Nebelmaschinen gibt es für unterschiedliche Zwecke. Sie können damit eindrucksvolle Lichtshows im Partyraum oder bei Feiern draußen schaffen. Oder Sie nutzen den künstlichen Nebel für Film- oder Fotoaufnahmen, für das Theater oder Konzerte. So unterschiedlich die Anwendungen sind, so unterschiedlich sind die Nebelmaschinen. Die Maschinen unterscheiden sich maßgeblich hinsichtlich der Größe, der Leistung und der damit produzierten Menge an Nebel. Außerdem darin, welche Art von Nebel sie produzieren. Gelegentlich nennt man sie auch Rauchmaschinen.
Generell funktionieren Nebelmaschinen wie folgt: Im Tank befindet sich eine Mischung aus 60 % destilliertem Wasser und 40 % Propylenglycol. Diese Mischung erhitzt die Maschine auf 250 °C und stößt sie mithilfe einer Düse aus.
Größe: Ein großer Tank sorgt für längere Laufzeit
Die Größe der Maschine hängt vor allem vom Tank ab. Je größer der Tank, desto mehr Nebelfluid kann er halten und desto länger bleibt das Gerät in Betrieb. Für längere Partys oder Konzerte bis spät in die Nacht ist ein großer Tank von Vorteil, wobei auch die Größe der Räumlichkeiten eine Rolle spielt.
Leistung: Je mehr Leistung, desto größer die vernebelte Fläche
Die Leistung der Nebelmaschinen wird in Watt angegeben. Sie bestimmt, wie schnell und in welchen Mengen die Maschine einen Bereich in den nebligen Dunst hüllt. Eine Maschine mit einer Leistung von bis zu 700 Watt reicht etwa aus, um einen Raum von 25 m2 in einen dichten Nebel eintauchen zu lassen. Für einen großen Partyraum von 60 m2 sollten 1.200 Watt ausreichen. Konzerte und Clubs verlangen eine Leistung von mindestens 1.500 Watt. Außenbereiche, wie etwa der Garten, benötigen hingegen eine Leistung von mindestens 1.000 Watt.
Material des Gehäuses: Stabile Gehäuse garantieren Robustheit
Diese Eigenschaft ist nicht unbedingt entscheidend für einen guten Nebel, trägt jedoch zu einer längeren Lebensdauer des Produktes bei. Nebelmaschinen bestehen zum Beispiel aus Kunststoff oder Aluminium. Wer mit dem Gerät viel herumreist, der sollte auf ein robustes Material achten. Eine gute Verarbeitung sorgt dafür, dass Sie länger etwas von dem Kauf haben.
Aufwärmzeit und Dauer: Kurze Aufwärmzeit sorgen für früheren Einsatz
Die verschiedenen Maschinen brauchen unterschiedlich lange, bis sie sich erhitzt haben. Erst dann können sie den Nebel ausstoßen. Je kürzer die Aufwärmzeit, desto kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Ausstößen. Je nach Verwendungszweck kann das unterschiedlich wichtig sein. Die Dauer gibt an, wie lange die Maschine den Nebel ausstößt, zum Beispiel 1-20 Sekunden.
Ausstattung: Extras erleichtern die Nutzung
Manche Nebelmaschinen verfügen über zusätzliche Ausstattungen wie eine Fernbedienung oder einen Akku. Zumeist schließt man sie an eine Steckdose an. Ein Akku kann aber nützlich sein, wenn Sie die Maschine zum Beispiel zu einem Fotoshooting mitnehmen, wo es keine Steckdose gibt. Mithilfe einer Fernbedienung erzeugen Sie Nebel, ohne direkt bei der Maschine stehen zu müssen.

Für einen flexiblen Einsatz sind Nebelmaschinen mit einer Vielzahl von Anschlüssen ausgestattet.