
Wichtig bei PC-Gehäusen ist eine ausreichende Lüftung. Die Lüftungsschlitze lassen sich bei diesem Modell von Sharkoon sehr gut erkennen.
Das A und O eines PC-Gehäuses ist die Kompatibilität. Die Spezifikationen von Motherboard, Grafikkarte, CPU, Arbeitsspeicher und Netzteil müssen aufeinander abgestimmt sein. Idealerweise haben Sie sich bereits im Voraus für diese Komponenten entschieden, wenn es an die Auswahl des richtigen PC-Gehäuses geht. Der Tower ist dann der letzte Schritt zum PC der Marke Eigenbau. Wählen Sie also ein Case, das Ihren technischen und ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Dabei sollten Sie einigen Eigenschaften besondere Aufmerksamkeit schenken:
Formfaktor und Gehäusetyp
PC-Gehäuse sind in vielen unterschiedlichen Größen erhältlich. Diese reichen vom Big Tower bis zum kleinen HTPC-Gehäuse. Aber auch Sonderformate wie Tischgehäuse, in denen PC-Teile direkt in den Tisch verbaut werden, sind erhältlich. Der Formfaktor gibt dabei Aufschluss darüber, welche Mainboards in das PC-Gehäuse passen. Das sogenannte ATX-Format ist am weitesten verbreitet. ATX-Mainboards sind 305 x 244 mm groß. Die meisten Midi Tower und Big Tower bieten ausreichend Platz für Motherboards dieser Größe. Diese Mainboard-Formate sind auf dem Markt erhältlich:
- EATX: 305 x 330 mm
- ATX: 305 x 224 mm
- Micro-ATX: 244 x 244 mm
- Mini-ATX: 284 x 208 mm
- Flex-ATX: 229 x 191 mm
- NLX: 229 x 345 mm
- Mini-ITX: 170 x 170 mm
- Nano-ITX: 120 x 120 mm
Material: Stahl und Aluminium
Bei PC-Gehäusen stellt sich für viele schnell die Frage: Stahl oder Aluminium? Stahl ist das für PC-Gehäuse am häufigsten verwendete Material. Es ist relativ kratzerresistent, dämmt gut und mindert Vibrationen. Außerdem ist es um einiges günstiger als Aluminium. Dafür ist Aluminium ausgesprochen leicht und deshalb ideal für kleinere, transportfähige PC-Gehäuse geeignet. Kunststoff und gehärtetes Glas werden auch immer häufiger für Design-Elemente verwendet. Letztendlich müssen Sie also abwägen, welches Material Ihnen mehr zusagt.
Lüftung: Je mehr Leistung ein PC besitzt, desto stärker muss ein Lüfter arbeiten
Des Weiteren ist die Lüftung unerlässlich. Viele PC-Gehäuse verfügen standardmäßig über integrierte Lüfter und Steckplätze für weitere Ventilatoren. Eine ordentliche Lüftung ist für ein erfolgreiches Temperaturmanagement unerlässlich. Generell gilt dabei: Je mehr Leistung CPU und GPU erbringen müssen, desto mehr Gehäuselüfter sind gefragt.
Manche Gehäuse verfügen zudem über ein ausgeklügeltes Wasserkühlungssystem oder bieten die Möglichkeit, ein solches einzubauen. Das ist zwar teurer, kühlt dafür aber sehr schnell und zuverlässig und ist vor allem bei Streamern und Gamern sehr beliebt.
Kabelmanagement: Für eine einfache Sortierung der Kabel
Kabelmanagementhilfen sorgen für Ordnung im PC-Gehäuse. Das ist nicht nur optisch ansprechender, es vereinfacht zudem den Einbau neuer Komponente. Es ist bedeutend leichter, ein Kabel umzustecken, wenn sofort ersichtlich wird, wo es herkommt und wo es derzeit eingesteckt ist.
Zusatzfunktionen: USB-Anschlüsse, Mikrofonbuchsen und Knöpfe zur Lüftungsregulierung
Viele Gehäuse verfügen über praktisches Zubehör und sinnvolle Zusatzfunktionen. USB-Anschlüsse an der Vorderseite des Gehäuses sorgen beispielsweise dafür, dass Sie USB-Sticks und andere Geräte schnell und einfach anschließen können. Mit USB 3.0 geht der Datentransfer sogar noch schneller. Auch eine Audio- und eine Mikrofonbuchse an der Frontseite können hilfreich sein. Des Weiteren verfügen manche Gehäuse über Knöpfe zur Lüftungsregulierung. Das erlaubt Ihnen, die Zirkulation mit einem Klick zu beschleunigen. Damit sparen Sie sich den Weg über die dafür vorgesehene Software.
Design: Passend für Ihr Zimmer
Bunte Beleuchtung, transparente Glasfronten und glänzende Drucke auf PC-Gehäusen sind nur einige optische Highlights, die Sie bei unterschiedlichen Modellen finden können. Designtechnisch gibt es bei PC-Gehäusen fast keine Grenzen. Auffällige PC-Gehäuse sind aber meist teurer als dezentere Ausführungen.