Es ist besonders wichtig, dass Sie den Pizzastein passend zu Ihrem Bedarf auswählen. Je nach Einsatzgebiet und auch abhängig von der Menge der Pizzen, die Sie zubereiten möchten, kommen unterschiedliche Varianten infrage.
Runde Pizzasteine für Vielgriller
Wenn Sie einen eigenen Kugelgrill oder einen ähnlichen Grill mit Deckel Ihr Eigen nennen, sollten Sie nach Möglichkeit einen runden Pizzastein wählen. Nicht nur, weil dieser besser auf den Grillrost passt, sondern weil auch die Luftzirkulation im Innern des Grills gewahrt bleiben muss. Zudem können Sie so leichter Brennmaterial nachfüllen und für die richtige Temperatur sorgen.
Achten Sie vor allem auf eine gute Dicke des Pizzasteins, da dieser sich in einem Grill sehr schnell und stark aufheizt. Je dicker der Stein, desto länger benötigt dieser zwar zum Aufheizen, desto geringer ist allerdings die Gefahr, dass der Pizzastein platzt oder reißt.

Wie wir hier sehen, gibt es zum Pizza-Divertimento-Pizzastein auch einen Pizzaheber.
Rechteckige Pizzasteine für Backofen-Nutzer
Wenn Sie Ihre Pizzen vornehmlich im Backofen zubereiten, ist ein Pizzastein in rechteckiger Form für Sie die beste Wahl. In der Regel können Sie den Pizzastein bequem auf dem Backblech oder dem Backrost positionieren und somit leicht aus dem Ofen nehmen. Achten Sie dabei vor allem auf die passende Größe, damit der Pizzastein im Optimalfall nicht rutschen kann. Viele Hersteller verkaufen die Pizzasteine in eckig häufig in passenden Backblech-Normgrößen.
Pizzasteine aus Schamott oder Speckstein für Familien
Für das echte Steinofen-Feeling ist ein Stein aus Speckstein oder Schamott besonders geeignet. Er hält die Hitze besonders lange und kann somit auch große Mengen an Pizza problemlos bewältigen. Da die Hersteller die Steine sowohl in rund als auch in rechteckig anbieten, können Sie diese sowohl für den Grill als auch den Backofen erhalten.
Denken Sie daran, dass die Steine deutlich schwerer sind, was das Handling nicht erleichtert. Zudem steigen die Energiekosten, da sie eine längere Zeit beim Vorheizen benötigen. Darüber hinaus lässt sich das Material nicht einfach reinigen, sodass die Steine im Laufe der Zeit unansehnlich werden können. Dafür können Sie auch für die ganze Familie oder viele Gäste Pizzen ohne Pause Pizza backen und von deren Qualität profitieren.
Pizzasteine aus Cordierit oder Keramik für schnelle Genießer
Wenn Sie sich für einen Pizzastein aus Cordierit oder auch aus Keramik entscheiden, profitieren Sie von der sehr geringen Dauer beim Vorheizen. Sie können den Stein somit viel schneller einsetzen und sparen auch direkt noch Energie, da der Ofen viel kürzer in Betrieb ist. Zudem lassen sich beide Materialien sehr gut säubern und reinigen, sodass der Stein auch nach häufigem Gebrauch noch ansehnlich ist.
Allerdings müssen Sie auch mit Nachteilen rechnen, da das Material die Hitze nicht sehr lange speichert. Wenn Sie also für Freunde und Familie viele Pizzen backen möchten, müssen Sie den Stein immer wieder eine Zeit auf Temperatur kommen lassen, da die Pizzen ansonsten nicht mehr sicher gelingen.