
Dieses Objektiv von Canon kann laut unseren Recherchen als Standard-Zoom-Objektiv bezeichnet werden.
Sie wollen sich fotografisch neuen Herausforderungen stellen und sind deshalb auf der Suche nach einem neuen Objektiv? Dann sollten Sie vor dem Kauf einige Merkmale und Eigenschaften beachten. Grundlegend ist die Frage nach dem Objektivtyp und dem Einsatzgebiet. Spezieller sollten Sie beispielsweise weitere Eigenschaften wie etwa die Brennweite vergleichen. Die einzelnen Produkte unterscheiden sich in ihrer Aufmachung teilweise stark und bieten verschiedene Vorteile.
Objektivtyp: Makro, Weitwinkel oder Teleobjektiv
Der Objektivtyp entscheidet darüber, welche Einsatzgebiete Sie mit Ihrer Kamera erkunden können. Klassischerweise sind die unterschiedlichen Typen in Standard-, Makro-, Weitwinkel- und Teleobjektiv gegliedert. Es gibt aber auch spezielle Objektive wie etwa das Fisheye-Objektiv. Während sich die einen besonders für Stillleben eignen, nutzen Sie andere wiederum, um besonders naturgetreue Landschaftsfotografien aufzunehmen.
Brennweite: Legt den Typ fest
Ein essenzielles Merkmal ist die Brennweite. Diese bezeichnet in mm, wie weit die Aufnahmeebene und die Objektiv-Hauptebene auseinanderliegen. Grundlegend wird zwischen Festbrennweite und Zoomobjektiven unterschieden. Eine größere Brennweite bedeutet einen kleineren Bildausschnitt, da der Bildwinkel kleiner ist. Dabei wird ein Normalobjektiv gängigerweise mit 50 mm klassifiziert. Liegt die Brennweite darunter, handelt es sich um Weitwinkelobjektive, liegt sie oberhalb dieses Wertes, bezeichnet man das Gerät als Teleobjektiv.
Blende: Regelt die Objektivöffnung
Über die Blende lässt sich die Objektivöffnung regulieren. So bestimmen Sie, welche Menge an Licht auf den Bildsensor kommt und können die Fotos entsprechend belichten. Zusätzlich beeinflusst die Blende die Schärfe der Aufnahme. Dabei gilt: Es wird umso mehr Schärfentiefe erreicht, je stärker die Blende geschlossen ist. Der Blendenwert wird beispielsweise in f/1,4 angegeben. Der Wert auf dem Objektiv gibt dabei den maximal möglichen Lichteinfall an. Je kleiner die Blendenzahl ist, desto größer ist die Blendenöffnung.
Maße und Gewicht: Bis zu 1 kg
Nicht zu vernachlässigen sind auch die Maße sowie das Gewicht des Objektivs. Einige wiegen nahezu 1 Kilogramm, andere hingegen sind mit gerade einmal der Hälfte nahezu Leichtgewichte. Dabei müssen diese nicht zwangsläufig wesentlich kleiner sein. Der Durchmesser bewegt sich zumeist zwischen rund 7 und 10 cm, die Länge zwischen etwa 8 bis 17 cm.
Technische Details: Autofokus oder Bildstabilisator
Zusätzlich ist von Interesse, über welche weiteren Funktionen ein Objektiv verfügt. Dazu zählen Merkmale wie der Autofokus und der Bildstabilisator. Der Autofokus ist bei einigen Objektiven besonders schnell. Solche Objektive können Sie in den meisten Fällen aber nicht für Spiegelreflexkameras verwenden. Ein Bildstabilisator, also ein Verwacklungsschutz, ist nicht in jedem Objektiv verbaut, da auch viele Kameras einen solchen bereits beinhalten. Er soll durch seine Hilfe unscharfe Aufnahmen verhindern.
Das richtige Zubehör
Beim Kauf eines Objektivs sollten immer ein Objektivbeutel und ein Frontdeckel inklusive sein, um das empfindliche Gerät dadurch zu schützen. Bei manchen Produkten sind aber auch zusätzlich Gegenlichtblenden im Kaufumfang mit inbegriffen oder sie sind mit einer Tasche ausgestattet.