Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Pizzastein?
  2. Was für unterschiedliche Pizzastein gibt es?
  3. Welche Pizzastein passt zu mir?
  4. Welche Pizzastein sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Pizzastein?
  6. Wie lautet das Fazit für Pizzastein?

Ein eigener Pizzastein erleichtert die Zubereitung von Pizzen im eigenen Ofen deutlich. Ein wunderbar krosser Boden, eine einheitliche Bräune und ein perfekt erhitzter Belag sind die Dinge, die eine Pizza in einer Pizzeria von einer selbst hergestellten Pizza unterscheiden. Setzen Sie jedoch einen Pizzastein ein, werden diese Unterschiede kaum noch spürbar.

Neben dem Material spielen bei einem Pizzastein auch dessen Größe und vor allem dessen Dicke eine wichtige Rolle. Auch der Einsatzbereich des Pizzasteins sollte klar definiert sein, da Sie einen solchen Stein sowohl im Ofen als auch imHolzkohle- oder Gasgrill einsetzen können. Im Optimalfall können Sie Ihren neuen Stein sowohl im Ofen als auch auf dem Grill nutzen. Daher spielt die Frage, ob der Pizzastein rund oder eckig sein soll, durchaus eine wichtige Rolle.

Wie erkenne ich gute Pizzastein?

Wenn Sie sich für einen eigenen Pizzastein entscheiden möchten, spielen verschiedene Kriterien beim Kauf eine wichtige Rolle. Es gibt einige Faktoren, auf die Sie auf jeden Fall achten sollten, und verschiedene Varianten im Angebot. Wichtig ist, dass Sie auf folgende Dinge vor dem Kauf achten.

Pizzastein im Test: Auf einem Stein liegt ein Pizzaschneider und ein Buch

Hier sehen wir einen Pizza-Divertimento-Pizzastein, zu dessen Lieferumfang auch ein Rezeptbuch und ein Pizzaschneider gehören.

Das Material der Pizzasteine: Schamott, Speckstein, Cordierit oder Keramik

Hersteller nutzen für Pizzasteine unterschiedliche Materialien. Wählen können Sie zwischen Schamott, Speckstein, Cordierit, Keramik und verschiedenen anderen Natursteinen. Die Eigenschaften des Materials bestimmen unter anderem das Endergebnis Ihrer Pizzen. Aus diesem Grund sollten Sie das Material passend zu Ihrem individuellen Bedarf auswählen.

Die Dicke des Pizzasteins: Größere Dicke für Familien

Die richtige Dicke lässt sich nicht so einfach bestimmen. Grundsätzlich steigert die Dicke des Steins dessen Fähigkeit der Temperaturspeicherung, verlängert aber auch die Aufheizdauer deutlich. Machen Sie regelmäßig viele Pizzen hintereinander, ist eine größere Dicke besonders wichtig.

Die Form der verschiedenen Pizzasteine: Rund für den Kugelgrill, eckig für den Backofen

Die Form spielt eine wichtige Rolle. Ist der Stein eckig, passt dieser sehr gut in den Backofen oder den Gasgrill. Ein runder Stein hingegen ist optimal für Kugelgrills geeignet, da so die Luft frei um den Stein zirkulieren kann. Achten Sie beim Grillen darauf, dass die Form so zu Ihrem Grill passt, dass der Stein im Optimalfall keine direkte Hitze erhält.

Das Zubehör im Paket: Pizzaschneider

Viele Pizzasteine bieten die Hersteller direkt mit Zubehör an. Vor allem der Pizzaschieber ist ein wichtiges Zubehör für die Nutzung eines Pizzasteins. Denn da Sie ohne Backpapier arbeiten, müssen Sie die noch rohe Pizza auf den Stein befördern.

Was für unterschiedliche Pizzastein gibt es?

Sie können zwischen verschiedenen Materialien und verschiedenen Formen wählen. Je nach Variante profitieren Sie von unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.

Pizzasteine aus Schamott

Die aus Quarzsand hergestellten Schamottsteine sind ein insgesamt sehr beliebtes Material für Pizzasteine, da sie vergleichsweise preiswert sind. Zudem ist Schamott bekannt dafür, eine hohe Wärmespeicherfähigkeit zu besitzen.

    Vorteile
  • Halten die Wärme sehr gut
  • Sind günstig in der Anschaffung
  • Sind in vielen Formen erhältlich
    Nachteile
  • Die Schamottsteine verschmutzen optisch sehr schnell
  • Das Vorheizen dauert entsprechend lange
  • Die Steine haben ein hohes Eigengewicht

Pizzasteine aus Speckstein

Pizzasteine aus Speckstein sind aufgrund der Materialeigenschaften sehr beliebt, allerdings auch deutlich teurer. Speckstein wird oft beim Bau von professionellen Steinöfen verwendet und ist in sehr vielen Formen und Dicken erhältlich.

    Vorteile
  • Sie halten die Hitze sehr gut
  • Sie geben die Wärme gleichmäßig ab
  • Sie sind in vielen Formen und Dicken erhältlich
    Nachteile
  • Sie sind relativ teuer
  • Sie haben eine lange Vorheizphase

Pizzasteine aus Cordierit

Cordierit ist ein Material, welches alle Hersteller als Rohstoff bei der Herstellung von Keramik einsetzen. Dabei stellen die Anbieter die Pizzasteine aus diesem Material entweder in Naturoptik oder emailliert her.

    Vorteile
  • Sehr kurze Aufheizphase
  • Sind in vielen Formen und Größen erhältlich
  • In der glasierten Variante sehr einfach zu reinigen
    Nachteile
  • Sehr teuer in der Anschaffung
  • Mittelmäßige Wärmehaltung

Pizzasteine aus Keramik

Mittlerweile bieten viele Hersteller Pizzasteine aus Keramik an, da Keramik vergleichsweise leicht ist. Zudem erhitzen die Pizzasteine schneller und die Pizzen können schon nach kurzer Zeit genossen werden.

    Vorteile
  • Sie lassen sich in kürzester Zeit aufheizen
  • Sie sind sehr leicht
  • Sie lassen sich gut und einfach reinigen und säubern
    Nachteile
  • Ein vergleichsweise hoher Preis
  • Der Stein hält die hohe Temperatur nicht lange

Welche Pizzastein passt zu mir?

Es ist besonders wichtig, dass Sie den Pizzastein passend zu Ihrem Bedarf auswählen. Je nach Einsatzgebiet und auch abhängig von der Menge der Pizzen, die Sie zubereiten möchten, kommen unterschiedliche Varianten infrage.

Runde Pizzasteine für Vielgriller

Wenn Sie einen eigenen Kugelgrill oder einen ähnlichen Grill mit Deckel Ihr Eigen nennen, sollten Sie nach Möglichkeit einen runden Pizzastein wählen. Nicht nur, weil dieser besser auf den Grillrost passt, sondern weil auch die Luftzirkulation im Innern des Grills gewahrt bleiben muss. Zudem können Sie so leichter Brennmaterial nachfüllen und für die richtige Temperatur sorgen.

Achten Sie vor allem auf eine gute Dicke des Pizzasteins, da dieser sich in einem Grill sehr schnell und stark aufheizt. Je dicker der Stein, desto länger benötigt dieser zwar zum Aufheizen, desto geringer ist allerdings die Gefahr, dass der Pizzastein platzt oder reißt.

Pizzastein im Test: Auf einem Stein liegt eine Pizzaschaufel

Wie wir hier sehen, gibt es zum Pizza-Divertimento-Pizzastein auch einen Pizzaheber.

Rechteckige Pizzasteine für Backofen-Nutzer

Wenn Sie Ihre Pizzen vornehmlich im Backofen zubereiten, ist ein Pizzastein in rechteckiger Form für Sie die beste Wahl. In der Regel können Sie den Pizzastein bequem auf dem Backblech oder dem Backrost positionieren und somit leicht aus dem Ofen nehmen. Achten Sie dabei vor allem auf die passende Größe, damit der Pizzastein im Optimalfall nicht rutschen kann. Viele Hersteller verkaufen die Pizzasteine in eckig häufig in passenden Backblech-Normgrößen.

Pizzasteine aus Schamott oder Speckstein für Familien

Für das echte Steinofen-Feeling ist ein Stein aus Speckstein oder Schamott besonders geeignet. Er hält die Hitze besonders lange und kann somit auch große Mengen an Pizza problemlos bewältigen. Da die Hersteller die Steine sowohl in rund als auch in rechteckig anbieten, können Sie diese sowohl für den Grill als auch den Backofen erhalten.

Denken Sie daran, dass die Steine deutlich schwerer sind, was das Handling nicht erleichtert. Zudem steigen die Energiekosten, da sie eine längere Zeit beim Vorheizen benötigen. Darüber hinaus lässt sich das Material nicht einfach reinigen, sodass die Steine im Laufe der Zeit unansehnlich werden können. Dafür können Sie auch für die ganze Familie oder viele Gäste Pizzen ohne Pause Pizza backen und von deren Qualität profitieren.

Pizzasteine aus Cordierit oder Keramik für schnelle Genießer

Wenn Sie sich für einen Pizzastein aus Cordierit oder auch aus Keramik entscheiden, profitieren Sie von der sehr geringen Dauer beim Vorheizen. Sie können den Stein somit viel schneller einsetzen und sparen auch direkt noch Energie, da der Ofen viel kürzer in Betrieb ist. Zudem lassen sich beide Materialien sehr gut säubern und reinigen, sodass der Stein auch nach häufigem Gebrauch noch ansehnlich ist.

Allerdings müssen Sie auch mit Nachteilen rechnen, da das Material die Hitze nicht sehr lange speichert. Wenn Sie also für Freunde und Familie viele Pizzen backen möchten, müssen Sie den Stein immer wieder eine Zeit auf Temperatur kommen lassen, da die Pizzen ansonsten nicht mehr sicher gelingen.

Welche Pizzastein sind laut Tests am besten?

Leider sind Pizzasteine erst seit einigen Jahren überhaupt in Deutschland erhältlich und der Trend zum eigenen Pizzastein ist noch sehr jung. Daher haben weder die Stiftung Warentest noch ÖKO-TEST bisher einen umfassenden Test der verschiedenen Pizzasteine durchgeführt. Auch andere Fachzeitschriften haben hier noch deutlichen Nachholbedarf, sodass Sie an dieser Stelle aktuell keine Testergebnisse großer oder bekannter Tester und Magazine finden können.

Seriöse Tests verschiedener Pizzasteine sind unter anderem auf Teigwelt.de zu finden. Bei diesen Tests nutzen die Tester die unterschiedlichen Pizzasteine mit einer gleichen Grundpizza. Sie prüften einen Cordierit-Stein von Vesuvo, einen Lavastein von Maaj und einen Schamottstein von Pimotti. Neben der Bräunung der Pizza verglichen die Tester unter anderem die Aufheizzeiten der Steine, deren Wärmehaltung und die Reinigung.

Das kann der Testsieger

Gewonnen hat bei diesem Test der Pizzastein aus Cordierit, da sich dieser besonders gut reinigen ließ und die Bräunung der Pizza optimal und gleichmäßig gelang. Durch die lange Aufheizphase beim Lavastein und die geringe Wärmeleitfähigkeit des Schamottsteins wurde der Boden der Pizza auf diesen beiden Steinen zu hell. Daher konnten sie nicht überzeugen.

Auf der einen Seite spielt die Zeit beim Vorheizen eine wichtige Rolle. Damit verbunden ist zudem die Fähigkeit des Pizzasteins, die Temperatur über eine längere Zeit zu halten. Während Schamott oder Speckstein die Temperatur erst nach langem Vorheizen erreichen, diese dann aber lange halten, heizen sich Cordierit oder Keramik schneller auf, verlieren die Temperatur aber auch schneller. Ein Problem, wenn Sie beispielsweise viele Pizzen machen möchten. Hier ist ein Nachheizen immer wieder notwendig.

Ebenfalls wichtig für viele Kunden ist das Zubehör. Denn viele Pizzasteine werden nicht allein verkauft, sondern in Kombination mit einem passenden Pizzaschieber. Damit gelingt der Transfer der Pizza auf den Pizzastein deutlich einfacher.

Reinigung nicht unbedingt notwendig

Weniger Sorgen machen sich die meisten Nutzer um das Reinigen der Pizzasteine. Diese sollten Sie allerdings nicht mit Backpapier verwenden, sodass es schnell zu Verschmutzungen kommen kann. Da der Pizzastein allerdings Temperaturen von rund 300 Grad Celsius erreicht, sparen Sie sich das Reinigen und Säubern, da alle Anhaftungen einfach verbrennen.

Beliebt bei vielen Kunden und Nutzern sind vor allem die im Grill-Segment zu finden. Produkte von Weber und Beefer, welche optimal an den jeweiligen Grill beziehungsweise Oberhitzegrill angepasst sind und die richtige Größe haben. Weber bietet passende Lösungen sowohl für Holzkohle- als auch Gasgrills, während die Beefer-Pizzasteine optimal in deren Oberhitzegrill passen.

Pizzastein im Test: Eine Originalverpackung neben einem Pizzaschneider und einer Pizzaschaufel

Laut unserer Recherche hält der Pizza-Divertimento-Pizzastein Temperaturen bis 900 °C aus und ist damit für quasi jeden Ofen oder Grill geeignet.

Was kosten Pizzastein?

Pizzasteine müssen nicht sonderlich teuer sein und sind bei Weitem keine Luxusprodukte. Wenn Sie allein die Produktionskosten einer eigenen Pizza mit den Kosten einer Pizza bei Ihrem Lieblingsitaliener vergleichen, ist der Unterschied gewaltig. Wenn die Pizza daheim dann dank der Anschaffung nach einer echten Steinofen-Pizza schmeckt, amortisiert sich die Anschaffung schnell.

Kleine, flache Steine: Bis 15 Euro

Günstige Pizzasteine sind häufig bereits für Preise unter 15 Euro erhältlich. Diese sind allerdings in der Regel weder sonderlich groß noch besonders dick. Das bedeutet zum einen, dass es schneller zu Schäden am Stein kommen kann, und zum anderen, dass der Stein die Temperatur schlechter speichert. In der Regel bestehen die wirklich günstigen Varianten aus Schamott.

Steine mit guter Wärmehaltung und -leitung für: 15 bis 40 Euro

In der mittleren Preiskategorie müssen Sie zwischen 15 und 40 Euro für den Stein einrechnen. Für diesen Preis erhalten Sie einen entsprechend großen und dicken Stein, meist aus Cordierit oder aus Schamott, rund oder rechteckig. Dank der ausreichenden Dicke steigt zwar die Vorheizzeit, das Material hält die Wärme aber besser und gibt diese auch gleichmäßiger ab. Sie profitieren unter anderem von einer deutlich gleichmäßigeren Bräunung des Pizzateigs.

Dicke Steine in unterschiedlichen Größen, meist mit Zubehör: Ab 40 Euro

Die teure Kategorie der Pizzasteine beginnt bei ungefähr 40 Euro und ist nach oben offen. Hier erhalten Sie unter anderem Pizzasteine aus Speckstein in vielen Größen und in mehr als ausreichender Dicke. Sowohl rechteckig als auch rund bieten die Hersteller die verschiedenen Pizzasteine zu diesem Preis an. Bei dieser Preiskategorie gehören häufig noch Zubehör-Elemente zum Lieferumfang. Vor allem kleine und kompakte Pizzaschieber sind häufig vertreten und wichtig, da Sie die Pizza ohne Backpapier sonst nur schwer auf den heißen Stein bekommen.

Wie lautet das Fazit für Pizzastein?

Für den echten Pizza-Genießer ist ein eigener Pizzastein unverzichtbar. Ob im Backofen, im Holzkohle- oder im Gasgrill, mit dem passenden Pizzastein wird jede Pizza zum Genuss. Nur mit diesem gelingt die Pizza wie in einem Steinofen. Wählen Sie passend zu Ihrem Bedarf den passenden Pizzastein.

  • Das Material spielt eine wichtige Rolle. Speckstein und Schamott halten die Hitze besser, heizen aber länger auf, Cordierit und Keramik sind schneller, kühlen aber leichter aus
  • Die Reinigung spielt keine Rolle, da anhaftende Essensreste einfach beim Aufheizen verbrennen, Backpapier sollten Sie nicht verwenden
  • Günstige Pizzasteine sind bereits für unter 10 Euro erhältlich, die teuersten Varianten liegen bei Preisen von über 50 Euro
  • Bei vielen Pizzasteinen liefert der Hersteller passendes Zubehör wie einen Pizzaschieber direkt mit
  • Griller empfehlen häufig Pizzasteine von Weber oder von Beefer, da diese an die verschiedenen Grills optimal angepasst sind

Haben Sie sich schon für einen passenden Pizzastein entscheiden können? Hier finden Sie eine Auswahl an passenden Angeboten in unterschiedlichen Größen und Varianten. Entscheiden Sie sich jetzt und profitieren Sie bei der nächsten Pizza bereits von der optimalen Qualität und dem leckeren Geschmack. Sie werden viel Freude mit Ihrem neuen Stein haben und Ihren Gästen beim nächsten Pizza-Essen in den eigenen 4 Wänden aus vollem Herzen buon appetito wünschen.

Im Video vorgestellt: Pizzastein

In diesem YouTube-Video wird der Pizzastein von Pimotti mit dem Weber Genesis II E-410 verglichen. Der Pizzastein wird auf seine Qualität und Handhabung geprüft und mit dem Weber-Grill verglichen. Der Vergleich zeigt, welcher Pizzastein für welche Bedürfnisse und Ansprüche am besten geeignet ist.

In dem Youtube-Video geht es um die Verwendung eines Pizzasteins beim Backen von Pizza zuhause. Der Videoersteller erklärt ausführlich, wie man den Pizzastein richtig vorheizt und wie man ihn dann benutzt, um eine perfekt knusprige Pizza zuzubereiten. Er gibt außerdem Tipps zur Reinigung und Pflege des Pizzasteins, damit er lange haltbar bleibt.

In diesem YouTube-Video erfahren Sie, warum die Verwendung eines BACKSTAHLs Ihre Brote und Brötchen zu 100% knuspriger macht. Sie erhalten zehn häufig gestellte Fragen zum BACKSTAHL, der sich speziell auf den Einsatz auf einem Pizzastein konzentriert. Lernen Sie, wie Sie mit diesem praktischen Tool bessere Backergebnisse erzielen und Ihre Backkünste auf ein neues Level heben.