Hersteller wie Stahlwerk, Stamos, PARKSIDE oder Weldinger bieten zahlreiche Modelle in unterschiedlichen Ausführungen an. Wenn Sie Stahl schneiden und metallische Werkstoffe verarbeiten möchten, kann die Funktion eines Plasmabrenners eine große Hilfe sein. Nachstehend erfahren Sie, welche Kriterien beim Kauf eines neuen Plasmaschneiders relevant sind.
Netzspannung: 230 oder 400 V
Damit das Gerät die gewünschte Leistung liefern kann, müssen Netzspannung und Eingangsstrom passen. In der Regel haben Sie die Wahl zwischen 230 oder 40 V (Volt). Für Privatanwender genügt in der Regel ein Schneider mit 230 V. Bei 400-V-Exemplaren ist ein Starkstromanschluss oder ein Starkstromgenerator erforderlich.
Eingangsstrom: 16 A sind normal
Der Begriff Eingangsstrom bezeichnet den Strom, den das Gerät aus der Steckdose bezieht. In privaten Wohnhäusern liegt die Stromstärke normalerweise bei 16 A (Ampere), 230-V-Geräte kommen damit problemlos aus. Falls der Eingangsstrom bei mehr als 16 A liegt, ist eine höhere Absicherung erforderlich.
Gewicht: Ca. 9 bis 40 kg
Je nach Ausführung kann das Gewicht eines Plasmaschneiders bei etwa 9 bis 40 kg liegen. Für mobile Einsätze sollte das Gewicht möglichst nicht zu hoch sein, damit eine komfortable Handhabung möglich ist. Wenn Sie den Schneider überwiegend stationär nutzen, ist das Gewicht hingegen eher zweitrangig.
Kompressor: Luftdurchfluss ist entscheidend
Falls Sie für den Einsatz des Plasmaschneiders einen separaten Kompressor kaufen müssen, sollten Sie darauf achten, dass beide Geräte kompatibel sind. Stellen Sie daher unbedingt fest, wie viel Druckluft erforderlich ist, und wählen Sie einen kompatiblen Kompressor aus.
Meist deklarieren die Hersteller den erforderlichen Wert als Luftdurchfluss, effektive Liefermenge oder Ausgabeleistung. Es gibt zwar Modelle mit integrierten Kompressoren, diese sind jedoch nur vereinzelt zu finden und zudem häufig auch teurer als die klassischen Schneider.
Regelbereich: Ca. 40 bis 120 A oder mehr
Mit welcher maximalen Schnittstärke Sie rechnen können, hängt vom individuellen Regelbereich des Plasmaschneiders ab. Diesen Wert geben die Hersteller in Ampere an. Bei einem Maximalwert von rund 40 bis 50 Ampere eignet sich beispielsweise für eine Materialdicke von etwa 10 bis 15 mm. Mit 100 bis 120 Ampere lassen sich sogar 30 bis 35 mm bewältigen.
Inverter-Technologie: Gleichstrom zu Wechselstrom
Der Inverter (Wechselrichter) wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um. Letzteren benötigt der Plasmaschneidbrenner, um einen Lichtbogen zu erzeugen. Bei Geräten ohne Inverter ist dazu ein externer Transformator erforderlich. Diese Notwendigkeit entfällt bei der Inverter-Technologie und Sie profitieren von besserer Flexibilität und Mobilität sowie von einem geringeren Stromverbrauch.