
Pflasterfugenmörtel bietet viele Möglichkeiten für die Verarbeitung.
Neben der passenden Menge in kg sollten Sie darauf achten, ob der Anbieter sein Produkt ausdrücklich als rissfest bezeichnet. Das ist gerade bei Anwendungen im Außenbereich wichtig, weil die Flächen hier der Witterung ausgesetzt sind.
Bei stärkeren Belastungen etwa durch das Begehen oder Befahren möchten Sie sicherstellen, dass die Fugen nicht gleich wieder kaputtgehen. Das sollten Sie beachten, wenn Sie zum Beispiel wasserundurchlässigen Pflasterfugenmörtel für Mosaikarbeiten suchen.
Sie können aber auch selbst etwas dafür tun, um die Haltbarkeit der Oberfläche zu verbessern. Möchten Sie die Langlebigkeit des Ergebnisses erhöhen, sollten Sie die Masse etwas fester anrühren. Sie lässt sich dann zwar nicht mehr so einfach verarbeiten. Dafür haben Sie noch Jahre später Freude an Ihren Fugen.
Ein einmal angerührter Pflasterfugenmörtel trocknet schnell aus. Das gilt für alle Produkte in Pulverform. Überlegen Sie sich also genau, wie viel Material Sie tatsächlich benötigen. Sobald Sie Wasser dazugerührt haben, beginnt die Uhr zu laufen. Sie haben in der Regel nur wenige Stunden Zeit, alles wie gewünscht zu verarbeiten. Wenn Sie mehr Flexibilität benötigen, könnte daher der Kauf flüssigen Mörtels sinnvoller sein. Hier können Sie den Eimer bei Nichtgebrauch einfach wieder verschließen und später bei Bedarf damit bequem weiterarbeiten.
Vor dem Kauf müssen Sie die Frage beantworten, ob Sie wasserundurchlässigen Pflasterfugenmörtel als Pulver oder in flüssiger Form wünschen. In unserer Tabelle sehen Sie schnell, was hier die Unterschiede zwischen den beiden Kategorien sind:
| Typ | Eigenschaften |
| Pulver | - die übliche Verkaufsform von Pflasterfugenmörtel
- Anrühren mit Wasser ist vor der Verwendung erforderlich
- geringes Gewicht beim Transport
- große Auswahl an Produkten
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| Flüssig | - bereits flüssiger Mörtel ist schneller einsatzbereit
- direkte Verwendung aus dem Eimer
- ideal bei größeren Flächen und umfangreichen Arbeiten
- Transport ist aufwendiger
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Um den Mörtel ordnungsgemäß anrühren zu können, sollten Sie das passende Zubehör bereitstellen:

Der Spachtel sollte gut in der Hand liegen, um die Arbeit zu erleichtern.
- Spachtel: Den benötigen Sie, um das Material in die Fugen einarbeiten zu können. Verschiedene handelsübliche Werkzeuge können hier zum Einsatz kommen.
- Eimer: Im Mörteleimer oder Mörtelkübel rühren Sie die Masse an, die Sie gleich danach verarbeiten möchten. Ein Produkt mit Tragegriff ist hier praktisch.
- Stabmixer: Dieses Werkzeug ist nicht zwingend erforderlich. Doch gerade, wenn Sie viel wasserundurchlässigen Pflasterfugenmörtel anrühren möchten, kann ein solcher Rührstab eine Erleichterung sein.
- Handschuhe: Um zu vermeiden, dass Sie mit dem Mörtel Ihre Hände verkleben, sollten Sie während der Arbeit Handschuhe tragen. Hochwertige Produkte wie Nitrilhandschuhe kommen hier zum Beispiel infrage.
Sie haben dank der Kaufberatung von welt.de mittlerweile Ihren persönlichen Pflasterfugenmörtel-wasserundurchlässig-Testsieger ermitteln können und möchten bei der Verarbeitung keine Fehler machen? Achten Sie darauf, dass ein wasserfester Pflasterfugenmörtel die Oberfläche versiegelt. Das bedeutet, dass sich das Wasser sammelt und nicht direkt versickern kann. Sie müssen also eventuell andere Ablaufmöglichkeiten schaffen, damit es nicht im Extremfall zu Überschwemmungen kommt.