Bei Benzinmähern wird die Leistung üblicherweise in Kilowatt angegeben. Geräte für den heimischen Garten kommen häufig mit 2 bis 4 kW an Motorleistung aus. Vor allem Modelle mit Radantrieb befinden sich häufig im oberen Bereich der Leistungsangaben. Sehr leistungsstarke Mulchmäher für den Profi-Einsatz können auch mit mehr als 4 kW ausgestattet sein.
Beim Mulchmäher mit Netzkabel liegt die Leistung meist zwischen 1.000 und 2.000 Watt. Die Geräte werden über eine Haushaltssteckdose mit 230 Volt betrieben und kommen im Vergleich zu Benzingeräten schneller an ihre Leistungsgrenze. Beim Akku-Mulchmäher für kleine Flächen ist hingegen ein Blick auf die Akkuspannung wichtig, die für diese Geräte meist 18, 36 oder 40 V beträgt. Die tatsächliche Motorleistung wird oft nicht direkt angegeben, bewegt sich aber meist im Bereich von 500 bis etwa 1.500 Watt.
Die Schnittbreite bezieht sich auf die Arbeitsbreite des Mulchmähers. Wenn Sie mit einem breiten Mulchmäher arbeiten, benötigen Sie weniger Bahnen und sind entsprechend früher mit der Arbeit fertig. Dafür schränkt eine große Arbeitsbreite die Wendigkeit des Gerätes ein. Das kann vor allem bei einer Rasenfläche mit vielen Winkeln, Beeten oder Bäumen zum Problem werden.
Wir haben Ihnen verschiedene Rasenflächen und dafür gängige Schnittbreiten gegenübergestellt:
| Rasenfläche | Sinnvolle Schnittbreite |
| bis ca. 300 m² | |
| 300–800 m² | |
| 800–1.500 m² | |
| über 1.500 m² | |
Hinweis: Herstellerangaben zur empfohlenen Schnittbreite sind ebenfalls nur Faustregeln. Während einige Anbieter eher großzügig rechnen, halten sich andere mit ihren Angaben zurück. So kann ein Gerät mit 46 cm Schnittbreite für weniger große Flächen empfohlen werden als ein Gerät mit 42 cm Schnittbreite.

Mulchmäher können entweder per Seilzug oder bequem per Elektrostart gestartet werden.