
Einige Nähmaschinen verfügen über eine praktische Beschilderung, welchen Anteil des Stichs die entsprechende Spule vornimmt.
Achten Sie immer auf die Anzahl der Garnrollen im Lieferumfang, wenn Sie Overlockgarn kaufen möchten. Zum Betrieb einer Overlock-Nähmaschine benötigen Sie üblicherweise mindestens vier Spulen von Overlockgarn. Die einzelnen Spulen hängen Sie in der Vorrichtung ein und fädeln sie entsprechend den Vorgaben bis zur Nadel ein. Die Nähmaschine näht zur Erstellung des komplexen Stichs mit zwei Nadeln.
Sie erhalten eine recht schlichte und unauffällige Naht, indem Sie vier Spulen mit derselben Farbe in die Nähmaschine einfädeln. Stimmen Sie die Farbe des Garns möglichst auf die Farbe Ihres Werkstücks ab.
Bei dunklen Farben benötigen Sie Overlockgarn in Schwarz. Bei einem weißen Werkstück fällt ausschließlich eine Naht mit Overlockgarn in Weiß nicht auf. Für weitere hellere Werkstücke bietet Overlockgarn in hellem Grau oder Rosa einen recht flexiblen Einsatz, da die Farben optimal zu vielen Farbtönen passen.
Ein auffälligeres Ergebnis erhalten Sie, indem Sie die Farben der Spulen mischen oder die Farben der Spulen bewusst im Kontrast zum Werkstück auswählen. Einige Handtücher verfügen an den Rändern über auffällige Farben wie Orange oder Neongrün. Ebenfalls farbenfroh wird das Ergebnis mit Overlockgarn mit Multicolor-Effekt. Bei diesen Spulen ändert sich die Farbe des Fadens nach einigen Zentimetern in eine andere Farbe.
Ein erstes Set mit Overlockgarn aus Baumwolle oder Polyester sollte zumindest die Farben Schwarz, Grau und Weiß beinhalten. Von jeder Farbe benötigen Sie zum Nähen jeweils vier Spulen. Passen Sie die weiteren Spulen auf die gängigsten Farben Ihrer Werkstücke an. Achten Sie auch hier zur Einheitlichkeit darauf, dass Sie von jeder Farbe jeweils vier Spulen erhalten.