200 bis 250g Käse pro Person zu rechnen.

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6.2. Welche Zutaten braucht man für ein Raclette?

Auch hier gilt wieder: Erlaubt ist, was schmeckt. Das schöne am Raclette ist, dass der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, wenn es um die Zusammenstellung der Zutaten geht.

Für die meisten ist Fleisch auf dem Grill obligatorisch. Bestenfalls nimmt man Fleischstücke, die schnell garen, wie Minutensteaks, damit man nicht allzu lange auf sein fertiges Fleisch warten muss. Auch Wurst bietet sich an. Rechnen Sie mit etwa 150g Fleisch pro Person.

Als Beilagen machen sich Pellkartoffeln gut – die erinnern schließlich an das ursprüngliche Walliser Gericht. Verschiedenste Sorten Gemüse oder gar Obst runden die Zusammenstellung ab. Als Alternativen zum Fleisch kommen außerdem Fisch, Meeresfrüchte oder Fleischersatzprodukte in Betracht.

Hier noch einmal empfohlene Mengenangaben für ein Raclette:

Zutat Empfohlene Menge pro Person
Käse 200-250g
Fleisch 120-250g
Kartoffeln 200g
Gemüse 150-200g
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6.3. Was gehört zur Ausstattung eines Raclette-Grills dazu?

Neben dem Gerät selbst werden immer auch die Raclette-Pfannen mitgeliefert. Dazu kommen normalerweise kleine Spachtel aus Holz oder Metall, mit denen sich der Inhalt der Pfanne gut herauslösen lässt. Sollten Ihnen irgendwann die Raclette-Pfännchen abhanden kommen oder kaputtgehen, sind diese auch separat zum Verkauf erhältlich.

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6.4. Was muss ich bei der Reinigung meines Raclette-Geräts beachten?

Lassen Sie die Grillfläche zunächst auskühlen. Besonders Grillsteine bleiben noch sehr lange heiß, sodass es gefährlich ist, sie mit der Hand anzufassen.

Steinplatten lassen sich recht unkompliziert von Hand abspülen. Bei Metallplatten sollten sie darauf achten, sie nicht mit der rauen Seite des Schwammes zu schrubben, da die Beschichtung sonst beschädigt werden könnte.

Die Raclette-Pfannen und die dazugehörigen Spachtel lassen sich von Hand oder oft auch in der Spülmaschine reinigen. Achten Sie darauf, spülmaschinentaugliche Modelle zu kaufen, wenn Sie sich den Reinigungsaufwand ersparen wollen.

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6.5. Welche Getränke eignen sich zu einem Raclette-Abend?

Der Klassiker zu Raclette und Fondue ist Wein. Besonders Weißwein ergänzt den aromatischen Geschmack des Käse gut. Da Raclette vor allem in der kalten Jahreszeit um Weihnachten und Silvester herum serviert wird, eignet sich Glühwein hervorragend.

Wer nicht trinken will, greift am besten zum Tee seiner Wahl. Nur vom Wasser sollte man am Raclette-Abend ausnahmsweise mal Abstand nehmen. In Kombination mit dem fettigen Käse sorgt das nämlich dafür, dass einem der Magen besonders schwer wird.

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Im Video vorgestellt: Raclette

In diesem Video-Clip werden drei beliebte Raclette-Geräte verglichen: der Severin Raclette-Grill, der Tefal Raclette-Grill und der WMF LONO Raclette-Grill. Wir werden uns die Vor- und Nachteile jedes Geräts ansehen und uns schlussendlich für das WMF LONO Raclette-Grillgerät entscheiden. Erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um sich das perfekte Raclette-Gerät für Ihren nächsten Abend mit Freunden oder Familie auszusuchen!