Kann der B+W Graufilter ND Vario an Kameras mit Vollformat-Sensoren verwendet werden?
Ja, der B+W Graufilter ND Vario kann an Kameras mit Vollformat-Sensoren verwendet werden, solange das Objektiv einen Filterdurchmesser von 67 mm hat.Kann der Graufilters ND Vario der Firma B+W auch auf Objektiven mit kleinerem Filtergewinde verwendet werden?
Das Verwenden des Filters auf kleineren Filtergewinden ist nicht ohne weiteres möglich. Er kann jedoch mithilfe von Stepup-Ringen entsprechend adaptiert werden.Was bedeutet ND2-32 bei dem B+W Graufilter ND Vario?
Der ND2-32 Wert gibt den Einstellbereich des Graufilters von B+W an. Bei ND2 ist die Lichtmenge, die durch den Filter gelangt, um den Faktor 2 reduziert, bei ND32 um den Faktor 32.Wie lässt sich der ND-Wert des Graufilters ND Vario der Firma B+W verstellen?
Die sogenannten VND-Filter lassen sich ganz einfach durch Drehen des Filters verändern.Wie viele Schichten hat die Vergütung des B+W Graufilters ND Vario?
Die Mehrschichtvergütung (MRC nano) des B+W Graufilters ND Vario besteht aus 16 Schichten, die den Filter vor Schmutz, Kratzern und Reflexionen schützen.
Ratgeberübersicht
- Was sind ND-Filter?
- Welche Arten ND-Filter gibt es?
- Wie errechnen Sie den richtigen ND-Filter für Ihre Fotoprojekte?
- ND-Filter kaufen: Wie finden Sie den besten Neutraldichtefilter?
- Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach ND-Filter-Tests bzw. Vergleichen suchen
- ND-Filter werden in der Fotografie verwendet, um helle Motive und Lichtsituationen abzulichten. Gerade für Landschaftsfotografie bei Tag werden sie genutzt.
- ND-Filter wirken wie eine Sonnenbrille für die Kamera und sorgen dafür, dass ein Bild länger belichtet werden kann. Je dunkler der Filter, desto länger kann die Belichtungszeit gewählt und um mehr Blendenstufen reduziert werden.
- Speziell für Fotos mit fließendem Wasser, Sonnenreflexionen und mit beabsichtigter Bewegungsunschärfe sind die Filter hilfreich.

Wer sich intensiver mit Fotografie beschäftigt und über die Urlaubsschnappschüsse hinausgehen will, der schafft sich zwangsläufig irgendwann mehr Fotoequipment an. Bei Landschaftsbildern, Langzeitbelichtungen und hell beleuchteten Motiven wird der ND-Filter bzw. Graufilter unverzichtbar. Damit Sie den besten ND-Filter für sich finden, hat WELT.de Ihnen nicht nur die Vergleichstabelle, sondern auch eine Kaufberatung 2025 zusammengestellt. So müssen Sie sich nicht selbst mit den ND-Filter-Tests im Netz herumschlagen.
1. Was sind ND-Filter?
Das Wort ND-Filter ist eigentlich eine Abkürzung für Neutraldichtefilter, ansonsten kommen Sie auch unter dem Namen Graufilter vor. Die Wirkung des ND-Filters kann man mit der einer Sonnenbrille vergleichen. Bilder werden damit verdunkelt.
Sie schrauben oder stecken die dünnen ND-Filter auf die Kamera bzw. noch eher auf dessen Objektive. Dadurch wird der Lichteinfall auf den Sensor, oder Film in der Kamera reduziert. Meist sorgt starke Sonneneinstrahlung und Reflexionen zu Überbelichtung, daher sind ND-Filter günstig für Outdoorfotografie. Falls Sie sich fragen, ob ein ND-Filter auch in Ihre Fotoausstattung gehören sollte, hat WELT.de Ihnen hier die Vor- und Nachteile aufgelistet:
- Vorteile
- erweitert die Motivauswahl
- verbessert die Fotoqualität bei viel Licht
- Möglichkeit der Langzeitbelichtung auch bei Tag
- günstige Anschaffung
- Schutz des Objektivglases
- Nachteile
- meist nur eine Stärke pro Filter wählbar
- Filter und Objektive wegen der unterschiedlichen Durchmesser nicht untereinander tauschbar

ND-Filter steht für Neutraldichtefilter. Diese werden genutzt, um das Licht zu reduzieren, das auf den Kamerasensor fällt.
2. Welche Arten ND-Filter gibt es?
Auch bei einem so kleinen dünnen Zubehörteil, wie dem ND-Filter gibt es noch verschiedene Varianten. Welche Sie wählen, hängt von Ihrer Präferenz ab, aber es hat auch etwas mit der Handhabung zu tun und damit, wie viel Sie für Filter ausgeben möchten.
Damit Sie bei einem ND-Filter-Vergleich direkt Kategorien ausschließen oder favorisieren können, hier eine Übersicht Ihrer Wahlmöglichkeiten in der folgenden ND-Filter-Tabelle:
| Art | Eigenschaften |
|---|---|
| runde ND-Filter |
|
| eckige ND-Filter |
|
| Vario-ND-Filter bzw. ND-Fader |
|
Hinweis: Besitzen Sie mehrere ND-Filter, können Sie sie auch miteinander kombinieren, indem Sie sie übereinander stecken. Dadurch können Sie mehr mit der Belichtung experimentieren und Sie sparen Geld für starke Filter. Kombinieren Sie Filter miteinander, multiplizieren Sie die Stärke der Abdunklung. ND8-Filter und ND-Filter 1000 ergeben beispielsweise eine 8.000-fache Belichtungszeit.

Beim Kauf eines ND-Filters haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Stärken.
3. Wie errechnen Sie den richtigen ND-Filter für Ihre Fotoprojekte?
Welchen Filter benötige ich wann? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das herauszufinden. Die Wahl des Filters hängt von der angestrebten Belichtungszeit des Bildes ab, oder umgekehrt, der Filter bestimmt, wie das Bild am Ende richtig belichtet werden sollte. Um eine geeignete Zeit und Filter zu finden, können Sie experimentieren, oder Sie orientieren sich an ND-Filter-Belichtungszeiten-Tabellen. Die zeigen Ihnen an, wie sich Ihre Belichtungszeit für das jeweilige Bild verändert, wenn Sie an Ort und Stelle sind.
Die folgende ND-Filter-Tabelle können Sie als groben Anhalt verwenden:
| Filter | Eigenschaften |
|---|---|
| ND4-Filter | Für 1/4 des Lichtes durchlässig, was bei sehr bewölktem Wetter geeignet ist. Die Belichtungszeit wird um den Faktor 4 verlängert. |
| ND8-Filter | Lässt nur 1/8 Licht zur Kamera durch und eignen sich für geringe Bewölkung mit etwas Sonne zwischendurch. Die Belichtungszeit wird um den Faktor 8 verlängert. |
| ND16-Filter | 1/16 Licht werden durchgelassen, was gut für sonnige Tage ist. Die Belichtungszeit wird um den Faktor 16 verlängert. |
| ND32-Filter | Starkes Sonnenlicht wird reduziert, dank Lichtdurchlässigkeit von nur 1/32. Die Belichtungszeit wird um den Faktor 32 verlängert. |
| ND64-Filter | Gut für sehr starkes Sonnenlicht und stark reflektierende Oberflächen wie z.B. Schnee. Die Belichtungszeit wird um den Faktor 64 verlängert. |
Für eine schnelle und genaue Auswahl unterwegs eignet sich auch eine App wie “ND-Filter Calc”, mit einem ND-Filter-Rechner, die schnell die passende Belichtungszeit für Ihre Filter herausfindet.
Wer sich mit YouTube-Videos beschäftigt, wird viele Fotografen-Channels finden, wie beispielsweise den von Benjamin Jaworskyj, der ND-Filter für seine Projekte verwendet und sogar selbst vertreibt. An den Angaben und Projekten dort kann man sich ebenfalls orientieren, wenn ein ND-Filter-Rechner nichts für Sie ist.
Tipp: Eine gut belichtete Langzeitaufnahme erreichen Sie mit einem ND-Filter, aber alleine reicht nicht aus. Verwenden Sie zudem ein Stativ, schalten den Autofokus und den Bildstabilisator aus, damit die Bewegung so gering wie möglich ist. So werden die Bilder auch scharf.
4. ND-Filter kaufen: Wie finden Sie den besten Neutraldichtefilter?
Die Redaktion von WELT.de hat Ihnen im Folgenden die wichtigsten Kaufkriterien für den Kauf eines ND-Filters zusammengestellt. So finden Sie Ihren persönlichen ND-Filter-Testsieger, da die Stiftung Warentest und auch Öko-Test bisher leider keinen ND-Filter-Test durchgeführt haben (Stand: 4/23).
4.1. Mit der Wahl der ND-Filter-Art schränken Sie die Auswahl sinnvoll ein

ND-Filter mit polarisierender Wirkung können Sie die Sättigung der Bildfarben erhöhen.
In unserer Tabelle der ND-Filter-Arten sehen Sie die verschiedenen ND-Filter-Varianten. Aber manche Filter haben noch Extras, wie beispielsweise wasserabweisende Filter wie die ND-Filter von Hoya.
ND-Filter von Haida, Zomei und B+W bieten zusätzlich noch Filter in slim an. Hier ist vorteilhaft, dass die Vignettierung weniger stark ist, vor allem wenn man mehrere Filter miteinander kombiniert.
Slim ND-Filter von Haida und anderen Marken nehmen zusätzlich noch weniger Platz in der Kameratasche ein.
4.2. Der Durchmesser des gewählten Objektives ist entscheidend für die Filter-Wahl
Sollen es runde ND-Filter für Ihre Digitalkamera sein, dann ist wichtig, welchen Durchmesser in mm Ihre Objektive haben. Bedauerlicherweise sind runde ND-Filter nicht mit allen kompatibel. Wählen Sie einen ND-Filter mit 77 mm Durchmesser, muss auch das Objektiv diesen haben. Dies sehen Sie an einer kleinen Schrift am vorderen Rand des Objektives. ND-Filter mit 67 mm sind dann dafür zu klein beziehungsweise für andere Objektive zu groß.
4.3. ND-Filter beeinflussen Blendenstufen und Belichtungszeit
Je höher die Zahl auf dem Filter, desto dunkler ist er und desto länger kann Licht auf den Sensor der Kamera dringen (lange Belichtungszeit). Und er reduziert die Blendenstufen um 2 bis sogar 13 Stufen. Eine niedrige Blendenstufe bedeutet auch, dass mehr Licht durch das Objektiv kommt, da die Blende weit offen ist. So erhalten Sie ein schönes Bokeh.
Wählen Sie Ihre Filter also am besten nach Ihrem Motiv und der Lichtsituation aus. Sind Sie sich beim Kauf unsicher, bieten viele Hersteller ND-Filter-Sets zur Variation an.
4.4. Die Kamera-Marke ist kein beeinflussendes Merkmal
Die Kompatibilität des Filters mit dem Objektiv Ihrer Wahl erreichen Sie bereits mit dem richtigen Durchmesser in mm. Schraubfilter haben eine Fassung, damit Sie sie fest anbringen können. Damit Sie Filter auch übereinander anbringen können, kommt der Großteil der Filter mit Frontgewinde.
Ansonsten haben Sie noch die Wahl der eckigen Steckfilter. Dafür benötigen Sie einen Adapter. Die Marke der Kamera ist irrelevant für den Kauf des geeigneten Filters. Sie brauchen also nicht extra nach ND-Filtern für Canon, Nikon oder Sony-Kameras suchen.
5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach ND-Filter-Tests bzw. Vergleichen suchen
Tauchen Sie mit unserer FAQ noch weiter ins Thema ND-Filter ein. Vor allem, wenn Sie noch unentschlossen sind, können Sie die folgenden Informationen, die wir unter vielen ND-Filter-Tests gefunden haben, für die Entscheidung nutzen.
5.1. Wie benutze ich einen ND-Filter?
Zuerst geht es darum, Ihr Motiv zu finden und Ihre Kamera aufzubauen. Da Sie mit Graufiltern lange belichten, achten Sie auf einen sicheren Stand Ihrer Kamera. Fokussieren Sie außerdem das Motiv so wie Sie es ohne Filter machen würden und stellen dann die Fokusautomatik aus.
Nehmen Sie nun den Filter und bringen ihn am Objektiv Ihrer Kamera an. Bei den Einstellungen achten Sie jetzt auf den ISO-Wert, Blendenstufe und die Belichtungszeit, die Sie haben wollen.
» Mehr InformationenTipp: Wenn Sie sich unsicher sind, gibt es Belichtungstabellen und Apps zur Berechnung der passenden Parameter, oder Sie lassen die Automatiken entscheiden.
5.2. Wozu braucht man einen ND-Filter?
ND-Filter erweitern Ihre Möglichkeiten als Fotograf. Damit erschaffen Sie Effekte, die erst entstehen, wenn Sie Ihr Bild lange belichten. Ohne ND-Filter ist diese Langzeitbelichtung nur im Dunkeln möglich. Um auch am Tag so was zu erreichen, setzen Sie die Graufilter ein. Hier eine kleine Liste, wann Sie konkret Vorteile durch ND-Filter-Tests zufolge haben:
- starke Sonnenstrahlung
- Verringerung von Reflexionen
- Fotos von Wasser
- Wischeffekt bei langer Belichtungszeit, z. B. bei fahrenden Autos

Durch die Verlängerung der Belichtungszeit mithilfe eines ND-Filters können Sie Bewegungsunschärfe erzeugen.
5.3. Kann man ND-Filter auch bei Drohnen verwenden?
Polarisationsfilter als Alternative:
Statt ND-Filter für die Kamera zu kaufen, können Sie auch Polarisationsfilter zur leichten Abdunklung nutzen. Die sind hauptsächlich dazu da Reflexionen von glatten Oberflächen, wie z.B. Wasser zu filtern. Außerdem kann er einen blauen Himmel kräftiger und dunkler wirken lassen.
Was es für die Fotografie gibt, kann man auch für moderne Drohnen haben. Diese fliegen meist bei schönem Wetter und zeigen häufig viel Himmel. Wenn dieser „ausbrennt“, weil es keinen ND-Filter für die Mavic Pro Drohne, oder andere Typen gibt, leidet die Qualität der Bilder.
Oft können Sie bei Drohnenkameras die Belichtungszeit und die Lichtempfindlichkeit einstellen. Wenn das nicht ausreicht, sind ND-Filter für die Mavic Air oder Mavic Pro Drohnen von DJI viel wert. Diese werden ähnlich wie bei Kameras in verschiedenen Stufen verkauft.
Auch bei ND-Filter für Drohnen ist es sinnvoll, auf Kompatibilität zu achten. Ein ND-Filter für Mavic Pro passt nicht unbedingt auf andere DJI Drohnen, nur weil sie vom selben Hersteller sind. Da die Kameras recht klein sind, können Sie nicht mehrere ND-Filter auf Mavic Air oder Drohnen anderer Hersteller setzen.
» Mehr Informationen5.4. Wie reinige ich ND-Filter?
Alle Filter besitzen einen netten Nebeneffekt: Sie bieten dem Objektivglas Schutz. Aber gerade bei Outdoorfotografie lassen sich Schmutz und Kratzer nicht vermeiden.
Dagegen hilft eine Reinigung mithilfe eines Blasebalgs, der Staub wegpustet. Festeren Dreck kriegen Sie mit einem sauberen Pinsel entfernt. Gegen Fett und Fingerabdrücke hilft nur eine feuchte Reinigung. Dafür eignen sich z.B. Brillenputztücher.
» Mehr Informationen5.5. Welches sind bekannte Marken, die ND-Filter verkaufen?
Es hängt ein bisschen davon ab, wofür Sie ND-Filter benötigen. Brauchen Sie ND-Filter für eine GoPro, Ihre Drohne oder sollen es ND-Filter für die Digitalkamera sein?
Vor allem bei Fotokameras haben Sie eine große Filter-Auswahl auf dem Markt. Hier die wichtigsten Hersteller:
- B+w
- Haida
- Gobe
- Hoya
- Dolder
- Zomei
- K&F
- Neewer
Im Video vorgestellt: ND-Filter
In diesem YouTube-Video findet ein umfassender Test des Haida PRO II CPL-VND 2 in 1 Filters statt, der als der beste Filter für Fotografie und Videografie gilt. Mit dem Fokus auf das Produkt PRO II ND1000 von Haida, wird die Qualität und Leistung des Filters in verschiedenen Aufnahmesituationen detailliert analysiert. Erfahre in diesem Review, warum der Haida PRO II CPL-VND 2 in 1 Filter ein absolutes Must-have für jeden ambitionierten Fotografen und Videografen ist.
Dieses informative YouTube-Video erklärt, wann und warum es sinnvoll ist, welchen Graufilter in der Landschaftsfotografie einzusetzen. Der Sprecher gibt klare Einsichten darüber, wie ND-Filter verwendet werden können, um die Belichtungszeit zu verlängern und beeindruckende Langzeitbelichtungseffekte zu erzielen. Mit praktischen Beispielen und hilfreichen Tipps vermittelt das Video ein grundlegendes Verständnis dafür, welche ND-Filter sich am besten für unterschiedliche Lichtbedingungen eignen.


























































































